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Roulette - unser Hobby. Aber:


49 Antworten in diesem Thema

Umfrage: Wie seit Ihr "auf's Roulette gekommen"? (135 Mitglieder haben bereits abgestimmt)

Wie seit Ihr "auf's Roulette gekommen"?

  1. Freund, Bekannter, Arbeitskollege lud mich ins Casino ein (40 Stimmen [29.63%])

    Prozentsatz der Stimmen: 29.63%

  2. Werbung (8 Stimmen [5.93%])

    Prozentsatz der Stimmen: 5.93%

  3. Familienangehöriger spielt regelmäßig (7 Stimmen [5.19%])

    Prozentsatz der Stimmen: 5.19%

  4. Reportage im TV (6 Stimmen [4.44%])

    Prozentsatz der Stimmen: 4.44%

  5. Börse, Aktien (3 Stimmen [2.22%])

    Prozentsatz der Stimmen: 2.22%

  6. Mathematikunterricht (5 Stimmen [3.70%])

    Prozentsatz der Stimmen: 3.70%

  7. Buch gelesen (9 Stimmen [6.67%])

    Prozentsatz der Stimmen: 6.67%

  8. Film im TV/Kino (3 Stimmen [2.22%])

    Prozentsatz der Stimmen: 2.22%

  9. Urlaub/Kur (4 Stimmen [2.96%])

    Prozentsatz der Stimmen: 2.96%

  10. nichts von dem (50 Stimmen [37.04%])

    Prozentsatz der Stimmen: 37.04%

Abstimmen Gäste können nicht abstimmen

#16 dazligth

    Gewinnertyp

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  • 514 Beiträge

Geschrieben 10 October 2004 - 18:11

Roulettist sagte am Oct 10 2004, 18:03:

das erste mal vor.....................24 jahren, danach hin und wieder mal. bis mich ein älterer herr zur seite nahm, der mir schon vorher aufgefallen war. ich ihm wohl auch, mein glück.
er zeigte mir "wie" "was" "wo".
also wie gesetzt wird, was gelesen werden sollte und an welchen tischen......

roulettist
und jetzt gewinnst du oder was?

#17 D a n n y

    Analytiker

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  • 5266 Beiträge

Geschrieben 05 November 2004 - 11:49

Hi,

ich hab' Urlaub/Kur angekreuzelt.......

Das war vor etwas über einem Jahr, als ich meine/n Tante/Onkel in Buffalo, NY besucht hatte. Wenn man dort vernünftig Essen gehen will, ist man im Casino am Besten aufgehoben. Für $ fünffuffzig oder so kann man vom Buffet so viel essen wie man will, und auch noch gut.

Gespielt haben wir allerdings nicht, da meine Tante das ablehnt (mein Onkel hat wohl schon ein kleines Vermögen dort gelassen....). Nur einmal, als ich mit meinem Onkel alleine dort war, musste mein Onkel nach dem Essen Karten spielen. Ich bin gelangweilt daneben gesessen, da hat mir mein Onkel $50 in die Hand gedrückt, ich soll was spielen, was mir Spaß macht. Ich wußte zwar nicht recht, was, hab' mich dann aber für's Roulette entschieden. Und hat mir sogar Spaß gemacht......

Nachdem mein Onkel $100 los geworden war, hat er mich vom Roulettetisch weggezerrt und gemeint, jetzt gehen wir nach Hause. Wo ich doch gerade am gewinnen war......

Naja, vom Urlaub zurück, war drei Monate später 'ne Werbung von Casino Club im Briefkasten; hab' die Software gleich runtergeladen und 'ne Weile im Fun-Mode gespielt. Nach 6 Wochen Fun-Mode hab' ich mal 100 Teuronen investiert, die waren allerdings nach 14 Tagen im Eimer. Dann hab' ich dieses Forum gefunden, fleißig gelesen und weiter im Fun-Mode getestet. Vor 5 oder 6 Wochen hab' ich dann wieder mal 500 Teuronen investiert (hab's mir zusammengespart, da ich inzwischen Lotto aufgegeben hab'), derzeitiges Plus über 4.100 Teuronen :-)). Natürlich hab' ich schon ein Großteil abgehoben......

