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Thomas Garcia - Systemspieler, der Millionen gewann


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5 Antworten in diesem Thema

#1 mathiaskkkk

    Newbie

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Geschrieben 12 March 2004 - 23:24

sagt mal, kann mir jemand thomas garcias spielmethode erklären, wäre nett
mfg mathias :schuettel:

#2 Ka-Ching

    Tüftler

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Geschrieben 13 March 2004 - 13:00

@Paroli, @mathiaskkkk :schuettel:

Mir ist eine Idee gekommen, wie wir tiers et tout auf
doppelte Chancen anwenden können.

Die Progi lautet: 1, 1, 2, 2

Eine Kapitalmasse (z. B. 36 EUR) wird nach jedem
Treffer durch 6 geteilt. Bei einem Platzer der Progi
ist die Kapitalmasse natürlich verloren. Ein Vorteil
gegenüber EC ist, daß nach einem Gewinnlauf mehr
Reaktionszeit besteht, um sagen wir mal nach einem
Doppelminus spätestens abzubrechen, wobei immer
noch 2/3 der maximal erreichten Kapitalmasse übrig
sind.

Wie sind die Meinungen u idesem Vorschlag?

Let's win
Ka-Ching

:schuettel:

#3 Paroli

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Geschrieben 13 March 2004 - 14:48

@Ka-Ching:

Aus diesem einfachen Grundkonzept lassen sich sehr viele verschiedene Varianten ableiten. Dein Vorschlag passt sehr gut zu den Drittelchancen. Mit der Progression 1, 1, 2, 2 je Kapitalmasse würde sich bei Aufteilung in 36 Euro je Masse folgendes Szenario ergeben:

Mögliche Sätze in Stufe 1:

Soforttreffer: +12 € (Masse erhöht sich auf 48 €, neue Progression (in €): 8, 8, 16, 16)

Treffer im 2.Versuch: +6 € (Masse erhöht sich auf 42 €, neue Progression (in €): 7, 7, 14, 14)

Treffer im 3.Versuch: Soforttreffer: +12 € (Masse erhöht sich auf 48 €, neue Progression (in €): 8, 8, 16, 16)

Treffer im 4.Versuch: Plus/Minus Null, keine Veränderung. Neubeginn mit 6, 6, 12, 12

Kein Treffer: Masse ist geplatzt. €36 abschreiben. Neubeginn mit der 2.Masse


:schuettel:

#4 Paroli

    Admin

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Geschrieben 13 March 2004 - 15:27

Kommt man in Stufe 1 mit Plus durch, wird es schon etwas komplizierter.

Nach Soforttreffer oder Treffer im 3.Versuch der 1.Stufe hatte sich die Masse auf 48 Euro erhöht. Neue Staffelung: 8, 8, 16, 16. Daraus kann (abhängig vom Zeitpunkt des Treffers) folgende erhöhte Masse entstehen:

Treffer sofort: Masse 64 (48 + 16)
Treffer im 2.Satz: Masse 56 (48 - 8 + 16)
Treffer im 3.Satz: Masse 64 (48 - 8 -8 + 32)
Treffer im 4.Satz: Masse 48 (48 - 8 - 8 - 16 + 32)
Kein Gewinnsatz in der 2.Stufe: Kapitalmasse €48 geplatzt


Hatte man die erste Garcia-Stufe mit einem Gewinn im 2.Satz beendet, wird mit einer Masse von 42 in die 2.Stufe gewechselt. Progression jetzt 7, 7, 14, 14.
Daraus kann sich folgendes ergeben:

Treffer sofort: Masse 56 (42 + 14)
Treffer im 2.Satz: Masse 49 (42 - 7 + 14)
Treffer im 3.Satz: Masse 56 (42 - 7 -7 + 28)
Treffer im 4.Satz: Masse 42 (42 - 7 - 7 - 14 + 28)
Kein Gewinnsatz in der 2.Stufe: Kapitalmasse €42 geplatzt


