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Mein 1. KG Ansatz


147 Antworten in diesem Thema

#1 Calister

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Geschrieben 09 January 2012 - 20:28

Hallo, beschäftige mich erst seit Kurzem mit Roulette, und bin eigentlich von Anfang an von einer ballistischen Lösung des Problems überzeugt. Lese hier seit einigen Wochen still die Threads und möchte nun meinen eigenen Ansatz posten, und Meinung erfahrener Ballistiker lesen. Wie gesagt, bin erst neu dabei, und meine Überlegungen sind nur theroetischer Natur bzw. aus meinem Halbwissen enstanden.

Soweit ich mich eingelesen habe, ist es ESSENTIELL, die Scheibengeschw. mit der Kugelgeschw. in Relation zu bringen, um daraus Erkenntnisse zu gewinnen. (Ob nun mit Muster, Drehkreuze u. dgl) Abgesehen von Talent und Fähigkeit in kürzester Zeit gewisse Bilder beim Roulettevorgang abzuspeichern und zu erkennen, ordnen etc. geht es mir jetzt nur um die graue Theorie.

Lt PB, kann man die Scheibengeschw. als Konstant annehmen, bzw. nur marginalst abnehmend, also eine Konstante.

Soweit ich weiß, is das eigentliche Problem ein System zu finden, was wohl einige wenige auf ihre individuelle Art und Weise geschafft haben, das mir Aufschluss über die Kugelrestlaufzeit verschafft. Also zu jederzeit zu wissen wo im Coup ich mich befinde, bzw. vorraussagen zu können wann und wo die Kugel abfällt bzw. kollidiert.
Soweit ich vor allem in englischen Foren gelesen habe, wird versucht, indem eine bestimmte "ball revolution" ausgehend vom Ende gefunden bzw. zur Analyse herangezogen wird (aLso z.B. 5te Kugelrunde vor Ende)

Das Problem hierbei ist anscheinend, dass die letzten 6-7 Kugelrunden (vorrausgesetzt geeigneter, richtige Kessel/Kugel Kombi) KEINE Konstane sind.
Diese wären wohl eine Konstante in einem "perfekten System" (100 % austariert, kein Kugeleinfluss durch Drall, Schweiß, Haar, Staub, Luftdruck u dgl.)

Da dies jedoch nicht die Praxis ist, muss man das beste daraus machen, in der annahme, dass die 6-7 letzten Kugelrunden eine REGELMÄßIGKEIT sind! (nicht immer, aber immer öfters )

Meiner bescheidenen Logik nach kann keine Erkenntis C (Restlaufzeit) gewonnen werden, wenn A (SCheibengeschw.) immer eine Konstante is, und B (Kugelgwschw. bzw letzten 6-7 Kugelrunden) IMMER eine Variable. Sondern nur, wenn B ebenfalls zumindest eine REgelmäßigkeit ist, was ja wiederrum auch einer Art "regelmäßigen Konstanten" entsprich.
Ohne Konstante bzgl. Kugellaufzeit kein KG???

Das wäre mal mein Ausgangsgedanke.
Hier ein Bild, sagt mehr als 1000 Worte: (sry für schreckliche Skizze)

Eingefügtes Bild

Zusammengefasst:

Ich habe einige Posts gelesen, wo von einem bestimmte Kugelumlauf, also 5 Kugelumläufe vor Fall, die Rede bzw. der Ansatz ist. ABER auch bei diesen Theorien MUSS ja davon ausgegangen werden, dass die letzten Kugelrunden meist ähnlich sind. Außer "acoustic signature", kann ich mir einfach net vorstellen, wie es sonst möglich ist KG zu betreiben, wenn man davon ausgeht, dass auch die letzten Kugelrunden IMMER verschieden sind.

ausgehend davon, dass diese Leute immer eine bestimmte Strecke vor Kugelfall heranziehen, ist mein Umkehrschluss, dass dies doch auch auf eienr imemr gleichen Strecke von anfang an gemessen, in der Hoffnung in den Bereich der letzten Kugelrunden dann zu messen, zu einem Ergebnis kommen)

Wohl gemerkt sei hier die bereits zurückgelegte STRECKE udn nicht etwa Zeit. 13 verstrichene Sekunden können mal Hausnummer 15 Meter sein, oder 15,50. Aber zurückgelegte 15 Umläufe = IMMER die gleiche Strecke!

