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Goldstein-Progression


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165 Antworten in diesem Thema

#16 Shotgun

Shotgun

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Geschrieben 16 January 2004 - 14:25

Tja, fehlt immer noch die Zero-Behandlung....

Ich werde mal abschreiben, was ich hier auf einem zerflädderten, ziemlich
vergilbten DIN-A4 Blatt stehen habe.

„Während des Progressionsspieles anfallende Zero-Verluste werden getrennt notiert und fortlaufend saldiert. Durch Rundung anfallende, nicht für die Tilgung benötigte Stücke werden hiervon abgezogen. Ist die gewöhnliche Progression wieder im positiven wird aus umseitiger Liste abgelesen, mit welcher Stufe nun das Tilgungsspiel der Zero-Verluste zu beginnen ist. Gerät das Spiel hierbei erneut in einen Verlust werden nunmehrige Zero-Verluste eigens notierte und wie vor saldiert. Das Tilgen mehrerer Zero-Verlustnotierungen erfordert ein jeweils eigenes Tilgungsvorgehen, wobei mit der höchsten Notierung zu beginnen ist.“

Und wie sieht nun „umseitige Liste“ aus?

Ui, eine 31-stufige Verlustprogrssion und jeweils daneben der bei Verlust entstandene Saldo.
Erst dachte ich noch, ich hätte mich geirrt, aber nach einigem Grübeln kam ich drauf was es ist. Die Paufler-Traumprogression, angepasst an einen 2,-DM-Tisch.

2-2-2-3-4-5-6-8-10-12-15-19-23-29-36-44-55-68-84-104-128-158-195-241-297-367-453-559-690-851-1050

Ich habe sie hier nebeneinander geschrieben, spart Platz und bleibt übersichtlicher, gelle.
Warum bei 1050 Schluß ist, ist klar. Das Maximum an den 2,-DM-Tischen war in den meisten Casinos für die 1/3-Chance 1.200,-DM.

Nun muß ich ein Geständnis machen: Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern stammt aus einem Pappkoffer voller untauglicher Systemschriften, Progressionen, Permanenzen aus Travemünde, Hannover, Sylt, Bad Harzburg den ich 1976!!!! geschenkt bekam!!
Und das Blatt war damals schon dick rot durchgestrichen.

War das sachlich genug? Na, dann will ich mir doch das Vergnügen gönnen, noch etwas unsachlich zu werden.
Ja,ja, der geeignete Marsch... Mann, mit dem richtigen Matsch gewinnt auch das dämlichste Systemchen!!! Leider braucht man meist hellseherische Fähigkeiten um den zu finden.
Und dann: der Spieler selbst ist das Problem!!
Super, echt, wenn das nicht reinhaut....
Umgangssprachlich formuliert: Wenn du Glück hast läuft das Ding und du gewinnst, wenn nicht bist du eben zu dämlich!

Wenn ihr die Ohren weit aufsperrt hört ihr mein Gelächter noch in Timbuktu...

Ok, anscheinend haben sich hier doch viele noch nie mit Tilgungsstategien, Abstreich-techniken etc. beschäftigt. Für die ist das gar nicht schlecht, aber auch diese Umschichtung ist ein alter Hut. Irgendwo hat noch jemand so ein System im net eingestellt, hatte ich mir mal per mail (kostenlos!) kommen lassen, leider nach dem lesen und lachen wieder gelöscht.
Ich meine sogar von diesem Rittsteiger, kann ich aber nicht mehr genau sagen.

Für das komisch, komisch... muß ich mich insofern entschuldigen, als ich einen Systemdealer vermutet hatte, wie Dutzendspieler wohl auch. Und wenn ich mal so nachlese wie einige Newbies, bei denen Systemverkäufer vermutet wurden, niedergemacht wurden, dann war das noch richtig dezend von mir.

So, mache mir erstmal einen Pulver-Kaffee

Shotgun

#17 Alpenschreck

Alpenschreck

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Geschrieben 16 January 2004 - 14:54

@shotgun
ich muß die Progri ja nicht durchbolzen
wenn ich z. Bsp. 10 Stck. hinlege und die sind weg
kann ich ja auf Stufe 4 (3 Stcke ) zurückgehen und erst mal
niedere Stellen tilgen. Soviel Phantasie muß sein. Erst nach + wieder höhere Sätze riskieren. solange Minus mit 3 weiterspielen
auch wenn die Tilgungskraft nicht immer gewahrt ist so ist es doch ein probates Mittel gegen zu hohen Kapitalbedarf bei langen Minusstrecken.
aus München
Alpenschreck :topp: :blink: :blink:

#18 Spigero

Spigero

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Geschrieben 16 January 2004 - 15:24

@ Alpenschreck,

Wozu dann so eine Liste wenn du deine Verluste umverteilen willst. Einfaches Dividieren bringts genau so.
Etwa in der Art : ab Minus 10 geteilt durch 3,, ab 22 durch 5,,ab 30 durch7 usw.usw.

