Erfahrungen bzgl. Plein Ausbleiben
#1
Geschrieben 07 December 2011 - 00:03
Mir ist klar: Plein Ausbleib = 36/37^ n ( n= Anzahl der Coups)
Was mich interessieren würde, sind eure persönlichen Erfahrungen, wieviele Coups habt ihr erlebt, dass eine Plein ausbleibt.
(Ist mir auch klar, dass sie 600x ausbleiben kann..)
Mein "Gedanke" geht in die Richtung a la: Angriff nach x Coups (z.B. 150), mit 1 Stück auf nicht vorgekommene Plein mit weiterer Progression alle 35 Coups (Bei Treffer, Ende)
Klingt alles sehr einfach und simpel, und funktioniert sicher deswegen net^^ Würd aber gern wissen woran es dann genau scheitert!
Lg
#2
Geschrieben 07 December 2011 - 01:22
Startest Du bei 150 Ausbleibern deinen "Angriff" auf das Fach, und die Kugel fällt erst im 188 Spiel in Fach X hast Du schon ein Stück minus. Der Rest ist so simple wie logisch das Du Ihn dir eh selber denken kannst.
#3
Geschrieben 07 December 2011 - 10:41
Meine angehängte Datei nennt man glaube ich die Gauss-Glocke, welche dir zeigt in welchem Abweichunsrahmen zB. Roulette läuft.
Egal zu welchem Zeitpunkt du einsteigst ins Geschehen, weißt du nicht, wie viele Ausbleiber noch kommen. Es kann genau in dem Moment eine sehr hohe Abweichung auftreten.
Es bleibt also immer die gleiche Chance auf X-Coups den einen Treffer zu erwarten, egal welches Satzsignal du dir auswählst...
Die Kurve wird nie auf null gehen, da mathematisch keine Grenzen bestehen.
So kann es halt passieren, dass du die eine Serie erwischt, die, sich mathematisch nach 140 Jahren täglich 14 Stunden Coups werfen, 1 mal bilden müsste.
Gruß Frameboy
Angehängte Dateien
#4
Geschrieben 07 December 2011 - 16:09
Chepre sagte am 07 December 2011 - 00:03:
Klingt alles sehr einfach und simpel, und funktioniert sicher deswegen net^^ Würd aber gern wissen woran es dann genau scheitert!
Genau sowas habe ich sehr lange und intensiv untersucht. Fazit: Es funktioniert!
Allerdings nicht mit Sicherheit und auch nicht ewig lange, d.h. nicht unbedingt auf Dauer. Das wichtigste ist, dass ein Ausbleiber lange genug ausgeblieben sei muss, bevor man angreift. Die meisten die das probieren, fangen viel zu früh an, und dann verliert man auf jeden Fall. Faustregel ist so ca. ab 3facher Standardabweichung, je später umso besser.
Die Hauptprobleme dabei sind:
1. Man muss recht lange warten, bis man ein Angriffssignal findet.
2. Man kann nicht beliebig lange progressieren, sondern muss auch Platzer hinnehmen können.
3. Platzer können sich häufen, wie immer im Roulette: Nichts passiert mit schöner Regelmäßigkeit, sondern streckenweise gar nicht und dafür streckenweise auch gehäuft.
Wegen Punkt 1 ist es ein recht satzarmes Spiel, so dass man nicht mit Centbeträgen anzufangen braucht (wer will schon 10 Cent pro Monat gewinnen) und daher kann auch Punkt 2 recht teuer werden, vor allem dann, wenn Punkt 3 zuschlägt.
Das gilt alles grundsätzlich für Ausblieber, nicht nur für einzelne Pleins. 150 Coups für eine einzelne Pleinzahl ist z.B. viel zu früh zum Angreifen, da sind wir ja erst bei ca. 2facher Standardabweichung. Zwei ausgebliebene Pleins kann man so ab 160 Coups angreifen. Ein ausgebliebenes Dutzend so ab 18 Coups. Ein Dutzend kann aber auch locker mal über 30 Coups lang ausbleiben, und deshalb sollte man immer Punkt 2 beherzigen und nichts erzwingen wollen. Wenn das Dutzend nach 4 oder 5 Coups nicht wieder erschienen ist, droht die Verlustprogression aus dem Ruder zu laufen und man sollte den Angriff abbrechen.
Interessant ist v.a. Punkt 3: Häufungen ergeben sich recht oft. Bleiben wir mal beim Dutzend: Angenommen, man greift mit dem 19. Coup an mit Progi 1-1-2-3-4, und gewinnt erst im 23. Coup mit den 4 Stücken, dann ist es nicht ungewöhnlich, wenn der nächste lange Ausbleiber auch ungefähr so lange oder noch länger braucht, so dass man den nächsten Angriff lieber erst mit dem 21. Coup beginnt, statt wie vorher mit dem 19. Umgekehrt kann es auch sein, dass sich lange Zeit kein 18-Coup-Ausbleiber bildet, dafür aber mehrere mit 14 bis 16 Coups. In dem Fall kann man auch mal früher angreifen, also mit dem 14. Coup des Ausbleibens. Das sind eben die sogenannten "Tendenzen", Anhäufungen gleichartiger Ereignisse, was ein Charakteristikum des Zufalls ist.