Die erhöhten Kapitalmassen sind ab der 3.Garcia-Stufe nicht mehr genau durch 12 teilbar. Es muss dann bei der Neuaufteilung der Masse abgerundet werden und es verbleiben Überhangreserven zwischen 1 und 4 Euro, sofern die 3.Stufe erfolgreich durchgezogen wird (Ausnahme: Treffer im 4.Satz = keine Veränderung).
Kommt in den nächsten Stufen weiterer Abschöpfungsgewinn dazu, kann man diesen wieder gleichmäßig mit auf die Progression einer Stufe verteilen, sobald 12 Euro oder mehr Überhang zur Verfügung stehen.


Nach diesem Prinzip gespielt kann es zu gewaltigem Kapitalanstieg kommen, sofern man einen guten Gewinnlauf erwischt. Innerhalb dieser Spielphase dürfen keine vier Minus-Sätze in Folge auftreten. Sonst ist die Ausgangseinheit von 36 Euro und der bisherige Zwischengewinn verloren.

#5 DanDocPeppy

    Analytiker

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Geschrieben 14 March 2004 - 14:09

Hi!

Durch das aktuelle Schreiben über Thomas Garcia im Forum bin ich auf die Idee gekommen, 3 Spielprinzipien, die für sich alleine nicht unbedingt zum Dauererfolg führen müssen, zu einem Spiel zu kombinieren.
Es sind dies
a) Parolis Tendenzspiel,
b) die Anwendung von 2 Einsatzstufen (High/Low), sowie
c) einer dreigeteilten Garcia-Progression.

Ich gehe mal davon aus, daß die folgenden Punkte bekannt sind, bzw. daß wir in diesen Punkten einer Meinung sind. Wer hier nicht zustimmt, sollte nicht weiterlesen:

1.Absolut starr geht auf Dauer nichts
2.Ohne Variation der Einsätze bzw. Stückgrößen gibt es keinen Dauererfolg
3.Die Beachtung der Persönliche Permanenz ist unverzichtbar
4.Ebenso unerlässlich ist die Beobachtung der persönlichen Sinuskurve
5.Realistische Ziele und Abbruchkriterien müssen gesetzt werden
6.Parolis Tendenzspiel ist bekannt
7.Das Prinzip der High/Low-Einsatzvariation ist verstanden
8.Die dreigeteilte Garcia-Progression ist klar


Das Spiel:

Bespielt wird nach Belieben eine der einfachen Chancen nach der Tischtendenz (siehe dazu Parolis Tendenzspiel, dessen nochmalige Beschreibung ich mir hier spare).

Anhand der Persönlichen Permanenz wird bestimmt, ob der nächste Einsatz Low oder High ist (siehe dazu die ersten Beiträge in „DanDocPeppy's Spiel“).

Um es anschaulicher darzustellen, gehe ich in der weiteren Spielbeschreibung von einem Spiel auf W2D am Ami-Tisch mit 0,2 Euro Minimum aus. Umrechnen auf alle anderen Limits kann ja jeder selbst:

Der Low-Satz beträgt IMMER und in jeder Spielstufe 1 Stück des Mindestsatzes, also 20 Cent!!!
Im High-Bereich wird entsprechend der dreigeteilten Garcia progressiert, diese besteht aus einer Grundmasse von 8 Stücken (2-2-4).

Von dieser dreigeteilten Garcia werden nun wieder 3 verschiedene Ausgangsstaffeln hergenommen:
Staffel I: 0,4 – 0,4 – 0,8 Euro in der 1. Stufe (entspricht 8 Stücken a 0,2 Euro)
Staffel II: 1,0 – 1,0 – 2,0 Euro in der 1. Stufe (enspricht 8 Stücken a 0,5 Euro)
Staffel III: 2,0 – 2,0 – 4,0 Euro in der 1. Stufe (entspricht 8 Stücken a 1,0 Euro)

Wie gesagt, umrechnen kann ja jeder selbst (z.B bei Minimum 1,--: 1-1-2 // 2-2-4 // 5-5-10; oder im Echtcasino: 10-10-20 // 25-25-50 // 50-50-100; etc.), ebenfalls selbst nachlesen kann man die detaillierte Liste zur Garcia mit Dreiteilung im entsprechenden Thread.

