Strategie von Berufsspielern
#16
Geschrieben 23 February 2005 - 02:21
Ob es Berufsspieler gibt oder nicht ist ja eigentlich garnicht so wichtig, die Frage was hat der in Deinem Eingangsposting wohl gespielt ist ja die eigentliche Frage.
Jedenfalls möchte ich dazu etwas sagen. Ich beobachte übrigens Leute nicht beim Spiel weil es mir zu müßig ist. Aber wenn ich solche Permanenzen sehe dann kann ich mich schon damit beschäftigen, finde es spannend dann zu spekulieren.
Jetzt wäre es natürlich von Vorteil mehr seiner Folgen zu sehen, nach solchen Sammlungen fragst Du ja auch.
Bei dem zweiten Beispiel im Eingangsposting könnte man noch vermuten daß er nach einer bestimmten Folge (hier die Intermittenz) die zweite Serie nicht länger lassen werden will als die Erste. Beim ersten Beispiel sehe ich aber keine Folge. Das sein Spiel einfach nur Abbruch der zweiten Serie (nach gleicher Länge) ist, dann wäre es mal interessant zu sehen wie er reagiert wenn er diesen Satz verliert, wie lange er dann weitergeht. Wenn er gut ist setzt er pro Erscheinung nur einmal.
Das das mathematisch was nützt ist Phantasie, aber vielleicht schlägt so ein Spiel dann nicht so stark aus wenn er es bei vielleicht allen Serien macht. Dann könnte er die gleiche Strategie auch auf den Intermittenzen fahren, denn diese Serien haben die gleichen Werte/Längen/Verhältnisse/Häufigkeiten.
Und wer weiß was da noch drüber steht, vielleicht geht er mit seiner PP, vielleicht sind das für ihn Tendenzen. Aber wenn man Pech hat sind seine Sätze aus Vervielfältigungen entstanden.
Viele Grüße
matthias s.
#17
Geschrieben 23 February 2005 - 10:29
"Seht Euch doch den Sachsen an, da trefft ihr den Nagel auf den Kopf und wer möchte nicht gerne in seine Fußstapfen treten."
Ich nicht, denn da müßte ich auch den ganzen Tag vor dem Comuter sitzen, und in den Foren schreiben.
Baron
#18
Geschrieben 23 February 2005 - 19:00
Greg sagte am 15 May 2004, 01:03:
Ich habe so komplexe Studien mit Excel verfolgt, dass ein anderer nie dahinter käme, was ich da so spiele, selbst wenn er die Excelformeln kennen würde.
Dass man auf Dauer nur mit sehr flachen Progressionen gewinnen kann, ist richtig.
An anderer Stelle hier in diesem Forum steht schon längst, wie das aussehen könnte.
Selbst dieses eigenartige Inaudi-Spiel funktioniert auf Dauer.
#19
Geschrieben 24 February 2005 - 00:12
Ivoire sagte am 23 Feb 2005, 19:00:
Greg sagte am 15 May 2004, 01:03:
Ich habe so komplexe Studien mit Excel verfolgt, dass ein anderer nie dahinter käme, was ich da so spiele, selbst wenn er die Excelformeln kennen würde.
Dass man auf Dauer nur mit sehr flachen Progressionen gewinnen kann, ist richtig.
An anderer Stelle hier in diesem Forum steht schon längst, wie das aussehen könnte.
Selbst dieses eigenartige Inaudi-Spiel funktioniert auf Dauer.
Was ist denn das inaudi-spiel?
#20
Geschrieben 26 February 2005 - 19:26
Hallo Matthias !
Ich habe festgestellt, daß er erfolgreich nach der Strategie EC-Rallye spielt.
Die EC-Rallye findest Du hier:
http://www.roulette-...p?showtopic=108
Die EC-Rallye hatte ich früher schon getestet. Mit dem Ergebnis, daß es langfrisitig keinen Vorteil bringt. Deshalb wundert es mich ja, daß der Spieler, den ich schon oft beobachtet habe, mit der Srategie eigentlich immer mehr gewinnt, als verliert.
Kennst du die EC-Rallye ?
Gruß
Greg
#21
Geschrieben 27 February 2005 - 19:48
In Einem kannst Du Dir eigentlich nicht sicher sein, das er mehr gewinnt als verliert. Dann müsstest Du an jedem seiner Spiele UND komplett teilnehmen. Und Du müsstest seine Verluste aus der Vergangenheit wissen, auch die die schon älter als ein halbes Jahr sind. Da finde ich spekulierst Du zu sehr.
Die EC-Rallye muss ich nochmal nachlesen, ist zu lange her. Ich halte den Marsch auch nicht für so entscheidend. Beobachte ihn mal wann er seine Einsätze verändert, und ob Du da noch hintersteigst. Dazu müsstest Du seine Aufzeichnungen sehen und da ist der Hacken.
Viele Grüße
matthias s.
#22
Geschrieben 27 February 2005 - 20:06
Du hast Recht, ich kann nicht wissen, ob er immer gewinnt. Ich weiß nur, daß er bisher immer mehr gewonnen hat, wenn ich ihn beobachtet habe. Aufzeichnungen macht er sich nicht. Er sieht sich die Permanenz am Tisch kurz an und geht von Tisch zu Tisch. Nur bei bestimmten Figuren greift er an. Ich konnte bisher nur feststellen, daß es nach der EC-Rallye ist. Welche Bedeutung die Figuren davor haben konnte ich noch nicht feststellen. Deshalb würde ich mich gerne mit anderen austauschen, die auch Spieler beobachtet haben, die ähnlich und erfolgreich auf EC's spielen. Vielleicht kommen wir dann zusammen hinter die Strategie.