Niedriger Kapitalbedarf und Tilgungskraft stehen in nichts nach.

Varianten gibt es Millionen.

Aber immer wieder das selbe, im Plus kleine Sätze im Minus die höheren.

#19 Alpenschreck

Alpenschreck

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Geschrieben 16 January 2004 - 17:57

@spigero
Natürlich kann man´s auch selber basteln
Alpenschreck :blink: :blink:

#20 leovoo

leovoo

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Geschrieben 16 January 2004 - 18:44

Goldstein-Progression kann man ruhig ohne solche komplizierte Tabellen spielen.
1. Wir starten mit Minusserie 1 1 1 2 2
2. Danach geht es weiter so:
Minus-
summe | Satz
-------------------------------------
>= 07 | 3
>= 21 | 4
>= 28 | 5
>= 56 | 6

Nach Verlust muss man entweder direkt nach Goldstein weiterspielen oder nach High-Low Prinzip vorsichtiger sein und bis PLus abwarten.
Wenn sie inzwischen gewinnen, dann spielen sie weiter mit demselben Hochsatz entweder bis Serienplus oder wenn es wieder einen Verlust gibt -- dann starten sie wieder nach oben gegebene Zahlen.
Tabelle ist leicht zu memorieren: 1. Alle linksstehende Zahlen sind Mehrfache von 7
2. Wenn sie 7 und 21 nicht vergessen, dann ist die nächste Stufe mit 7+21=28 gegeben und nächste Stufe mit 7+21+28=56.

(Ich hoffe dass Jemand mein Deutsch verbessert und das alles umschreibt!)

MfG Leovoo

#21 Berufsspieler

Berufsspieler

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Geschrieben 17 January 2004 - 20:20

Setzen Sie sich ein Staffel-Verlustlimit (maximale Staffelzeile; z.B. minus 78 Stücke).

„Platzt“ diese Progression, verteilen Sie lieber bereits erlittene Verluste auf
eine neue/zweite Staffel um, als weitere Staffelzeilen hinzuzufügen. Dies
könnte z.B. durch eine einfache Überlagerung geschehen.


Kannst Du hierfür noch ein Beispiel geben?

Ansonsten vielen Dank für die tolle Anregung. :blink:

Ankchy

Hallo ankchy,
Hallo Ka-Ching,

mache ich ...

Angenommen die Satzhöhe wäre nun 6 Stücke, und ein Minus von 78 Stücken wäre leider der Saldo, dann ist es unter Umständen ratsam lieber erst einmal aufzuhören, und Kräfte zu sammeln oder am anderen Tag weiterzusetzen.

Statt nun jedoch z.B. in der 22 Zeile (siehe Progressionsbeschreibung) dann mit einer Satzhöhe von 6 Stücken weiterzusetzen, die bisherige Staffel auf zwei Staffeln hälftig aufteilen.

Demnach ab Zeile 20 die 78 Stücke Verlust SINNGEMÄSS teilen in jeweils zwei mal 39 Stücke. Das bedeutet, dass die Stückgröße NIEDRIGER ist. Z.B. statt 6 Stücke nur 2 Stücke setzen.

Die Gefahr ist jedoch, dass man nun beispielsweise statt 20 Verluste a' 4 Stücke nun 40 Verluste a' 2 Stücke tilgen muss. Nachteil ist die schleichende Zerogefahr. Je länger eine Staffel ist, bzw. je mehr Stellen getilgt werden müssen, desto mehr setzt man sich des Risikos aus, dass Zero kommen kann.

Weitere Gefahr des Erscheinens der Zero bei Progressionen: Kommt Zero bei einem höheren Satz - z.B. bei einer Stückgröße von 10, dann ist der durchschnittliche Zeroverlust höher als bei einem Gleichsatzspiel!!!

Das alles bedeutet schlicht, dass die Gewinne leichter fallen, wenn sie schnell kommen. Daher ist ein guter Marsch UNABDINGBAR um Erfolg zu haben!!!
Hier jedoch geht es bei diesem Thread mit der Goldstein-Progression ausschließlich um die Progression.