So, das war jetzt meine Geschichte über meinen ersten Kontakt zum Roulette; wer was erfunden hat, lass' ich mal undokumentiert......

Liebe Grüße

Danny

#18 rigor

    Forscher

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Geschrieben 05 November 2004 - 13:04

Mein Einstieg war die Einladung eines guten Bekannten, der jedes Wochenende ausschließlich BlackJack spielt. Leider nicht konstant gut genug um ohne zu hohem Verlust an Nervenzellen und Geld bei ihm mitsetzen zu wollen.

Er pendelt stark um die Nullinie. Kratzt ihn aber nicht sonderlich, da das Spiel für ihn Mittel zum Zweck ist.
Selbstdarstellung, Späße machen, auch mal angemessen fluchen und zoffen, andere unterhalten, das Personal - egal ob Frau oder Mann - nett in die Runde mit einbeziehen, mal weg von zu Hause, mit anderen klönen, internationale Erlebnisse austauschen (lebte viele Jahre in Südafrika) - die Casino-Atmosphäre genießen und seinen Teil dazu beitragen - das ist seine Welt.

Er kann dies sehr gut und unterhaltsam auf einer großen Bandbreite von rustikal bis charmant. Ein schräger Typ an dessem Tisch immer für Gaudi und etwas unverkrampftere Spielatmosphäre gesorgt ist.

Für mich ist das Casino aber mehr als ein Club. Also trichterte ich mir die Tabellen ein - nicht nur die Basisstrategie - und verlor. Obwohl es damals noch keine Mischmaschinen gab.
Ich war in der Praxis einfach zu unkonzentriert und zu langsam obwohl das Trockentraining zu Hause super klappte. Sobald von hinten jemand mit etwas zu dicken Oberarmen mir die Sicht nehmend wie eine Schlaftablette auf meine Box setzte, verlor ich den Faden und machte Fehler.

Aber auch gegen harmlosere Ablenkungen war ich nicht resistent genug - z.B. intensive Gerüche wie Tabak, stinkendes Parfüm und Schweiß. Inzwischen gibt es Nasenfilter.de - ohne Gewähr - habe ich nie getestet. :pfanne:

Seitdem bin ich ein Suchender in den Kesselsuppen und denke parallel dazu über einen Schritt in Richtung OC-BJ nach.

Grüße
rigor

#19 ideenmichel

    Forscher

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  • 338 Beiträge

Geschrieben 05 November 2004 - 14:52

Für mich ist Roulette ein Projekt, um Geld zu verdienen.

Immer wenn es bei mir finanziell eng wird denke ich
darüber nach, welche Möglichkeiten habe ich, zusätzlich
zu meinem Job, Geld zu verdienen.
Danach schnappe ich mir meinen Ideenordner und schaue einmal
nach, welche von den vielen Ideen, die ich schon hatte, lassen
sich verwerten.
Die Idee mit dem Roulette war vor 16 Jahren schon einmal aktuell,
habe sie dann aber wieder verworfen, weil ich damals zu dem
Ergebnis kam, das Nichts geht.
Heute, bearbeite ich das Thema etwas gründlicher ... .

Meine Teilnahme in diesem Forum ist ein Teil meiner Vorbereitungsphase
fürs praktische Spiel. Hier kann ich mich gut informieren und lernen, mich
nicht durch verbale Angriffe ablenken zu lassen.

Es gelingt mir nicht immer, aber immer besser.

Gruß
ideenmichel :pfanne:

#20 Allister

    Forscher

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  • 263 Beiträge

Geschrieben 05 November 2004 - 22:29

D a n n y sagte am Nov 5 2004, 11:49:

Vor 5 oder 6 Wochen hab' ich dann wieder mal 500 Teuronen investiert (hab's mir zusammengespart, da ich inzwischen Lotto aufgegeben hab'), derzeitiges Plus über 4.100 Teuronen :-)). Natürlich hab' ich schon ein Großteil abgehoben......
Hi Danny!

Wie hast Du es bloß geschafft, von 500 auf 4100.- zu kommen? *grübel*

Nach welchem System hast Du gespielt?

Läuft es immer noch gut?