Das Spiel begonnen wird immer mit der Staffel I der Garcia!

Abbruchkriterien:
im Verlust: Verlust des Angriffes durch Nichttreffer mit einem 3. Garciasatz auf irgendeiner Stufe.
im Gewinn: beim 1. Angriff kann jeder sein Gewinnziel nach Belieben selbst festlegen, ich würde z.B. das Erreichen des Bereiches um die Stufen 15 bis 25 empfehlen. Je nach pers. Risikowunsch bzw. Spielverlauf kann das Ziel entsprechend verändert werden (auch mitten im Spiel).

Ist der 1. Angriff schon erfolgreich (was nicht sooo häufig vorkommen wird), dann wird wieder von vorne begonnen.
Schlägt der 1. Angriff fehlt, dann wird ein 2. Versuch ebenfalls in Staffel I und etwa dem halben Gewinnziel des 1. Angriffs gestartet.
Schlägt auch Angriff 2 fehlt, folgt Angriff 3 in gleicher Staffel I. Nun wird aber das Gewinnziel drastisch nach unten – auf Erreichen eines minimalen Plussaldos (+0,2 Euro in meinem Beispiel) revidiert
Bei weiteren Fehlschlägen folgen 2 weitere Angriffe in gleicher Staffel und gleichem Gewinnziel (+0,2).

Sollten nun alle 5 Angriffe mißglückt sein, bewegt sich der Saldo nun bei etwa -8,0 Euro (5 Angriffe zu je 1,6 Euro). Davon abweichen kann der Saldo wenn sich
a) die Low-Treffer und -Fehltreffer nicht die Waage halten, sowie
b) durch die gelegentliche Ansammlung von „Resten“ aus der Garcia-Progression. Diese Reste sind u.U. nicht ganz unbeträchtlich, sie betragen im Schnitt nach 8 Stufen 4 Stücke (0,80 Euro),nach 11 Stufen 8 Stücke oder nach 20 Stufen 40 Stücke.
Nur der Vollständigkeit halber: Nach 36 Stufen beträgt der Wert der „Restekassa“ im Schnitt 125 Stücke!!!

Für den 6. Angriff wird nun die Staffel II der Garcia verwendet, Gewinnziel wieder ein minimales Gesamtplus.
Ebenfalls die gleichen Voraussetzungen gelten für die Angriffe 7 und 8.

Sind nun alle 8 Angriffe mißglückt, ist nun ein Saldo von rund -20 Euro erreicht (5 x 1,6 und 3 x 4), auch hier sind etwaige Reste und Abweichungen durch Lowtreffer nicht berücksichtigt!

Im 9. Angriff wird auf Staffel III gewechselt, das Gewinnziel bleibt mit einem minimalen Gesamtplus unverändert.
Danach erfolgt mit Angriff Nr. 10 der letzte Versuch.

Sind nun tatsächlich – was aber bei vorsichtiger Spielweise unwahrscheinlich ist – alle 10 Angriffe erfolglos gewesen, dann liegt nun der Saldo in etwa bei -36 Euro (5 x 1,6 + 3 x 4 + 2 x 8).

OK, das war nun der wichtigste Part des Spieles, was gibt es sonst noch:

Die Zerobehandlung: Trifft die Zero einen Low-Satz, wird das Spiel ganz normal mit einem weiteren Low- Satz fortgesetzt. Trifft sie einen ersten oder zweiten Garcia-Satz, wird sie wie ein Verlust verbucht und der nächste Satz getätigt. Trifft sie einen dritten (und damit letzten) Garcia-Satz, wird ein nochmaliger Satz in 1 ½-facher Höhe getätigt.

