Zum Inhalt wechseln


Pendel


  • Du kannst auf dieses Thema nicht antworten
105 Antworten in diesem Thema

#31 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 31 December 2003 - 11:35

Es ist interessant mal nachzulesen, wie die einzelnen

Pendel-Autoren über das Glücksspiel (1)

denken. Folgend werde ich einige Stimmen zitieren. Diese Stimmen sind nicht repräsent für andere, weil ich nicht alle Autoren kenne und nur wenige Bücher vorliegen habe. Dennoch möchte ich ihre Ansichten zeigen.

Eine Ansicht kennen wir bereits und die ist von LeCron, den ich bereits zitierte. Von Tepperwein und Glahn sind mir keine Aussagen bekannt.

So hat sich ein Trend herausgebildet. Kommen die Antworten aus der esoterischen Schiene, muß man mit einer eher empörten Formulierung rechnen („Wie kann man bloß?!“). Ähnlich aus dem okkulten Bereich, wobei aber sich bereits dort die „Geister“ scheiden: „Hellsehen ja, aber nicht für schnödes Geld“. Oft existiert eine ambivalente Haltung (ähnlich der Beschreibung von LeCron), wo im gleichen Text eine gewisse Hellsicht (Präkognition) dennoch für möglich gehalten wird. Doch zunächst die harten Fälle:

Ich fang mal mit dem „okkultesten aller okkulten“ Autoren an:
Rudolf Mlaker, GEISTIGES PENDELN, 1974 by Schikowski, Berlin:

Zitat

Diese Kraft wird von „Oben“ verliehen, wenn man würdig ist. Diese Begabung hängt mit der Veredlung des „Inneren Menschen“ innigst zusammen. Hat man einen höheren Grad von Pendelkraft an sich feststellen können, so hüte man sich sorgfältigst und gewissenhaft und treibe keinen Mißbrauch. Preisrätsel lassen sich mit dem Pendel nicht lösen; auch Tototreffer usw. lassen sich mit ihm nicht erzielen. Ein Versuch bringt bestimmt unrichtige Ergebnisse. Beweggründe dieser Art entspringen keinen ernsten Forschertrieb und nicht dem Wunsch nach selbstlosen Liebesdiensten am Nächsten. (S. 77)
Aber dann doch über Hellsehen, Hellfühlen und Hellhören:

Zitat

... Diese angeborenen oder sich auch spontan, bei wenigen verinnerlichten Menschen, einstellenden Fähigkeiten sind aber nicht zu vergleichen mit dem „visionären Hellsehen“, das sich als höchstentwickelte Gabe auf gewissen geistigen Entwicklungsstufen des inneren Menschen einstellt. Es ist der wohlverdiente Lohn für mühevolles Kämpfen und Streben auf dem inneren Weg. Diese Hellsehgabe wird begreiflicherweise der Öffentlichkeit nie bekanntgemacht werden. (S. 100-101)
Ohne Kommentar.

Serie wird fortgesetzt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 28 February 2011 - 22:23.


#32 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 31 December 2003 - 15:16

Pendel-Autoren über das Glücksspiel (2)

Auch die im Geiste von Rudolf Mlaker nahestehende
Gertrud I. Hürlemann, RUTE UND PENDEL, 2003 by Oesch Verlag AG, Zürich,
kann sich nicht zurückhalten:

Zitat

Grundsätzlich kann (außer Zukunft und Lottozahlen) alles ausgependelt werden.
Jedoch, ganz im ambivalenten Stil:

Zitat

... Für die PSI-Bereiche muß der Pendler fähig sein, seine Organe auf höhere Frequenzen einzustellen, als dies der Durchschnittsmensch vermag. Auch diese Resultate sind nachvollziehbar und vor allem die Ergebnisse kontrollierbar, beispielsweise jene auf dem Gebiet der Tele-Radiästhesie. (S. 16-17)
Kommentar:
Immerhin „nachvollziehbar und kontrollierbar“. Wir kommen der Sache schon näher!

Serie wird fortgesetzt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 28 February 2011 - 22:21.