Fragen über Fragen..... :pfanne:

CU ALLISTER :lol:

#21 D a n n y

    Analytiker

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Geschrieben 06 November 2004 - 19:23

Hi Allister,

Zitat

Wie hast Du es bloß geschafft, von 500 auf 4100.- zu kommen? *grübel*

So, wie man Roulette eben spielt. Ich hab' Stücke gesetzt.......

Zitat

Nach welchem System hast Du gespielt?

Naja, was heißt System? Ich nenn's Strategie. Es sind verschiedene Strategien zum Einsatz gekommen, die nicht unbedingt alle was für schwache Nerven sind.......

Ich hab' mit Strategien auf die ECs angefangen, aber nicht nur stur nach System, ein wenig intuitives Spiel ist da schon dabei gewesen. Und ich hatte bestimmt auch viel Glück dabei......

Bei etwa 1.200 EUR hab' ich auf verschiedene Plein-Strategien umgestellt, da muss ich sagen, das wär' einmal fast daneben gegangen. Ich hatte 'nen Kapitalbedarf von über 2.400 Stücken........

Das war alles im CC........

Natürlich hab' ich vorher alles im Fun-Mode ausprobiert......

Zitat

Läuft es immer noch gut?

Ich spiel' im Moment nicht im CC, ich hab' mal 30 $ in's GPC investiert und spiel' da grad mal wieder 'ne EC-Strategie (mit 5-Cent-Sücken), die Strategie hab' ich im Fun-Mode von drei OCs mit Erfolg getestet. Ist eigentlich 'ne ganz dumme Strategie, aber solange sie erfolgreich ist, warum soll man sie dann nicht spielen? Ich stell' die Strategie möglicherweise demnächst in einem eigenen Thread vor, dann können auch mal alle auf mir 'rumhacken (sachse, Du weißt, was ich mein'?)......

Bis dann

liebe Grüße

D a n n y

#22 sachse

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Geschrieben 06 November 2004 - 21:10

Zitat

dann können auch mal alle auf mir 'rumhacken (sachse, Du weißt, was ich mein'?)......

Kommen Sie mal raus damit, dann bekommen Sie schon Bescheid!

sachse

#23 Paroli

    Admin

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Geschrieben 06 November 2004 - 22:29

Zitat

Wie seit Ihr "auf's Roulette gekommen"?

Freund, Bekannter, Arbeitskollege lud mich ins Casino ein [x]

Das war 1995. Erster Spielbankbesuch war in Hittfeld. Mit 5er Jetons auf Schwarz oder Rot gesetzt. Die Permanenzanzeigen zeigten reichlich 3er-Serien. Also auf Abbruch von 3er-Serien gespielt und das klappte am ersten Spieltag sehr gut.
Hittfeld war damals an den Wochenenden noch brechend voll.

Fürs Roulette hätte ich mich wohl nie interessiert, wenn ich vorher nicht an der Börse gezockt hätte. Irgendwann entdeckte ich Ähnlichkeiten und bekam dann so einen Systemkatalog von einem Roulette-Verlag in die Hand. So wie die Systeme beschrieben wurden, klang das alles sehr glaubhaft. 50 bis 60 Stücke im Monat locker zu erzielen. 100 Stücke pro Monat problemlos usw.
Dann kamen die ersten hochglänzenden Offerten für teure Garantiesysteme. 600 DM für ein System. Soundsoviel tausend Stücke pro Jahr garantiert zu gewinnen. Interview mit einem angeblichen Millionengewinner, bunte Kapitalisierungs-Tabelle und dutzende Beschwörungen, dass alles garantiert ernst gemeint sei.
Wer hat ganz am Anfang daran geglaubt, dass man veräppelt wurde? Wir haben dann so ein System gekauft. Zuerst geteilt durch zwei. Beim nächsten mal mit drei Leuten zusammen gelegt und dann wurden es mehr.. :pfanne:

#24 Plato

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Geschrieben 28 November 2004 - 18:06

Erster Casinobesuch in Monte Carlo 1985. Ich war damals auf dem Weg von Zürich über St. Tropez nach Ibiza, und habe eine Tagestour nach Monaco gemacht. Aber ohne dort zu spielen, das hätte die Reisekasse möglicherweise nicht überstanden.

Erstes Spiel 1989 auf Norderney, ein kleines Casino im Kurhaus, an einem 24er Tisch. In den 90ern hier und da Wurfweiten gespielt. Funktioniert ganz gut, solange sie nicht wissen, was du spielst.

