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Persönliche Permanenz (PP)


228 Antworten in diesem Thema

#1 Rubin

    Tüftler

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Geschrieben 16 January 2004 - 09:11

ich hab da mal eine Frage an alle betreff PP (Persönliche Permanenz)
Die PP gleicht sich doch im Grunde auch immer wieder aus. Mal ein wenig mehr im Minus, mal ein wenig mehr im Plus. Was ist aber , wenn ich fiktiv gesezte Einsätze auch in der PP verbuche. Hat das einen Einfluss auf das +/- verhalten der PP ?
Es gibt ja dan eine 2te Permanenz.

- In der ersten sind alle Einsätze, fiktive und real gesezte.
- In der 2ten nur die wirklich real gesezten.

Hmm, oder ist die Frage doch sinnlos ? Weil sich ehh immer wieder alles ausgleicht ?

Völlig verwirrt :blink:

#2 Tottermann

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Geschrieben 16 January 2004 - 13:43

@ Rubin:

Ich schätze Du wirst auf diese Frage hier im Forum recht unterschiedliche Ansichten hören (lesen).

Meine ist die, dass das Fiktivspiel die tatsächliche persönliche Permanenz nicht beeinflusst.

Wenn Du Pech haben sollst hast Du Pech. Theoretisches Pech (Fiktivspiel) gibt es m.E. nicht.

Sicher wirst Du mit dem Fiktivspiel einige negative Phasen auslassen können aber ebenso lässt Du so auch einige Gewinne aus....

#3 Paroli

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Geschrieben 16 January 2004 - 14:00

@Rubin:

Persönliche Permanenz (PP) hat mit eigenem Schicksal zu tun. Ich bin der gleichen Meinung wie Tottermann, dass fiktives Pech das negative Spielerlebnis nicht verringern kann. Umgekehrt kann man viele Glücksmomente verpassen, wenn man fiktiv daran vorbei bucht.

Ich würde mich besonders auf die PP konzentrieren und versuchen die Einsatzhöhen an den eigenen Glück/Pech-Verlauf anzupassen. Alpenschreck-Zitat aus dem Thema Goldstein-Progression: "Die Umschichtung von höheren Verlusten auf kleinere Verluste ist der primäre Ansatz zum Erfolg."
Das bringt es ziemlich genau auf den Punkt und ist besonders wichtig, wenn man die schlechten PP Phasen heil überstehen will.

#4 Midship

    Tüftler

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Geschrieben 08 December 2004 - 09:45

Zum Thema persoenliche Permanenz und Fiktivspiel kann ich sagen was ich dieses Wochenende erlebt habe. War im Kasino und versuchte nach Tendenzen auf Ec zu spielen. Tendenzen waren zimlich klar und wenn ich im Kopf den naechsten Coup erdachte dann fiel er... aber nur wenn ich nicht setzte.
Es war eigentlich zum Verzweifeln: immer wenn ich setzte dann wurde die Tendenz unterbrochen, es war einfach ein sehr schlechter Tag fuer meine PP: ich hatte eine Negativserie von 9 Coups ohne zu gewinnen und das auf Ec mit klaren Tendenzbildern.... wenn das kein Schicksal ist. Machte dann ne Pause, spielte ein bisschen Bj wo es besser lief um nachher wieder zum Roulett zurueckzukehren: wieder serienweise Fehltreffer und nur vereinzelt Gewinner.

So kanns gehen, blieb den ganzen Abend auf Minimumeinsatz und verlor deshalb nicht zuviel aber nach so einem Abend haette man Lust alles hinzuwerfen.

Man kann seiner PP nicht entkommen,

Midship

#5 Paroli

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Geschrieben 08 December 2004 - 10:57

Zitat

Man kann seiner PP nicht entkommen
:sleep:

Fehlt nur noch das eigene Gefühl der Schadenfreude, dass einem die Spielbank an so einem "verhexten" Tag nicht viel Spielkapital abnehmen konnte, dann können selbst solche Partien Spaß machen.

#6 Midship

    Tüftler

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Geschrieben 08 December 2004 - 11:03

Zitat

Fehlt nur noch das eigene Gefühl der Schadenfreude, dass einem die Spielbank an so einem "verhexten" Tag nicht viel Spielkapital abnehmen konnte, dann können selbst solche Partien Spaß machen.

Genau! Aber das ist nicht immer so einfach da ich eher selten ins Kasino gehe wegen Zeitmangel und Familie....

Midship

#7 Paroli

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Geschrieben 08 December 2004 - 11:21

@Midship

Für Gelegenheitsspieler ist das schwer umzusetzen, denn es könnte auf ein stundenlanges Gefecht mit kleinen Sätzen, vorsichtigem Erhöhen und nächstem Teilrückschlag hinaus laufen. Wenn man selten in der Spielbank ist, sucht man doch eher die schnelle Entscheidung und man ahnt dabei teilweise, dass es schief geht.

#8 Casiyes

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Geschrieben 08 December 2004 - 15:18

Berufsspieler schrieb, er bevorzuge Risikoverteilung durch Spielen an 2 Tischen.
So tun als ob er 2 Spieler wäre. Bei Sitzungsende werden die Jetons
von "Spieler A" und "Spieler B" zusammengelegt.

