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Frage an Sachse


2287 Antworten in diesem Thema

#16 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 10 June 2004 - 15:17

@Silberdollar

Ich verstehe auch nur Bahnhof.
Es waren alles nur Antworten auf Fragen von Ideenmichel.

sachse

#17 Carlo

    Tendenzspieler

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  • 2002 Beiträge

Geschrieben 10 June 2004 - 15:57

@ideenmichel :wink:

----etwas mit der physikalischen Realität zu tun haben.----

Genau diese physikalischen Realitäten kennst du aber doch nicht, wenn du dich an Permanenzen orientierst, oder habe ich mal wieder etwas falsch verstanden?? :lol:

gruss
carlo :P

#18 ideenmichel

    Forscher

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Geschrieben 10 June 2004 - 21:58

@carlo

tut mir leid aber ich meine das eher im übertragenen Sinne.
Z.B. wenn Du mit einem Programm eine Wurfbahn von einem Ball
berechnen willst. Benötigt das Programm die Startgeschwindigkeit
und die Richtung. Das heißt 1Wert der die Einheit [m/s] hat
und einen Wert mit x,y,z Komponenten.

Auf das Roulette übertragen heißt das wir benötigten zur
Berechnung der Wurfweite die Einwurfgeschwindigkeit der Kugel,
Laufrichtung, Tellerdrehzahl , Reibung ....., wenn wir dies alles
hätten, dann könnte man auch berechnen, wo die Kugel liegen bleibt.
Nur das würde uns nichts nützen, denn beim nächsten Wurf wären
die Bedingungen wieder ganz anders, so das es auch kein Sinn macht
weiter darüber nachzudenken.

Deshalb müssen wir eben das nehmen, was wir haben und genau
hinschauen, ob es sich verwerten läßt.
Eine Permanenz ist eine Abfolge von Zahlen die am Roulettetisch
gefallen sind. Zu jeder Zahl gehört eine Position auf dem Teller
und zwischen jeder Zahl ist Zeit vergangen.

Also halte ich es für sinnvoll jeder Zahl eine Position (Winkel)
bezogen auf die Null zuzuordnen. Zwischen zwei Zahlen wird einfach
eine Zeitintervall festgelegt.
Danach habe ich eine Winkelfunktion, die zeitabhängig ist und die
kann das Programm verarbeiten, weil es solche Größen erwartet.

Und dann einfach einmal Überraschen lassen, ob irgend etwas
zu sehen ist was von der Zufallsverteilung abweicht.

Bei der Gelegenheit möchte ich dem Eindruck entgegenwirken ich
wäre der Theoretiker. Ich habe einfach nur spontane Ideen die
ich ausprobieren möchte. Mich juckt es auch in den Fingern rumzu-
probieren, ob man nicht vielleicht so oder so gewinnen könnte.
Aber ich weiß, dass man damit nicht weiterkommt, solange man keine
Arbeitshypothese hat was gehen könnte und außerdem gibt es hier
schon genügend Mitglieder, die das tun, so das ich das nicht auch
noch machen muß.


Ich hoffe, es war verständlich

#19 Carlo

    Tendenzspieler

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Geschrieben 10 June 2004 - 22:09

ideenmichel

danke, danke, was die "physikalische Abteilung" deines Postings angeht, konnte ich folgen.
Auf das Ergebnis darf man gespannt sein...

mfg
carlo :wink:

#20 TKC

    Gewinnertyp

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Geschrieben 11 June 2004 - 01:45

@ Ideenmichel

ideenmichel sagte am Jun 10 2004, 22:58:

Also halte ich es für sinnvoll jeder Zahl eine Position (Winkel)
bezogen auf die Null zuzuordnen. Zwischen zwei Zahlen wird einfach
eine Zeitintervall festgelegt.
Danach habe ich eine Winkelfunktion, die zeitabhängig ist und die
kann das Programm verarbeiten, weil es solche Größen erwartet.

denk mal drüber nach, anstatt die einzelnen Würfe mittels Zeitintervall und Winkel gegenüber der Null aufzudröseln, Basieux's Wurfweitenwiederholungen als Basis zu nehmen und in Fourieranalyse-fähige Form zu bringen.

