Meyl - der Gewinnhammer
#1
Geschrieben 17 January 2012 - 03:33
JAN B. Wiessee + 262
FEB Saarbrück. + 1 467
B.Reichenh. + 514
MÄR GAP + 671
APR B. Homburg + 402
MAI Saarbrück + 291
JUN Saarbrück + 1242
B. Homburg + 673
(Alle Ergebnisse nach Abzug des Stücks für die Angestellten).
Ich habe einige in den Heften vorgestellten Systeme ebenfalls programmiert und bin i.d.R. zu denselben Ergebnissen gelangt. Ich gehe davon aus, daß deshalb die hier vorgestellten Ergebnisse durch Computerüberprüfung erzielt wurden.
Leider habe ich die Systemschrift nicht, jedoch die Besprechung hat mich neugierig gemacht. Danach wird vor Spielbeginn mittels Berechnung ! die Höhe der Stückzahl, die mit einer Spielphase zu erwarten ist, festgelegt. Textauszug "Ganz gleich, welche von den uns vorliegenden Monatspermanenzen für den Computertest herangezogen wurden - Dank der raffinierten Satzstaffel und der gezielten Trefferbereichsermittlung der Meyl - Methode - wurden immer durcschnittliche Monatsgewinne von mehr als 40.000 - DM erzielt, also traumhafte Renditen für "System-Anleger".
Vielleicht ist hier im Forum der eine oder andere Leser, der Meyl gespielt hat - oder noch ! spielt und der die o.g. Ergebnisse bestätigen kann.
Gruß
tikki
#2
Geschrieben 17 January 2012 - 10:46
tikki sagte am 17 January 2012 - 03:33:
JAN B. Wiessee + 262
FEB Saarbrück. + 1 467
B.Reichenh. + 514
MÄR GAP + 671
APR B. Homburg + 402
MAI Saarbrück + 291
JUN Saarbrück + 1242
B. Homburg + 673
(Alle Ergebnisse nach Abzug des Stücks für die Angestellten).
Ich habe einige in den Heften vorgestellten Systeme ebenfalls programmiert und bin i.d.R. zu denselben Ergebnissen gelangt. Ich gehe davon aus, daß deshalb die hier vorgestellten Ergebnisse durch Computerüberprüfung erzielt wurden.
Leider habe ich die Systemschrift nicht, jedoch die Besprechung hat mich neugierig gemacht. Danach wird vor Spielbeginn mittels Berechnung ! die Höhe der Stückzahl, die mit einer Spielphase zu erwarten ist, festgelegt. Textauszug "Ganz gleich, welche von den uns vorliegenden Monatspermanenzen für den Computertest herangezogen wurden - Dank der raffinierten Satzstaffel und der gezielten Trefferbereichsermittlung der Meyl - Methode - wurden immer durcschnittliche Monatsgewinne von mehr als 40.000 - DM erzielt, also traumhafte Renditen für "System-Anleger".
Vielleicht ist hier im Forum der eine oder andere Leser, der Meyl gespielt hat - oder noch ! spielt und der die o.g. Ergebnisse bestätigen kann.
Gruß
tikki
Das Herauspicken einzelner Monate aus verschiedenen Spielbanken deutet stark auf ein so genanntes "rückoptimiertes System" hin.
Mit einem geeigneten Programm findet man leicht ganze Monate, die mit einer bestimmten Systematik einen Gewinn erzielen.
Die Progression tut dann noch ein Übriges.
Die oben genannten Ergebnisse werden sich bei Überprüfung sicherlich bestätigen - sonst wäre es gleich offener Betrug - aber mit
anderen Permanenzen sieht es eben mau aus. Ich bin fest davon überzeugt, würde man das ganze Halbjahr der genannten Casinos
auswerten, käme ein sattes Minus in Höhe der üblichen Prozente heraus. Im genannten Fall wären das 5,4%.
#4
Geschrieben 17 January 2012 - 13:04
Das interessante bei Meyl ist, dass er bereits vor dem "Angriff"; den "Ausstieg" durch Berechnung festlegt. Beispiel: Ausstieg bei 42 Stücken, unabhängig von Plus oder Minus. Das Seltsame dabei ist - gegenüber jedem mathematischen Verständnis - dass bei "kleinen" Werten oft Verluste - allerdings geringe - entstehen, während "hohe" prognostizierte Stückzahlen ( > 80) in den allermeisten Fällen auch Gewinne bringen, ein Phänomen, das sich rechnerisch nicht erklären lässt.
Die Computerauswertungen in der angegebenen Zeitschrift "Roulette - Systeme" unterscheiden sich wohl von den marktschreierisch angepriesenen Ergebnissen der Systemverkäufer, da hier den ermittelten Gewinnergebnissen über einen langen Zeitraum korrekte Gewinn- bzw. Verlustberechnungen zugrunde liegen.