Letztes Jahr eine praktikable Lösung gefunden. (Auch wenn’s keiner glaubt, es ist eine mathematische, beweisbar, programmierbar, und wenn ich mal viel Zeit habe, wird’s eine ausführliche Begründung dazu geben.)

Wer nun auf mich einprügeln möchte, sollte seinen Groll noch ein wenig zurückhalten. Nach dieser Begründung ist die Angriffsfläche größer.



Gruß

Plato

#25 oz3a

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Geschrieben 28 November 2004 - 23:54

Zitat

es ist eine mathematische, beweisbar, programmierbar, und wenn ich mal viel Zeit habe, wird’s eine ausführliche Begründung dazu geben

Mathematisch beweisbar, das ist doch mal was völlig Neues.
Ich krieg immer Haue von beiden Seiten (Beweis gibts- Beweis gibts nicht), wenn ich mathematische Beweise nachfrage.
Programmierung in Mathematica übernehme ich (bei Sinnhaftigkeit auch Java oder C Version möglich).
Also hoffe ich, dass Du bald viel Zeit hast.
mfG
oz3a

Bearbeitet von oz3a, 28 November 2004 - 23:55.


#26 anfänger

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Geschrieben 07 December 2004 - 22:53

Zitat

Wie seit Ihr "auf's Roulette gekommen"?

Guten Abend zusammen,

zur oben stehenden Frage:

Bei mir waren es eigentlich 2 unterschiedliche Gründe, wie ich zum Roulette kam.

1. Vor ca. 20 Jahren dadurch, dass mir ein Freund in einer langen Kneipen-Nacht die Reize des Roulettes erklärte. Einige Tage später sind wir ins Casino gefahren, haben an der Autobahn-Kirche die Anzüge angelegt und sind mittenrein ins Vergnügen. Einige Zeit später lernte ich eine Frau kennen, von der ich annehmen musste, sie hätte etwas gegen diese Art des Gelderwerbs...

2. Vor einigen Wochen bemerkte ich einen unangenehm niedrigen Kontostand. Ich erinnerte mich ans Roulette und mir fiel auf, dass andere Erwerbsarten ebenfalls mit finanziellen Einsätzen, dem Zufall und Wahrscheinlichkeiten verbunden sind, dass aber hier die Regeln nicht so klar definiert sind und dass das Verhältnis von Einsatz zum Gewinn / Verlust längst nicht so gut abschätzbar ist wie beim Roulette. In meinem Beruf "setze" ich auch auf Chancen, bin zumindest teilweise dem Zufall ausgeliefert, nur dass die Wahrscheinlichkeiten eben viel schwerer zu kalkulieren sind.

Ich bin mal so frech und behaupte, dass vieles, wenn nicht alles im Leben vom Zufall oder, was das Gleiche ist, von für mich unüberschaubaren Ursache-Wirkungs-Mechanismen abhängt. Die Konsequenz aus dieser Überlegung in Kombination mit meinem Kontostand war für mich, es wieder zu versuchen, und nach vielen Stunden im Fun-Modus war es soweit; Seitdem bin ich (wieder) dabei.

Ich denke, dass mir dabei zugute kommt, dass ich von Natur aus keine Spieler-Natur bin und allen Arten von (Glücks-)Spiel mit verständnislosem Desinteresse gegenüberstehe. :sleep: Von daher ist die Gefahr des Kontrollverlusts beim Spielen bei mir eher unterdurchschnittlich. Zumindest d i e s e s Risko habe ich weniger.

Viele Grüße,

der Anfänger
(der mit dem "ä")

#27 sachse

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Geschrieben 07 December 2004 - 23:20

Hallo Anfaenger,(ich habe z.Z. kein Umlaut ae)

