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Forschung:  Trefferquote / Einfache Chance


25 Antworten in diesem Thema

#1 Paroli

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Geschrieben 03 December 2001 - 19:29

Trefferverteilung bei Zielwert  +1 Stück
Eingefügtes Bild

Es wurde analysiert, in wie vielen Partien wenigstens der Saldostand  von +1 Stück erreicht wird, wenn man ab Coup 1 immer nur auf Schwarz setzt.

Gleichzeitig wurde getestet, bis zu welchem Coup die Treffer hauptsächlich zu erwarten sind und ab welchem Partie-Coup sich die weitere Verfolgung der Einfachen Chance nicht mehr lohnt.

Zero wurde berücksichtigt. Es wurde nicht progressiert.  Gleiche Ergebnisse gibt es mit Rot, Pair, Impair, Passe, Manque und mit jedem gängigen EC-Marsch.

Die Grafik lässt erkennen, dass bis zum 17.Coup  80% der Angriffe mit Erfolg gelaufen sind. Danach flacht sich die Kurve immer mehr ab.
Für eine 90%ige Trefferquote braucht man mehr als 100 Coups.  Für 93% Trefferquote müsste man mehr als 300 Coups durchspielen (mit entsprechend hohen Platzern).
Die Erkenntnis ist nicht direkt ausnutzbar, aber sie stützt mein Argument, dass man sich auf kurze Angriffe beschränken sollte.

Prüfstrecke: 14 authentische Permanenzjahre (4899 Partien).
Wenn wir nach einem guten Marsch für die Einfachen Chancen suchen, könnte ein Prüfkriterium die Trefferverteilung bei Zielwert  +1 Stück sein.  Es gilt die oben dargestellte Messlatte als Vergleichswert.
Die Ergebnisse verdeutlichen auch, warum man Roulette-Systeme mit selektiver Regelanpassung über den Zeitraum von ein oder zwei Jahren ins Plus bekommt. 90% aller Partien gehen ganz ohne System ins Plus, wenn man über maximal 100 Coups auf Zielwert +1 Stück spielt.
Die restlichen zehn Prozent der Partien, sowie einige der schwierigen Plus-Partien
werden durch zusätzliches Regelwerk auf einen  "gemeinsamen Nenner" gebracht.

#2 hansngenie

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Geschrieben 03 December 2001 - 21:37

so, so, und wer hat diesen "test" initiiert ?

#3 Paroli

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Geschrieben 03 December 2001 - 22:36

Denkanstöße dieser Art sollte es mehr geben. Dem Initiator dieser Anregung (hansngenie?) ist zu danken. So kommen wir konstruktiv voran.

#4 Carlo

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Geschrieben 03 December 2001 - 22:58

ist ja seeeehhhhhr interessant.

Aber mal im Ernst, über kurze Strecken, wie paroli schreibt, müsste doch etwas machbar sein.

mfG
Carlo


#5 Paroli

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Geschrieben 04 December 2001 - 00:41

Klar, die "alten Füchse" kennen die Zusammenhänge. Ansonsten könnte es den einen oder anderen Spieler vielleicht doch interessieren, ab wann er etwa der sich immer weiter öffnenden Schere zwischen bespielter Chancen und Gegenchance relativ sinnlos hinterher spielt.

#6 zweifler

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Geschrieben 04 December 2001 - 06:09

@paroli

hallo,
die grafik zeigt, daß es kein dauersystem geben kann. nehmen wir 1000 partien. 80% trefferquote mit +1 stück, macht gleich +800. die restlichen 200 partien ergeben -17 stücke, ist gleich -3400. macht summasummarum -2600 stücke.
je weiter man das spielt, umso schlimmer das minus.

man kann am roulettetisch mit einem system nur dann gewinnen, wenn man ein gewinnziel hat, es mit einer hohen mathematischen wahrscheinlichkeit erreichen kann und dann für IMMER dem tisch den rücken zukehrt.

alles andere ist glück und zufall. wenn man allerdings streng nur nach saldokurve spielt, dann klappt das auch dauerhaft, aber da braucht es kein satzsystem, weil eh keins dauerhaft funktioniert. da kann man setzen, wie man lustig ist.

was halten sie von den exorbitanten 100 stücken/monat, die louis und hier vorgestellt hat?

gruß,
zweifler


#7 zweifler

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Geschrieben 04 December 2001 - 06:19

sorry, ich habe "im schlimmsten fall" -3400 stücke vergessen. es endet ja nicht jede partie so hoch im minus. war ein tippfehler

gruß,
zweifler


#8 hansngenie

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Geschrieben 04 December 2001 - 12:23

"Denkanstöße dieser Art sollte es mehr geben. Dem Initiator dieser Anregung (hansngenie?) ist zu danken. So kommen wir konstruktiv voran."

du musst es doch eigentlich wissen, wenn du das unter der überschrift "forschung" publizierst. wenn nicht, frag mal deinen "chefprogrammierer". du kannst ihn auch gleich fragen, warum er sich bei einigen leuten selbst ins abseits manövriert hat....oder nein, letzteres musst du jetzt ja nicht mehr fragen....was offensichtlich ist, muss man ja nicht mehr erfragen.


