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"Unverlierbares Roulettesystem auf Transversalen"


25 Antworten in diesem Thema

#1 dem6g6rg6n

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Geschrieben 12 February 2004 - 16:14

Obwohl ich seit einiger Zeit erfolgreich bei meinem Spiel bin, habe ich jedoch das Problem, dass mein Kapitalbedarf sehr hoch ist und ich so auf sehr kleine Stückgrößen zurückgreifen muss.
Auf der Suche nach einem lukrativen UND kaptialschonendem System bin ich auf eine auf einem Thread in einem "ausgestorbenen" :smoke: Forum gestoßen.

Es handelt sich hierbei um ein System eines amerikanischen Spielers, der lt eigenen Worten dieses System bereits seit 8 Jahren erfolgreich anwendet:

Zitat

Hier nun die sehr einfachen Regeln:
Spiel auf Transversalen (1-6,7-12,13-18-19-24,25-30,31-36)
gesetzt wird auf alle TV, die in den letzten 10 Coups nicht erschienen sind. Der Angriff ist zu Ende bei +5 oder -1

Hört sich eigentlich nicht sehr spektakulär an.
Jedoch wurden Computertests hierzu gemacht, die meine Aufmerksamkeit weckten:

Zitat

Spielbank Hamburg, 1.HJ 2000

Coups insgesamt: 61449, davon gesetzt 5834
gespielte Partien: 5001
Umsatz: 8150 St.
Gewinn: + 82 St. (+1,01 %)
höchstes Partieplus: +8 St.
höchstes Partieminus: - 4 St.


Zitat

Spielbank Hamburg, 2.HJ 2000

Coups insgesamt: 57778, davon gesetzt 5434
gespielte Partien: 4707
Umsatz: 7512 St.
Gewinn: + 276 St. (+ 3,67%)
höchstes Partieplus: +8 St.
höchstes Partieminus: - 4 St.


"Nachtmensch" meint hierzu:

Zitat

Das System ist besser als ich zunächst dachte. Das Prinzip ist schon pfiffig: Rein statistisch verliere ich 5x und gewinne 1x. Ergebnis: +/- Null. Wenn ich aber nun bereits früher gewinne und nicht erst nach 5x Verlust dann habe ich logischerweise einen Gewinn. Aber so ein "verfrühter" Gewinn wird doch danach durch die leicht "verspätet" eintrudelnden Verluste auch wieder ausgeglichen? Ja, richtig - aber ich bin ja schon nach nur einem Satz wieder ausgestiegen! Der Ausgleich findet also ohne mich statt. Und wenn sich nun der Gewinn erst "verspätet" einstellt - also auf sich warten läßt? Na, dann spiele ich halt solange weiter bis der Zufall wieder alle Ecarts - also auch das Minus - ausgeglichen hat.


Nach einem weiteren Test mit einer Million Coups mit Randomzahlen rutscht der Saldo zwar in die Verlustzone, jedoch nicht -2,7% sondern "nur" -2,1% :


Zufallsgenerator:
Coups insgesamt: 1000000, davon gesetzt 97270
gespielte Partien: 80633
Umsatz: 123538 St.
Gewinn: - 2593 St. (-2,1 %)

Wir reden hier wohlgemerkt über masse egale, d.h. mit einer ganz leichten Überlagerung (z.B +1 Stück nach 10 Verlusten bis Saldo+) könnte doch hier wirklich auch mathematisch was zu holen sein!? Ausserdem werden wohl wenige Speiler eine Million Coups spielen....

:topp: :topp:

demogorgon

#2 Tottermann

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Geschrieben 12 February 2004 - 16:46

Hört sich ganz interessant an. Vielleicht kann das jemand mal mit Progression durch den Rechner laufen lassen...?

#3 sachse

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Geschrieben 12 February 2004 - 17:00

Hi Du mit dem schlimmen Namen und der Eishockeytorwartmaske,

laß doch einfach einmal so viele Coups durch den Rechner laufen, dass Du 10 Mios Spiele gesetzt hast. Spätestens dann hast Du die 2,7% mit geringster Abweichung realisiert.

Wetten dass?

sachse

#4 dem6g6rg6n

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Geschrieben 12 February 2004 - 18:20

@ tottermann

ja, mein einziger grund warum ich dieses thema hier nochmal gepostet hab ist, dass ich vieleicht einen kleinen programierauftrag abgeben könnte. der gehört aber nicht hier in die "roulette-stragegien" rein.
fragen bleiben:
warum wird auf den ausbleiber gesetzt?
wie sehen die ergebnisse aus wenn auf den favoriten gesetzt wird?
im falle einer progression - wie geht man die sache am besten an?



@ sachse

da wirst du sicherlich recht haben dass bei unendlich großen zahlen sich der saldo an die -2,7 annähert.
blos die frage ist? werd ich überhaupt so alt dass ich 10.000.000 Spiele setzen kann? ich denk mal eher nicht.
betont sei hierbei noch, dass für den negativ-test keine permanenzen sondern der zufallsgenerator herangezogen wurde.


demogorgon

p.s.: du als experte kannst mir da helfen:
welches buch von basieux ist für einen ballistik-leihen eher für den einstieg geeignet:
die zähmung des zufalls oder die zähmung der schwankungen?