- - -

Auf die anderen Beiträge gehe ich später ein. Da ich an diesem Abend mir einen Krimi ansehe :crazy:

Viele Grüße, ich melde mich später ...
Berufsspieler

#22 Berufsspieler

Berufsspieler

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Geschrieben 17 January 2004 - 23:21

@alle
die Beiträge von Berufsspieler sind Klasse. Die Mehrheit der
Leser hier muß halt weg von der Meinung mit 20 Stücken kann man die Welt erobern. Ganz klar muß man fähig sein riesige
Verluststrecken kohlemäßig und vor a l l e m nervenmäßig
zu überstehen. Die Umschichtung von höheren Verlusten auf
kleinere Verluste ist der primäre Ansatz zum Erfolg.
aus München
Alpenschreck :crazy: :blink:

Hallo Alpenschreck,

das Casino in Garmisch-Partenkirchen in den Alpen finde ich zu extrem modernisiert. Früher im alten Casino habe ich mich wohler gefühlt B::wink:

Zu Deinem Hinweis bzgl. der 20 Stücke usw. ... es ist so wie Du schreibst "kohlemäßig und vor a l l e m nervenmäßig" zu überstehen ist sehr sehr schwer. Ich kenne nur extrem wenige, die im Gleichsatz sich ihre Lösung entwickelt haben - auf Transversalen. Mit eisener Disziplin und großem DIN A4 Bogen wird kesselorientiert ermittelt. Das ist extrem schwer und nur wenige "packen" so ein Spiel.

Ferner ist die Auswahl der Chance auch eine Mentalitätsfrage! Ich selbst finde die Einfachen Chancen, die Dutzende und die Kolonnen für das Ideal. Danach kommen die Transversale simple. Alle anderen Chancen benötigen ein wesentlich höheres Spielkapital / DUrststrecke und eine wesentlich längere Zeit, trotz höherer Auszahlungsquote. Ein geduldiger Spieler kann auch länger masse egal setzen. Auch widerum eine Frage der Mentalität des Spielers. Ich brauche Bewegung und daher ist ein Spiel mit gleicher Masse mir zu zeitraubend.

Viele Grüße, Berufsspieler

#23 Berufsspieler

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Geschrieben 17 January 2004 - 23:35

@ Berufsspieler,

ich kenne sehr wohl die Bücher von Balke und Hartmann. Meine Aufmerksamkeit gehört nun mal den Progressionen.

Die Aussage ein Gewinn tilgt drei vorhergehende Verluste auch bei ECH. War deine Ankündigung.

Die Goldstein-Progression erinnert mich doch sehr an die Progressionen aus Tepperweins Buch "Der R-S". Auf Dutzend sowie auf ECH.

Trotzdem Dank

Halli Spigero,

freut mich, dass Du auch - wie ich - ein Progressionsfan bist :crazy:

Die Aussage "ein Gewinn tilgt drei vorhergehende Verluste auch bei ECH" habe ich nicht aufgestellt. Mein Wortlaut war: "Diese Behauptung kann ich aufstellen, da ich immer noch mit der gleichen Progressionstechnik arbeite. Dies im Jahr 2004. Allerdings bin ich jetzt auf dein Einfachen Chancen 'zuhause' ". Aber sei es drum ...

Schau dir im Buch "Der Schlüssel" von Frau Telatzky die Progression Deance an. Es gibt zahlreiche Grundmuster von Progressionen. Das Wesentliche ist den Spieltag zu überstehen und zwar nicht zuhause am Tisch sondern live bei der bitteren Realität realer Sätze. Übrigens ist Herr Tepperwein, der aktuell 72 Jahre ist, eine ziemlich "windige" Erscheinung. Er bietet ja zahlreiche Bücher an über Mentaltraining, Bewusstseinstraining usw. Sein Mamut-Sammelband hat zahlreiche Menschen viel Geld gekostet. Ich kenne den Fall eines unmittelbaren Bekannten, der Herrn Tepperwein persönlich VIEL!!! Geld bezahlt hat für ein System, dass aus genau diesem Tepperwein-Buch stammt, welches es damals für 250 DM zu kaufen gab.

Viele Grüße und bis bald, Berufsspieler

#24 Berufsspieler

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Geschrieben 18 January 2004 - 01:02

Tja, fehlt immer noch die Zero-Behandlung....