#33 deadwoker

    Paranormalo

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 989 Beiträge

Geschrieben 31 December 2003 - 15:51

Hallo PsiPlayer,

die gleichen antworten würde man bekommen, wenn bezüglich glücksspielen ein kinesiologen aufsuchen würde.

ein bestimmtes nahrungsmittel testen ob es für meinen körper gut ist, ja das ist lt. kinesiolgen normal. man beachte, das die nahrungsmittel noch nicht dem körper zugeführt wurden und dennoch waren die tests der kinesiologen eindeutig auch in anderen bereichen.

deshalb denke ich das es nur nicht für den bereich glücksspiele publick gemacht wird, was ja auch wieder folgen hätte. deshalb werden sich nur wenige damit auseinander setzen.
also von meiner seite ein klares ja auch zum pendel oder andern psi-methoden, denn nur wer in die materie wirklich einsteigt und sich nicht nur just for fun informiert, der kommt auch ans ziel. :sleep:

gruß
deadwoker, der hofft das psiplayer uns noch lange erhalten bleibt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 28 February 2011 - 21:56.


#34 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 31 December 2003 - 21:42

Hi deadwoker,

schön, Dich auf Kurs zu sehen. Endlich klare Linie. Das wird’s bleiben. Nehm ich jede Wette an. Zumindest der Rahmen. Der Kleinkram kommt später. Macht ja auch Spaß immer wieder etwas verbessern zu können. Und da wird es kein Ende geben und damit keine Langeweile.
Der Körper hat ja schließlich auch was zu sagen, nicht wahr?!
Wer ihn nicht nutzt, weiß nicht das er ein Rolls Royce in der Garage hat und geht zu Fuß. Selbst dieses Beispiel bleibt flach gegenüber den Möglichkeiten.
Es wird weitergehen, es bleibt spannend.
Gruß PsiPlayer

#35 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 31 December 2003 - 21:44

Pendel-Autoren über das Glücksspiel (3.1)

Bei dem folgenden bekannten amerikanischen Autor
Greg Nielsen, PENDEL UND ENERGIEKÖRPER, 1991 by Wilhelm Heyne Verlag, München,

macht es Sinn sich etwas mit seiner Börsenstory zu befassen. Bereits 1978 erschien sein erstes Buch „Die Magie des Pendels“, daß mit seinem Co-Autor Joseph Polansky zum Bestseller wurde. Hieraus zwei Sätze, die ich als wichtige positive Statements vorwegnehme:

Zitat

Das Pendeln kennt keine Grenzen. (S. 21)

Da das Pendel ein Gerät zum Aufzeigen des Außersinnlichen ist, liegt sein Arbeitsgebiet auf dem Feld der Parapsychologie. (S. 92)
Nun also 10 Jahre später, ohne Polansky:

Zitat

Ein Börsenspekulant
...Vom ersten Gespräch mit Dick an hatte ich ein ungutes Gefühl über eine derartige Verwendung des Pendels. Erst wußte ich aber nicht, warum. Also stimmte ich zu und unterrichtete ihn im Pendel.
....Hier sind einige Beispiele der Art von Fragen, die er stellte:
„Um wieviel Punkte wird die und die Aktie in den nächsten zwei Wochen steigen?
Auf welcher Ebene befinden sich die Management-Fähigkeiten von dem und dem Konzern?
Wann wird der Dow-Jones-Average in diesem Jahr seinen Höhepunkt erreichen?
Ist es weise für Dick, Aktie X aufzukaufen?
Wird Gold in diesem Jahr die 1.000-Dollar-Grenze übersteigen?“
....Nun ja - wir brauchten nur diese paar Wochen, um festzustellen, daß meine Lesungen weniger als 50 Prozent akkurat waren. Dick hätte eine Münze hinwerfen können und hätte richtigere Prognosen erhalten.
....Mir fielen verschiedene Gründe für die Ungenauigkeiten der Lesungen ein. Ich fühlte mich nicht wohl in der Welt der Börsenspekulationen. Die typische Ausdrucksweise verwirrte mich. Die Zahlen und Daten ergaben keinen Sinn für mich. Ich erkannte, daß Akkuratheit beim Pendeln in hohem Maße davon abhängt, daß der Pendler ein wenigstens rudimentäres Verständnis des fraglichen Gebiets mitbringt. Die Verwirrung und Unbehaglichkeit eines Uneingeweihten sind statische Elektrizität, die den klaren Empfang stört. (S. 122-123)
Kommentar:
Soweit sogut. Er hätte es dabei belassen können. Der Grund des Fehlschlags ist offensichtlich. Er versteht das auch. Denn es macht Sinn. Wer nicht bei der Sache ist, sie nicht versteht und kein Gefühl dafür hat und dazu noch innerlich gegen die Fragen und vermutlich gegen den Fragesteller eingestellt ist, ja was soll dabei rauskommen?!
Er nimmt den Auftrag trotzdem an, obwohl ihn offensichtlich mulmig zumute war. Aus Geldgeilheit?
Nicht, daß ich was dagegen hätte, aber genau diese Frage, wie wir noch sehen werden, wirft er seinen Klienten vor.

