Casino-Nachrichten
#61
Geschrieben 12 October 2004 - 21:03
Die zehn niedersächsischen Kommunen, in denen es Spielbanken gibt, wehren sich dagegen, dass sie davon künftig keinen finanziellen Vorteil mehr haben sollen. Sie erwägen nach Angaben des Osnabrücker Kämmerers Karl-Josef Leyendecker eine Klage vor dem Staatsgerichtshof. Spielbanken zahlen keine Steuern, sondern bislang eine Abgabe ans Land, die zum Teil wieder an die Gemeinden zurückfließt. Dieser Gemeindeanteil an der Spielbankabgabe, der im vergangenen Jahr 9,2 Millionen Euro ausmachte, soll 2005 endgültig abgeschafft werden. Die Regierung hatte ihn 2004 bereits von zehn auf fünf Prozent halbiert.
Die Fraktionen von CDU und FDP schlagen jetzt vor, den Gemeindeanteil grundsätzlich nicht ganz zu streichen, sondern die Orte zu beteiligen, wenn der jeweilige Landesetat es zulasse.
Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 12.10.04
#62
Geschrieben 12 October 2004 - 23:04
Croupier-Beruf durch Online-Casinos gefährdet
Einnahmeausfälle durch rückläufige oder fehlende Trinkgelder
"Die zunehmende Verbreitung von Internet-Spielbanken gefährdet nach Meinung der Gewerkschaft Verdi den gesamten Berufsstand des Croupiers. Croupiers lebten allein vom Trinkgeld, sagte der Vorsitzende des Bundesarbeitskreises Spielbanken der Gewerkschaft, Horst Jaguttis, am Dienstag in Wiesbaden...
Vor allem das Fehlen des persönlichen Kontakts zwischen Spieler und Croupier führe dazu, daß per Mausklick weniger Trinkgeld gegeben werde...
Außerdem bestehe die Gefahr, daß Spieler sich künftig den Weg in die Spielbank sparten und nur noch von zu Hause aus ihr Glück versuchten. Für die rund 3.500 Croupiers in Deutschland bedeute das erhebliche Einkommenseinbußen..."
Gesamter Beitrag siehe www.faz.net
#63
Geschrieben 13 October 2004 - 09:19
Zitat
Es führt vor allem dazu, dass Croupiers nun ihre Gäste nicht mehr wie den letzten Dreck behandeln können.(speziell Bayern)
Man trifft sich eben immer zwei Mal - oder besser, wie in diesem Falle eben nicht mehr.
sachse
#64
Geschrieben 21 October 2004 - 15:12
"Hotel Casino Travemünde meldet Insolvenz an"
Viel investiert - zu wenig eingenommen
"Über das Vermögen der Betreibergesellschaft des Hotels Vier Jahreszeiten Casino Travemünde ist am 20. Oktober beim Amtsgericht ein Insolvenzantrag gestellt worden. Betroffen ist nur die Betreibergesellschaft des Hotel- und Gastronomiebetriebes Lübeck-Travemünde und nicht die Besitzgesellschaft, die Eigentümerin der Hotelimmobilie ist, so der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Stefan Denkhaus.
...musste das Unternehmen nun wegen verschiedener Entwicklungen die Konsequenzen ziehen. Trotz erheblicher Qualitätsverbesserungen bei Dienstleistungen und Produkten sowie zahlreicher erfolgreicher Veranstaltungen konnten in den vergangenen Monaten die Verluste der Startphase nicht vollständig beseitigt werden..."