Ich werde mal abschreiben, was ich hier auf einem zerflädderten, ziemlich
vergilbten DIN-A4 Blatt stehen habe.

„Während des Progressionsspieles anfallende Zero-Verluste werden getrennt notiert und fortlaufend saldiert. Durch Rundung anfallende, nicht für die Tilgung benötigte Stücke werden hiervon abgezogen. Ist die gewöhnliche Progression wieder im positiven wird aus umseitiger Liste abgelesen, mit welcher Stufe nun das Tilgungsspiel der Zero-Verluste zu beginnen ist. Gerät das Spiel hierbei erneut in einen Verlust werden nunmehrige Zero-Verluste eigens notierte und wie vor saldiert. Das Tilgen mehrerer Zero-Verlustnotierungen erfordert ein jeweils eigenes Tilgungsvorgehen, wobei mit der höchsten Notierung zu beginnen ist.“

Und wie sieht nun „umseitige Liste“ aus?

Ui, eine 31-stufige Verlustprogrssion und jeweils daneben der bei Verlust entstandene Saldo.
Erst dachte ich noch, ich hätte mich geirrt, aber nach einigem Grübeln kam ich drauf was es ist. Die Paufler-Traumprogression, angepasst an einen 2,-DM-Tisch.

2-2-2-3-4-5-6-8-10-12-15-19-23-29-36-44-55-68-84-104-128-158-195-241-297-367-453-559-690-851-1050

Ich habe sie hier nebeneinander geschrieben, spart Platz und bleibt übersichtlicher, gelle.
Warum bei 1050 Schluß ist, ist klar. Das Maximum an den 2,-DM-Tischen war in den meisten Casinos für die 1/3-Chance 1.200,-DM.

Nun muß ich ein Geständnis machen: Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern stammt aus einem Pappkoffer voller untauglicher Systemschriften, Progressionen, Permanenzen aus Travemünde, Hannover, Sylt, Bad Harzburg den ich 1976!!!! geschenkt bekam!!
Und das Blatt war damals schon dick rot durchgestrichen.

War das sachlich genug? Na, dann will ich mir doch das Vergnügen gönnen, noch etwas unsachlich zu werden.
Ja,ja, der geeignete Marsch... Mann, mit dem richtigen Matsch gewinnt auch das dämlichste Systemchen!!! Leider braucht man meist hellseherische Fähigkeiten um den zu finden.
Und dann: der Spieler selbst ist das Problem!!
Super, echt, wenn das nicht reinhaut....
Umgangssprachlich formuliert: Wenn du Glück hast läuft das Ding und du gewinnst, wenn nicht bist du eben zu dämlich!

Wenn ihr die Ohren weit aufsperrt hört ihr mein Gelächter noch in Timbuktu...

Ok, anscheinend haben sich hier doch viele noch nie mit Tilgungsstategien, Abstreich-techniken etc. beschäftigt. Für die ist das gar nicht schlecht, aber auch diese Umschichtung ist ein alter Hut. Irgendwo hat noch jemand so ein System im net eingestellt, hatte ich mir mal per mail (kostenlos!) kommen lassen, leider nach dem lesen und lachen wieder gelöscht.
Ich meine sogar von diesem Rittsteiger, kann ich aber nicht mehr genau sagen.

Für das komisch, komisch... muß ich mich insofern entschuldigen, als ich einen Systemdealer vermutet hatte, wie Dutzendspieler wohl auch. Und wenn ich mal so nachlese wie einige Newbies, bei denen Systemverkäufer vermutet wurden, niedergemacht wurden, dann war das noch richtig dezend von mir.

So, mache mir erstmal einen Pulver-Kaffee

Shotgun

Hallo Shotgun,

die Traumprogression von Max Paufler - ich habe oft mit Max Paufler korrespondiert - ist dennoch hasard und hat nicht viel mit der vernünftigen Goldstein-Progression zu tun. Alte Systemschriften habe ich meterweise. Mehr als 2000 Systeme. Die Quintessenz daraus sind wenige Schriften - die Liste umfasst so maximal 20 Bücher oder Systemschriften. Mehr nicht.

Warum also alten "Mist" ausführlich zitieren. Die Zeit dafür ist zu schade. Stimmt, sachlich war die Beschreibung. Aber warum diese Polemik. Wer vernünftig spielt, wird nie zu solchen Maximumsätzen mit 1050 Stücke kommen. So etwas gibt es nur in der Theorie von Rouletteforschern, die "ihre Sache" nicht real im Casino spielen. Darum polemisieren sie.

