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Seminar: Programmieren mit Excel


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7 Antworten in diesem Thema

#1 David Cooper

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Geschrieben 29 December 2003 - 23:24

Programmieren mit Microsoft Excel
Einführung in die logischen Formeln

Da ich schon mehrfach angesprochen wurde, wie man mit Excel,
zumindest ansatzweise, mit Formeln zur Überprüfung eines Roulette Systems
arbeiten kann, wollte ich an dieser Stelle ein mal ein bisschen erklären!

Ich unterstelle das u.a. folgende Grundformeln, sowie die Verwendung des
$-Zeichens zur Fixierung von Spalten und Zeilen bekannt sind, und ich an dieser
Stelle nicht näher darauf eingehen muss:
SUMME
MITTELWERT
MIN
MAX
ZÄHLENWENN

Die meisten Möglichkeiten zur Überprüfung von Systemen erhält mit
sogenannten: Logischen Funktionen, was im normalerweise so aussieht:

=wenn(PRÜFUNG;DANN-WERT;SONST-WERT)

Das Gleichheitszeichen muss dabei immer vor Beginn jeder Formel stehen,
die Klammern sind an diesen Stellen auch unbedingt zu setzen!. Bei
PRÜFUNG wird eingetragen, was überprüft werden soll, bei DANN-WERT
wird dem Programm mitgeteilt, was er tun soll, wenn die Prüfung richtig
(wahr) ist, bei SONST-WERT wird dem Programm mitgeteilt, was zu
rechnen ist; wenn die Prüfung negativ ist.

z.B. wenn(a1=3;7;"HALLO")

Bei dieser Formel wird überprüft , ob im Feld A1 eine 3 steht; ist
dies der Fall zeigt das Programm als Zahl 7 an; ist dies nicht der
Fall, zeigt das Programm HALLO an (wobei Texte immer in Anführungszeichen
gesetzt werden müssen, da Excel nicht mit Texten rechnen kann =>
sonst: Fehlermeldung) - soll ein Mal gar nichts angezeigt werden
folgen einfach zwei Anführungszeichen nacheinander ("").


Da aber die PRÜFUNG immer im Normallfall immer für eine Bedingung möglich
ist, gibt es folgende Zusatzfunktionen:
UND
ODER

Eine PRÜFUNG ist bei UND wahr, wenn alle Teilbedidungen war sind,
eine Prüfung ist bei ODER wahr, wenn eine (!) der Teilbedigungen war ist,
in der Abstrakten Form, sieht das folgendermaßen aus:

=wenn(UND(PRÜFUNG1;PRÜFUNG2);DANN-WERT;SONST-WERT)

oder

=wenn(ODER(PRÜFUNG1;PRÜFUNG2);DANN-WERT;SONST-WERT)

So lassen sich beliebig Prüfungen durchführen, die jeweils durch ein
Simikolon ; getrennt, und in Klammern gesetzt sind.

Selbsverständlich lässt sich (was zumeist so ist) der DANN-WERT oder
der SONST-WERT erneut durch eine logische Funktion erklären bzw. beschreiben, was dann wie folgt aussieht:

=wenn(PRÜFUNG;wenn(PRÜFUNG;DANN-WERT;SONST-WERT);wenn(PRÜFUNG;DANN-WERT;SONST-WERT))

Das sieht zwar unter Umständen im Augenblick vielleicht kompliziert aus,
aber auf Dauer oder mit richtigen Zahlen ist es ziemlich schnell zu erlernen!

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Folgende Frage erhielt ich per PN von Buk - sein Einverständnis
vorausgesetzt werde ich Sie an dieser Stelle beantworten:

Zitat

daher meine fragen an dich: wie hast du bei dem system
von Mylord die permanenz behandelt? wie sage ich excel, dass es
weiß, was einfache chancen sind? und wie sage ich dem
Programm, was es zu tun hat?

für diejenigen, denen Mylords Super-Bingo System nicht bekannt ist, bitte unbedingt nachlesen!


Rot Einsatz Impair Einsatz Manque Einsatz 1. Dzd. Einsatz Kolonne Einsatz 0/3 Einsatz G.u.V.