Da hast Du im Gegensatz zu den immer wieder verschiedenen zeitlichen Startbedingungen Deiner anfänglichen Idee, schon eine gehörige, über einen längeren Zeitraum stabile, physikalische Komponente (gleichmässig agierender Wurfcroupier an einwandfreiem Kessel und Kugel mit zahmem Streuverhalten) quasi implizit enthalten.

Einziges Problem: Du musst Permanenzen zur Verfügung haben, in denen die Kugeldrehrichtung und der Handwechsel einwandfrei zugeordnet sein muss. Also am besten selber im Casino notieren.


ideenmichel sagte am Jun 10 2004, 22:58:

Und dann einfach einmal Überraschen lassen, ob irgend etwas
zu sehen ist was von der Zufallsverteilung abweicht.

Ganz genau. Ich habe zwar noch keine Fourieranalyse durchgeführt, habe mich auch noch nicht damit beschäftigt, halte das aber für eine zielgerichtetere Vorgehensweise, als zum tausendsten mal irgendeine Progression auf ein Figurenspiel hin zu optimieren, oder ähnliches.


ideenmichel sagte am Jun 10 2004, 22:58:

und außerdem gibt es hier schon genügend Mitglieder, die das tun, so das ich das nicht auch noch machen muß. 

Sehe ich genauso.

Mitte der 80er Jahre habe ich mal so eine Art Mustererkennungsprogramm geschrieben, das die Kesselzahlen-Anordnung mit der Permanenz in Beziehung bringt, um eventuelle Clusterbildung zu entdecken und auszunutzen.
Leider kam da nichts bei raus, da auf dieser Ebene anscheinend noch zu viel Zufall und zu wenig physikalischer Einfluss vorhanden ist.

Mit der Idee der Wurfweitenwiederholungen müsste man aber, falls ein genügend grosser physikalisch gleichmässiger Faktor vorhanden ist, diesen auch rausfiltern können. Sozusagen ein Test-Tool entwickeln, dass einem sagt, ob beim jeweiligen Croupier/Kessel/Kugel-Ensemble ein Angriff lohnt, oder nicht.


Gruss: TKC

#21 Baron

    Stratege

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Geschrieben 11 June 2004 - 07:20

"Sie ist wissentschaftlich fundiert, und wer danach spielt, geht wenigstens mit Stil unter.

BRAVO, gefällt mir, der Mann hat FORMAT.

Baron :wink:

#22 Carlo

    Tendenzspieler

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Geschrieben 11 June 2004 - 09:03

Mitte der 80er Jahre habe ich mal so eine Art Mustererkennungsprogramm geschrieben, das die Kesselzahlen-Anordnung mit der Permanenz in Beziehung bringt, um eventuelle Clusterbildung zu entdecken und auszunutzen.
------------------------------------------------------------------------------------

moin,
wenn Du korrekte Permanenzen brauchst, nimm den Ex-Onlinetisch von HH.

gruss
carlo :warn:

#23 Silberdollar

    Tüftler

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Geschrieben 11 June 2004 - 11:06

Hallo
vor ca. 20 Jahren hat die Zeitschrift "Casino + Test" (existiert nicht mehr)
einen Original-Roulettekessel gekauft, und wurde von einigen Abonnenten
finanzell unterstützt. Ich war übrigens auch beteiligt.
Der Testaufbau war so, dass die Zahlenscheibe motorisch mit genau gleicher
Geschwindigkeit angetrieben wurde und die Kugel über eine schiefe Ebene
immer an genau der gleichen Stelle eingeworfen wurde. Dadurch hatte die
Kugel immer genau die gleiche Einwurfgeschwindigkeit.
Es wurde nun untersucht, wo die Kugel landete, da ja die Anfangsbedingungen
immer gleich waren. Wisst Ihr, was dabei herausgekommen ist? Nichts!!
Die Kugel landete irgendwo, vorauszusagen wo, war nicht möglich. Selbst
bei stehender (!) Zahlenscheibe landete die Kugel immer woanders. Das
Experiment wurde daraufhin abgebrochen.
Gruss
Silberdollar
:warn: :warn: :topp:

#24 TKC

    Gewinnertyp

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Geschrieben 11 June 2004 - 12:10

Hallo Carlo,

vielen Dank für den Tip aber in den ehemaligen Hamburger Online-Permanenzen ist die Kugellaufrichtung doch auch nicht eingezeichnet, oder?

Ich habe in den letzten 2 Monaten mittlerweile einiges an Daten aus meinem Stammcasino (ca. 21.000 Coups), aus einem Online-Casino mit Live-Kessel (ca. 10.000 Coups) und von meinem eigenen Kessel (8.400 Coups) gesammelt, um gut forschen und auswerten zu können.

Wer auch solche Daten mit Kugellaufrichtung und Handwechsel besitzt, mit dem würde ich gerne tauschen. Denn Daten zum testen kann man schliesslich nie genug haben.

Mir geht es eigentlich nur noch darum, ein begleitendes Software-Tool zu entwickeln, welches zuverlässig rausfiltert, welche Croupier/Kessel/Kugel-Kombinationen wirklich lohnen und welche Sektoren um die Hauptprognose herum am wahrscheinlichsten bevorzugt werden. Darum auch mein Aufruf an Ideenmichel, sich mehr auf diese Variante einzuschiessen.


@Silberdollar
glaube ruhig an die Ergebnisse der Fachzeitschrift. Denn sie stimmen sogar.
Habe ich selber schon früher am eigenen Kessel ermittelt.

Reines bespielen der Wurfweitenanhäufungen alleine für sich betrachtet, ohne Einsatzsignal ist nämlich wirklich unspielbar. Erst das filtern der Einsatzsignale mittels Wurfweitenwiederholungen bringt Ergebnisse, die die 3sigma-Grenze überschreiten.

Denn wenn es schon blitzt und donnert, (also in den letzten Coups schon mal Wurfweiten-Wiederholungen in bestimmter Konstellation vorgekommen sind) ist die Chance auf einen Regenschauer ungemein grösser, als wenn blauer Himmel herrscht (also keinerlei Anzeichen für irgendwelche Überzufälligkeiten vorhanden sind)

Gruss: TKC

#25 Carlo

    Tendenzspieler

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Geschrieben 11 June 2004 - 12:44

tkc

in 99,9 % ist der erste wurf immer im Uhrzeigersinn.
und mit 99 prozentiger sicherheit ändert sich im Laufe des Tages auch durch Handwechsel nichts am steten Wechsel, aber es kommt vor..


mfg
carlo :warn:

#26 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 11 June 2004 - 13:20

„Es wurde nun untersucht, wo die Kugel landete, da ja die Anfangsbedingungen
immer gleich waren. Wisst Ihr, was dabei herausgekommen ist? Nichts!!
Die Kugel landete irgendwo, vorauszusagen wo, war nicht möglich. Selbst
bei stehender (!) Zahlenscheibe landete die Kugel immer woanders. Das
Experiment wurde daraufhin abgebrochen.“

„@Silberdollar
glaube ruhig an die Ergebnisse der Fachzeitschrift. Denn sie stimmen sogar.
Habe ich selber schon früher am eigenen Kessel ermittelt.“

DA KÖNNT IHR MAL SEHEN, WIE SCHWER ICH ES HABE.