Fortsetzung der Story folgt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 28 February 2011 - 22:20.


#36 Buk

    Gewinnertyp

  • Mitglied
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 543 Beiträge

Geschrieben 31 December 2003 - 22:10

hallo psi-player,
ich wünsche dir einen guten rutsch und viel erfolg mit deinem thema :topp: :topp: :topp:


:sleep: :topp: :topp: :topp: ;)



gruß
buk ;)

#37 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 01 January 2004 - 14:49

Pendel-Autoren über das Glücksspiel (3.2)

Fortsetzung: Greg Nielsen schreibt:

Zitat

Ein weiterer Grund für die niedrige Erfolgsrate waren die Beweggründe des Fragestellers. Soweit ich sehen konnte, bestand Dicks vornehmliches Interesse in der finanziellen Ausbeutung des Pendels. Das Pendel war ein Zauberstab für ihn, den man nur in der Luft schwenkt, und schon ist man reich. (S. 123)
Kommentar:
Und plötzlich ist der Fragesteller schuld.
Was interessieren eigentlich dem Autor die Beweggründe seines Klienten?
Sie gleich negativ einzuordnen und daran die Erfolgsrate zu knüpfen, ist nicht nur überheblich, sondern höchst unwissenschaftlich und im Bezug zu ihm eher persönlich zu nehmen.
Nur mal mit einen einzigen Wall-Street-Börsenmakler experimentiert, heißt gar nichts.
Zumal er keine statistischen Ergebnisse vorlegt, müssen solche Interpretationen als ungesichert gelten.
Doch der Autor sieht gleich, daß das Pendel „ausgebeutet“ wird....
Nun, wie kann ein Pendel ausgebeutet werden? Es ist nur ein Instrument. Nichts weiter.
Und ganz im Gegenteil, tatsächlich wird das Pendel in jedem Fall nutzbringend angewendet, ob es nun Fragen über materielle Dinge löst oder sonstige Informationen frei gibt. Das Wort „Ausbeutung“ entspringt einer negativen Sichtweise, die einzig dem Autor anzulasten ist!
Ausserdem muß man sich fragen, wer überhaupt den Klienten Mut gemacht hat, den Autor mit seinem „Zauberstab“ aufzusuchen? Das war er doch schließlich selbst, mit seinen Aussagen aus dem ersten Buch!
Doch seine Rationalisierungen hören damit nicht auf.

Fortsetzung der Story folgt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 28 February 2011 - 22:18.


#38 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 01 January 2004 - 16:32

Pendel-Autoren über das Glücksspiel (3.3)

Fortsetzung: Greg Nielsen schreibt:

Zitat

Zum dritten wurden fast nur Zukunftsfragen von ihm gestellt. Die Beantwortung von Zukunftsfragen ist der Versuch, Luft mit den Händen in eine sichtbare Form zu kneten. Die Zukunft ist wie Knetmasse. Was man heute denkt, fühlt und wünscht, wird zu jenen Kräften, die zukünftige Ereignisse herstellen. Wenn man heute ändert, was man denkt, fühlt und wünscht, wird die Zukunft ebenfalls verändert.(S. 124)
Kommentar:
Er ärgert sich, daß fast nur Zukunftsfragen gestellt wurden, obwohl er doch soviel andere Fragen mit dem Pendel beantworten könnte. Doch offensichtlich interessierte sich der Börsenmakler nun mal nur für diese. Ist ja schließlich sein Beruf.
Also „knetet“ sich der Autor etwas zurecht. Nicht die Präkognition die Zukunft.
Um den quälenden Hinterfragungen seines Mißerfolgs zu entgehen,
sich mit weiteren Fragen der Zukunft nicht mehr zu beschäftigen
und sich damit die Unsicherheit der Trefferquote zu ersparen,
muß noch ein logischer Unterbau geschaffen werden, eine regelrechte Zementierung, womit er seine Ängste in Schach halten kann.