Im gleichen Heft wird u.a. "Die Gewinnlawine" - lt. Anpreisung wird sie in die Roulette - Geschichte als unverlierbare Dauergewinn - Strategie eingehen- unter die Lupe genommen und einem Computertest unterworfen.
Der durchgeführte Test ist mehr als ernüchternd. Ebenso werden Ergüsse des Herrn W...trotz durch Computertests negativ bewertet.
Auszug aus der Bewertung der "Gewinnlawine" : Das Regelwerk ist weder durchdacht noch überhaupt praktisch spielbar.
Meiner Meinung nach setzt der Verlag die Systemschriften korrekt in das Computerprogramm um - wie ich bereits oben angeführt habe.
Eine "rückoptimierte" Darstellung der GuV - Ergebnisse halte ich in diesem Fall für nicht wahrscheinlich.
Die durchgeführten Berechnung der zu erreichenden Stückzahl fällt - naturgemäß - bei jeder Tagespermanenz anders aus. Eine Manipulation bzw. Rückoptimierung auf ein gutes Ergebnis ist programmtechnisch unter Berücksichtigung der vorgegebenen Regeln nicht möglich.
Gruß
tikki
Bearbeitet von tikki, 17 January 2012 - 13:04.
#5
Geschrieben 17 January 2012 - 13:46
Also gibt es ihn auch nicht.
Es ist irgendein verwirrter Küchentischsystematiker oder ein Be..trüger.
Was kostet es denn uns von wann ist es?
Gibt es eine Adresse?
Und als letzte Frage die übliche:
Warum verkauft oder verschenkt jemand eine Gelddruckmaschine?
#7
Geschrieben 17 January 2012 - 16:34
irgendwo in einem versteckten und dieserhalb wohl nur selten genutzen Teil meiner Hirnwindungen gab's bei dem Namen "Meyl" doch einen klitzekleinen elektrischen Funken. Kann mich ganz schwach an eine "H.L.Meyl-Methode" aus den 80-er oder frühen 90-er Jahren erinnern, ein esoterisch angehauchtes Plein-Spiel, basierend auf Numerologie / Zahlenmagie...
Der Untertitel oder Einstieg lautete: "Der vergessene Trick, oder wie man Leuthe verblüffet, und die Roulette-Zahl vorweg schon wisset...", das Scribble, keine Ahnung, wo es abgeblieben ist, wirklich befasst habe ich mich damit nie, wurde damals um DM 2'790,- feilgeboten.
Absender oder Geldsammelstelle des Systemverkaufs war ein "UC-Informationsverlag, Luxembourg". Hab' jetzt aus Faulheitsgründen nicht geschaut, ob's den noch gibt oder überhaupt jemals gab.
Topas
#8
Geschrieben 17 January 2012 - 16:57
ich Oberschlauberger habe soeben (!!!!) Eure PN's aus den Jahren 2008 bis 2011 entdeckt. Die angefragten Sachverhalte haben sich sicherlich durch die Zeitläufte erledigt, dennoch bitte ich um Entschuldigung für meine Schludrigkeit.
Topas
#9
Geschrieben 17 January 2012 - 20:10
du bist mir mal ein ganz fixer
Habe vor Jahren diesen Gewinnhammer von Meyl mal teilweise durchgearbeitet. Mir kam das alles recht wirr vor, zumal einige verschiedene "Berechnungen" genannt werden. Da weiss man nicht so recht, welche man nun am besten nehmen soll.
Hat jemand damit auch Erfahrungen gesammelt und ist der Meinung es würde sich lohnen ihn nochmal auszzugraben?
Grüsse
SAkura616
#10
Geschrieben 18 January 2012 - 00:50
Sakura616 sagte am 17 January 2012 - 20:10:
du bist mir mal ein ganz fixer
Habe vor Jahren diesen Gewinnhammer von Meyl mal teilweise durchgearbeitet. Mir kam das alles recht wirr vor, zumal einige verschiedene "Berechnungen" genannt werden. Da weiss man nicht so recht, welche man nun am besten nehmen soll.
Hat jemand damit auch Erfahrungen gesammelt und ist der Meinung es würde sich lohnen ihn nochmal auszzugraben?
Grüsse
SAkura616
Hallo mein Freund Sakura, es lohnt sich nicht, da haben wir schon vor 20 Jahren drüber gelacht.
#11
Geschrieben 18 January 2012 - 01:14
sachse sagte am 17 January 2012 - 13:46:
Also gibt es ihn auch nicht.
Es ist irgendein verwirrter Küchentischsystematiker oder ein Be..trüger.
Was kostet es denn uns von wann ist es?
Gibt es eine Adresse?