@Carlo

Auf die Permanenzen würde ich mich bei der Richtung nicht verlassen.
Ich habe sehr oft beobachtet, dass dem Croupier die Kugel aus der Hand fällt und er dann den Kessel hin-und herdreht, bis er ihn dann doch 2x in die gleiche Richtung anschiebt. Das passiert m.E. mindestens 1x in 8 Stunden.
Außerdem, ich bin – im Gegensatz zu Pierre Basieux - der Ansicht dass Wurfweiten sich nicht ähnlich sind, kurz, dass es nicht funktioniert.
Allerdings muss ich hier anmerken, dass mich Pierre gerade gestern Abend von einer anderen meiner Meinungen herunter gehoben hat.

sachse

#27 Tottermann

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Geschrieben 11 June 2004 - 13:44

Zitat


und mit 99 prozentiger sicherheit ändert sich im Laufe des Tages auch durch Handwechsel nichts am steten Wechsel,


In Hittfeld habe ich schon wirklich oft gesehen, dass nach Handwechsel nochmal die gleiche Richtung gedreht wurde.

Auch habe ich dort öfter schon beobachtet, dass zwar Handwechsel angezeigt wird in der Permanenz, tatsächlich aber keiner erfolgt oder auch umgekehrt.

Insgesamt nimmt man es dort wohl mit der authentischen Permanenzanzeige nicht so genau. Manchmal wird eine Zahl nicht angezeigt und trotz Aufforderung an den Croupier auch nicht nacherfasst.
Einmal wurde eine Zahl nacherfasst und dann doch noch elektronisch angezeigt, dann Stand im Ergebnis eine Doublette in der Permanenz, die es nicht gab...

#28 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 11 June 2004 - 13:56

Oder die erste Zahl ist das Datum.

#29 TKC

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Geschrieben 11 June 2004 - 14:43

Carlo sagte am Jun 11 2004, 13:44:

tkc

in 99,9 % ist der erste wurf immer im Uhrzeigersinn.
Hi Carlo,

leider nicht richtig. Nach meinen Beobachtungen in meinem Stammcasino ist der erste Wurf in der Drehrichtung vollkommen willkürlich gewählt. Ein Bekannter von mir hat das gleiche beobachten können und sogar schon mal danach beim Personal nachgefragt.

Ergebnis: Freie Wahl des Wurfcroupiers beim ersten Wurf.

Was ich vergessen habe zu erwähnen: Beim Tauschangebot der Permanenzen ist bei Kesseln mit Drehkreuz natürlich auch die Drehkreuzstellung immens wichtig und muss daher enthalten sein.

Gruss: TKC

#30 TKC

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Geschrieben 11 June 2004 - 15:56

sachse sagte am Jun 11 2004, 14:20:

@Silberdollar
glaube ruhig an die Ergebnisse der Fachzeitschrift. Denn sie stimmen sogar.
Habe ich selber schon früher am eigenen Kessel ermittelt.“

DA KÖNNT IHR MAL SEHEN, WIE SCHWER ICH ES HABE.

Hallo Sachse,

damit wir uns nicht falsch verstehen. Mir musst Du im Gegensatz zu manch anderen hier nicht beweisen, dass KG wirklich funktioniert. Ich weiss das.

Aber da ich zum KG lernen zu faul und nicht talentiert genug war, habe ich Mitte der 90er Jahre einen verdeckt zu tragenden Roulette-Minicomputer auf 8051-Basis entwickelt und gebaut, der auch funktioniert.
Zuletzt habe ich als Algorithmus Pierre Basieux's "Implizite Methode" einprogrammiert, die zwar einiges an Lerncoups abverlangt (20 Coups für jede Drehrichtung) dann aber wirklich alle vorherrschenden physikalischen Gegebenheiten gut im Griff hat.

Warum der nie richtig professionell zum Einsatz kam, habe ich in meinem allerersten Posting beschrieben.

Nun forsche ich auf Basis der Wurfweitenwiederholungen weiter, weil man damit nun wirklich unauffällig, wie ein normaler Systemspieler agieren kann.


Gruss: TKC





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