Zum Inhalt wechseln


Bonusannahme in Online-Casino meist nachteilig


22 Antworten in diesem Thema

#16 Schwarzer Bube

    Mitstreiter

  • Mitglieder
  • PIPPIP
  • 10 Beiträge

Geschrieben 12 January 2012 - 22:50

Auf die Gefahr hin, mich gleich mit dem ersten Beitrag unbeliebt zu machen, aber als jemand, der selbst gerne (und "erfolgreich", wenn man so will) die Boni von Online-Casinos nutzt, kann ich das so (siehe erster Beitrag) nicht stehen lassen.

Richtig ist, wie Paroli schon geschrieben hat, dass man sich an Casinos mit einwandfreier Reputation halten sollte - das gilt aber natürlich grundsätzlich und nicht nur auf einen Einzahlungsbonus bezogen (im Gegenteil, bei den "dunkelgrauen Schafen" unter den OCs dürfte der Einzahlungsbonus das kleinste Problem sein, das man bekommen wird).
Auch richtig ist, dass man sich die Bedingungen, an die der Bonus geknüpft ist (wie oft muss der Betrag vorher eingesetzt werden, welche Spiele werden gewertet, wie viel Zeit bleibt einem zum Freispielen, kann man trotz "offenem" Bonus Auszahlungen vornehmen, ...), vorher genau durchlesen sollte - aber auch das ist wie überall sonst im Leben, geschenkt gibt's nichts und im Kleingedruckten steht für gewöhnlich das Wichtigste.
Als "Beschiss, bzw. gezielte Benachteiligung des Spielers" kann man diese Boni aber nicht pauschal bezeichnen.

Man sollte es nur nicht als "kostenlose Zuzahlung" sehen, sondern tatsächlich als Bonus, von dem man als Viel- oder wenigstens regelmäßiger Spieler profitieren wird.
Zum einen muss man nicht das Maximum ausschöpfen, das der Bonus theoretisch hergeben würde - viele Spieler übernehmen sich gerade bei den "Ersteinzahlungsboni" gerne mal und wollen dann irgendeinen dreistelligen Bonus mitnehmen, obwohl sie eigentlich nur um Cent- oder sonstige Kleckerbeträge spielen oder erst mal "reinschnuppern" wollen. Da bekommt man den Bonus natürlich im Leben nicht freigespielt - also entweder auf den Bonus von vornherein verzichten oder die erste Einzahlung absichtlich klein halten, damit ein Freispielen auch realistisch ist (mehr Geld einzahlen kann man später immer noch).
Zum anderen sollte man sich nicht nur mit dem Ziel irgendwo registrieren, schnell mal den Bonus freizuspielen und dann auszuzahlen - dieses "Bonushunting" kann eine ziemlich mühselige (und wenn man den Zeitaufwand mit einrechnet eine wenig lohnende) Angelegenheit sein und ist sicher nichts für den Gelegenheitsspieler. Kein Casino der Welt, egal ob Land- oder Online, hat Geld zu verschenken, das sollte einem klar sein.
Wer aber sowieso regelmäßig in einem OC spielt und entsprechenden Umsatz macht, beziehungsweise sich auf Boni beschränkt, deren Höhe auch in Relation zu dem Geld, das man überhaupt selbst einsetzen möchte, realistisch sind - dann sind diese Boni eine schöne Sache und von "Beschiss" oder Benachteiligung weit entfernt.

#17 Nurasie

    Newbie

  • Mitglied
  • PIP
  • 7 Beiträge

Geschrieben 19 January 2012 - 15:19

Beitrag anzeigenSchwarzer Bube sagte am 12 January 2012 - 22:50:

Auf die Gefahr hin, mich gleich mit dem ersten Beitrag unbeliebt zu machen, aber als jemand, der selbst gerne (und "erfolgreich", wenn man so will) die Boni von Online-Casinos nutzt, kann ich das so (siehe erster Beitrag) nicht stehen lassen.

