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Börsenspekulation wie Roulette behandeln ?


38 Antworten in diesem Thema

#31 ronner

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Geschrieben 12 May 2004 - 12:05

hm, stimmt, die Buchmacher wollen ja auch kein Geld verlieren. Aber wie siehts denn aus mit der Ableitung des Schlußkurses auf den nächsten Tag? Hat man da vielleicht eine gewisse Wahrscheinlichkeit?

Eine andere Möglichkeit wäre ja noch, eine Serie abzuwarten, also z.B. zwei Tage Plus, am dritten setzt man dann auf Minus.

Mir läßt das gegensätzliche Setzen keine Ruhe, angenommen man setzt jeweils eins long und eins short jeweils mit der gleichen "Konfiguration" über mehrere Tage. Wenn ein Trend kommt macht man dann Gewinn wenn das eine Zertifikat über 100% gewinnt z.B. 120%, denn das andere wird ja dann wertlos kann aber nicht mehr wie 100% verlieren. Man hat also 20% Plus. Wenn das eine dann über 100% im Plus ist muß man natürlich entprechend die Gewinnabsicherung machen damits nicht wieder unter 100% fällt. Man kann also anlegen wie man will es muß nur ein Trend kommen der über 100% eines von beiden Zertifikaten in die entsprechende Richtung hebelt.
Das fast wertlose Zertifikat kann man ja dann (wenns noch nicht ausgestoppt ist) noch behalten, vielleicht kommen ja die Kurse nochmal zurück und es steigt nochmal ein wenig.

#32 Baerliner

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Geschrieben 12 May 2004 - 13:08

Hallo ronner,

also bei den Wetten sollte man schon ein wenig auf die aktuellen Börsentechniken setzen. Wenn also morgen Zahlen veröffentlicht werden, sollte man schon eine gewisse Grundhaltung haben und dann wissen, wie die Börse darauf reagiert. Einfach zu sagen, das nach 4 Tagen endlich mal ein Minus kommen muß, wäre wirklich heikel. Scheint zwar geklappt zu haben (bin immer noch nicht darüber hinweg, daß die Verteilung so offensichtlich ist), aber es gibt im Gegensatz zu Roulette an der Börse doch noch ein paar Einflußfaktoren.

Zu den Zertifikaten. Du kannst bei Zertifikaten nicht "Short" gehen. Du kannst dir gleichzeitig einen Bull und einen Bear Zertifikat kaufen. Das macht aber wenig Sinn. Da an der Börse auch nur ein Papier gewinnen aber eben auch beide verlieren/ausgeknockt werden können. Beispiel:

Aktuell stehen wir bei *nachguckt* 3830 Punkten. Jetzt kannst du einen Knockoutpunkt nach oben setzen bei 3900 und einen nach unten bei 3750 dann pendelt sich der Dax ein. Er bewegt sich nach unten und knockt dich aus. Derweil steigt natürlich die andere "Chance". Jetzt bewegt er sich wieder 2 Tage nach oben und knockt dich oben aus. Ergo 200% Verlust.

Ich würde, wenn überhaupt so vorgehen:

Ich schaue, wie die Börsenlage heute war. Dann, wie sie in den letzten Tagen war. Gibt es Einflüsse, die morgen oder heute Nachmittag den Kurs beeinflussen. Wenn ja, wohin geht der Kurs dann. Dann entscheide ich mich für eine Seite.

Geht der Kurs in die richtige Richtung, habe ich Glück gehabt. Das Zertifikat wird mittels Stopploss abgesichert.

Werde ich ausgeknockt habe ich Pech gehabt und fange wieder neu an.

Geht der Kurs in die falsche Richtung, ich werde aber nicht ausgeknockt, lasse ich den fast wertlosen Schein noch im Bestand und kaufe ein neues Papier nach.

Wir werden ja sehen, was sweener draus macht. Vielleicht finden wir ja eine gute Strategie. Dann schreiben wir Börsengeschichte und treten in Talkshows auf. :huh:



Ciao Heiko :sonne:

#33 dazligth

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Geschrieben 12 May 2004 - 18:36

Genau so sehe ich das auch!

Aber das sich die Gewinn und Verlusttage die Wage halten, heißt doch nicht dass sie sich abwechseln!
Vielmehr wird es so sein, das es einen Aufwärtstrend gibt, an dem sich Gewinntage aneinanderreihen. Ebenso bei den Verlusttagen. Zwischendurch gibt es natürlich Tage, an denen sich die Geschichte abwechselt.

@sweener: oder hast du da andere Beobachtungen gemacht?

#34 sweener

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Geschrieben 13 May 2004 - 14:25

@ dazlight

ja, kann ich bestätigen, dass man beim thema börse eher auf reale trends stossen kann, sowie bestimmte gruppierungen von 'formationen' die sich auch wiederholen.
als bestes beispiel sei die 'candle-stick-charting-technique' genannt.

kurze bilanz:

also ich muß ehrlich sagen, ich weiss nicht warum ich mich solange mit black jack und roulette beschäftigt habe, vielleicht ja nur, um jetzt diesen erkenntnistand zu haben. da hängt man irre zeit in die spielthematik rein, nur um am ende bestätigt zu sehen, was man eh schon die ganze zeit geahnt hat, nämlich, dass man den bankvorteil mit keiner konventionellen methode aushebeln kann.

da hat man m.m. wesentlich mehr chancen bei der börsenthematik, um zumindest kurzfristig die gewinnchance auf seiner seite zu haben ...

denn, wie gesehen, haben wir bei der börsenthematik 'zufallsnahe' konstellationen
(z.b. standardvrteilung von gewinn/verlusttagen) ohne die 'spielbanknachteile' bankvorteil und tischlimit plus bewertbare faktoren, die unabhängig vom zufall sind.

für mich: black jack und roulette ab heute ad acta, wenden wir uns den realen gewinnchancen zu ... :sonne:

demnächst mehr ...