Ich nehme an zu bezogst dich auf diese Analyse - das ist im Grunde gar
nicht so schwierig, entweder man schlüsselt die einfachen Chancen einfach
nach SCHWARZ und ROT auf, oder man entwickelt eine Formel, dass
Excel einfach nur überprüft, ob diese Zahl rot (also eigentlich nur mit
der entsprechenden Zahl übereinstimm) und dann WIN oder LOOSE
schreibt, wie in dem obigen Fall.

ROT SCHWARZ
32 x
28 x
2 x
24 x
26 x
16 x
1 x
28 x
29 x
34 x

Die einfache Variante um etwas zu programmieren, die Formel für Rot lautet:

=WENN(ODER(A2=1;A2=3;A2=5;A2=7;A2=9;A2=12;A2=14;A2=16;A2=18;A2=21;A2=23;A2=25;A2=27;
A2=30;A2=32;A2=34;A2=36;A2=19);"x";"")

Bei der Formel für Schwarz werden einfach nur die Zahlen geändert,
so lassen sich im Grunde genommen die Einfachen Chancen
SCHWARZ/ROT und GERADE/UNGERADE, sowie KOLONNEN
ziemlich gut überprüfen, wobei die Zero (0) dabei erst ein Mal völlig
unberührt von bleibt, in diesem Fall wird bei NULL gar nichts angezeigt!

Natürlich kann das ganze auch so aussehen:


32 ROT
28 SCHWARZ
2 SCHWARZ
24 SCHWARZ
26 SCHWARZ
16 ROT
1 ROT
28 SCHWARZ
29 SCHWARZ
34 ROT

Die Formel dafür sieht folgendermaßen aus:

=WENN(A2=0;0;WENN(ODER(A2=1;A2=3;A2=5;A2=7;A2=9;A2=12;A2=14;A2=16;A2=18;A2=21;A2=23;A2=25;A2=27;
A2=30;A2=32;A2=34;A2=36;A2=19);"ROT";"SCHWARZ"))

Hier wurde auch die Null berücksicht, die Bedingungen für
SCHWARZ wurden explizit gar nicht mehr erwähnt, da alle
anderen Möglichkeiten (Zero und Rot) bereits überprüft worden
waren, musste alles andere SCHWARZ sein!

Die Formeln für Bestimme Bereiche, wie TRANSVERSALE, DUTZENDE,
die Einfachen Chanen PASSE/Manque, sind im Grunde genommen
noch viel einfacher, da man dafür einfach nur ein bestimmtes Intervall vorgibt.

WENN(UND(A2>=1;a2<=12);"X";"")

Hierbei wird das Einfache Dutzend beschrieben, da 1 der Anfang des
Intervalls und 12 der Schluss des Intervalls sein soll, das lässt sich
also ebenso leicht auf die anderen Roulette-Intervalle übertragen!


Bei Mylords Programm hab ich diese Bedingungen also jeweils überprüfen lassen,
dann aber "WIN" und "LOOSE" bei Gewinn und Verlust anzeigen
lassen, um später die Einsätze (erneut unter gewissen von Mylord in seinem
System vorgegebenen Bedingungen zu erhöhen, oder zu senken)

Das sah für die Einfache Chance ROT folgendermaßen aus:
=WENN(B2="LOOSE";1;WENN(UND(B2="WIN";B1="LOOSE");C1+1;WENN(B2="win";C2+1)))

Die Formel befindet sich in Zeile 3! Sie enstand aus folgenden Gesichtspunkten:
a) Wenn das vorangegangen Ergebnis "LOOSE" ist, dann sofortige Reduzierung des
Einsatzes auf 1 Einheit!
b) Wenn das vorangegangen Ergebnis "WIN" ist, und das vorletze Ergebnis "LOOSE"
ist, soll der Einsatz wieder den gleichen Einsatz wie vorher + 1 erhöht werden!
c) Wenn keines der Beiden Bedingungen der Fall sitz, also das vorangegangene
einfach nur "WIN" ist, soll der Einsatz um eine Einheit erhöht werden!