Richtig ist, wie Paroli schon geschrieben hat, dass man sich an Casinos mit einwandfreier Reputation halten sollte - das gilt aber natürlich grundsätzlich und nicht nur auf einen Einzahlungsbonus bezogen (im Gegenteil, bei den "dunkelgrauen Schafen" unter den OCs dürfte der Einzahlungsbonus das kleinste Problem sein, das man bekommen wird).
Auch richtig ist, dass man sich die Bedingungen, an die der Bonus geknüpft ist (wie oft muss der Betrag vorher eingesetzt werden, welche Spiele werden gewertet, wie viel Zeit bleibt einem zum Freispielen, kann man trotz "offenem" Bonus Auszahlungen vornehmen, ...), vorher genau durchlesen sollte - aber auch das ist wie überall sonst im Leben, geschenkt gibt's nichts und im Kleingedruckten steht für gewöhnlich das Wichtigste.
Als "Beschiss, bzw. gezielte Benachteiligung des Spielers" kann man diese Boni aber nicht pauschal bezeichnen.

Man sollte es nur nicht als "kostenlose Zuzahlung" sehen, sondern tatsächlich als Bonus, von dem man als Viel- oder wenigstens regelmäßiger Spieler profitieren wird.
Zum einen muss man nicht das Maximum ausschöpfen, das der Bonus theoretisch hergeben würde - viele Spieler übernehmen sich gerade bei den "Ersteinzahlungsboni" gerne mal und wollen dann irgendeinen dreistelligen Bonus mitnehmen, obwohl sie eigentlich nur um Cent- oder sonstige Kleckerbeträge spielen oder erst mal "reinschnuppern" wollen. Da bekommt man den Bonus natürlich im Leben nicht freigespielt - also entweder auf den Bonus von vornherein verzichten oder die erste Einzahlung absichtlich klein halten, damit ein Freispielen auch realistisch ist (mehr Geld einzahlen kann man später immer noch).
Zum anderen sollte man sich nicht nur mit dem Ziel irgendwo registrieren, schnell mal den Bonus freizuspielen und dann auszuzahlen - dieses "Bonushunting" kann eine ziemlich mühselige (und wenn man den Zeitaufwand mit einrechnet eine wenig lohnende) Angelegenheit sein und ist sicher nichts für den Gelegenheitsspieler. Kein Casino der Welt, egal ob Land- oder Online, hat Geld zu verschenken, das sollte einem klar sein.
Wer aber sowieso regelmäßig in einem OC spielt und entsprechenden Umsatz macht, beziehungsweise sich auf Boni beschränkt, deren Höhe auch in Relation zu dem Geld, das man überhaupt selbst einsetzen möchte, realistisch sind - dann sind diese Boni eine schöne Sache und von "Beschiss" oder Benachteiligung weit entfernt.


#18 Nurasie

    Newbie

  • Mitglied
  • PIP
  • 7 Beiträge

Geschrieben 19 January 2012 - 16:10

Bis jetzt habe ich nichts gelesen was mein "Statement", das die Bonusannahme meist nachteilig ist, faktisch wiederlegt. Fast alles nur Gegenargumente aus dem Bauch heraus.

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung spricht aber eine ganz andere Sprache.
Und das echte Ergebnis ist leider zum gefühlten Ergebnis total konträr.
Das sind dann schlimme Wahrheiten, die man sich nicht eingestehen will, oder eben nicht glauben.

1,
Nehem wir an jemand spielt mit 50 Euro, so hat er bei einem Standard Casino wenn er z.B. 50 Einsätze zu je 1 Euro tätigt einen wahrscheinlichen Verlust von 2,7% (Hausanteil) = 1,35 Euro. Er wird also nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung mit ca. 48-49 Euro nach Hause gehen.
Hat er nur ein klein wenig Glück, (wenige Prozentpunkte Abweichung, die besagten 2,7%) von der "Rechnischeren Wahrscheinlichkeit", macht er schon keinen Verlust mehr , sondern geht nun vielleicht mit 1-2 Euro mehr nach Hause, bzw.lässt sich sein Spielkapital auszahlen. Dies ist rechnerisch nicht mal so unwahrscheinlich.