Nun habe ich also Konstanten:
- Rotorgeschw.
- Beginn des Messpunktes nach immer gleich zurückgelegter Strecke
- Messintervall von 1/4 Scheibengeschw.
(- Relationen der Kugel zu o.a. "Konstanten")

Würde mich über Antworten freuen, und bitte nich in der Luft zerreißen, das is mein erster KG Ansatz ;)

Lg
Eingefügtes Bild

#2 zippel

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Geschrieben 09 January 2012 - 20:44

Nicht schlecht für den Anfang.

Du hast aber die Streung vergessen.

Das beste ist, lege dir einen eigenen Kessel zu.

Das wird sonst nix.

#3 Calister

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Geschrieben 09 January 2012 - 20:45

Beitrag anzeigenzippel sagte am 09 January 2012 - 20:44:

Nicht schlecht für den Anfang.

Du hast aber die Streung vergessen.

Das beste ist, lege dir einen eigenen Kessel zu.

Das wird sonst nix.

Danke für deine Antwort, ja habe Streuung nun absichtlich nicht dazugenommen, meines Halbwissens, is das wohl eher eine Beobachtungs bzw. Statistiksache.

Mir gehts REIN nun um Kugellaufzeit, hab auch noch keine 'Ablesepunkte oder sonstiges berücksichtigt.

Lg

#4 sachse

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Geschrieben 09 January 2012 - 20:47

Den Kessel kannst Du als Konstante annehmen, wenn er gut gewartet ist und relativ langsam und gleichmäßig an Geschwindigkeit verliert.
Die zeitliche Differenz zwischen 2 Kesselrunden ist jedoch von der Kesselgeschwindigkeit abhängig. Wenn der Kessel z.B. 2,5sec füe eine
Runde benötigt, dann verliert er von Runde zu Runde vielleicht 5/100sec. Bei Kesselzeiten von z.B. 4sec musst Du dagegen mit ein oder zwei
Zehntelsekunden rechnen.

#5 zippel

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Geschrieben 09 January 2012 - 20:50

Ich will dir ja jetzt den wind nicht aus den segel nehmen.

Aber Plane mal 5 -10 Jahre Üben ein.

Mit Kessel geht es schneller.

Da du im Casino nicht weißt ob die Kugel zum Kessel passt und viel Zeit verschenkst.

#6 Calister

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Geschrieben 09 January 2012 - 20:59

Beitrag anzeigenzippel sagte am 09 January 2012 - 20:50:

Ich will dir ja jetzt den wind nicht aus den segel nehmen.

Aber Plane mal 5 -10 Jahre Üben ein.

Mit Kessel geht es schneller.

Da du im Casino nicht weißt ob die Kugel zum Kessel passt und viel Zeit verschenkst.

Ja, nur glaube ich, man sollte wissen WAS man üben muss ;)
Auch bzgl. Kugel/Kessel Kombi hab ich schon bissl was gelesen, bzw. rausgelesen zu haben dass das "passen" muss. Zum Bleistift dass KG bei Elfenbeinkugeln wohl er fürn Popsch is. Aber im Casino zu erkennen exakt welche KUGEL im Kessel verwendet wird, ist doch ein enormer Vorteil? Wenn ich also "meinen" KG Ansatz eben nur auf 1 bestimmte Kugelart (immer gleiche Größe, Material, drauf achten dass sauber etc.) heranziehe? Z.B.: ich bespiele nur Kugel A beim Kessel X. Sehe ich dass Kugel B oder C verwendet wird beim Kessel X, spiele ich nicht.