Woher will er denn beispielsweise wissen, daß die Zukunft verändert wird, wenn man heute etwas ändert?
Kann die heutige Änderung nicht Part der Zukunft sein?
Braucht doch nicht immer alles 1:1 und zu 100% aufgehen.
In Wahrheit wird das Pendel nicht „ausgebeutet“, sondern er, der Autor selbst, fühlt sich schlicht ausgenutzt, daß ist alles. Er hat ein Egoproblem. Statt sich dem zu stellen, verlagert er sein Problem derart, daß es nicht gelöst wird und in ihm weiter schlummern darf. Tolle Leistung....

Was will er eigentlich mit den obigen Worten ausdrücken?
Darf es plötzlich keine PSI-Kräfte mehr geben?
Das, wovon u.a. die Pendel-Praxis lebt: die Hellsicht, die telepatische Pendelübertragung, der Blick in die Zukunft, kurz: der Bereich von ASW (außersinnlicher Wahrnehmung), wird plötzlich in Frage gestellt?

Und das alles nur, weil er nicht getroffen hat.....

Fortsetzung der Story folgt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 28 February 2011 - 22:15.


#39 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 01 January 2004 - 22:38

Pendel-Autoren über das Glücksspiel (3.4)

Fortsetzung: Greg Nielsen schreibt:

Zitat

Das sind also die Lektionen, die ich durch den Börsenspekulanten gelernt habe. Wenn ich mich heute auf einem Gebiet nicht auskenne, erkläre ich dem Klienten, daß es mir an Verständnis und daher Klarheit fehlt. Oder, wenn mich das Gebiet interessiert, eigne ich mir ein allgemeines Grundwissen in dem Metier an. Wenn ich merke, daß ein Klient von Habgier und Selbstsucht motiviert wird, versuche ich, das Pendel aus dem Spiel zu lassen. Und wenn jemand eine Zukunftsfrage stellt, erkläre ich ihm, daß die Zukunft Knetmasse ist; sie wird von unseren heutigen Gedanken, Gefühlen und Wünschen geformt. (S. 123-124)
Kommentar:
Ja, das hat er fein hinbekommen..... Erst „kennt das Pendel keine Grenzen“, doch schon nach der ersten ernsthaften und überprüfbaren Gelegenheit zieht er den Schwanz ein. Selbst die „Lektionen“ daraus, schafft er wunderbar hinzudrehen, sodaß es für ihn paßt.....aber eben wirklich nur für ihn....
Im Ernst, so geht’s nicht! Das sind die typischen esoterischen Sprüche. Es sieht nach Einsicht aus, aber es bleibt nur eine zurecht gezimmerte Kopf-Verpackung. Völlig unnötig. Er beschränkt sich nur selbst und nichts ist damit gewonnen. Tatsächlich baut er eine einzige Mauer gegen seine Klienten auf.
Das es nicht geklappt hat, hätte er einfach nur zu akzeptieren brauchen. Warum und wieso, kann man doch offen lassen. Denn die Pendellehre selbst sagt, daß es nicht immer klappt. Das es nach Wochen in der Gesamtübersicht nicht geklappt hat - mein Gott, ich glaube tatsächlich, daß es ihm nur an statistischer Erfahrung mangelte.

Serie wird fortgesetzt.

PS. Nichtdestoweniger sind beide Praxis-Bücher zu empfehlen. Viele darin enthaltene, besprochene Techniken und Beispiele haben bestand und bleiben interessant.
Auch das Buch von Gertrud I. Hürlemann ist nicht zuletzt durch ihre geschichtliche Darstellung zu empfehlen.

Bearbeitet von PsiPlayer, 28 February 2011 - 22:14.


#40 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 02 January 2004 - 13:11

Pendel-Autoren über das Glücksspiel (4)

Ich fand ein ansprechendes Buch im wunderbaren Farbdruck aus jüngster Zeit:
Werner Giessing Das richtige Pendeln – Immer eine zuverlässige Antwort, 1999/2003 by Windpferd Verlagsgesellschaft mbH, Aitrang, 4. Auflage