2.
Ein anderer Spieler zahlt dagegen nur 25 Euro ein, und nimmt zusätzlich 25 Euro als Bonus an. Er hat nun wie der erste Spieler auch 50 Euro Spielkapital. Der Unterschied ist, er muss, damit er sich überhaupt auszahlen lassen kann, das Spielkapital mindestens 20 mal einsetzten (Bonusbedingungen).
Auch er hat rechnerisch wie der 1. Spieler beim ersten Einsatz seines Spielkapitals den gleichen rechnerischen Verlust von 2,7%. Vieleicht hat er jedoch sogar Glück und macht einen kleinen Überschuss.

Sein Haken ist nun, er kann nicht wie der 1. Spieler aufhören, und sich das Geld auszahlen lassen. Den er muss es noch weitere 19 Mal setzen. Aber auch hier wird er jedesmal, also bei jedem der 19 weiteren Durchläufe, dem rechnerischen Verlustrisiko von 2,7% ausgesetzt. Nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung verliert er pro Durchlauf die besagten 1,35 Euro. Da gibt es mathematisch nichts daran zu rütteln. Und dies macht bei 20 Durchläufen eben dann 20 * 1,35 Euro= 27 Euro.

Das heisst, neben dem gegebenen Bonusbetrag sind auch auch noch 2 Euro vom Einzahlungsbetrag weg. 2 Euro vom Gesamtkapital von 25 Euro sind stolze 8% !!!

Durch die Vergabe des Bonus mit dem Kunstgriff des 20 maligen (Einsatzzwangs), hat es also das Casino geschaft nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung seinen Hausanteil von 2,7% auf 8% zu erhöhen.

Wobei der Trick der sich hinter dem allen verbirgt der simpelste der Welt ist. Wer wenig spielt verliert wenig, wer mehr spiel, verliert mehr! Und durch den Bonus ist man eben gezwungen mehr zu spielen.... that´s all!

Gruss

Nurasie

#19 Schwarzer Bube

    Mitstreiter

  • Mitglieder
  • PIPPIP
  • 10 Beiträge

Geschrieben 21 January 2012 - 21:50

Beitrag anzeigenNurasie sagte am 19 January 2012 - 16:10:

Bis jetzt habe ich nichts gelesen was mein "Statement", das die Bonusannahme meist nachteilig ist, faktisch wiederlegt. Fast alles nur Gegenargumente aus dem Bauch heraus.
Also zum einen habe ich diesem "Statement" doch gar nicht widersprochen - nur dem Teil der Aussage, dass es in den meisten Fällen "Beschiss" sei, denn das ist es in meinen Augen nur dann, wenn die Konditionen vorher nicht transparent sind (das sind sie aber in jedem seriösen OC und einem unseriösen sollte man, wie gesagt, sowieso keinen Cent anvertrauen, Bonus hin oder her). Zum anderen sind das keine "Argumente aus dem Bauch heraus".

Für jemanden, der einmal fünfzig Euro einsetzen will, ist es selbstverständlich nachteilig, das durch fünfundzwanzig Euro Eigenkapital plus fünfundzwanzig Euro "Bonus" zu realisieren - das geht aus den Konditionen ja auch klar hervor. So viel Eigenverantwortung, das vorher durchzulesen und zu durchdenken, setze ich bei jemandem, der sein Geld riskieren möchte, einfach voraus. Wer das nicht tun möchte, sollte solche Angebote prinzipiell ablehnen und wird so besser fahren, da stimme ich dir zu.