Beitrag anzeigensachse sagte am 09 January 2012 - 20:47:

Den Kessel kannst Du als Konstante annehmen, wenn er gut gewartet ist und relativ langsam und gleichmäßig an Geschwindigkeit verliert.
Die zeitliche Differenz zwischen 2 Kesselrunden ist jedoch von der Kesselgeschwindigkeit abhängig. Wenn der Kessel z.B. 2,5sec füe eine
Runde benötigt, dann verliert er von Runde zu Runde vielleicht 5/100sec. Bei Kesselzeiten von z.B. 4sec musst Du dagegen mit ein oder zwei
Zehntelsekunden rechnen.


Ja, in meinem Gedankenexperiment ist ein Kessel zumindest theoretisch nach vorangeganger Auswertung und Beobachtung wohl eher das kleinere Problem. Natürlich muss ich, denke ich mir zumindest, bevor ich einen Kessel bespiele dessen Geschwindigkeitsabweichung nach - in meinem Beispiel - 13 Kugelrunden berücksichtigen.

#7 Ebillmo

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Geschrieben 09 January 2012 - 21:02

Die Kugel fällt IMMER mit der GLEICHEN Geschwindigkeit in den Kessel bzw. auf die Rhomben ! Egal wieviele Runden die Kugel vorher macht. Diese Geschwindigkeit ist die Konstante !

Erklärung :

Der Croupier dreht die Kugel ab die sich dann durch die Fliehkraft im oberen Kessel hält. Die Fliehkraft trifft dann irgendwann auf die Schwerkraft. Ist die Schwerkraft größer als die Fliehkraft senkt die Kugel sich ab in den Kessel und trifft dort IMMER mit der gleichen Geschwindigkeit auf die Rhomben !

Ihr solltet mal mein Buch lesen.

Gruss Ebillmo

#8 Calister

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Geschrieben 09 January 2012 - 21:04

PS: @ zippel, vlt habe ich auch dein "im casino wissen ob Kugel zu Kessel passt" falsch verstanden: Mit Übung dürfte es doch nichts Unmenschliches sein zu erkennen Anhand des Geräusches, Gesamtlaufzeit (evtl. Färbung?) um was für ein Material es sich handelt bzw. anhand der Optik die Größe zu ermitteln? (z.b. Vergleich der Größe relativ zu den Stegen bzw Nummernfach, oder auch Nummern direkt)

Lg

#9 zippel

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Geschrieben 09 January 2012 - 21:10

Beitrag anzeigenEbillmo sagte am 09 January 2012 - 21:02:

Die Kugel fällt IMMER mit der GLEICHEN Geschwindigkeit in den Kessel bzw. auf die Rhomben ! Egal wieviele Runden die Kugel vorher macht. Diese Geschwindigkeit ist die Konstante !

Erklärung :
Welches Buch?


Der Croupier dreht die Kugel ab die sich dann durch die Fliehkraft im oberen Kessel hält. Die Fliehkraft trifft dann irgendwann auf die Schwerkraft. Ist die Schwerkraft größer als die Fliehkraft senkt die Kugel sich ab in den Kessel und trifft dort IMMER mit der gleichen Geschwindigkeit auf die Rhomben !

Ihr solltet mal mein Buch lesen.

Gruss Ebillmo

Bearbeitet von zippel, 09 January 2012 - 21:11.


#10 Calister

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Geschrieben 09 January 2012 - 21:15

Beitrag anzeigenEbillmo sagte am 09 January 2012 - 21:02:

Die Kugel fällt IMMER mit der GLEICHEN Geschwindigkeit in den Kessel bzw. auf die Rhomben ! Egal wieviele Runden die Kugel vorher macht. Diese Geschwindigkeit ist die Konstante !

Erklärung :

Der Croupier dreht die Kugel ab die sich dann durch die Fliehkraft im oberen Kessel hält. Die Fliehkraft trifft dann irgendwann auf die Schwerkraft. Ist die Schwerkraft größer als die Fliehkraft senkt die Kugel sich ab in den Kessel und trifft dort IMMER mit der gleichen Geschwindigkeit auf die Rhomben !

Ihr solltet mal mein Buch lesen.