Oberstes Gebot ist es doch, die Wirkung verhexter Phasen
durch unterschiedliche Satzhöhen zu mildern. Runter von den höheren Verlusten während der Durststrecken einer Sitzung.

Nehmen wir an, für mich als Casiyes A laufe es an Tisch 1 prima, ein toller Lauf,
während es an Tisch 3 für Casiyes B jedesmal daneben geht und flau aussieht.

Das Saldoergebnis der Sitzung ingesamt gilt natürlich für die PP von Casiyes.

Schrille Frage : Empfiehlt es sich am Tisch 1 die Jetongröße beizubehalten,
während Casiyes B die "Nichts-geht-Strecke" zum Minimumpreis "einkauft"?

Oder zählt für die PP das Ergebnis A + B, geteilt durch 2 ?
:kerze:

#9 Paroli

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Geschrieben 08 December 2004 - 15:46

Zitat

Empfiehlt es sich am Tisch 1 die Jetongröße beizubehalten,
während Casiyes B die "Nichts-geht-Strecke" zum Minimumpreis "einkauft"?

Oder zählt für die PP das Ergebnis A + B, geteilt durch 2 ?
Auch wenn Du an zwei Tischen zugleich spielst, ist die PP-Folge in der Regel chronologisch. Dein Beispiel mal ganz vereinfacht, könnte die Reihenfolge A, B, A, B, A, B usw. sein. Am Tisch A läuft es gut. Da machst Du die Treffer mit höheren Sätzen. Tisch B ist der Minimum-Wühltisch. Du bist also in einer PP-Intermittenz und machst die in dieser Phase fällig erscheinenden Minussätze am momentan schlechter erscheinenden Tisch und folgst der Intermittenz auf der Plusseite mit Sätzen am Tisch A. Das läuft in der Realität natürlich nie ganz glatt ab, aber so kann man das PP-Spiel durchaus über mehrere Tische durchziehen.

#10 Alpenschreck

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Geschrieben 08 December 2004 - 16:58

@casiyes
auch wenn Du an 2 oder 3 Tischen spielst Du hast e i n e
PP. Mag sein, daß der 2. Tisch momentan besser trifft. es ist trotzdem eine
Permanenz, die du natürlich ausnutzen könntest.
(-+-+-+ Folge)
und wenn du das Casino verläßt und spasshalber 5 euro auf die 36
legst es zählt zu Deiner PP
aus München
Alpenschreck :sleep:

#11 Alpenschreck

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Geschrieben 08 December 2004 - 17:02

@ all
bitte bedenken
es können auch 2 Tische grottenschlecht laufen und auch mal der ganze Abend :dance:
:sleep:
Alpenschreck :dance:

#12 Casiyes

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Geschrieben 09 December 2004 - 11:57

Unser Gedankengebäude beruht auf der These, daß meine Ergebnisse am Tisch
wie und wo auch immer registriert, gespeichert und berücksichtigt werden,
damit die Summe meines Tuns nicht gegen wahrscheinlichkeitstheoretische
Gesetze verstösst.

Ein anschauliches Beispiel. Schwankungsarmer Marsch auf einfache Chancen.
Nach 1000 Coups habe ich etwa 500 Treffer und 500 Nicht - Treffer.
Plus minus X Prozent.

Im Erkenntsnisdunkel verborgen, nach welchem Muster " diese binären
Manifestationen " im Zeitfenster, auf der Spielstrecke verteilt werden.

Wann uns Chaos - Strecken nerven, Stabilisierungssignale täuschen,
größtmögliche Roulette - Gemeinheiten die Fäuste ballen lassen,
wann wir unserer blaues Wunder erleben, Gewinnsträhnen sich häufen,
alles wie geschmiert zu laufen scheint.

Stimmt es, daß nur Treffer und Nicht - Treffer zählen,
die Jetongröße " vom Zufall ignoriert " wird ?

Heureka ! Naheliegend in trefferarmen Phasen
strategisch "Nein!" zu sagen,
die Sofort - Degression.
Listig und weise zum Minimumpreis den Obulus entrichten.

Ein großer Roulette - Irrtum, diese Phasen mit großen Kapitalmengen
überwinden zu wollen. Um alles sofort wieder gut zu machen.

Manchmal aufatmen : gerade nochmal gutgegangen.
5000 Euro investiert, um 1 Stück der Größe 10 Euro zu erobern.
Oder jämmerliches Fazit : Geld futsch, gescheitert, Platzer.

Im Casinoalltag wechsle ich ungern den Tisch.
Die Atmosphäre am gewählten Tisch, die Wohlfühl - Croupiers,
der Bekanntheits - Bonus bei Jetonstreitigkeiten.

Habe ich dadurch einen Nachteil ? Meine Minusmitnahmen
mit mir bestmöglicher Geschmeidigkeit und meine Reaktion bei Gewinhäufungen
und Trendwechsel an einem Tisch zu erleben, ohne zu Pendeln.