#5 Carlo

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Geschrieben 12 February 2004 - 18:36

Wetten dass? :topp: :topp:

Also ich halte die Wette NICHT!!!! :D

gruss

carlo :smoke:

#6 mephisto

    Forscher

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Geschrieben 12 February 2004 - 18:50

@dem6g6rg6n


was wurde denn für ein randomizer benutzt?
je nach spielsystem ergeben sich abweichungen zu realpermanenzen.
besser physikalisch generierte verwenden,da sind die abweichungen gering.

mfg
mephisto

#7 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 12 February 2004 - 18:55

Hi Maske,

Du brauchst wahrscheinlich keine 10 Mios, denn es ist eher möglich, dass Du gleich mit 10% in die Grütze gehst und es sich dann lediglich auf -2,7% „verbessert“.

sachse


Hi Carlo,

dass mit der Wette ist praktisch schlecht realisierbar. Glaubst Du aber tatsächlich im Ernst, dass es beim Roulette eine Strategie gibt, die nach 10 Mios gesetzten Coups noch einen Gewinn ausweist? Das wäre sicher möglich, wenn ein Kesselfehler vorliegt, der größer ist als 2,7%. Ich halte es aber für ausgeschlossen, dass ein Gewinn nach 10 Mios Computerzufallszahlen möglich ist.

sachse

#8 Carlo

    Tendenzspieler

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Geschrieben 12 February 2004 - 22:28

Hallo Sachse,

da haben wir uns gründlich missverstanden. :smoke:

Ich bin völlig Deiner Meinung, was das leider zu erwartende Ergebnis angeht.

mfg
carlo :topp:

#9 matthias s.

    Forscher

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Geschrieben 15 February 2004 - 16:39

hier eine kleine statistik, nach wieviel kugeln eine TV wiedererscheint wenn sie die letzten 10 kugeln nicht kam (9000 kugeln, 1=treffer sofort):

1 239
2 212
3 156
4 141
5 124
6 98
7 79
8 66
9 52
10 44
11 38
12 25
13 39
14 24
15 24
16 15
17 7
18 8
19 4
20 10
21 8
22 4
23 2
24 6
25 5
26 4
27 1
28 2
29 1
30 1
31 3
32 1
33
34 1
35 2
36


bei spielen im gleichsatz ist es egal ob ich bei einem bestimmten saldo im plus oder minus aufhöre, im gleichsatz kommt das gleiche raus wenn ich durchspiele.

lediglich das aussortieren von TV´s für das nächste spiel kann was verändern.


matthias s.

#10 matthias s.

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Geschrieben 15 February 2004 - 18:01

und hier das wort zum sonntag (bei mir immer ohne zero wg der besseren übersichtlichkeit):

Kugeln...100.000
plus.........13.390
minus......13.422

Kugeln...150.000
plus.........20.470
minus......20.105

Kugeln...200.000
plus.........26.905
minus......26.812

Kugeln...250.000
plus.........33.430
minus......33.543

Kugeln...300.000
plus.........39.965
minus......40.244

Kugeln...350.000
plus.........46.645
minus......47.084


so, die bastelstunde (ist ja sonntag) reicht um zu sehen das der berufsspieler "amerikaner" seit acht jahren sehr erfolgreich mit dem plastikroulette spielt.

wir sehen wie immer wunderbar die thesen unserer meisten mitstreiter im forum wieder bestätigt, die so oft in wortkargen postings wiedererscheinen.

ich teile diese meinung zwar nicht, aber bei so einer schlagenden idee konnte ich mir das rechnen auch nicht verkneifen. ob wir jetzt noch eine Mio coups dazurechnen oder nicht.....

das aussortieren von TV´s ist berücksichtigt.

im übrigen, 60.000 kugeln für +81, pro 750 coups +1 ;) ;) ;)

#11 sachse

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Geschrieben 15 February 2004 - 18:58

Für einen Rouletteklassikerlaien: Was sind denn nur TV's?
Ich weiß es wirklich nicht.
sachse

#12 Spigero

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Geschrieben 15 February 2004 - 19:13

@ sachse

da kann geholfen werden

das gesuchte Wort ist : Transversale simple

#13 Mike32

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Geschrieben 15 February 2004 - 20:06

Eine kurze Frage an mathias,

der Test, wurde er mit künstlichen Zahlen (z.B. Randomizer) oder mit authentischen Permanenzen durchgeführtß

Gruß
Mike32 ;)

#14 Ka-Ching

    Tüftler

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Geschrieben 15 February 2004 - 20:47

Halllo zusammen,

der Test von matthias s. besagt, daß sich auf Dauer bei der vorgeschlagenen
Methode Plus- und Minusläufe relativ ausgleichen. Ziehen wir die 2,7% Zéroverluste
ab, sind wir beim Ergebnis, daß immer wieder beim dauerhaften Durchspielen der
Methode von Demogorgon herauskommt.

Gruß
Ka-Ching

#15 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 15 February 2004 - 22:28

Danke Spigero.
sachse





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