Ja! Der geeignete Marsch und die geeignete Progression. Abgestimmt auf die Mentalität des Nutzers. Und stimmt genau: "Der Spieler ist selbst das Problem". Und weil das so ist, habe ich gleich die Frage an Dich - ich hoffe ich darf Dich dutzen:

1. Wie oft in der Woche bist Du in der Spielbank? 2. Wie oft im Monat? 3. Welchen Umsatz macht Du? 4. Welchen Gewinn fährst Du ein? 5. Wieviel Jahre hast Du PRAKTISCHE Erfahrung? 6. Bist Du über alle Jahre hinweg vom ersten Casinobesuch bis heute per Saldo im Plus?

Ich wette gegen eine Liste von 20 guten Tipps zum Thema Roulette, die ich hier im Forum schreiben würde, dass Du die Fragen nur etwa wie folgt beantworten kannst: 1. Weniger als ein mal pro Woche. 2. Selten, weniger als 5 mal im Monat. 3. Keine Ahnung. 4. Tja soll ich hier die Wahrheit sagen? Keinen. 5. Beschäftige mich überwiegend nur theoretisch und bin halt selten im Casino. 6. Per Saldo bin ich im Minus.

Und wenn ich Recht habe, muss ich die Liste wirklich guter Tipps, die alle absolut logisch stimmig sind, und einem Spieler real im Casino erfolgreicher werden lassen, nicht hier im Forum widergeben.

---

Ja, jetzt habe ich auch polemisiert. Aber warum wohl. Ich werde dieses eine mal so schreiben. Künftig hoffe ich das vermeiden zu können. Das ist nicht mein Stil.

Übrigens wenn ich die Fragen beantworten müsste: Ich würde sie wie folgt beantworten: 1. 5 mal. 2. Ca. 20 mal. 3. Einen sehr geringen, den Umsatz schreibe ich nicht auf. Habe aber Aufzeichnungen und könnte den Umsatz nachrechnen. 4. In Stücken so viel, dass ich davon leben kann. 5. Seit 24 Jahre gehe ich ins Casino. 6. Ja.

---

Übrigens, ich würde statt Pulver-Kaffee lieber einen richtigen wählen :blink:

Ich bin auf Deine Antwort der 6 Fragen gespannt. Aber es ist nicht schlimm wenn Du kaum ins Casino gehen solltest. Ich bitte nur um Sachlichkeit, wenn Du so gut wie nur selten ins Casino gehst. Weil dort spielt nun mal die Musik, und nicht am Schreibtisch zuhause oder in diesem Forum.

So, aber nicht verärgert sein. Ich werde jetzt auch wieder sachlich. Versprochen! :crazy:

Viele Grüße, Berufsspieler

#25 Berufsspieler

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Geschrieben 18 January 2004 - 08:22

@shotgun
ich muß die Progri ja nicht durchbolzen
wenn ich z. Bsp. 10 Stck. hinlege und die sind weg
kann ich ja auf Stufe 4 (3 Stcke ) zurückgehen und erst mal
niedere Stellen tilgen. Soviel Phantasie muß sein. Erst nach + wieder höhere Sätze riskieren. solange Minus mit 3 weiterspielen
auch wenn die Tilgungskraft nicht immer gewahrt ist  so ist es doch ein probates Mittel gegen zu hohen Kapitalbedarf bei langen Minusstrecken.
aus München
Alpenschreck :topp:  :blink:  :crazy:

Hallo Alpenschreck,

:wink: Volltreffer! "Soviel Phantasie muß sein." Freut mich Deinen Beitrag zu lesen. Denn, wenn dieser Thread für jemanden einen Wert hat, dann ist es der, dass die betreffenden Personen die unbedingt in ein Casino gehen wollen, weniger verlieren müssen, weil sie sich besser auskennen.

Viele Grüße, Berufsspieler

#26 Berufsspieler

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Geschrieben 18 January 2004 - 08:40

QUOTE (leovoo @ 16 Jan 2004, 18:44)
Goldstein-Progression kann man ruhig ohne solche komplizierte Tabellen spielen.
1. Wir starten mit Minusserie 1 1 1 2 2
2. Danach geht es weiter so:
Minus-
summe | Satz
-------------------------------------
>= 07 | 3
>= 21 | 4
>= 28 | 5
>= 56 | 6

Nach Verlust muss man entweder direkt nach Goldstein weiterspielen oder nach High-Low Prinzip vorsichtiger sein und bis PLus abwarten.
Wenn sie inzwischen gewinnen, dann spielen sie weiter mit demselben Hochsatz entweder bis Serienplus oder wenn es wieder einen Verlust gibt -- dann starten sie wieder nach oben gegebene Zahlen.
Tabelle ist leicht zu memorieren: 1. Alle linksstehende Zahlen sind Mehrfache von 7
2. Wenn sie 7 und 21 nicht vergessen, dann ist die nächste Stufe mit 7+21=28 gegeben und nächste Stufe mit 7+21+28=56.