Gruß, Optimierer
Bearbeitet von Optimierer, 07 December 2011 - 16:20.
#6
Geschrieben 07 December 2011 - 18:22
Frameboy sagte am 07 December 2011 - 17:29:
Dann bringt grenzwertig spielen ja doch etwas...
Ja durchaus. Man muss nur wie gesagt genügend Geduld haben und die Genzwerte für die verschiedenen Chancen jeweils kennen.
Dass solches Spiel relativ satzarm wird, ist eigentlich kein Nachteil. Je weniger Stücke man setzt, umso weniger schaden einem die 5,4% Hausvorteil.
Mit geeigneten Buchungsmethoden wie gleitende Auswertung, Beobachten verschieder Chancen, mehrerer Tische, splitten der Permanenzen usw. findet man auch öfter mal ein Satzsignal, als wenn man nur an einem Tisch z.B. einzelne Pleins beachtet oder nur TVS.
Ist doch cool, wenn man einfach eine Weile an der Bar sitzt, bei Gelegenheit mal an den Tisch geht und ein paar Coups lang lächerliche 4 Stücke à Plein setzt und gewinnt, sich dann wieder eine Weile zurückzieht bis zum nächsten Angriff, diesmal vielleicht auf TVP oder TVS oder Dutzend, wieder saftig gewinnt usw.
Mir gefällt das jedenfalls, und es funktioniert
Gruß, Optimierer
#7
Geschrieben 07 December 2011 - 22:33
Lg
#8
Geschrieben 07 December 2011 - 23:00
Chepre sagte am 07 December 2011 - 22:33:
Lg
Die Option bezüglich der Zitate-Darstellung wurde in den technischen Einstellungen auf nur eine Zitatebene verkürzt. Das hat sich besser bewährt als mehrfach verschachtelte Zitatanhäufungen und wird auch in den Grundeinstellungen so empfohlen.
#9
Geschrieben 08 December 2011 - 03:57
Mentalist sagte am 07 December 2011 - 01:22:
Startest Du bei 150 Ausbleibern deinen "Angriff" auf das Fach, und die Kugel fällt erst im 188 Spiel in Fach X hast Du schon ein Stück minus.
Deswegen ja mit irgendeiner Proggi spielen bzw. in weiterer Folge Platzer einrechnen wäre ja meine Idee.
#10
Geschrieben 08 December 2011 - 04:05
Optimierer sagte am 07 December 2011 - 16:09:
Das gilt alles grundsätzlich für Ausblieber, nicht nur für einzelne Pleins. 150 Coups für eine einzelne Pleinzahl ist z.B. viel zu früh zum Angreifen, da sind wir ja erst bei ca. 2facher Standardabweichung. Zwei ausgebliebene Pleins kann man so ab 160 Coups angreifen. Ein ausgebliebenes Dutzend so ab 18 Coups. Ein Dutzend kann aber auch locker mal über 30 Coups lang ausbleiben, und deshalb sollte man immer Punkt 2 beherzigen und nichts erzwingen wollen. Wenn das Dutzend nach 4 oder 5 Coups nicht wieder erschienen ist, droht die Verlustprogression aus dem Ruder zu laufen und man sollte den Angriff abbrechen.
Wie errechnet sich eine Standardabweichung f. Pleins bzw Dutzende?
Was für Möglichkeiten gibt es bei Progression auf Pleins? Mir fällt dazu nur Progi ein, dass ich alle 35 Coups Stückzahl auf Plein verdopple.
Lg
#11
Geschrieben 11 December 2011 - 09:06
Man kann fast jede EC-Progression auch auf Pleins übertragen... ob das Sinn macht ist ne andere Frage!
Meist reicht einfaches Strecken um x35, ansonsten muss einfach die Grundidee der Progression auch auf Plein funktionieren. Man könnte auch eine Fibonacci spielen, dann bräuchte man eben 2 Treffer innerhalb 36Coups
-Chazam-
#12
Geschrieben 14 March 2012 - 08:05
hat doch alles keinen Sinn was ihr hier rumtheoretisiert..
ich lese in dem einen Thread wie die Leute Zusammenhänge zwischen gefallenen Zahlen herstellen wollen um zu sehen welche Zahl Y nach Zahl X am häufigsten fällt um dann abergläubisch irgendeine Satzstruktur zu verfolgen die nichts macht als langsamer zum Verlust führen ..
ihr macht im Prinzip auch nichts anderes (oder habe ich was falsch verstanden?)
ich verstehe das alles nicht. Sorry.
klingt für mich als spekuliert ihr auf kurzfristige Gewinne und vergesst dabei die Euphorie des Gewinnens die euch süchtig machen wird. Früher oder später. Bis alles wieder weg ist
aber was ich erzähl ich euch. Ihr seid ja alle Profi genug..
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