Zitat

Zukunftsvorhersagungen mit dem Pendel
Ja, ich kann behaupten man kann es. Und gleichzeitig muß man das auch wieder relativieren. Wenn Sie mit dem Pendel und mit ihrem niederen Selbst arbeiten, haben Sie Zugriff auf einen immensen Wissensspeicher und auch auf Informationen, die Ihnen nicht direkt zugänglich sind....
Wir können dem Pendel nur Zukunftsfragen stellen, zu denen sich ein Bezug zum Ist-Zustand herstellen läßt. In den Antworten und Fragen nach zukünftigen Ereignissen und Entwicklungen lassen sich dann sehr gut Tendenzen erkennen. Was keinesfalls funktioniert sind z.B. die Lottozahlen und ähnliches, denn da haben wir keinen neutralen Ist-Zustand, der dazu geeignet wäre, auf ein zukünftiges Ereignis bzw. auf eine Entwicklung zu folgern.
Anders bei Aktienkursen und Spekulationen. Hier kann das Pendel, entsprechende Erfahrungen vorausgesetzt, sehr hilfreich sein. Aber Achtung! Es funktioniert nicht nach dem Prinzip: Jetzt denke ich an die Aktie und erfahre, ob sie steigt oder fällt. Es ist vielmehr so, daß Sie sich bereits im Vorfeld über die Aktie informiert haben müssen und dadurch auch eine gewisse Beziehung zu der Anlage aufgebaut haben. Dann können Sie schon fragen, ob sich die Anlage lang- oder kurzfristig lohnt. (S. 31-33)
Kommentar:
Was bei den vorherigen Postings über Greg Nielsens Erlebnis mit dem Börsenmakler beschrieben wurde, liest sich bereits bei einen anderen Pendel-Praktiker und –Lehrer, wie Werner Giessing es ist, ganz anders. Auch er beschreibt seine Erfahrungen.
Kleines Manko: er versucht ebenfalls Präkognition zu rationalisieren, allerdings läßt er sich eine Tür offen: Die Börse!
Übereinstimmung mit Greg Nielsen liegt darin, daß man sich ein „allgemeines Grundwissen im Metier aneigenen“ sollte.

Das Buch liest sich sehr entspannend, was man an der folgenden Antwort sehen kann:

Zitat

FRAGE: Ich bin zu wenig sensitiv. Kann auch ich pendeln?
ANTWORT: Ja natürlich. Dem Pendel und auch Ihrem Unterbewußtsein ist es egal, ob Sie sich für sensitiv halten oder nicht. Wenn wirklich, was ich jedoch bezweifle, eine mangelnde Sensitivität vorliegt, so ist gerade das Pendel ein ideales Werkzeug, Ihre Fähigkeiten zu wecken und zu forcieren. (S. 6)

Serie wird fortgesetzt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 28 February 2011 - 22:12.


#41 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 02 January 2004 - 19:16

Pendel-Autoren über das Glücksspiel (5)

Auch das folgende Buch sieht mit dem besonderen Farbdruck sehr reizvoll aus:
Ansha, Grundkurs Pendeln – Eine alte Tradition neu belebt, 2002 by W. Ludwig Buchverlag, München. 6. Auflage.

Zitat

Zukunftsfragen
Es gibt Bereiche, die sich mit dem Pendel überhaupt nicht oder wenn, dann nur von einem medial begabten Radiästheten erschließen lassen. Zu diesen Bereichen gehören insbesondere auch die allermeisten Antworten auf Zukunftsfragen. Was daher also bewußt nicht behandelt wurde, und was Sie vielleicht vermissen, ist die Zukunftsbefragung. Warum können Sie mit dem Pendel nicht die Lottozahlen der nächsten Woche vorhersagen?
Aus dem einfachen Grund, weil darüber im Normalfall noch keine Information bei Ihnen vorliegt. Probieren können Sie es selbstverständlich, denn es kann ja sein, dass Sie womöglich mediale Fähigkeiten besitzen, von denen Sie bislang nichts wußten. Diese Begabung zumindest entdecken Sie dann durch das Pendel. (S. 84)
Kommentar:
Ansha, „die sich seit vielen Jahren mit Magie beschäftigt und eine Synthese zu derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen herzustellen versucht“ (S. 94), ist schon etwas offener, als die beiden vorhergehenden Pendelpraktiker. Sie sieht eine Möglichkeit der Präkognition, eben wenn man mediale Fähigkeiten hat. Und sie rät zum Probieren.
Und wir können weiter entdecken: Alle Pendelpraktiker sehen das Pendeln als eines der besten Techniken mit dem Unterbewußtsein/Überbewußtsein in Kontakt zu kommen!


Serie wird fortgesetzt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 28 February 2011 - 22:11.