Gesamter Beitrag siehe www.ahgz.de
#65
Geschrieben 01 November 2004 - 20:12
| 25.10.2004 Casinos Austria planen Casino-Projekt in Singapur "Die Casinos Austria wollen Singapur in die Welt des Glücksspiels einführen. In dem Stadtstaat gibt es bisher noch keine Casinos... Die Casinos Austria-Gruppe ist ... bereits im indischen Goa tätig. Im Rennen um Singapur treten auch das US-Unternehmen Harrah`s Entertainment und die Spielegruppe des Hongkonger Millionärs Stanley Ho an." Gesamter Beitrag siehe wienweb.at |
| 31.10.2004 TV-Glücksspiel: Rentnerin verzockte 23.000 Euro bei 9live "Die Teilnahme an Glücksspielen per Telefon kann teuer werden. Das musste auch eine Berliner Rentnerin erfahren. Die Berliner Morgenpost berichtete kürzlich über diesen Fall. Inge F. bekam im Januar 2002 eine denkwürdige Telefonrechnung über 23 000 Euro. Zusammengekommen war dieser Betrag innerhalb von 44 Tagen, in denen die Frau 47 024 Mal versucht haben soll, bei dem Fernsehsender 9live an einem Glücksspiel teilzunehmen. Pro Anruf wurden 49 Cent abgerechnet... Durch einen Zufall geriet die Rentnerin an einen Anwalt, der ihren Fall übernahm. Wolfgang Thoms fand es nicht in Ordnung, dass mit der Unerfahrenheit der Verbraucher ein Geschäft gemacht würde... Thoms will sich vor der zweiten Instanz auf diese Frage konzentrieren, die bisher noch nie von einem höheren Gericht entschieden worden sei. Er bezieht sich dabei auf § 762 BGB, nach dem Nebengeschäfte zur Erfüllung einer Spielschuld nicht zu einer Zahlungspflicht des Teilnehmer führen. Nach Ansicht des Anwaltes betreibt die Telekom jedoch ein solches Nebengeschäft, in dem sie an jedem einzelnen Anruf verdient..." Gesamter Beitrag siehe teltarif.de |
| 31.10.2004 Geldfälscher-Bande im Casino aufgeflogen "Drei Brüder aus Karlsruhe und dem Raum Stuttgart sitzen wegen Verbreitung falscher 50- und 200-Euro-Scheine in Haft. Zwei von ihnen, ein 31-Jähriger und ein 36-Jähriger, hatten damit im Casino in Baden-Baden zu bezahlen versucht, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Baden-Baden mitteilten." Gesamter Beitrag siehe e110.de |
#66
Geschrieben 01 November 2004 - 22:35
| 01.11.2004 Wettzocker setzen auf Bush Bis zu 40.000 Euro Wetteinsatz "Wenige Stunden vor Öffnung der Wahllokale in den USA hat George W. Bush seinen Vorsprung vor John Kerry bei internationalen Buchmachern ausgebaut. Der US-Präsident wurde am Montagabend bei Ladbrokes und bei William Hill in London mit einer Quote von 8 zu 15 gehandelt, sein Herausforderer mit 11 zu 8... «Wir hatten einen Typen aus Chicago, der hat 26.500 Dollar auf Bush gesetzt. Und jemand von den Kanalinseln hat 40.000 Euro angelegt.»..." Gesamter Beitrag siehe de.news.yahoo.com |
| 02.11.2004 "Britisches Unterhaus stimmt für Kasino-Gesetz" Erste Liberalisierungs-Hürde überwunden " Eine Initiative für die Einführung von Kasinos im Stil von Las Vegas hat in Grossbritannien die erste parlamentarische Hürde genommen. Eine Gesetzesvorlage der Regierung zur Reform des Glücksspiel-Gesetzes von 1968 passierte am Montagabend das Londoner Unterhaus mit 286 zu 212 Stimmen... ...es müsse verhindert werden, dass das Glücksspiel in den Untergrund getrieben werde oder nur für Las-Vegas-Touristen möglich sei. Vor drei Jahren hätten 250.000 Briten im Jahr das Glücksspielzentrum der USA besucht..." Gesamter Beitrag siehe de.news.yahoo.com |
#67
Geschrieben 05 November 2004 - 16:03
| 04.11.2004 Glücksspiel ohne Grenzen? "Casino-Betreibern und Anbietern von Glücksspielen bläst ein kälterer Wind entgegen. "Der Wettbewerb der Glücksspiele-Anbieter wird sich in den nächsten Jahren deutlich verschärfen", erwartet der Vorstandsvorsitzende von Novomatic, Franz Wohlfahrt... Im November 2003 hob der Europäische Gerichtshof (EuGH) ein nationales italienisches Urteil auf, das es dem Wettanbieter Piergiorgio Gambelli untersagte, in Italien Sportwetten für einen englischen Buchmacher zu sammeln, mit dem er per Internet in Kontakt stand... Allein im Bereich Spielbanken (Casinos) wurden europaweit im Jahr 2003 Einnahmen von rund 8,2 Mrd. Euro erzielt, rund 55.000 Personen waren in Casinos beschäftigt..." Gesamter Beitrag siehe derstandard.at |
#68
Geschrieben 10 November 2004 - 13:55