Gruß
Greg
#23
Geschrieben 27 February 2005 - 20:40
Daß er sich keinerlei Aufzeichnungen macht finde ich ziemlich interessant! Vielleicht macht er das aber auch erst im Auto oder an der Bar. Ich bei meinem Gedächtnis könnte mir das nicht leisten, das wäre mein Eklat.
Bei ihm würde ich daraufhin vermuten daß er wenige Figuren/Erscheinungen heran nimmt, und wenn er seine PP berücksichtigt dann u.U. nur den Tagessaldo, ich werd aber auch immer spekulativer.
Bedenke, wenn er mit verschiedenen Einsätzen arbeitet (meinetwegen nur pro Tag und nur wenn mehrere schlechte Tage in Folge), dann kann es immernoch sein daß er auf Ausgleich spielt. Dann kann es immernoch bedeuten das er viele Tage mit Plus endet aber trotzdem im Minus ist. Zum Beispiel kann das heißen daß auf einen Minustag weit über 50Plustage kommen.
Was ich damit sagen will ist (jetzt mach ich mir nen Vino auf), wenn er ein ganz normaler +/-0 Spieler ist (System=-1,35%), dann kriegst Du das nichtmal mit, und er hat seine Show. Vielleicht reicht im das schon. Er verdient mir seiner Firma und gönnt sich ab und zu diese Show und findet seine Geltung darin das andere ihn bestaunen. Diese Wahrscheinlichkeit liegt extrem hoch, die Gegenwahrscheinlichkeit ist nicht in einer ganzen Zahl darstellbar weil deutlich weit unter 0,5!
Viele Grüße
Matthias s.
#24
Geschrieben 27 February 2005 - 21:51
ich hab noch ne Empfehlung für Dich. Ließ ruhig mal, damit wird der Marsch noch etwas unwichtiger.
Paroli zur PP
Grüße
Matthias s.
#25
Geschrieben 14 March 2005 - 09:59
ich sehe das genau wie matthias s., entweder sind noch andere Parameter im Spiel, oder der Spieler setzt nach einer sehr kurzen Beobachtungszeit auf Figuren bzw. deren Abbruch.
Eines gleich vorweg:
Die Wahrscheinlichkeit für einen Treffer ist immer 18/37!!!! Also in dem Beispiel setzt er auf Abbruch der Fünferserie.(gleichlange Serie wie vorher; oder Inaudi auf 10er Figur, statt 8er.)
Übrigens ich habe Inaudi über 12 Monate auf allen einfachen Chancen getestet und keine Überlegenheit gefunden.
Im zweiten Beispiel setzt er (wahrscheinlich) auf Serienbildung. Es kamen in dieser
kurzen Permanenzstrecke nur 1er, eine 2er Serie und zum Schluß diese 3er Serie.
Durch seinen Satz hofft er auf Ausgleich (Einer oder Höhere) oder (Serien und Intermittenzen).
Eine Überlegenheit in dieser kurzen Spielstrecke ist nicht relevant. Ich denke, er hatte einfach nur Glück.
Also ganz wichtig - immer weiter beobachten und alle Coups und Sätze notieren.
Nur so kann unter Umständen seine Satzweise entschlüsselt werden.
Gruß Mandy16
#26
Geschrieben 09 January 2012 - 20:40
henri sagte am 09 May 2004 - 20:16:
gehe mal in deinen Überlegungen nicht so sehr von Periodizitäten und/oder von Mustern aus, die sich nach mathematischen Wahrscheinlichkeiten wiederholen, sondern betrachte das mal als Sonderfälle von Mustern, die im gleichen Rhythmus wie vorlaufende Muster nachschwingen.
Wenn du dir z. B. von Prof. Evert in "RX RX" (Dutzendspiel) die Erklärungen zu den Musterbildungen anschaust, da sind die Muster nicht als mathematische Wiederholungen behandelt, sondern als rhythmische Folgen betrachtet.
Evert hat das in seinen Beispielen eingehend erläutert und zwar in der Art, wenn irgend ein Muster in der Folge der PM den Ansatz eines vorauslaufenden Musters bildet, hat er dieses Muster nachfolgend wiederholt.
Du kannst davon ausgehen, dass Evert sich eingehend damit auseinander gesetzt hat, wenn man bedenkt, dass er mindestens 7 Jahre full-time wissenschaftliche Rouletteforschung am PC auf programmatischer Basis betrieben hat.
Seine diesbezüglichen Analysen sind einzig und mit keiner mir bekannten Roulette-Forschung vergleichbar.
Gruss
Hallo henri,
bist du noch am Austausch von Periodizitäten ((von Spielern interssiert) ?
Gruß
tehawak
henri
#28
Geschrieben 12 March 2012 - 08:04
dennoch möchte ich kurz einen Punkt machen:
psychologisch betrachtet deutet sein Verhalten (er wechselt den Tisch nach kurzer Zeit/ verlässt das Casino) auf einen abergläubigen Charakter hin.
Aberglaube und erfolgreiches Spiel sind, soweit ich weiß, nicht miteinander vereinbar.
Auch spricht dagegen: wenn er ein System hätte, warum sollte er gehen? Warum geht er mit 5.000€ statt mit 50.000€?
Ich bezweifle, dass ein Casino (dass sich über die Gewinn- und Verlusverteilung beim Spiel auf EC im klaren ist), ihn vom Spiel fernhalten würde.
Die müssten auch bloß warten bis sie ihr Geld zurück bekommen.. deswegen wären sie wahrscheinlich noch interessiert, ihn zum Spiel zu animieren,
bevor es in einem anderen Casino verliert.
.. soviel von mir!
p.S. ich habe keine Ahnung, keine ausweisbaren Erfolge mit Roulette, auch sonst keine Erfolge. Und keine Ahnung!
Trotzdem: schönen Tag!
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