#42 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 03 January 2004 - 14:32

Pendel-Autoren über das Glücksspiel (6)

Georg Kirchner, >>Strahlenfühliger<< mit vielen Jahren praktischer Erfahrung schreibt als einer der bekanntesten Autoren in seinem Buch:
PENDEL UND WÜNSCHELRUTE – Handbuch der modernen Radiästhesie
1977 by Ariston Verlag, Genf. ISBN 3-426-04127-8 im Knaur Taschenbuch Verlag

Zitat

Antworten auf Zukünftiges
....Ernsthafte Pendler lehnen heute zumeist jeden magischen oder spiritistischen Gebrauch des Pendels ab und verweigern auch Aussagen über Zukunftsfragen, die man ihnen stellen könnte. Anderseits erklären andere Pendler, es sei nicht einzusehen, warum der Pendel nicht auch zur Erkundung der Zukunft eingesetzt werden könnte – vorausgesetzt, daß Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nur eine Frage der Zeitdefinition ist im Sinn des neuentdeckten Psi-Teilchens, von dem wir bereits sprachen. Ein Sensitiver „müßte“ auch auf Zukunftsfragen mit seinem Pendel eine Antwort „wissen“. Vor allen Dingen steigen ja – wie die Mehrheit der Radiästheten und auch der Parapsychologen sagt – die Antworten beim mentalen Pendeln (auf das wir noch zurückkommen werden) aus dem Unbewußten auf: der Pendel wäre dabei nur ein Indikator.
Die heute mit wissenschaftlichen Mitteln betriebene Parapsychologie hat den Phänomenen nach die Tatsächlichkeit der außersinnlichen Wahrnehmung (ASW), also der Telepathie und des Hellsehens, auch zukünftiger Ereignisse (Präkognition), eindeutig erwiesen. Ein sensitiver Pendler, der präkognitiv begabt ist, mag daher mit dem Pendel als Hilfsinstrument im Idealfall auch Zukünftiges erfahren. (S. 90)
Kommentar
Mit anderen Worten:
Wenn ein Pendel ein ideales Werkzeug ist, die sensitiven Fähigkeiten zu wecken und zu forcieren (Werner Giessing), dann mag es auch zu den entsprechenden Ergebnissen führen.
Es bleibt allerdings auch bei einer vagen Wenn/dann vielleicht-Formulierung:
Wenn es so und so ist, dann mag es zu dies und das führen!

Übrig bleibt daher: Ja, wenn!
Aber dazu soll uns ja das Pendel verhelfen.
Nach Kirchner scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein,
daß die Pendler endlich mal die „Zukunft“ erkennen!

Serie wird fortgesetzt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 28 February 2011 - 22:10.


#43 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 03 January 2004 - 18:02

Pendel-Autoren über das Glücksspiel (7)

Einer der erfolgreichen und cleveren Okkultisten ist sicherlich Karl Spiesberger.
Seine Begründung lesen wir in
DER ERFOLGREICHE PENDELPRAKTIKER, 1955 (17. Auflage 1995) by Verlag Hermann Bauer KG, Freiburg im Breisgau. ISBN 3-7626-0100-3

Zitat

Pendel und Toto
Bei einem meiner Vorträge über Pendelmagie vertraten einige Zuhörer nicht ganz zu Unrecht die Ansicht: Falls Hellsehen mittels Pendel möglich ist, müßte es doch dem geübten Pendler ohne weiteres möglich sein, Lottozahlen, Totoergebnisse oder Rennfavoriten vorherzusagen.
So dachte auch ich einmal, vor vielen Jahren allerdings; und so mancher Okkultist mit mir. Was für den einen gilt, muß unter den gleichen Voraussetzungen auch für den anderen gelten.
Haben wir es aber wirklich in unserem Falle mit gleichen Voraussetzungen zu tun? Was ändert sich in meinem Leben, pendle ich verdeckt aufliegende Karten richtig aus, verlegte Gegenstände oder eine unbekannte, mir gleichgültige Anschrift?
Anders aber: Erziele ich durch hellsehendes Pendeln einen beträchtlichen Gewinn! Hier verbirgt sich die entscheidende Antwort: Bestimmung, Karma.
Nur wenn unsere Bestimmung, unser Karma, es will, daß sich diese entscheidende Wendung zum Wohlstand, zum Reichtum, in unserem Leben vollziehen soll, nur dann darf der Pendel in unserer Hand Schicksal spielen.
Diesen Umstand dürfen wir nie außer acht lassen! (S. 104-105)
Kommentar
Mit anderen Worten: Sein Karma hat sich auf einer anderen Ebene abgespielt.
Eine interessante These?