An diesem Beispiel wird sehr deutlich, dass MS Excel eine Funktion nacheinander
überprüft und aufhört, wenn sie das erste Mal WAHR ist, denn bei
diesem Beispiel soll ja sowohl bei Bedingung b), als auch bei Bedigung c) das
vorangegangene Resultat "WIN" sein, aber wenn b) WAHR ist, würde c) gar
nicht mehr überprüft werden!


Zum Schluss ist nur noch die Formel für den Gewinn und Verlust
erwähnenswert; wobei ich vorher ein Wenig auf die Art von Summierungen
zu sprechen kommen muss. Die Normale Summierung sieht folgendermaßen
aus:

=summe(a2:a44)

Es lassen sich aber auch nur einzelnde Zellen summieren:

=summe(a2;b77;c33;g7)


Oder, und das ist jetzt nur noch die einzige Schwierigkeit für
Mylords Systemüberprüfung, es lassen bestimmte Dinge unter
gewissen Umständen summieren, was abstrakt, wie folgt aussieht:

=summe(wenn(PRÜFUNG;DANN-WERT;SONST-WERT);wenn(PRÜFUNG;DANN-WERT;SONST-WERT))

Diese Summierung lässt sich im Grunde ebenso beliebig lang
fortführen, wobei hier natürlich auch wieder die ODER und UND
Funktionen unter gewissen Umständen von Nöten werden
könnten!

Das sieht dann beim Super-Bingo-Spiel von Mylord folgendermaßen aus:

=SUMME(WENN(B2="win";C2;C2*-1);WENN(D2="win";E2;E2*-1);
WENN(F2="WIN";G2;G2*-1);WENN(H2="WIN";I2*2;I2*-1);WENN(J2="win";K2*2;K2*-1);
WENN(L2="win";M2*8;M2*-1)))

Es wird z.B. bei der Formel WENN(L2="win";M2*8;M2*-1)
auf einem Caré unter Gewissen bei "WIN" ein Gewinn
von dem 8-fachen des Einsatzes ausgezahlt, und sonst der
Einsatz mit -1 multipliziert, also abgezogen!

_____________________________________________________________________________________________________________

Ich hoffe alles deutlich erklärt zu haben, falls nicht, einfach
noch mal nachfragen, ich beantworte gerne jede Frage,
sofern ich kann!

Gruß

David Cooper

#2 Buk

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Geschrieben 30 December 2003 - 10:41

yeah, großer david cooper :topp: :topp: :topp:


gib uns die volle excel sauce!



:topp: :sleep:




gruß
buk

#3 David Cooper

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Geschrieben 30 December 2003 - 19:34

Figurenanalyse


Zitat

viele systeme auf den ecs basieren auf figurenkonstellationen. wenn ich in meinem programm die figuren definiere, die ich teste möchte (für eine bestimmte coupstrecke beispielsweise), wie definiere ich die dann? muß ich excel textvorgaben machen? wie sehen die aus?

Also ich (natürlich gibt es wahrscheinlich noch andere Möglichkeiten) würde in die Einfachen Chancen in zwei Spalten (wie oben geschildert mit "x") aufschlüsseln und dann eine weitere Spalte als Figurenbeschreibung einrichten, in der man als Formel die Figuren festlegt und Excel und gewissen Umständen z.B. 1. Figur anzeigen lässt, jedoch muss es sich hierbei wohl dann um eine geschachtele Wenn-Funkion handeln, ohne geht es meines wissens nicht.

Hier ein Mal ein Versuch: Spalte (A=gefallene Zahl; B=Schwarz; C=ROT)

in Zelle D4 folgende Formel:

=wenn(und(b1="x";b2="X";b3="x";b4="x");"1.Figur";wenn(und(C1="x";C2="x";C3="X";B4="x";"2. Figur";.......))

So wird dann im einfachsten Sinne die Reihe weiter fortgeführt.

Bezogen auf die Alyett'schen Figuren lässt sich natürlich auch eine Formel festlegen, die z.B. erst ein Mal überprüft, ob sich das Kreuz rechts oder links befindet, um dann weiter zu schachteln:

=wenn(B1="X";...;...)

Hier würden also die beiden ... durch weitere Wennfunktionen ersetzt werden, wahrscheinlich die elegantere Methode, aber auch die schwierigere!