Nur: Mit identischen Bonus-Konditionen kann man sehr wohl auf unterschiedliche Ergebnisse kommen, entscheidend sind nur die Relationen (und für die ist der Spieler selbst verantwortlich und sonst keiner).

Bleiben wir bei deinem Beispiel und erhöhen unser Kapital von 50 auf 500 Euro, sieht die Welt auf einmal ganz anders aus:

1. Spieler A zahlt 500 Euro ein, setzt den Betrag einmal komplett um und - weil heute der durchschnittlichste aller Tage ist - kommt am Ende auf genau die zu erwartenden -2,7% beziehungsweise 13,5 €. Er lässt sich daraufhin seine verbliebenen 486,5 Euro auszahlen und hat unterm Strich 13,5 Euro Verlust gemacht.

2. Spieler B möchte ebenfalls 500 Euro riskieren - tätigt seine Ersteinzahlung aber nur über 25 Euro, auf die er sich vom Casino noch mal 25 Euro als Bonus holt. In einem zweiten Schritt zahlt er jetzt die übrigen 450 Euro ein und kommt damit ebenfalls auf ein Gesamtkapital von 500 Euro. Auch Spieler B erwischt das Casino gerade am durchschnittlichsten aller Tage und erwirtschaftet die statistisch perfekten -2,7% und hat auf seinem Konto am Ende ebenfalls 486,50 Euro, nachdem er insgesamt 500 Euro eingesetzt hatte. Bis hierhin wäre er sogar noch im Plus, hätte er sich ein Casino gesucht, bei dem nur der Bonusbetrag 20-mal umgesetzt werden muss (statt Bonusbetrag x 2 x 20, wie in deinem Beispiel), könnte er sich dieses Plus jetzt sogar auszahlen lassen - hat er aber nicht (selbst schuld, wie gesagt), also muss er sein Geld noch einmal komplett umsetzen und wird dabei weitere 13,5 Euro verlieren, Kontostand bei Cash-Out schließlich 473 Euro.

Nur: Eingezahlt hatte Spieler B 475 Euro, der reale Verlust nach 1000 eingesetzten Euro beläuft sich also auf schlanke 2 Euro oder knapp 0,45% seines eigenen Geldes. Spieler A hingegen hat 500 Euro eingezahlt, diese 500 Euro nur einmal eingesetzt und dennoch stolze 2,7% beziehungsweise 13,5 Euro Verlust gemacht - mehr als sechsmal so viel wie Spieler B, obwohl er nur halb so viele Einsätze getätigt hatte.

Ergo: Weniger spielen bedeutet nicht zwangsläufig weniger verlieren, und ob ein Bonus einen Vor- oder Nachteil bringt hängt bei einem seriösen Casino einzig und allein davon ab, wie bedacht der Spieler ihn einzusetzen weiß. "Meist nachteilig" trifft nur zu, wenn man davon ausgeht, dass der Spieler blindlings einfach alles annimmt, was ihm angeboten wird, ohne mal für einen Moment darüber nachzudenken. Wer ernsthaft erwartet, vom Casino das Geld förmlich hinterhergeworfen zu bekommen (25 Euro einzahlen, 100% Bonus einsacken, 50 Euro auszahlen), ist in meinen Augen entweder zu naiv oder aber zu gierig, als dass er sich überhaupt mit Glücksspielen beschäftigen sollte - da kann man nur auf die Nase fallen.

#20 4-4Zack

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 1367 Beiträge

Geschrieben 21 January 2012 - 22:05

Beitrag anzeigenSchwarzer Bube sagte am 21 January 2012 - 21:50:

Also zum einen habe ich diesem "Statement" doch gar nicht widersprochen - nur dem Teil der Aussage, dass es in den meisten Fällen "Beschiss" sei, denn das ist es in meinen Augen nur dann, wenn die Konditionen vorher nicht transparent sind (das sind sie aber in jedem seriösen OC und einem unseriösen sollte man, wie gesagt, sowieso keinen Cent anvertrauen, Bonus hin oder her). Zum anderen sind das keine "Argumente aus dem Bauch heraus".