Ich amüsiere mich immer über Formulierungen von Respekt-erheischend-wollenden Ausschließlichkeiten. Dabei sieht es eher so aus, als wenn der Verkaufs-Profi Spiesberger gerne als Meister sprechen und vollendete Wahrheiten verkünden möchte.

Simple Gegenfrage:
Und wenn man mit Roulette und Blackjack nicht mit Reichtum überhäuft wird, sondern nur seinen Unterhalt (wenn auch einen angenehmen) damit verdient?

Allgemeine Pendler-Antwort:
Ja, dann kann es durchaus eine Pendelfrage wert sein. Denn zu Fragen des Arbeitsplatzes, der Karriere und zur Finanzplanung wird das Pendel gerne Auskunft geben und „Schicksal spielen“ wollen.
Auch hier können wir wieder feststellen, daß solche und ähnliche Fragen Ansichtssachen sind und es einer überhöhten Schicksalsdeutung nicht bedarf.

Es ist alles viel einfacher und das Naheliegende viel eher vorzuziehen, daß da heißt, daß die Sensitivität eben noch nicht so ausgeprägt ist, wenn es zu Fehltreffern kommt. Das ist alles.
Das wiederum als Karma zu sehen, kann nur einen Okkultisten in den Sinn kommen.....
Und wenn das Karma stimmt, na dann....

Serie wird fortgesetzt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 28 February 2011 - 22:11.


#44 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 04 January 2004 - 11:58

Pendel-Autoren über das Glücksspiel (8.1)

Eine ganz besondere Empfehlung ist mir das folgende inspirierende Buch wert. Die Autorin, Christiane Denryck, 1930 in der Bretagne geboren, hat ihr Leben lang radiästhetische Techniken angewendet und gelehrt.
PENDEL UND WÜNSCHELRUTE – Das große Praxisbuch, 1998 by Ariston Verlag, Kreuzlingen, ISBN 3-7205-2021-8

Lesen wir zunächst die folgenden Ausschnitte:

Zitat

Marktstudien
....Wenn Sie Geschäftsinhaber sind, können Sie bestimmte neue Produkte testen, ohne dabei große finanzielle Risiken auf sich zu nehmen. Sie können auch mit einem befreundeten Ladenbesitzer zusammenarbeiten, der Ihre Vorgehensweise unterstützt. In einem kleinen Geschäft lassen sich die Ergebnisse innerhalb kürzester Zeit nachprüfen.
Lassen sie sich soviel Zeit, wie Sie brauchen, um Ihre Intuition zu trainieren und zu verfeinern. Üben Sie solange, bis Ihre Vorhersagen in über 85 Prozent der Fälle zutreffend sind. Dann können Sie sich ganz auf das Pendel stützen, um neue Produkte zu lancieren.....(S. 244)
Oder:

Zitat

Wie Sie gute Investitionen tätigen und Ihre Börsengewinne vervielfachen
Kommen wir nun auf Kapitalanlagen und die Börsenspekulationen zu sprechen. In der nüchternen Welt des Geldes stehen abergläubische Praktiken hoch im Kurs, wenn es darum geht, aufs Ganze zu gehen.
Ich kenne einen Geschäftsmann, der alle wichtigen Verträge stets nur zwischen 15 und 16 Uhr unterzeichnet. Er hat sich diese Marotte vor einigen Jahren angewöhnt, als er um diese Uhrzeit ein äußerst erfolgreiches Geschäft getätigt hatte.
Seiner Auffassung nach ist dies eine Glücksstunde, und davon läßt er sich durch nichts abbringen. Wenn der Handel nicht vor 16 Uhr abgeschlossen werden kann, sagt er ihn ab oder verschiebt ihn auf den folgenden Tag – unabhängig von den Konsequenzen. Bisher hat ihm diese Einstellung offensichtlich viel Glück gebracht. Ich könnte Ihnen noch ganz andere Erfolgsgeschichten erzählen, die auf ähnlichen Aberglauben beruhen.
Im Vergleich hierzu scheint mir der vernünftige Gebrauch der Radiästhesie ein wesentlicher seriöserer Ansatz, da er Vernunft mit Intuition verbindet.
Wenn Sie darüber hinaus noch Computerfreak sind und wissen, wie man Zugriff auf große Datenbanken erhält, werden Sie mit Hilfe der Radiästhesie sicherlich ausgezeichnete Börsengeschäfte tätigen. Das gute an Börsengeschäften ist, daß man die radiästhetischen Vorhersagen von einem Tag zum anderen mitverfolgen kann. Sie sind deshalb hervorragend für Finanzprognosen und die Transaktionsverwaltung geeignet..... (248-249)
Kommentar
Auch für Denryck sind Börsengewinne durch die Technik des Pendelns möglich.
Faszinierend sind ihre Kommentare zu den hohen prozentualen Werten bei Vorhersagungen und ich kann mich nur mühsam zurückhalten, wesentlich mehr aus dem Buch hier vorzustellen.

