Casino-Nachrichten
#1
Geschrieben 11 April 2002 - 20:38
#2
Geschrieben 24 March 2003 - 09:29
Besten Dank für die Aktualisierung, es sind sehr interessante Beiträge
dabei.
Gruß
Konrad
#3
Geschrieben 16 May 2003 - 19:47
Hut ab- da finden sich doch einige Beiträge, die ISA doch glatt übersehen(?) hat!
#4
Geschrieben 14 July 2003 - 01:19
Weiter so.
Dieser Link fehlt noch:
Den nachfolgenden interessanten Zeitungsartikel vom 17.02.1999 über die Versuchsreihen von W. Kugel fand ich im Textarchiv der
Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitun...schaftsf%FChrer
Gruß PsiPlayer
#5
Geschrieben 19 July 2003 - 13:46
Interessanter Beitrag. Das würde gut in eine Rubrik wie "Die besten News-Klassiker" oder ähnlich passen.
Da dürfte dann auch folgender Artikel von 1997 nicht fehlen:
"Ein Magnet unter dem Spieltisch"
Bearbeitet von Zufall, 22 September 2003 - 12:14.
#6
Geschrieben 15 April 2004 - 19:50
Viele Online-Spielhöllen werden im Ausland betrieben. Das gefällt dem US-Justizministerium nicht. Die Suchmaschinenbetreiber haben nun aus Furcht vor laufenden Ermittlungen die Anzeigen dieser Casinos entfernt.
05.04.2004 - Die meistgenutzen Suchmaschinen liefern keine Anzeigen mehr für Online Casinos aus. Diese Entscheidung beider Anbieter ist ab Ende April wirksam, um die schon bezahlten Anzeigen noch auszuliefern.
Mit dem Stopp reagieren die Unternehmen auf die laufenden Ermittlungen des Justizministeriums gegen US-Unternehmen, die ihre Spielcasinos im Ausland hosten.
Wie die New York Times heute berichtet, haben Ermittler die Werbe-Anbieter der Beihilfe zur Tat beschuldigt. (mk)
Quelle
#7
Geschrieben 17 May 2004 - 18:33
"An der Börse Paris sorgt die Aktie der Kasinogesellschaft des Fürstentums Monaco für Aufmerksamkeit. Seit Februar ist das Papier von EUR 175 auf bis zu EUR 285 gestiegen."
Mehr bei der Quelle prnewswire.co.uk
#8
Geschrieben 20 May 2004 - 21:49
Polizei zerschlägt Glücksspiel-Ring
Karlsruhe/Heidelberg/Mannheim - Von Fortuna völlig verlassen wurde ein weit verzweigter Glücksspielring, der heute in einer groß angelegten Aktion von rund 90 Beamten der Landespolizeidirektion Karlsruhe, der Steuerfahndungsstelle des Finanzamts Mannheim und der Staatsanwaltschaft Heidelberg gesprengt wurde. Die Ermittlungen der Fahnder richten sich derzeit gegen 13 Personen aus dem Raum Mannheim/Heidelberg.
Gegen die Bande wird wegen des Verdachts der gewerbs- und bandenmäßigen Veranstaltung von illegalem Glücksspiel ermittelt. Bisher wurde umfangreiches Beweismittel sichergestellt, das aber noch auszuwerten ist. Hauptverdächtiger ist ein 32 Jahre alter Türke aus Mannheim. Ihm werden unter anderem illegale Fußballwetten vorgeworfen, mit denen er monatlich sechsstellige Euro-Umsätze erzielt haben soll. Wieviele "Wettbüros" der Mann unterhielt, ist zur Stunde noch nicht geklärt. Wie die Polizei jedoch mitteilte, befanden sich die meisten davon im Mannheimer Raum. Als zentrale Annahmestelle diente ein als Sport- und Kulturverein getarntes Büro. Zeitgleich führten Polizeidienststellen anderer Bundesländer Durchsuchungsaktionen gegen weitere Mittäter und Hinterleute durch. (ak)
Quelle: www.ka-news.de/karlsruhe/news.php4?show=ak2004315-351G
#9
Geschrieben 20 May 2004 - 22:07
Zwei Hamburger haben eine Vision: Die "Norway" (Ex-"France"), einst der Stolz Frankreichs und nach dem Stapellauf 1962 damals das größte und eleganteste Passagierschiff der Welt, soll nach Hamburg kommen. Dauerhaft, als Event-Schiff mit Hotel, Spielcasino, Museum, einem Gesundheits- und Sportzentrum, mit Bars und Diskothek. Väter dieser Idee sind Frisörmeister Klaus Peemöller (40) und Diplombetriebswirt Dierk Koch (61). Ihre Chance: Nach einer Kesselexplosion im vergangenen Jahr in Miami wurde das Schiff, das der Reederei Norwegian Cruise Line (NCL) gehört, nach Bremerhaven zur Lloyd-Werft geschleppt. Dort dient es seither als Crew-Schiff für zwei Neubauten der NCL.