Für jemanden, der einmal fünfzig Euro einsetzen will, ist es selbstverständlich nachteilig, das durch fünfundzwanzig Euro Eigenkapital plus fünfundzwanzig Euro "Bonus" zu realisieren - das geht aus den Konditionen ja auch klar hervor. So viel Eigenverantwortung, das vorher durchzulesen und zu durchdenken, setze ich bei jemandem, der sein Geld riskieren möchte, einfach voraus. Wer das nicht tun möchte, sollte solche Angebote prinzipiell ablehnen und wird so besser fahren, da stimme ich dir zu.

Nur: Mit identischen Bonus-Konditionen kann man sehr wohl auf unterschiedliche Ergebnisse kommen, entscheidend sind nur die Relationen (und für die ist der Spieler selbst verantwortlich und sonst keiner).

Bleiben wir bei deinem Beispiel und erhöhen unser Kapital von 50 auf 500 Euro, sieht die Welt auf einmal ganz anders aus:

1. Spieler A zahlt 500 Euro ein, setzt den Betrag einmal komplett um und - weil heute der durchschnittlichste aller Tage ist - kommt am Ende auf genau die zu erwartenden -2,7% beziehungsweise 13,5 €. Er lässt sich daraufhin seine verbliebenen 486,5 Euro auszahlen und hat unterm Strich 13,5 Euro Verlust gemacht.

2. Spieler B möchte ebenfalls 500 Euro riskieren - tätigt seine Ersteinzahlung aber nur über 25 Euro, auf die er sich vom Casino noch mal 25 Euro als Bonus holt. In einem zweiten Schritt zahlt er jetzt die übrigen 450 Euro ein und kommt damit ebenfalls auf ein Gesamtkapital von 500 Euro. Auch Spieler B erwischt das Casino gerade am durchschnittlichsten aller Tage und erwirtschaftet die statistisch perfekten -2,7% und hat auf seinem Konto am Ende ebenfalls 486,50 Euro, nachdem er insgesamt 500 Euro eingesetzt hatte. Bis hierhin wäre er sogar noch im Plus, hätte er sich ein Casino gesucht, bei dem nur der Bonusbetrag 20-mal umgesetzt werden muss (statt Bonusbetrag x 2 x 20, wie in deinem Beispiel), könnte er sich dieses Plus jetzt sogar auszahlen lassen - hat er aber nicht (selbst schuld, wie gesagt), also muss er sein Geld noch einmal komplett umsetzen und wird dabei weitere 13,5 Euro verlieren, Kontostand bei Cash-Out schließlich 473 Euro.

Nur: Eingezahlt hatte Spieler B 475 Euro, der reale Verlust nach 1000 eingesetzten Euro beläuft sich also auf schlanke 2 Euro oder knapp 0,45% seines eigenen Geldes. Spieler A hingegen hat 500 Euro eingezahlt, diese 500 Euro nur einmal eingesetzt und dennoch stolze 2,7% beziehungsweise 13,5 Euro Verlust gemacht - mehr als sechsmal so viel wie Spieler B, obwohl er nur halb so viele Einsätze getätigt hatte.

Ergo: Weniger spielen bedeutet nicht zwangsläufig weniger verlieren, und ob ein Bonus einen Vor- oder Nachteil bringt hängt bei einem seriösen Casino einzig und allein davon ab, wie bedacht der Spieler ihn einzusetzen weiß. "Meist nachteilig" trifft nur zu, wenn man davon ausgeht, dass der Spieler blindlings einfach alles annimmt, was ihm angeboten wird, ohne mal für einen Moment darüber nachzudenken. Wer ernsthaft erwartet, vom Casino das Geld förmlich hinterhergeworfen zu bekommen (25 Euro einzahlen, 100% Bonus einsacken, 50 Euro auszahlen), ist in meinen Augen entweder zu naiv oder aber zu gierig, als dass er sich überhaupt mit Glücksspielen beschäftigen sollte - da kann man nur auf die Nase fallen.

wie naiv muß man denn sein wenn man glaubt geld geschenkt zu bekommen in deutschland zahlt man eintritt.