Zwei Fragen. Ergibt eine variable Einsatzhöhe letzten Endes doch nur
ein Gleichsatzspiel ?

Beispiel (nicht für gelungene Degressionstaktik).
6 gesetzte Coups +10 +10 -10 +2 -2 -2.
Entsprechen einem gesetzten Coup mit dem Ergebnis + 8.
Wohl nicht, denn aus der PP - Perspektive: 1 Treffer statt 3 Treffer
und 3 Nicht - Treffer.

Wird, Alpenschreck, ein Nicht - Treffer nach einmaligem Setzen
auf eine der 37 Zahlen " PP - relevant " nicht anders gewichtet
als ein Nicht - Treffer auf Rouge - Noir ?
:kerze:

#13 Buk

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Geschrieben 09 December 2004 - 12:21

hmm...
ein kleines experiment unter ausschluss der öffentlichkeit, mit einem wort - buk und excel und trendspiel mit heimbuchung, verlief wie folgt:

es wurden 50 scheinspieler eingerichtet, die jeweils alle drei ecs abdeckten, also 150 stränge insgesamt. ich nahm original tischpermanenzen aus dem forum, die anschließend in querschreibtechnik aufgelöst wurden.

nun bildeten sich nach jeweils ca. 11 coups die ersten tendenzen heraus - das war klar zu sehen. also flux den zahlensalat ausgedruckt, die satzzeichen bestimmt und wieder die nächsten kugeln aus der permanenz querschreiben (es waren 54 sätze zu tätigen).

das ergebnis war für mich erstaunlich und doch wieder nicht... :sleep:

saldo: +8 stk. (+25/-17/+-12)

im grunde habe ich hier 150 scheinspieler, die, jeder für sich, ihr eigenes glück oder pech ausspielen, zusammengenommen und hintereinander geschaltet.

der verlauf dieser meiner eigenen g/v-kurve war im übrigen sehr stabil, so dass ich zusätzlich an verschiedenen stellen nach high-sätzen abklopfte. auch hier ein sehr gleichmäßiger verlauf. es wurden 13 hohe sätze angesetzt und 1 stk. konnte gutgeschrieben werden.



gruß buk

#14 Paroli

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Geschrieben 09 December 2004 - 12:26

Zitat

Unser Gedankengebäude beruht auf der These, daß meine Ergebnisse am Tisch wie und wo auch immer registriert, gespeichert und berücksichtigt werden,
damit die Summe meines Tuns nicht gegen wahrscheinlichkeitstheoretische
Gesetze verstösst.
Das ist keine These, sondern ein inzwischen anerkanntes und für alle Bereiche mit Zufallseinfluss geltendes Phänomen. Der Zufall ordnet gleichwahrscheinliche Ereignisse so, dass sie sich langfristig etwa ausgeglichen haben. Egal, ob wir nacheinander in hundert verschiedenen Spielbanken und dabei an 300 verschiedenen Tischen gespielt haben.
Der "Zufallsspeicher" merkt sich die Zwischenstände aller Persönlichen Permanenzen und erzwingt auch nach Abweichungen die Rückkehr zur theoretischen Ideallinie. Dies gilt für die Gleichsatzrechnung. Anzahl der Plus-Ereignisse und Anzahl der Minus-Ereignisse. Der einzige Ansatzpunkt ist die Satzhöhe, die dem Zufall egal zu sein scheint. Ein Spieler kann 9999 x Minimum gesetzt haben und etwas Minus mit sich herum tragen und macht im 10000. Coup einen Maximumsatz, der trifft. Dann ist er dick im Plus und hat alles richtig gemacht. Ein anderer Spieler verliert diesen hohen Satz und dann war alles falsch...

#15 Paroli

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Geschrieben 09 December 2004 - 12:48

@Buk

Zitat

im grunde habe ich hier 150 scheinspieler, die, jeder für sich, ihr eigenes glück oder pech ausspielen, zusammengenommen und hintereinander geschaltet.
Du kannst trotzdem nicht fremdes Schicksal stellvertretend bespielen. Am Tisch bekommst Du die Fortsetzung Deiner eigenen Persönlichen Permanenz. Darum scheitern z.B. die Grilleau-Strategen, die sich Megaspannungen aus Permanenzheften heraus suchen. Man findet z.B. einen negativen Schwarz-Ecart von 4 (z.B. nach 16er Rot-Serie oder Verhältnis 30:6 zugunsten von Rot) und geht mit dieser gefundenen Verzerrung ins Casino und setzt auf Schwarz. Genau dann kann aber noch 10 x Rot in Folge kommen und der Ecart-Wert erhöht sich auf 5 (entspricht einer 25er Rot-Serie). Die Persönliche Permanenz des Spielers hatte aber nur den häufig möglichen Ecart 3. Die zuvor gefundene Abweichung war bedeutungslos und hatte nichts mit eigenem Pech zu tun gehabt. Hätte es dieses eigene Pech als Vorlaufspannung gegeben, wäre es mit sehr viel höherer Wahrscheinlichkeit nicht zu einem Ecart von 5 gekommen (nur auf die PP bezogen).





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