#35 ronner

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Geschrieben 13 May 2004 - 14:38

hallo sweener,

schön, das ich Dich mit meiner Idee vom Glücksspiel abgebracht habe... :sonne:
Leider ist aber auch die Börse ein klein wenig Glücksspiel aber das ist wohl besser beherrschbar.

Vielleicht hat man tatsächlich gute Chancen, wenn man z.B. auf eine Trendaktie setzt, die regelmäßig gute Trends herausbildet (Siemens z.B.) und darauf dann ein Zertifikat ansetzt. Vorher sollte man natürlich mit Charttechnik das nötigste herausgelesen haben... :huh:

#36 Baerliner

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Geschrieben 24 May 2004 - 16:21

Moin moin,

habt ihr euch denn mal überlegt, warum an der Börse nur 5 % der Leute wirklich auf Dauer gewinnen?

Ich halte die Börse für kein Glücksspiel, sondern für die große Spielwiese noch viel größerer Mächte, die da am werkeln sind. Also wenn du in der richtigen Richtung schwimmst, mag die Aussage schon richtig sein, daß man da Gewinne einfährt. :lol:

Für mich ist die Börse nur ein großer Betrug, als wenn der Croupier nach dem Kugelfall in die Luft zeigt und schreit "Da......." und dabei heimlich die Kugel in ein anderes Fach schiebt.

Da gibt es schon richtige Verschwörungstheorien. Gibt sogar eine eigene Zeitung, die diesem Phänomen kritisch gegenüber sthet. Ich kann euch bei Bedarf mal den Kontakt mailen. :wink:



Ciao Heiko :smhair:

#37 DanDocPeppy

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Geschrieben 24 May 2004 - 17:57

Hi!

Zitat

Leider ist aber auch die Börse ein klein wenig Glücksspiel aber das ist wohl besser beherrschbar
Jedenfalls habe ich beim Roulette bis dato weniger verloren als auf der Börse :smhair:

LG
DanDocPeppy

#38 Shotgun

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Geschrieben 24 May 2004 - 18:08

Hi,

zum Bereich Börse von mir nur soviel: Außer ein paar Bluechips habe ich mein Leben lang nie Aktien besessen, bis ich nach dem Verkauf meines Ladens wirklich mal etwas anzulegen hatte. Auf Anraten meines Bankberaters bin ich mit richtig viel Geld in den damals gerade boomenden Neuen Markt eingestiegen. Als die Seifenblase dann den Abrutsch ins Nirwana begann riet man mir: Gerade bei den Kursen MUSS man nachkaufen. Und ich war so blöd weil ich glaubte, ich hätte es mit Experten zu tun. :wink:

Was übrig blieb kann sich jeder selbst ausmalen.

Jedenfalls würde ich heute lieber mit Max-Sätzen zocken als da noch mal einen rostigen alten Pfennig zu investieren. :smhair:

Da geht das Pulver schneller flöten als mit der Martergeilen auf EC

Shotgun

#39 Baerliner

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Geschrieben 25 May 2004 - 08:56

Moin moin shotgun,

da hattest du es nicht mit Bänkern und Börsenprofis zu tun, sondern mit Verkäufern.

Unsereins war auch mal Wertpapierberater. Ick habe einigen meiner Kunden auch das Börsenspiel beigebracht. Aber ick braucht nie jemanden über den Tisch ziehen, um vielleicht noch 1 Prozent mehr Provision zu kassieren. Meine Kunden haben alks erstes den Begriff "Stopp Loss" gelernt.

Im 2. Schritt habe ich denen dann gezeigt, daß man auch mit fallenden Kursen viel Geld zu verdienen ist.

im 3. Schritt habe ich dann meinen paar Kunden gezeigt, welche Produkte sie für welche Börsenlage nutzen können. Was sie dann letztendlich angelegt haben, war dann ihre Entscheidung und ihre Einschätzung, was da kommen könnte. Da habe ich niemanden überredet. Wenn aber mal ein Kunde meinen Tipp haben wollte, habe ich ihnen meine Gedanken erzählt. Wenn das dann mal nicht geklappt hat, habe ich aber auch kein schlechtes Gewissen! Ich habe ihnen Ihnformationen nach meinem besten Wissen und Gewissen gegeben.

Aber meistens waren meine Kunden sowieso viel schlauer als ich. :smhair: Nach kurzer Zeit haben sie nicht mehr auf meine guten Ratschläge gehört und eine Menge Pulver verloren.

Ich bin heute noch Bänker habe nicht viel gewonnen, aber eben nix verloren anna Börse und das will schon was heißen in dieser miesen Börsenstimmung. Gelle? :lol:


Ciao Heiko :wink:





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