[...]
Die alte Dame hat gute Voraussetzungen für ein "Event-Schiff": 315 Meter lang, elf Decks über der Wasserlinie. Ein Museum ist sie selbst: Einige Passagier- und Crew-Kabinen im Originalzustand, Brücke, Maschine und Diensträume würden zeigen, wie die Besatzung an Bord gelebt und gearbeitet hat. Als Hotel hat die "Norway" rund 1000 Zimmer zu bieten, einschließlich der ehemaligen Luxus-Suiten.
Auch für eine Dependance der Spielbank hat die "Norway" schon alles an Bord: Es gibt 236 Spielautomaten, dazu Blackjack-, Roulette- und Würfeltische. Im Sport- und Gesundheitszentrum stellen sich Koch und Peemöller neben Fitnessstudio und Schwimmbad auch Zentren für Judo, Karate und ähnliche Sportarten vor. Ein Basketballfeld und einen Joggingpfad gibts bereits. Und natürlich bleibt noch Platz für Läden und Geschäfte.
Quelle: erschienen am 17. Mai 2004 im Hamburg-Teil des Hamburger Abendblattes
#10
Geschrieben 20 May 2004 - 22:09
Bei den Spielbanken sinkt der Umsatz: Vor allem das klassische Roulette-Spiel macht den Betreibern Sorge - ihr Geld machen sie vor allem mit Automatenhallen.
Den Spielbanken geht es schlecht, keine Frage - die Bereitschaft der Menschen, ihr Geld zu verzocken, nimmt ab. Vor allem offenbar beim "klassischen Spiel" im Casino. Ausgerechnet das Spiel an den Tischen ist aufgrund der vornehmen Atmosphäre personalintensiv und teuer. Die Automatenhallen, die auch von den Spielbanken betrieben werden, sind dagegen in den Betriebskosten billig.
Im niedersächsischen Hittfeld soll dieses "klassische Spiel" daher ganz geschlossen werden, es rentiert sich nicht. [...]
Klassisches Roulette habe sich seit 250 Jahren nicht verändert, erklärt Hillermann das Problem - wie sehr aber haben sich die Automaten in dieser Zeit revolutioniert! "Wo kommt der Nachwuchs her?", fragt sich die Branche. Mit Events sollen Schwellenängste auch von Damen gemindert werden - mittwochs, am "Ladies Day", ist freier Eintritt, und es locken Verlosungen: Ein "romantisches Traumwochenende" ist zu gewinnen oder ein Schmink-Termin. Die Shakespeare Company kommt zum "Irischen Abend" in den "Scotland-Saal" des Casinos. Niedrigschwellig ist auch das Black Jack-Turnier, man muss nicht mehr riskieren als "17 und 4".
Dass der Umsatz insgesamt nur um 4 Prozent gesunken ist, verdankt die Spielbank ihren Automaten. Etwa 500 Millionen Euro Spielumsatz wird im Casino Bremen gemacht, davon 450 Millionen an den Automaten. Das sind 1,4 Millionen Euro am Tag. 95 Prozent des Umsatzes wird über den Gewinn wieder ausgeschüttet, 21,1 Millionen Euro betrug der "Bruttospielertrag" 2003. Davon fließen 80 Prozent (etwa 17 Millionen Euro) als "Spielbankabgabe" an die Stadt.
[...]
Quelle: taz Nord Nr. 7297 vom 1.3.2004, Seite 24, 96 Zeilen (TAZ-Bericht), kawe
#11
Geschrieben 20 May 2004 - 22:17
Elf Mann für ein paar Prozent
Banken ködern Anleger mit Fußball und riskieren Strafen wegen illegalen Glücksspiels [...]
