GPC, 14.04.2002 0:36 Uhr, Tisch 1
klare Schwarz-Tendenz, von den Mitspielern ignoriert
Kein Satz, weil ich die runde Summe ($500, davon $200 Gewinn seit 31.März) nicht mehr riskieren wollte.
Und so ging es dann weiter (schade, schade...):
Etwas später schaute ich noch mal vorbei. Auch in diesem Beispiel erkennbar: Die Schwarz-Tendenz bricht nicht schlagartig ab, sondern sie deutet den Übergang zur Wechseltendenz an (Serienverkürzung, Intermittenzcoups). Der geübte Tendenzspieler kann durch vorzeitigen Spielabbruch unbeschadet darauf reagieren und eine klarere Ausprägung der Wechseltendenz abwarten oder sofort umsteigen, falls sich ein besserer Tisch anbietet. Noch ist die Schwarz-Tendenz allerdings intakt.
Vorher spielte ich im Sunset Casino Blackjack (unter dem Spielernamen "Casinotest")
Tagesergebnisse 13.04.2002 (in US$):InterCasino (DE) -25 (BJ Basis, Minimum $5)
Atlantic -6 (Roulette Tendenz)
Arabian Riches -14.5 (BJ Basis)
Prestige Casino -25 (Roulette Tendenz)
Global-Player +20 (Roulette Tendenz)
Arabian Riches -4 (Roulette Tendenz)
Global-Player 0 (Roulette Tendenz, zwei Satzcoups)
InterContinental -45 (Roulette Tendenz)
Gold Club Casino +74 (Roulette Tendenz)
Arabian Riches +25 (Roulette Tendenz)
Cowboy Casino +32 (BJ Basis)
Sunset Casino +16.5 (BJ Basis)
Gesamtergebnis: +48 $ + 25 Bonus einlösbar (Sunset Casino)
An den Vortagen lief es besser. Infos dazu folgen noch.
Soeben habe ich nochmals nachgesehen, was aus der Schwarz-Tendenz wurde. Sie hat sich nach dem scheinbaren Übergang zur Wechseltendenz nicht aufgelöst (mit Übergang zur Favoritentendenz auf der Gegenchance, wie häufig zu beobachten), sondern es gab eine weitere Fortsetzung. Der Screenshot von 2:03 Uhr zeigt den Moment des Abbruchs. Auf der Rot-Seite hat sich erstmals nach langer Zeit eine 3er-Serie gebildet. Spätestens bei dieser Konstellation darf nicht mehr auf Schwarz gesetzt werden.
Zur aktuell beschriebenen Tendenz passend ist die Mail an Volker B. aus Frankfurt.
VB(.......)@aol.com> schrieb:
> Ich habe Schwierigkeiten die Tendenz zu spielen.
> Ich habe eine Tendenz erkannt und versuche die zu bespielen. Doch meistens
> wechselt die Tendenz oder bricht ab!
Dann haben Sie das Roulette-Problem gelöst. Glückwunsch! Sie spielen nur noch gegen die Tendenz (da sie ja MEISTENS abbricht). Ich spiele weiterhin mit der Tendenz und bei mir bricht sie komischerweise nicht so oft ab (auch wenns mal im (......) und in einigen anderen Casinos nicht so gut lief - insgesamt hat es funktioniert!).
Es gehört auch Erfahrung dazu und der "Riecher" für den Lauf. Beispiel: Gestern war ich in Travemünde und hatte folgenden Plus/Minus-Verlauf: - - - + - + + - + + + + - - + - - + (an zwei Tischen gleichzeitig gespielt). Es gab einen Fehlstart, also zusammen brechende Tendenzen. Kein Problem, denn nach zwei Minussen in Folge wird die Tendenz abgeschrieben. Nach drei Verlusten in Folge bei der Pers.Perm. werden möglichst nur noch besonders klare Signale abgewartet. So gelang der Einstieg in einen nachfolgend guten Lauf. Am Schluss verschlechterte sich die PP wieder. Deshalb Abbruch der Partie. Im Gleichsatz gerechnet war es ein Nullergebnis. Da ich die Einsatzhöhen variiert hatte und zwei Mal bei erwartetem Minus mit kleinem Satz verlor und drei Mal bei sicher erwartetem Plus höher bzw. mit Parolisatz gewann, blieb unterm Strich was übrig. Solche Nebenfaktoren müssen mit beachtet werden und dazu gehört sehr viel Erfahrung.
Bei meinen meisten Spielbankbesuchen hatte ich Augenzeugen mit dabei, die diese Spielweise bestätigen können.
> Ist es nicht so, daß es wirklich seltene Gelegenheiten gibt, wo eine Tendenz
> sauber ist und lange anhält?
> Wenn man ins Casino geht, möchte man auch spielen. Meistens man versucht eine
> Tendenz zu bespielen, und handelt sich dann doch Verluste ein.
> Können Sie mir da ein paar Tips geben?
>
> Seit langer Zeit beobachte ich ein Spieler, dermit auf einfachen Chancen eine
> Art Parolli spielt. Er fängt mit kleinen Sätze an(z.B. 50,-DM und nachts um 3
> spielt er dann mit 1000,-DM). Er spielt immer mit der Bank, und zieht seinen
> Gewinn regelmässig raus und läßt andere Stücke weiterlaufen. was halten Sie
> davon?
Vermutlich spielt er zunächst klein, um den Verlauf seiner PP voran zu treiben und zu analysieren. Wenn die Tendenz seiner Persönlichen Permanenz gute Signale liefert, macht er die hohen Sätze. So ähnlich spiele ich gelegentlich auch, wobei ich die Relation 10 zu 40 bis maximal 10 zu 60 wähle. 50/1000 ist natürlich optimal, wenn das nötige Risikokapital vorhanden ist. Wenn der Spieler die Erfahrung und den Lauf-Riecher hat, kann er damit sehr lang anhaltenden Erfolg haben.