Gruß

DC

#4 David Cooper

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Geschrieben 30 December 2003 - 19:43

Eingrenzung eines Bereiches (bzw. Definitionsbereich)

Es gibt in MS Excel 4 Möglichkeiten zur Festlegung eines Bereiches (bzw. eines Intervalls):


>x Die Zahl soll größer als X sein!
>=x Die Zahl soll größer oder gleich X sein!
<=x Die Zahl soll kleiner oder gleich X sein!

Praktisch gesehen sieht das aber so aus, dass z.B. beim ersten Dutzend die Formel
in zwei verschiedenen Arten geschrieben werden kann:

=wenn(und(a2>=1;a2<=12);"x";"")

oder

=wenn(und(a2>0;a2<13);"x";"")

Das funktioniert aber nur, weil das Roulette keine Zahlen mit Kommastellen produziert!

Gruß DC

#5 David Cooper

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Geschrieben 30 December 2003 - 22:42

NICHT - WAHR - FALSCH
Zusammenfassung der Logikformeln

Heute will ich mich ein Mal einem etwas einfacheren Excel-Bereich
widmen, der aber für die Ergänzung von den obigen logischen
Formeln zeitweilig unabdingbar ist.

Die logischen Formeln bei einer PRÜFUNG nur das Ergebnis WAHR
oder FALSCH, jedoch resultier dieses WAHR oder FALSCH nicht
nur aus den Überprüfungen, sondern lässt sich auch vom Benutzer selbst
festlegen, er bestimmt also, das unter gewissen Umständen eine
Funktion einfach FALSCH oder WAHR sein soll!

=wenn(PRÜFUNG;DANN-WERT;SONST-WERT)

Hier macht eine Ersetzung des DANN-WERTs oder des SONST-WERTS
in WAHR oder FALSCH noch keinen rechten sinn, aber solch einer
folgenden Verkettung (also: in der Fachssprache
"GESCHACHTELTE WENNFUNKTIONEN") kann es unter Umständen
von Nöten werden:

=wenn(PRÜFUNG;DANN-WERT;wenn(PRÜFUNG;DANN-WERT;SONST-WERT))

Erwähnenswert bleibt nun noch die Tatsache, dass sich gewisse PRÜFUNGEN
auch simpel mit NICHT umkehren lassen, was konkret so aussehen könnte:

=wenn(NICHT(A1=2);"hallo";"wow")

Durch diese Formel wird bestimmt, dass wenn A1 nicht die Zahl 2 enthält,
"hallo" geschrieben werden soll, sonst "wow"; aber in den meisten fällen ist
dies Umkehrung nicht nötig, dann man in diesem Fall z.B. die Formel
zumeist folgendermaßen schreiben würde:

=wenn(A1=2;"wow";"hallo")

Man hat also die Logische Formel von Ihrem Sinn her umgekehrt geschrieben und
scheinbar der Einfachheit halber auf die Einfügung eines NICHT verzichtet!

Fasst man nun den heutigen, sowie den gestrigen Beitrag zusammen, lassen
sich folgende Teilformeln,



ODER liefert den Wahrheitswert WAHR, wenn eins der Argumente WAHR ist!
UND liefert den Wahrheitswert WAHR, wenn alle Argumente WAHR sind!
NICHT kehrt das Argument ins Gegenteil um

WAHR liefert den Wahrheitswert WAHR
FALSCH liefert den Wahrheitswert FALSCH




sowie die Hauptformel WENN (die eine Wahrheitsprüfung durchführt),
feststellen (zufinden im Funktionsassistenten unter LOGIK).

___________________________________________________________________

Mein Angebot bei jeglichen Problemen nachzufragen, bleibt
selbstverständlich bestehen!

Gruß David Cooper :sleep:

#6 David Cooper

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Geschrieben 01 January 2004 - 20:42

Zellen und Bereiche

Heute eine kleine Exkursion über Zellen und Bereiche!

=SUMME(H1:H7)

Bei dieser Formel wird der Bereich von der Zelle H1 bis zur Zelle H7
summiert, will man nur die Zellen H1 und H7 summieren, wird es
dies durch Semikolon getrennt, was konkret dann so aussieht:

=SUMME(H1;H7)

Ich betone also nochmal: einige Formeln können nur Bereiche summieren,
andere Bereiche und Zellen. Formeln, die nur Zellen summieren können, sind
mir nicht bekannt!