Du schreibst, Du bist keine Spielernatur. Das ist tatsaechlich ein Riesenvorteil. Trotzdem lauern noch jede Menge andere Gefahren:
Mein Grossvater war auch kein Spieler sondern ein braver Schneidergeselle. Als er etwa 1920 mit 2.500 gesparten Dollars von der Wanderschaft aus Amerika nach Europa zurueckkam, um in Leipzig ein Modeatelier zu eroeffnen, nahm er einen billigen Dampfer nach Marseille. Nun liegt zwischen Marseille und Leipzig dieses kleine Fuerstentum.....
Mit seinem letzten Geld fuhr er nach Amerika zurueck und kam erst 2 Jahre spaeter ueber Norddeutschland wieder heim.
Was war passiert?
Er hatte in Monaco klein, klein gespielt und etwas verloren. Diesen wenn auch kleinen Verlust seines muehsam ersparten Geldes konnte er nicht verschmerzen und sich im Brand lassen. Er zockte immer hoeher, um seinen Verlust zurueck zu bekommen, hatte wahrscheinlich auch noch Pech und vermachte fast alles.
Damit will ich sagen, auch die Nichtspielernatur ist gefaehrdet, wenn man einen Verlust nicht wegstecken und vergessen kann.
Ansonsten waere noch zu bemerken, dass ein unangenehm niedriger Kontostand nicht eben die ideale Basis fuer den Einstieg ins Spiel ist.

sachse

#28 anfänger

    Forscher

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Geschrieben 08 December 2004 - 23:08

Hallo Sachse,

danke für deine Warnungen! Dass beim Spielen auch bei Menschen, die dafür vielleicht weniger anfällig sind als die meisten anderen, irgendwann ein Kontrollverlust eintreten kann und man spielsüchtig wird, kann ich mir gut vorstellen. Das ist ja bei anderen Süchten auch so, dass man nach einer anfangs harmlosen Phase irgendwann abrutscht. Umso besser, wenn ich mir diese Gefahr regelmäßig vor Augen halte und mein Gefühlsleben beobachte.

Deinem tapferen Ahnen-Schneiderlein wurde wohl auch eine Art Kontrollverlust zum Verhängnis, sonst hätte er sicher nicht zwanghaft versucht, seinen Verlust wieder gut zu machen. Aus ihm wurde also wohl auch zu irgendeinem Zeitpunkt eine süchtige Spieler-Natur.

Ja, und die Sache mit dem Konto-Stand... Er ist in der Tat unangenehm niedrig, aber es ist schon noch ein wenig Risiko-Kapital in Höhe von 100 Einsätzen da, und ich wollte nicht warten, bis ich finanziell noch handlungsunfähiger bin als jetzt. Günstige Voraussetzungen sind das nicht, da hast du völlig Recht. Andererseits zwingt mich das zu einer sparsamen und verhältnismäßig risikoarmen Spielweise, und so spare ich langfristig vielleicht mehr, als wenn ich mehr Geld hätte. Und die ersten Versuche nach all den Jahren sind eigentlich bisher eigentlich recht viel versprechend.

Es gibt doch auch sicher Leute, die mit wenig Kapital angefangen haben und sich trotzdem im Laufe der Zeit soweit hochgearbeitet haben, dass sie vom Spielen zumindest einen gewissen Nebenerwerb haben, oder gebe ich mich da nur einer verführerischen Illusion hin? Reich zu werden habe ich auch nicht vor, sondern ich will nur die Startphase meines recht frisch gegründeten "Ein-Mann-Betriebs" ein wenig unterstützen.

Falls es einen Reinfall gibt, gelobe ich, es weder auf irgendein System, noch auf korrupte Croupiers noch auf sonst jemand anderes als mich mich selbst zu schieben :sleep:

Viele Grüße und dir weiterhin viele fette Stücke,

der Anfänger

#29 Itzl

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Geschrieben 12 May 2005 - 02:15

Obwohl außer meinem Großvater väterlicher seids mir keiner aus unserer Verwandschaft bekannt ist,welcher Glückspielen frönt/e,so schien dies wohl so zu sein,daß ich dies für alle nachholen sollte.

Mit 5 Jahren begann ich im Pfennig Bereich mit verschiedenen Kartenspielen.

Nach dem Schulende wurden dann die Einsätze auch höher,allerdings begnügte ich mich vorerst mit Schafkopf.

In den folgenden Jahren kamen so ziemlich alle Kartenspiele dazu,welche es in unserer Region so gibt.
Auch die Einsätze stiegen und es war nicht grad selten,daß vor allem bei Poker die Pots in die tausende gingen.