(Ich hoffe dass Jemand mein Deutsch verbessert und das alles umschreibt!)

MfG Leovoo [/quote]
Hallo Leovoo,

:blink: Stimmt! Komplizierte Tabellen braucht man gar nicht. Eine einfache Division der letzten Stellen die zu tilgen sind, reicht auch (Beschreibung der Goldstein-Progressions-Staffel). Dort wird das auch von mir so beschrieben. Die erwähnten Tabellen (Bücher) sind eine Art Hinweis um zu zeigen, dass auch andere schon in den Jahren 1940 rum die Idee der Tilgung von Stellen aufgegriffen und entwickelt haben. In alten Spielbank-Zeitungen standen schon Hinweise dazu.

Es sind viele Rouletteforscher den Weg gegangen eine "absolute Progression" zu finden, die es jedoch nicht geben kann -> siehe z.B. Kurt von Haller, Standardwerk der Roulettewissenschaft. Ich habe leider Karl Alexander nicht mehr kennengelernt. Von ihm stammt dieser Begriff. Das war vor meiner Zeit :crazy:. Lediglich mit seiner Frau kam ich nach dem Tod von Karl Alexander, der in wirklichkeit Kleinschmid hies in Kontakt.

Auch Dein weiterer Hinweis:
QUOTE
Nach Verlust muss man entweder direkt nach Goldstein weiterspielen oder nach High-Low Prinzip vorsichtiger sein und bis PLus abwarten.

ist prima! Die Goldsteinprogression beschreibt eine Progression ohne Satzfindung - also ohne Marsch. Und eine absolute Progression würde ja ohne Marsch auskommmen.

Ich finde Du hast das gut und verständlich beschrieben :wink:

Viele Grüße, Berufsspieler

#27 RCEC

RCEC

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Geschrieben 18 January 2004 - 08:51

Hallo Berufsspieler!

Aus Dir spricht eindeutig der Praktiker.

Stimme mit Dir überein,daß Stellentilgung und progressieren im Verlust die geeignesten Mittel sind um die lächerlichen -1,35% zu überwinden.

Deine Goldsteinprogression ist eben eine "sanfte" Version.

IM Prinzip ist ja die Martingale die URMUTTER aller Progressionen
1 Satz tilgt alle Verlust
Das kann man dann umverteilen
x Sätze tilgen y Verluste

Die Labouchere zb im Original immer 2 Stellen werden addiert und gesetzt,bewirkt,daß man nur halb soviele + Coups als - Coups benötigt

Was aber allen Verlusttilgungsideen fehlte ist meiner Meinung nach der "angemesse" Gewinn im Vergleich zum Risiko dem man sich schon ausgesetzt hat und im Minus war.

Was nützt es praktisch,wenn ich immer wieder +1 erreiche ,dabei aber Umsatz mache wie ALDI?

Besser ist eine Konstante Rendite dachte Ich mir.

Doch jeder soll sich selbst eine basteln können,wenn dies nicht gelingt,hat man auch am tisch nix zu suchen.

Aus spieltheoretischer Überlegung,MUSS man allerdings alles zur verfügung stehende nützen,also auch den Spread vom minimum zum maximum auch hohe einsätze

wer das dann praktiziert ist etwas anderes

doch bentley´s werden auch produziert und es gibt käufer

obwohl die bringen einen auch nur von a nach b oder?

Denke es muß folgende Parameter enthalten
Maximale Progressionstufen=Wurzel(Tischlimit)
Maximale Satzhöhe=Tischlimit
Eine abgeschlossene Verlusttilgung muß mehr als +1 bringen,opimal wäre das selbe wie bisher riskiert
Nerven aus Stahl,oder am besten gar keine :crazy:

Quasi eine Gewinnprogression innrhalb einer Verlustprogression

Deine Goldsteinprogression würde Ich für TVS und deren Whg verwenden

ist dann ähnlich einem EC-Spiel

Satz auf die zuletzt gefallenen 3 TVS

servus
gb

#28 Berufsspieler

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Geschrieben 18 January 2004 - 08:58

Danke, Berufsspieler. Hatte mir so etwas Ähnliches schon gedacht. Bin gespannt, was Du zu den anderen Beiträgen noch sagen wirst.