#21 cmg

    Forscher

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 245 Beiträge

Geschrieben 22 January 2012 - 08:36

sorry, aber ich hab durch boni (im verlauf mehrerer Jahre) einiges gewonnen. In Casinos wie Intertops, Party, Gnuff, wo ich mein eigenes Geld laengst rausgeholr hab, bekomme ich nach einer Zeit zu Wheinachten, Ostern, Halloween usw. Boni, den ich auch an den Slots verballer, aber -nach entsprechendem Umsatz- auch max. 100 dollar rausholen kann. Aber Vorsicht, nicht an den Jackpot Slots, progressiv, spielen, waer ja zu bloed, wenn man 1 Million gewinnt, aber nur 100 bekommt :)

#22 Nurasie

    Newbie

  • Mitglied
  • PIP
  • 7 Beiträge

Geschrieben 26 January 2012 - 10:21

Hallo,

Schwarzer Bube schreibt:

Zitat

Ergo: Weniger spielen bedeutet nicht zwangsläufig weniger verlieren, und ob ein Bonus einen Vor- oder Nachteil bringt hängt bei einem seriösen Casino einzig und allein davon ab, wie bedacht der Spieler ihn einzusetzen weiß. "Meist nachteilig" trifft nur zu, wenn man davon ausgeht, dass der Spieler blindlings einfach alles annimmt, was ihm angeboten wird, ohne mal für einen Moment darüber nachzudenken.

Das war ein sehr interessantes Posting von dir. Allerdings setzt du meiner Meinung nach bei den normalen Spieleren ein wenig zuviel Kenntnisse der Materie voraus. Normalerweise wird nämlich in der Praxis fast jeder Bonus angenommen.

Der Standardspieler zahlt einfach Geld ein, nimmt den Bonus, und versucht dann den Bonus zu erspielen. Wenn das Geld dann weg ist, wartet schon der nächste Bonus (kommt ja pünktlich meist per Mail), und das Spiel beginnt von vorne. Die Bonusannahme wirkt sich dabei fast immer (mathematisch nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung) negativ für den Spieler aus. Deshalb lechzen die Casinos ja auch danach, das der Spieler möglichst viele Boni annimmt.

Der psychologische Trick dabei, das Wort Bonus ist gedanklich sehr positiv besetzt:
Bonus ist ein lateinisches Wort, und bedeutet: gut Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Bonus

Nur bei sehr intelligentem Spiel kann man den Bonusnachteil ausgleichen und sogar in einen mathematischen Vorteil verwandeln.

Dies geht, wie du richtig beschrieben hast, nur dadurch:

Den empfangenen Bonus mit zusätzlich "bonusfreiem " Einzahlungskapital" zu koppeln. Dies verändert die mathematischen Wahrscheinlichkeiten komplett. Allerdings muss das bonusfreie Einzahlungskapital ein vielfaches des Bonus (Bonunsspielkapitals) betragen, das es sich positiv auswirkt. Diesen Sonderfall müsste man in eine neue Berechnungsformel einfliessen lassen.