Allerdings sind Glücksspiele verboten. Wer sie dennoch anbieten will, braucht eine Lizenz, die er bei den Innen- oder Finanzbehörden der Bundesländer beantragen muss. [...]
Dass der Erfolg einer Fußballmannschaft Glückssache ist, bestreiten viele Fans – der Bundesgerichtshof aber hat entschieden, dass Ergebnisse von Sportveranstaltungen Zufallsereignisse sind. [...]
Ein (weiteres) Beispiel ist die DaimlerChrysler Bank. Sie zahlt auf dem Silberpfeil-Sparkonto neben dem Basiszins von 2 Prozent einen Zinsbonus von 0,1 Prozent, wenn das McLaren-Mercedes-Formel-1-Team einen Sieg einfährt. [...]
Glücksspiellizenzen zu beantragen ist in der Branche nicht neu. Sparkassen und Genossenschaftsbanken gelten als gemeinnützig und dürfen deshalb Lotterien veranstalten. Dieses Privileg nutzen sie und bieten seit Jahrzehnten Gewinn- oder Lotteriesparbücher an, die deutlich als Glücksspiele zu erkennen sind. Der Sparer kauft regelmäßig Lose, von deren Preis ein Teil als Sparguthaben auf seinem Konto landet. Der Rest fließt in eine Lotterie, bei der gewöhnlich Gewinne zwischen 5 und 50000 Euro ausgeschüttet werden. Gewinnsparen weist im Durchschnitt eine negative Rendite auf - der Kunde verliert Geld.
[...]
Quelle: Die Zeit 13.05.2004 Nr.21
#12
Geschrieben 20 May 2004 - 22:27
Staat gegen Privat: Wer auf Fußball, Eishockey oder Cricket wettet, soll das nach dem Willen des Fiskus nur in der Lotto-Annahmestelle tun.
Mit Macht versuchen die Bundesländer, Anbietern privater Sportwetten das Geschäft zu verbieten. Die Finanzminister fürchten den Verlust einer lukrativen Einnahmequelle. Doch immer häufiger erklären Gerichte das staatliche Handeln für rechtswidrig. [...] Nicht nur europäisches, sondern auch nationales Verfassunsgsrecht stehe dem entgegen. Laut Grundgesetz ist ein Monopol nur dann zulässig, wenn es zur "Abwehr nachweisbarer oder höchstwahrscheinlicher Gefahren für ein überragend wichtiges Gemeinschaftsgut" zwingend geboten ist.
[...]
Quelle: Financial Times Deutschland, 19. Mai 2004, Rubrik: Agena (www.ftd.de/sportwetten
Bearbeitet von Paroli, 08 January 2005 - 18:11.
#13
Geschrieben 20 May 2004 - 22:37
Innerhalb von 3 Tagen (Beschlüsse vom 7. Mai, Az. 3 K 145/04, und vom 10. Mai 2004, Az. 11 K 160/04) hatte das Verwaltungsgericht (VG) Karlsruhe über den gleichen Sachverhalt zu entscheiden: Ein Wettbüro nimmt Sportwetten (v. a. Oddset-Wetten) von Wettkunden für einen englischen Wetthalter an und vermittelt diese an den englischen Veranstalter (Inhaber einer englischen Wettlizenz) weiter.
[...]
Quelle: RA Dr. W. Hambach, ISA Casinos, 20.505.2004, Artikel 6199
Bearbeitet von Paroli, 08 January 2005 - 18:11.
#14
Geschrieben 20 May 2004 - 22:46
In Glasgow soll an den Ufern des River Clyde ein neues grosses Casino entstehen, wenn die Pläne der London Clubs International (LCI), der Betreiber von vielen Casinos in der ganzen Welt, Realität werden. Das neue Casino soll nicht nur mehr als 200 Arbeitsplätze schaffen, sondern auch touristischer Anziehungspunkt werden.
Newsmitteilung vom 19.05.2004
#15
Geschrieben 20 May 2004 - 22:47
Wegen der nicht fristgerechten Fertigstellung des Monorail-Systems, das die Casino am Strip miteinander verbindet, haben die Betreiber bis jetzt 8 Millionen US Dollar Strafe gezahlt. Für jeden weiteren Tag, um den sich die Eröffnung des futuristischen Transportsystems verschiebt, sind jeweils 85.000 US Dollar fällig.
Newsmitteilung
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