Und als letzte Frage die übliche:
Warum verkauft oder verschenkt jemand eine Gelddruckmaschine?
Sachse - dass du den Verlag im Internet nicht findest, beweist noch nicht, dass er nicht existiert oder nicht existiert hat. Zumindest die Publikation, die ich besitze nennt sich "ROULETTE-SYSTEME" und stammt aus dem Jahre 1986. Absicht war "in zwangloser Folge, je nach Aktivität der Anbieterfirmen Systemanalysen und Berichte" anzubieten. Je nach Umfang und Arbeitsaufwand wurden die Drucke wischen 10 und 39 DM angeboten. Wenn man den Programmieraufwand der vorgestellten Systeme bedenkt, war dies ein angemessener Preis.
Meine Frage hatte nichts mit dem Verlag zu tun, ich wollte nur wissen, ob es im Forum jemand gibt, der Erfahrung mit der Meyl - Methode hat.
Gruß
tikki
#12
Geschrieben 18 January 2012 - 01:26
Topas sagte am 17 January 2012 - 16:34:
irgendwo in einem versteckten und dieserhalb wohl nur selten genutzen Teil meiner Hirnwindungen gab's bei dem Namen "Meyl" doch einen klitzekleinen elektrischen Funken. Kann mich ganz schwach an eine "H.L.Meyl-Methode" aus den 80-er oder frühen 90-er Jahren erinnern, ein esoterisch angehauchtes Plein-Spiel, basierend auf Numerologie / Zahlenmagie...
Der Untertitel oder Einstieg lautete: "Der vergessene Trick, oder wie man Leuthe verblüffet, und die Roulette-Zahl vorweg schon wisset...", das Scribble, keine Ahnung, wo es abgeblieben ist, wirklich befasst habe ich mich damit nie, wurde damals um DM 2'790,- feilgeboten.
Absender oder Geldsammelstelle des Systemverkaufs war ein "UC-Informationsverlag, Luxembourg". Hab' jetzt aus Faulheitsgründen nicht geschaut, ob's den noch gibt oder überhaupt jemals gab.
Topas
Topas -
Titel: H.L.Meyl-Methode "Entschlüsseltes Roulette". Autor H.L.Meyl. Bezugsadresse: Sirios Verlag, 2125 Salzhausen, Postfach 1111. Limitierte Auflage: 300 Exemplare. Kaufpreis 1.890.- DM.
Soweit die Angaben aus der zitierten Publikation von 1986.
Ich will und wollte keine Werbung für das System machen, sondern nur ggf. Erfahrungsberichte dazu lesen. Ich kann mich erinnern, dass damals in GAP jemand das System mit dem Sharp - ob mit oder ohne Erfolg? - über einen längeren Zeitraum gespielt hat.
Gruß
tikki
Bearbeitet von tikki, 18 January 2012 - 01:27.
#13
Geschrieben 18 January 2012 - 10:09
...stimmt, "Entschlüsseltes Roulette", jetzt ist's mir auch wieder präsent. Hab' 'mal nachgesehen, mein Exemplar ist sogar von H.L.Meyl - keine Ahnung, ob richtiger Name oder Pseudonym - höchstselbst handsigniert, damit wird's wahrscheinlich noch gewinnträchtiger.
Wirklich beschäftigt habe ich mich damit nie, zumal, wie ich soeben feststelle, das Ding mittlerweile fragmentarisch ist, einige Seiten haben sich davongeschlichen.
Nun will ich die auch für viele Nicht-Roulette-Bereiche reklamierte Numerologie nicht generell in Bausch und Bogen verdammen, aber was von H.L.Meyl in diesem umfangreichen Stopp! an - teils unterschiedlichen - Lösungsansätzen angeboten wird, kann so im Casinoalltag schon aus Zeitgründen nicht umgesetzt werden. Von der Nachvollziehbarkeit 'mal ganz abgesehen.
Will heissen, ich kenne keine Erfahrungsberichte, zumindest keine positiven, nur die von Antipodus bereits genannte......
Topas
#15
Geschrieben 19 January 2012 - 14:28
""""258 MEYL-METHODE (Meyl) versch. Chancen. Scharlatanerie! Hexen-Einmaleins u.a. Unsinn""""
Kannst Du also getrost vergessen.
"Die Gewinnlawine" von Tassos Perides ( W........z-Verlag ) ist eine anfangs 3-, in den Entwicklungsstufen später 5-stufige boule de neige auf 2 Dutzende. Könnte mir vorstellen, das die Nummer an manchen Tagen ganz gut läuft, allerdings hätte ich im Gegensatz zum Original nicht nach Handwechsel starr zwei Dutzende gesetzt, sondern evtl. immer die zwei zuletzt gefallenen Dutzende oder ähnlich. Ist und bleibt halt alles Glücksspiel.
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