Am Einfachsten lassen sich Bereiche mit der Maus festlegen, d.h., dass man,
nach dem Öffnen der Klammer, einen Bereich markiert (zu erkennen daran,
dass der beschriebende Bereich gestrichelt umrandet ist, durch gleichzeitiges
festhalten der STRG-Taste lassen sich auch verschiedene Bereiche kombinieren!
(Natürlich lässt sich der Bereich aber ebenso gleich mit der Tastatur festlegen,
was jedoch z.B. bei schwierigen Summierungen etwas Übung erfordert)

Dieser Bereich als Kombination aus Bereichen un Zellen
beschreibt zum Beispiel ein Kreuz (probieren Sie es auch), was mit der Maus leicht
zu markieren, aber nur mit der Tastatur schwer zu beschreiben

=summe(I4:I18;H7:H9;A7:J9)
______________________________________________________

Gruß

David Cooper

#7 David Cooper

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Geschrieben 07 January 2004 - 19:03

Dies wird mein vorerst letztes lehrendes Posting in diesem Thread seien, denn wie ich sehe haben sich wohl nach meinen Denkanstößen viele Leute hier (vor allem Chin) zusammengefunden, um interessante Themen zu diskutieren, aber ich wollte diese Angelegenheit hier zu einem sinnvollen Ende bringen, daher hier der letzte (meines Erachtens für den Einstieg in die Programmierung mit Excel) unumgängliche Teil der IST-Formeln!

Viel Spaß dabei

Gruß David Cooper

__________________________________________________________________________

IST-FORMELN

In meinem vergangenen Posting habe ich die Erste, der zur IST-Formelgruppe
gehörende Formel vorgestellt, sie liefern alle unter gewissen Bedinungen den
Wahrheitswert WAHR:

ISTFEHLER
ISTKTEXT
ISTLEER
ISTLOG
ISTTEXT
ISTZAHL

Auch diese Formeln müssen alle mit Klammern und Gleichheitszeichen
dargestellt werden - abstrakt sieht das so aus:

=ISTFORMEL(BEZUG)

Soweit mir bekannt ist, kann der Bezug aber immer nur eine Zelle
nie ein Bereich sein.

#8 David Cooper

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Geschrieben 08 January 2004 - 15:58

ISTLEER

Diese Formel findet vor allem im Bereich der Logischen Formeln
verwendung, sie liefert den Wahrheistwert WAHR, wenn eine Zelle (kein Bereich)
leer ist, dass könnte in der Roulette Praxis vor allem Verwendung finden, wenn
keine Überprüfung mehr stattfinden soll, wenn in Spalte A keine gefallene Zahl mehr steht!

Bezogen auf Mylord Super Bingo Spiel hatte ich ja bereits am Anfang mitgeteilt, dass
die Formel für die Einfache Chance Rot folgendermaßen aussah:

=WENN(B2="LOOSE";1;WENN(UND(B2="WIN";B1="LOOSE");C1+1;WENN(B2="win";C2+1)))

Nun wollte ich aber das Programm so weit wie möglich automatisieren, also fügt
ich vor die ganze Formel eine ISTLEER-Formel ein, was in der Praxis so aussah:

=wenn(istleer($a2);"";WENN(B2="LOOSE";1;WENN(UND(B2="WIN";B1="LOOSE");C1+1;WENN(B2="win";C2+1))))

Microsoft Excel sollte also mit einer Überprüfung aufhören (bzw. nichts mehr schreiben),
wenn die Zelle A2 leer war (also keine gefallene Zahl mehr zu finden war).

Diese Formel wird wahrscheinlich in der Praxis häufiger auftreten, da sich so z.B. 400 Zeilen
mit Formeln herunterkopieren lassen, sodass man nur noch in Spalte A die Permanenz eintragen
oder 'reinkopieren muss. Das Programm stoppt dann in der Zeile, in der keine
gefallene Zahl mehr zu finden ist, automatisch den Rechenvorgang!





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