Sicher hast Du zu Thema „Marsch / Satzstrategie" auch noch eine Menge auf Lager. Wie wär´s mit einem neuen Thread?

Ich teste Deine Progression gerade bei einem Spiel auf Serienabbruch, das sich an der mathematisch zu erwartenden Normalverteilung orientiert. Also theoretisch zu erwartende Verteilung von 1er, 2er, 3er etc. Serien unter zusätzlicher Berücksichtigung von Rot und Schwarz. Im Zweifelsfall hat dann die Intuition das letzte Wort. Bisher läuft´s gut – teste aber auch erst seit kurzem.

Anyway – noch mal Danke für den Input.

Ankchy :blink:

Hallo Ankchy,

ich kann und werde nur Anregungen geben können. Der Mensch ist halt selbst seines Glückes Schmid" :crazy: . Du kannst gerne einen neuen Thread aufmachen oder eigentlich müsste es einen zu Märsche doch hier im Forum geben? Ich melde mich dann auch gelegentlich zu Wort :wink:

Viele Grüße, Berufsspieler

#29 Berufsspieler

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Geschrieben 18 January 2004 - 09:08

Zum letzten Mal gebe ich meinen Senf dazu.

Ja, Berufspieler, ich bitte Dich darum.
Um die Quintessenz Deines Erfahrungs - Know - hows
auf den einfachen Chancen.

Nur - wenn sich schon Psychotherapeuten und Gitarrenlehrer
ihre Lernlektionen vergolden lassen,
welches Interesse hättest Du, Deine ertüftelte Rezeptur ohne angemessene Gegenleistung auf dem Tablett zu servieren, wie einen roten Teppich auszurollen ?

Denn beim so - wie - Du - machen, darauf liefe es wohl hinaus,
ginge es je nach Stückgröße darum, ein paar tausend Euros
mehr im Monat und sich Optionen für ein angenehmes Leben
zu verschaffen.

Erkenntnistheoretisches Forschungsinteresse an der Ludografie
dürfte nur rudimentär der Impuls sein, ungeduldig
Deine Darlegungen zur Gewinnsaldo - Optimierung zu erwarten
und Dich zu bitten, Deine Mitteilsamkeit zu verstärken.

Hallo Casiyes,

ich möchte noch einmal auf Deinen Beitrag eingehen. :crazy:

Ein System vorzustellen, oder wie Du es am 15.1. 20:45 schreibst "... welches Interesse hättest Du, Deine ertüftelte Rezeptur ohne angemessene Gegenleistung auf dem Tablett zu servieren, wie einen roten Teppich auszurollen ?" habe ich nicht. Das maximale was ich geben werde sind Zutaten zu einer Rezeptur. Demnach Tipps und Tricks. Erlesenes, und Ertüfteltes -> Und schließlich praktisch Umgesetztes. Denn nur ein real gesetzter Coup zählt. Theoretisieren kann man ja viel, das wissen wir alle. Aber wer hat den Schneid das auch im Casino Tag für Tag durchzuziehen?

Viele Grüße, Berufsspieler

#30 Berufsspieler

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Geschrieben 18 January 2004 - 09:57

[quote name='RCEC' date='18 Jan 2004, 08:51'] Hallo Berufsspieler!

Aus Dir spricht eindeutig der Praktiker.

Stimme mit Dir überein,daß Stellentilgung und progressieren im Verlust die geeignesten Mittel sind um die lächerlichen -1,35% zu überwinden.

Deine Goldsteinprogression ist eben eine "sanfte" Version.

IM Prinzip ist ja die Martingale die URMUTTER aller Progressionen
1 Satz tilgt alle Verlust
Das kann man dann umverteilen
x Sätze tilgen y Verluste

Die Labouchere zb im Original immer 2 Stellen werden addiert und gesetzt,bewirkt,daß man nur halb soviele + Coups als - Coups benötigt

Was aber allen Verlusttilgungsideen fehlte ist meiner Meinung nach der "angemesse" Gewinn im Vergleich zum Risiko dem man sich schon ausgesetzt hat und im Minus war.

Was nützt es praktisch,wenn ich immer wieder +1 erreiche ,dabei aber Umsatz mache wie ALDI?