Die Berücksichtigung der Trendlinie (siehe dazu auch „DanDocPeppy's Spiel“): Darüber bin ich mir selbst noch nicht 100%ig schlüssig, sicher ist nur, daß sie in irgendeiner Weise berücksichtigt werden muß!
Ev. könnte ich mir folgendes vorstellen:
a) die Kurve liegt um die Nulllinie herum: Spiel wie oben beschrieben.
b) die Kurve liegt an einem Tiefpunkt, müsste aber bald umdrehen: Verringerung der Angriffe auf 7 (3 x Staffel I, 2 x Staffel II, 1 x Staffel III) und/oder Erhöhung der Gewinnziele.
c) die Kurve liegt an einem Hochpunkt aber der Absturz droht: Erhöhung der Zahl der Angriffe der Staffel I, Weglassen der Staffel III, Runterschrauben der Gewinnziele, ..
Hier ist sicher Fingerspitzengefühl verlangt!


Diesen Spielvorschlag habe ich noch nicht tatsächlich gespielt, sondern anhand meiner alten Aufzeichnungen der PP über ein paar hundert Coups durchgerechnet. Bitte nicht schlagen, ich bin mir über die mangelnde Aussagekraft dieser Coups voll bewußt!
In diesen Test war der Spielablauf meistens so, daß es über einige Zeit langsam bergab ging und dann durch einen erfolgreichen Angriff schlagartig ins Plus.
Gleich mit dem ersten Angriff erfolgreich zu sein, ist mir bis dato noch nicht gelungen.
Das schlechteste Spiel ging mit dem 6. Angriff (erster mit Staffel II) ins Plus. Hätte ich hier schon in einem früheren Versuch auf eine höhere Staffel zurückgegriffen, wäre es schneller gegangen.

Was ich noch loswerden möchte: Ich denke, daß dieses Spiel sehr nervenschonend ist, da überwiegend mit niedrigen Einsätzen gespielt wird und die höheren Sätze dann schon vorher gewonnenes Geld sind (Vorteil der Gewinnprogression).
Im Gegensatz dazu hat mich mein altes DanDocPeppy's-Spiel ja durch vorherige Verluste in höhere Einsatzstufen gebracht.

So, das war es fürs Erste. Würde mich über rege Diskussionsteilnahme freuen!

LG
DanDocPeppy
:schuettel: :schuettel: :selly: :party: :bigg:

PS: Achtung, bitte genau lesen, damit die angeführten Werte nicht verwechselt werden. Wir haben als nummerische Werte:
- Angriff 1 - 10
- Garcia-Staffel I - III
- Garcia-Satz 1 - 3
- Garcia-Stufe 1 - x

#6 DanDocPeppy

    Analytiker

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Geschrieben 14 March 2004 - 16:33

Hallo nochmal!

Hier eine kurze Zusammenfassung eines Spieles das über 6 Angriffe ging:

1.Angriff: 14 Coups (6+, 6-, 2 Zero), Garcia I bis Stufe 2, Saldo -1,4
2.Angriff: 22 Coups (11+, 11-), Garcia I bis Stufe 4, Saldo -1,6, Gesamt -3,0
3.Angriff: 18 Coups (7+, 10-, 1 Zero), Garcia I bis Stufe 3, Saldo +0,2, Gesamt -2,8
4.Angriff: 18 Coups (10+, 8-), Garcia I bis Stufe 6, Saldo -1,2, Gesamt -4,0
5.Angriff: 26 Coups (11+, 15-), Garcia I bis Stufe 6, Saldo -2,6, Gesamt -6,6
6.Angriff: 30 Coups (14+, 16-), Garcia II bis Stufe 8, Saldo +8,0, Gesamt +1,4

Gesamt: 6 Angriffe, 128 Coups (59+, 66-, 3 Zero)

Anmerkung:
Im 3. Angriff ist mir irgendwo ein Notierfehler passiert, da der Saldo von +0,2 eigentlich sehr unwahrscheinlich ist. Ich habe den Fehler trotz Suche nicht gefunden, soll aber keine wesentliche Rolle spielen.

LG
DanDocPeppy





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