Als ich dann von 1990 bis 1992 ein kleines Bistro gepachtet hatte kam die Automatenspielerei immer mehr in den Mittelpunkt.

Hier muß ich im nachhinein sagen,daß ich echt süchtig wurde und Jahre brauchte nicht nur zu erkennen,sondern es auch zu begreifen,daß man gegen diese programmierten Maschinen nichts ausrichten kann.

Zum Roulette kam ich dann durch meinen ehemaligen Arbeitskollegen so richtig.

Das allererste mal allerdings müßte Garmisch Partenkirchen gewesen sein,denn da ich nicht grad ein Sonnenanbeter bin ( werd nur rot,nicht braun ),so fuhr ich im Urlaub immer lieber in die Berge,als ans Meer.

Als ich dann vor allem durch diesen Arbeitskollegen viel mitbekam,daß es eben Systeme und Strategien gibt,welche er sich auch aneignete,so wurde durch diesen Erfahrensaustausch mein Interesse immer größer.

Wir waren seinerzeit beide im Sicherheitsdienst tätig und hatten so viel Zeit während der Arbeit eben Spielmethoden zu testen,oder Permanenzen auszuwerten.

Da in meinem Umkreis,sagen wir mal 150 Km,inclusive der Tschechei sicherlich 20 Casinos liegen dürften,so bot sich natürlich dann vor allem die Tschechei an,weil man das Casino gleich noch mit billigen Zigaretten und Spriteinkauf verbinden konnte.

Ich hab mir dann in rund 10 Jahren eine Spielweise zusammengeschneidert,die ganz auf mein Wesen,eine gewisse Zockermentalität ( hier vor allem Sektoren und Finalspiel ) ausgelegt ist.

Während diesen 10 Jahren habe ich dies in rund 1200 Trockentests gespielt,verfeinert und so auch die nötige Praxis erworben.

Da ich zur Zeit nicht so ganz vom Glück und ""Reichtum"" vergangener Tage gesegnet bin ( liegt allerdings nicht am spielen ),so habe ich Roulette schon ne Weile in die Schublade gepackt.

Bis sich alles im realen Bereich wieder soweit stabilisiert hat nutze ich eben die Zeit,lese in verschiedenen Foren etwas mit,übe ab und an im Fun Modus,damit ich nicht einroste und hab vor kurzem durch einen Tip eines Internetbekannten mal einen Freebonus von 75 $ benutzt,um in den Fun Modus ein wenig Echtheitscharakter zu bringen.

Ich schaffte es sogar mit diesem bescheidenen Saläir auf den zwischenzeitlichen Höchststand von 2366 $ zu kommen.

Ansonsten werd ichs so machen,wie sachse mir es vor einiger Zeit einmal geraten hat.

Sobald mein Umzug vollzogen ist und wieder alles halbwegs normal läuft,eben einen gewissen Betrag in ein OC einzahlen und mit niedrigen Einsatz testen,ob meine Spielmethode über längere Zeit funktioniert.

Zumindest hab ich da schon mal keine Unkosten und wenn ich dran denke,daß ich für meine letzten Casinobesuche schon allein fürs Taxi 100 Euro hingelegt habe,so ist dies doch schon ein schönes Startkapital in einem OC.

So,denke dies dürfte zum allgemeinen Werdegang und meinem Casinoeinstieg an Infos ausreichen.

Itzl

#30 thorsten1896

    Newbie

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  • PIP
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Geschrieben 13 July 2005 - 18:07

Genau weiss ich nicht was mich das erste mal ins Casino gezogen hat. Wir sind mit ein paar freunden in der City gewesen, haben uns in Anzug geworfen und haben zum ersten mal mit 18 getan, was man vorher nicht durfte.

Das erste Mal ging ich mit plus minus raus. Aber die Athmosphäre hat mich gefesselt.
Zu weihnachen bekam ich von Bekannten 50 DM in Jetons für das Casino, einfach nur zum spass meinten Sie.
Kurz gesagt, ich habe alles verballert, am ersten Tag. Aber ich habe gemerkt, dass es auch anders hätte kommen können.

Seit dem ich in die Vorlesung Statistik gehört habe, zieht es mich wieder in diese Richtung hin.
Ich versuche nur noch eine gute Strategie zu entwickeln...





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