Besser ist eine Konstante Rendite dachte Ich mir.

Doch jeder soll sich selbst eine basteln können,wenn dies nicht gelingt,hat man auch am tisch nix zu suchen.

Aus spieltheoretischer Überlegung,MUSS man allerdings alles zur verfügung stehende nützen,also auch den Spread vom minimum zum maximum auch hohe einsätze

wer das dann praktiziert ist etwas anderes

doch bentley´s werden auch produziert und es gibt käufer

obwohl die bringen einen auch nur von a nach b oder?

Denke es muß folgende Parameter enthalten
Maximale Progressionstufen=Wurzel(Tischlimit)
Maximale Satzhöhe=Tischlimit
Eine abgeschlossene Verlusttilgung muß mehr als +1 bringen,opimal wäre das selbe wie bisher riskiert
Nerven aus Stahl,oder am besten gar keine :blink:

Quasi eine Gewinnprogression innrhalb einer Verlustprogression

Deine Goldsteinprogression würde Ich für TVS und deren Whg verwenden

ist dann ähnlich einem EC-Spiel

Satz auf die zuletzt gefallenen 3 TVS

servus
gb

Hallo RCEC,

genau. Die Urmutter ist der Paroli-Satz. Und diese häftige Progression ist gar nicht mal so schlecht. Die lächerlichen -1,35 Prozent zu überwinden ist nicht sehr schwer. Denn was bedeutet denn das auf den EC. Dass man als EC-Spieler innerhalb 78 gesetzten Coups im Mittel 36 mal gewinnt und 38 mal verliert. Die Differenz sind 2 Coups a' einem halben Stück. Das war es schon!

Du schreibst mit Recht:
[quote]Was aber allen Verlusttilgungsideen fehlte ist meiner Meinung nach der "angemesse" Gewinn im Vergleich zum Risiko dem man sich schon ausgesetzt hat und im Minus war.

Was nützt es praktisch,wenn ich immer wieder +1 erreiche ,dabei aber Umsatz mache wie ALDI?


Eine "Konstante Rendite" darf nicht einen unüberschaubaren Umsatz bedeuten. Deswegen mache ich bei einer Progression beides. Ich versuche Verluste in Grenzen zu halten, jedoch abgestimmt auf den Erwarungswert der Erscheinung der zu setzenden Chance.

[quote]Denke es muß folgende Parameter enthalten
Maximale Progressionstufen=Wurzel(Tischlimit)
Maximale Satzhöhe=Tischlimit
Eine abgeschlossene Verlusttilgung muß mehr als +1 bringen,opimal wäre das selbe wie bisher riskiert
Nerven aus Stahl,oder am besten gar keine :crazy:

Quasi eine Gewinnprogression innrhalb einer Verlustprogression

Zu diesen Parametern kommt dann noch die noch fehlende Variable "Erwartungswert der zu setzenden Chance" dazu. Dann sieht das schon ganz gut aus.

Eine Gewinnprogression innerhalb einer Verlustprogression ist auch ein probates Mittel. Schwer, aber nicht unlösbar. So etwas habe ich auf den Dutzenden schon kombiniert, da hier die elegante Auszahlungsquote von 2/3 die Möglichkeit bietet, dass ein Verlust nicht gleich einen Angriffsverlust verursacht.

Den Spread zu beachten ist wichtig. Auch hohe Sätze zu wagen! Da Du schreibst "Nerven aus Stahl,oder am besten gar keine ;-)" - will ich auch dazu antworten: Ich habe aus verschiedenen Gründen einen interessanten Bezug zum Geld. Dieser verursacht bei mir "Nerven aus Stahl" - nicht jedoch, dass ich keine Nerven habe. Ich stelle jedoch dem Casino eine Kraft (aus Emotionslosigkeit) entgegen, die andere regelmäßige Besucher oft in Erstaunen bringt.

Interessant ist Dein Hinweis die Goldstein-Progression auf die drei letzten TVS anzuwenden. Ein Bekannter und Dauergast im Casino versucht mich immer dazu zu bewegen die TVS ins Kalkül zu fassen. Was aber funktioniert gibt man nicht gerne auf. Daher höre ich bei meinem Bekannten interessiert zu, mache aber dennoch meins :wink: .

Wie wäre etwas konkreter beschrieben Dein Ansatz auf den TVS? Ich selbst würde die TVS anhand des 2/3 Gesetzes anpacken!

Viele Grüße, Berufsspieler




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