Gruss Ebillmo


Hallo Ebillmo, tut mir leid, vlt habe ich mich schelcht ausgedrückt:
Für mich war logisch, dass die Kugel immer an exakt gleicher Geschwindigkeit abfällt. Aber meiner Logik nach muss man einfach einen Messpunkt einige Runden davor heranziehen, um das rechtzeitig zu prognostizieren.
Und wenn die Kugel imemr bei gleicher Geschwindigkeit abfällt, SOLLTE sie ja dann auch in den Runden davor, wenn sie KONSTANT LÄUFT!!!, immer gleich an Geschw., von cm zu cm, verlieren. Was ja anscheinend nicht imemr der Fall sein dürfte, anhand von kleinsten Einflüssen (Glaube Sachse hat mal wo geschrieben: Gleiche Raute Anschlag mit bis zu 2 Sekunden Difference) ((hm, was jedoch wohl auch einen anderen Winkel beim Einschlag zu Folge hat...))

Und dies sollte doch der Fall sein, FALLS ich erkenne, dass die Kugel "ruhig" und "optimal" mit möglichst geringen oder keinen Einflüssen zu kämpfen hat.

Lg Calister

#11 sachse

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Geschrieben 09 January 2012 - 21:19

Beitrag anzeigenEbillmo sagte am 09 January 2012 - 21:02:

Die Kugel fällt IMMER mit der GLEICHEN Geschwindigkeit in den Kessel bzw. auf die Rhomben ! Egal wieviele Runden die Kugel vorher macht. Diese Geschwindigkeit ist die Konstante !

Das ist leider Theorie.
In Baden-Baden mit sehr flachen frz. Kesseln bleibt die "Handschrift des Croupiers" bei einigen Leutchen bis zum Schluss erhalten.
Wenn es einen Drall gibt, stürzt die Kugel entweder eher ab oder sie bleibt oben länger "kleben".

#12 Calister

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Geschrieben 09 January 2012 - 21:21

Beitrag anzeigensachse sagte am 09 January 2012 - 21:19:

Beitrag anzeigenEbillmo sagte am 09 January 2012 - 21:02:

Die Kugel fällt IMMER mit der GLEICHEN Geschwindigkeit in den Kessel bzw. auf die Rhomben ! Egal wieviele Runden die Kugel vorher macht. Diese Geschwindigkeit ist die Konstante !

Das ist leider Theorie.
In Baden-Baden mit sehr flachen frz. Kesseln bleibt die "Handschrift des Croupiers" bei einigen Leutchen bis zum Schluss erhalten.
Wenn es einen Drall gibt, stürzt die Kugel entweder eher ab oder sie bleibt oben länger "kleben".


Woraus ich den Schluss ziehen würde nach deiner Aussage bzw. Erfahrung: Tiefe Kessel besser geeignet für möglichen "konstanteren" Kugellauf

#13 sachse

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Geschrieben 09 January 2012 - 21:36

Beitrag anzeigenCalister sagte am 09 January 2012 - 21:21:

Woraus ich den Schluss ziehen würde nach deiner Aussage bzw. Erfahrung: Tiefe Kessel besser geeignet für möglichen "konstanteren" Kugellauf
Nicht unbedingt.
Die Berliner Kessel(Nachbauten von Jost/Paris) sind sogenannte Sturzkessel.
Dort läuft die Kugel nach der Ablösung vom Rand fast noch 2 Runden, bevor sie an eine Raute knallt.
Dabei entsteht der Effekt, dass die Kugel nach dem Ablösen "bergab" schneller und gegenüber dann
"bergauf" wieder langsamer wird. So entsteht eine elliptische Schwingung, die wiederum bewirkt, dass
bei gleichem Ablösepunkt einige Rauten aufgrund der Ellipse nie getroffen werden und andere bevorzugt.
Diese Stellen wandern natürlich mit dem Ablösepunkt.

#14 Calister

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Geschrieben 09 January 2012 - 21:55

also ein "möglichst konstanter gleichmäßiger Kugellauf", also auch vorrangig von Kesseltyp bzw. richtiger Tiefe abhängig

#15 nico1

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Geschrieben 09 January 2012 - 23:05

Beitrag anzeigensachse sagte am 09 January 2012 - 21:19:

die "Handschrift des Croupiers"

so etwas von sachse, da schau her.





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