Noch kurz 3 Rechenbeispiele, den nun haben wir ja sozusagen auch 3 Varianten.
(alle gerechnet mit 100% Ergänzungsbonus, Bonusbedingung: 20-facher Einsatz des Spielkapitals, europäisches Roulette mit nur 2,7% Hausanteil ist zugelassen)

Spieler A
zahlt 500 Euro ein und verzichtet auf jeglichen Bonus
= 500 Euro Spielkapital

Spieler B
zahlt 250 Euro ein und erhält 250 Euro Bonus (Super :eii: )
= 500 Euro Spielkapital

Spieler C
zahlt 25 Euro ein und erhält 25 Euro Bonus,
zahlt dann weitere 450 Euro (Bonusfrei) ein
= 500 Euro Spielkapital


Nun die Berechnungen nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung:


Spieler A
500 - 2,7% Hausanteil = 486,50 Euro
500 Euro Einzahlungsbetrag - 486,50 Euro =
13,50 Euro Gesamt-Verlust :menno:


Spieler B
500 - 2,7% Hausanteil = 486, 50 Euro
= 13,50 Verlust x 20 Durchläufe = 270 Verlust
500 Spielkapital - 270 Verlust = verbliebenes Spielkapital 230 Euro
250 Euro Einzahlungsbetrag - verbliebenes Spielkapital 230 Euro
= 20 Euro Gesamt-Verlust :patsch:


Spieler C
50 Euro Spielkapital x 20 Drurchläufe = 1000 Euro Einsatzlkapital
1000 Euro - 2,7% = 27 Euro Verlust
Spielkapital 500 Euro - 27 Euro = 473 Euro verbliebenes Spielkapital
Einzahlungskapital 475 Euro - 473 Euro
= 2 Euro Gesamtverlust :spocht_2:


Der Spieltyp C kommt aber meiner Meinung nach sehr selten, oder eigentlich gar nicht vor. 2 Euro von 500 Euro sind nur 0,4 % Prozent Hausvorteil für das Casino. Dies ist gegenüber den üblichen 2,7% Hausvorteil eine 6,75 fache Vervielfachung der Chance für den Spieler. Dies bedeutet in der Realität: Mit ein ganz wenig Glück ist er ein potenieller Siegertyp.


Allerdings muss muss ich nun fragen, wo gibt es den in der Realität ein Casino das in den Bonusbedingungen nur 20 fachen Durchlauf verlangt und man Europäisches Roulette mit 2,7 % Casino Hausvorteil spielen kann.

Ich kenne beim europäischen Roulette nur Casinos mit 30 fachem Durchsatz, oder es wird getrickst und der Roulette Spieleinsatz wird nur zur Hälfte gewertet. So gibt es z.b. Casinos da kann man sogar franz. Roulette mit (En Prison Regel / Verlustteilung bei Null) mit nur 1,35 Hausanteil spielen. Allerdings steckt der Teufel dort im Detail. 30 facher Umsatz, der aber nur zur Hälfte gewertet wird. Das entspricht dann 60 fachem verlangtem Umsatz. Was noch nachteiliger für den Spieler ist.

Ich suche deshalb wie gesagt ein Casino mit 2,7% Hausanteil und 20 fach verlangtem Umsatz um die Bonusbedingungen zu erfüllen. Wer eines kennt, bitte posten! Momentan spiele ich bei "Deutsche Spielbank", dort wird wirklich nur 20-facher Umsatz beim Roulette verlangt, allerdings nur bei US Roulette (das allerdings durch die Doppel-Zero wieder deren Hausanteil verbessert). Aber immer noch besser als 30-40 facher Durchsatz wie in anderen Casinos. Dort kann man übrigends auch franz. Roulette Spielen, mit nur 1,35% Hausanteil spielen

Ich denke meine Aussage , das die Bonusannahme meist nachteilig ist, kann man trotzdem so stehen lassen. Das Hauptaugenmerk liegt auf "meist", den nur ganz wenige pfiffige Spieler (im Bsp. der Typ C) werden den Bonus zu ihrem Vorteil zu nutzen wissen.

Gruss

Nurasie

#23 strolchiii

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 1567 Beiträge

Geschrieben 26 January 2012 - 13:00

jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa
moin
werde (aus g.Grund) überall als Bonus-VERWEIGERER geführt

Angehängte Dateien







Besucher die dieses Thema lesen: 1

Mitglieder: 0, Gäste: 1, unsichtbare Mitglieder: 0