| 07.11.2004 "Das Internet kann man nicht stoppen." Freier Markt für Glücksspiele? "Der Glücksspielmarkt wird kräftig von illegalen Unternehmen angezapft. Etwa ein Fünftel des Umsatzes fließe mittlerweile in den nicht regulierten Bereich ab, schätzt Franz Wohlfahrt, Vorstand der Novomatic AG. Das sei technologischen Entwicklungen wie dem Internet anzulasten, aber auch einer "unbefriedigenden Rechtslage"... Die Rechtslage könnte aber ohnedies einigen Veränderungen entgegen sehen. Am Donnerstag (11. November) befasst sich das EU-Parlament erstmals mit der geplanten EU-Dienstleistungsrichtlinie. Diese soll den Markt für Dienstleistungen liberalisieren und mehr Wettbewerb ermöglichen. Einer der umstrittensten Punkte: Ein Unternehmen, das seine Dienste in einem EU-Land anbietet, soll künftig ohne weitere Bewilligung in der ganzen EU tätig sein dürfen... Für die meisten europäischen Länder stellt das Glücksspiel einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. 2003 wurden im Bereich Kasinos europaweit Einnahmen von rund 8,2 Mrd. Euro erzielt, 55.000 Personen waren in Kasinos beschäftigt. " Gesamter Beitrag siehe www.diepresse.com |
#69
Geschrieben 14 November 2004 - 23:52
| 14.11.2004 "Streit um Jackpot " Die Spielbank Potsdam ihm wollte nur Teilbetrag zahlen "Der 15. Mai 2004 war für Jose Machado ein Glückstag. Das hatte der 43 Jahre alte Karosserie-Klempner zumindest einige Minuten gedacht... Über ihm leuchtete eine dunkelblaue Lampe, die ihm - so glaubte er - "eindeutig signalisierte, daß ich den Jackpot gewonnen habe". Außerdem sei der Automat blockiert gewesen - auch das, meint Machado - ein Signal für den Haupttreffer... ...im Glauben, der aus Portugal stammende Mitspieler habe den im "Auto Mystery Jackpot"-Spiel angekündigten Audi A 3 im Wert von rund 25 000 Euro ... gewonnen..." ...Hatte Machado nach Meinung der Spielbank den Jackpot doch keineswegs geknackt. "Die haben mir gesagt"... "es handele sich um einen technischen Fehler, der schon mehrfach aufgetreten sei."..." Machado lehnte ein Angebot der Spielbank ab, das bisher angesammelte Spielkapital in Höhe von € 9741,45 an ihn auszuzahlen. Nun kommt es am 16.November zu einem Zivilgerichtsverfahren beim Berliner Landgericht. Gesamter Beitrag siehe www.welt.de |
#70
Geschrieben 23 November 2004 - 12:43
| 23.11.2004 Jackpot-Gerichtsstreit endet mit Vergleich Kläger gab sich mit 10.000 Euro zufrieden "Er hat nicht verloren, aber auch nicht gewonnen: Glücksspieler Jose Machado hat sich vor dem Landgericht Berlin mit der Spielbank durch einen Vergleich geeinigt. Die Spielbank erklärte sich bereit, ihm 10 000 Euro zu zahlen. Im Gegenzug zog der gebürtige Portugiese seine Klage zurück... Nach Auskunft von Machados Anwalt Robin Maletz war das Gericht davon ausgegangen, daß die Spielbank bei einem defekten Spielautomaten zur Zahlung des Jackpots nicht gezwungen werden könne. Es habe jedoch nicht genau aufgeklärt werden können, ob der Apparat tatsächlich defekt gewesen sei..." Gesamter Beitrag siehe www.welt.de |
#71
Geschrieben 30 November 2004 - 23:00
| 30.11.2004 Casinos Austria kaufen 10 deutsche Spiebanken Internet-Casino in Niedersachsen geplant "Wien - Die Casinos Austria steigen in den deutschen Markt ein und setzen damit den größten Expansionsschritt in der Geschichte des Unternehmens. Der österreichische Casino-Betreiber stehe vor der Übernahme aller zehn Casinos der Spielbanken Niedersachsen GmbH (SNG) ... Niedersachsen hat wie Österreich rund acht Millionen Einwohner..." Das neue Spielbankengesetz sieht auch eine Regelung für das Internetspiel vor. Nach dem Erlass der Durchführungsbestimmung wollen die Casinos Austria das Modell der Internetplattform "www.win2day.at" auch in Niedersachsen umzusetzen..." Gesamter Beitrag siehe derstandard.at |
#72
Geschrieben 05 December 2004 - 20:30
| 05.12.2004Millionengewinn im Casino mit Laser-Scanner
Mit Laser-Trick 1,7 Mio Euro beim Roulette gewonnen
"London - Mit dem gewieften Einsatz von Lasertechnik haben drei Glücksspieler die Spielbank des legendären Hotel Ritz in London völlig legal um 1,3 Millionen Pfund (1,88 Millionen Euro) erleichtert. Das Trio aus Osteuropa wurde Mitte März zunächst festgenommen, nachdem es mit einem Mini-Laserscanner und einem Computer die Gewinnfelder am Roulettetisch vorausberechnet hatte... |
#73
Geschrieben 17 December 2004 - 00:18
#74
Geschrieben 27 December 2004 - 21:27
#75
Geschrieben 08 January 2005 - 19:51
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