#9 Franky

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Geschrieben 04 December 2001 - 14:27

Vor einigen Monaten habe ich mich auch mit dieser Thematik beschäftigt und bin auf dieselben Ergebnisse gekommen. Derartige charakteristische Kurvenverläufe lassen sich - durch Variation der Partielänge und auch durch Veränderung der Partielimita (z.B. Hartmann-Gewinnstrategie; Abbruch bei -30 Stck. => Trefferwahrscheinlichkeit von 91%; Abbruch bei -60 Stck. => Trefferwahrscheinlichkeit von 95%) im Rahmen von Parameterstudien in quasi jedem System wiederfinden.

Somit ist auch - als weitere Interpretationsmöglichkeit - die allgemeine Vorgehensweise der Systemverkäufer sehr deutlich zu erkennen. Durch unnötiges "in die Länge ziehen" der Partien wird es dem Tester immer schwieriger gemacht, auf die Schnelle einen Totalverlust zu lokalisieren, da mit Verlängerung der Partielänge die Trefferwahrscheinlichkeit wächst.

Jedoch - egal, wie hoch die Trefferwahrscheinlichkeiten sind - beträgt die Endrendite immer -1.35% bzw. -2.70%; je länger die Partie, desto höher der mögliche Partieverlustsaldo.


#10 Paroli

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Geschrieben 04 December 2001 - 23:55

Jeden Monat konstant 100 Stücke einzufahren, halte ich nach allen bisherigen Erkenntnissen für unrealistisch.  Selbst die Spielbanken mit ihren langfristig sicher kalkulierbaren Überschüssen sind Schwankungen unterworfen.  Die Spielbank Wiesbaden soll mal an einem Wochenende ca. - 800.000 DM hinten gelegen haben, wobei es nicht mal spektakulär hohe Einzelgewinne bei den Spielern gegeben haben soll.

Die obige Grafik soll noch nichts beweisen, sondern nur zum Nachdenken anregen. Wir werden weitere Ansatzpunkte durchtesten und im Forum veröffentlichen.


#11 Luna

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Geschrieben 19 December 2001 - 21:32

Wenn man konsequent auf schwarz setzt und eine ausgeklügelte Progression hat, die sehr flach ist aber weniger Treffer als Fehltreffer benötigt, ist es durchaus möglich, dauerhaft zu gewinnen, die Frage ist nur, wie hoch ist der Gewinn in welcher Zeit.
Er wird m.E. kaum bemerkbar sein, also man kann hoffen, den Eintritt auf Dauer und ein Getränk herauszubekommen, allerdings bliebe noch Österreich, dort klappt es, da man einen negativen Eintritt zahlt !

#12 RCEC

    Casinoschreck

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Geschrieben 23 December 2001 - 20:31

Ist sehr interessant diese Grafik!
Wurde das empirisch ermittelt,oder berechnet?
Wenn berechnet ist es sehr auffällig das innerhalb weniger Coups schon eine Wahrscheinlichkeit von über 66% gegeben ist +1 Stk erreicht zu haben.
Nimmt man jetzt nämlich +2 Stk ist die Wahrscheinlichkeit nur unwesentlich kleiner.
Als Limit also -1 Abbruch oder +2 Abbruch allerdings auf allen 3 EC gleichzeitig gespielt sodaß gilt
+3 oder -6 Minus Gesamtsaldo

Kombiniert mit einem schwankungsarmen Tendenzspiel praktisch unverlierbar!

CU
RCEC

Sollte längerfristig weniger als -1.35% ergeben


#13 Guest_Regie_*

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Geschrieben 25 April 2002 - 04:52

Und wenn man dann noch ein fiktives Minus des Tisches abwartet und nach dem ersten Plus auf ein Stück Gewinn spielt, lässt sich mit Disziplin und entsprechender Kapitalisierung schon ein erheblicher Gewinn einfahren.

Gruß Regie

#14 Martin

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Geschrieben 25 April 2002 - 11:46

Hallo,

was mir an der Sache nicht gefällt, ist das man bei +1 aufhören soll.

Warum nicht bei -1 aufhören und ansonsten laufen lassen??

Gruss

Martin

#15 Tigerwoods

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Geschrieben 01 May 2002 - 12:57

Ja Martin, bist ein helles Bürscherl. Genau in diese Richtung kann man erfolgreich sein, wie schon einige Tests von mir bewiesen haben. Wer glaubt +1/+2 sei ein Zielwert, sein Minus aber mit -6 bis -8 ansetzt steht auf verlorenem Posten. Das mit Garantie!

Grüße

Tigerwoods





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