Im nächsten Posting erfahren wir von ihr einiges über Lotterie, Pferdewetten und Sportergebnisse.


Fortsetzung folgt

Bearbeitet von PsiPlayer, 28 February 2011 - 22:26.


#45 PsiPlayer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 3995 Beiträge

Geschrieben 04 January 2004 - 18:30

Pendel-Autoren über das Glücksspiel (8.2)

Fortsetzung mit Christiane Denryck:

Zitat

Lotterie, Pferdewetten und Sportergebnisse
Mit der Radiästhesie erzielt man die besten Ergebnisse, wenn sie dafür eingesetzt wird, eine Antwort auf wesentliche, ja lebenswichtige Fragen zu finden. Wie ich bereits an verschiedener Stelle betont habe, war der radiästhetische Instinkt ursprünglich eng an den Überlebensinstinkt, den „Wassersinn“, gekoppelt. Dies ist und bleibt eine Tatsache. Das Unterbewußtsein muß tief motiviert sein, um Antworten geben zu können, die auf herkömmliche Wege unzugänglich sind.
...Kann man sich jedoch vorstellen, daß das Unterbewußtsein auf Fragen über das Pferderennen des folgenden Tages oder über die nächste Fußball-Europameisterschaft ebenso hundertprozentige Antworten gibt? Würde es etwa so weit gehen und zwanghafte Wetter in ihrer zerstörerischen Besessenheit noch unterstützen? Hier dürfen Zweifel angemeldet werden.
Hin und wieder kann das Unterbewußtsein – innerhalb der Grenzen von Vernunft und Moral – allerdings dennoch auf etwas trivialere Fragen antworten. Das große Hindernis bei dieser Art der Suche dürfen Sie jedoch nicht vergessen. In Anbetracht des „leidenschaftlichen“ Charakters dieser Beschäftigung wird es Ihnen sehr schwer fallen, neutral zu bleiben. Es wäre deshalb verwunderlich, wenn Sie eine genaue Antwort auf eine einfache Frage erhalten würden, zum Beispiel:
„Gewinnt das Pferd B. im dritten Rennen?“ oder „Welches Pferd gewinnt das dritte Rennen?“ (wenn Sie mit einer Liste arbeiten) oder „Gewinnt die Mannschaft aus M. das Halbfinale oder Europameisterschaften?“
Arbeiten Sie lieber mit Teilfragen, um die gewünschten Parameter herauszufinden. Zählen Sie bei der Dreierwette beispielsweise sämtliche Faktoren auf, die einen Einfluß auf das Rennpferd haben könnten..... (S. 282-284)
Kommentar:
Die Ausschnitte können nicht das gesamte Buch wiedergeben. Aber es hebt die Diskrepanz auf, die ich jedesmal verspüre, wenn einerseits für den Anfänger „triviale Aufgaben“ bereitstehen, etwa mit dem Pendel die Farbe der Spielkarten oder die Augenzahl eines Würfels zu ermitteln. (Diese Methoden werden als Übungsanweisungen verstanden, nach deren „Meisterschaft“ man es zu „ethischen Aufgaben“ bringen kann. Die Einführungen werde ich noch später zeigen.) Andererseits genau diese Spielpraktiken, die im Grunde Casinospiele sind, bei einigen Autoren plötzlich eine völlig andere moralische Wertung bekommen, wenn man damit Geld gewinnen kann.
Genau hieran kann man sehen, daß es auf den Betrachtungswinkel ankommt. Denn es zählt auch die Begeisterung des Anfängers!

Wie Christiane Denryck die Telefonnummer ihrer Freundin durch das Pendel herausbekam, finde ich so erstaunlich, daß ich die Story im nächsten Posting bringe.

Fortsetzung folgt

Bearbeitet von PsiPlayer, 28 February 2011 - 22:27.






Besucher die dieses Thema lesen: 1

Mitglieder: 0, Gäste: 1, unsichtbare Mitglieder: 0