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Goldstein-Progression


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165 Antworten in diesem Thema

#1 singleman

singleman

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Geschrieben 15 September 2003 - 08:30

Hallo Hobbyroulettisten!

Hab heut mal wieder ein wenig in diesem forum geschmökert, bin dabei über die GOLDSTEIN-PROGRESSION gestolpert, wer kann mir mehr dazu sagen, bitte möglichst detailliert.

danke im voraus.

#2 Berufsspieler

Berufsspieler

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Geschrieben 14 January 2004 - 14:58

Hallo sigleman,

ich habe von einem Bekannten Deine Fragestellung mitbekommen und habe mich entschlossen darauf zu antworten. Die Goldstein-Progression ist eine Progressionsmethode der Gattung Stellentilgung.

Entstanden ist die Progression nach der Idee "Traumprogression von Max Paufler".
Damals dachte ich viel über Progressionstechniken nach. Ein Dutzend-Fan war ich ohnehin. Aber die Traumprogression ist extrem kapitalintensiv!

Damals (1985) entstand dann meine Progressionsidee, die ich "Goldstein-Progressions-Staffel" nannte.

Der Autor der Traumprogression (Max Paufler) zeigte auf, wie der Verlauf der Satzsteigerungen ist, wenn ein Gewinn stets drei Verluste tilgt. Unter der Überschrift „TRAUMPROGRESSION“ wurde eine Satztechnik präsentiert, die nach dem zwanzigsten Verlustsatz mit einem Minus von 344 Stücke abschließt

Als Basis-Idee ist die im Roulette-Magazin veröffentlichte Progression nicht schlecht; wer sich jedoch schon einmal näher mit den Drittelchancen befaßt hat, kennt auch den möglichen Ecart welchen es zu bewältigen gilt. Daß ein Dutzend 12 bis 20 mal hintereinander nicht erscheint ist durchaus alltäglich!

Zahlreiche „erfundene“ Progressionstechiken der vergangenen Jahrzehnte haben immer wieder die gleiche Schwäche aufgezeigt: Sie zehren zu sehr am Kapital und bringen dadurch den Spieler unnötig in Bedrängnis. Ob Martingale, Amerikanische Absteichprogression, Whittacker-Progression, usw. - mit wenigen Ausnahmen sind alle Progressionen, welche im Verlust gesteigert werden, für ein praktikables kapitalschonendes Spiel nicht geeignet.

Eine Ausnahme zeigt jedoch meine Goldstein-Progression auf, die durch ständiges Umverteilen der Verluste keine zu hohen Sätze erzeugt. Die Tilgungskraft gemäß der Zielvorgabe „Ein Gewinn tilgt drei Verluste“ bleibt unverändert erhalten!

Statt 344 Stücke benötigt die Golstein-Progression lediglich 78 Stücke.

Damit ist die Goldstein-Progression-Staffel eine der besten Progressiontechniken überhaupt.

Diese Behauptung kann ich aufstellen, da ich immer noch mit der gleichen Progressionstechnik arbeite. Dies im Jahr 2004. Allerdings bin ich jetzt auf dein Einfachen Chancen "zuhause" :lol:

Wenn Interesse besteht, kann ich näheres zur Goldstein-Progression mitteilen. Ich gebe gerne auch Beispiele. Jedoch werde ich mich nicht auf allgemeine Diskussionen einlassen oder anderen Prüfungsarbeit abnehmen. Dazu ist mir die Zeit zu schade.

Viele Grüße, Berufsspieler

#3 Arnd

Arnd

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Geschrieben 14 January 2004 - 16:52

Hallo Berufsspieler,

es hört sich an,als ob du die Goldstein-Progression erfunden hast.Nun spielst du die EC.Wie läßt sich die Goldstein-Progression auf die EC anwenden?
Kannst du dafür die Staffelung angeben?
Hast du immer damit Erfolg?
Auf eine Antwort würde ich mich freuen!

MfG Arnd

#4 Casiyes

Casiyes

    Gewinnertyp

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Geschrieben 14 January 2004 - 17:06

Berufsspieler signalisiert, Du bestreitest Deinen Lebensunterhalt
durch Arbeit im Casino.

Ein Stümper kannst Du nicht sein, denn dann wäre sehr schnell Schluß
mit der beruflichen Tätigkeit.

Auf den einfachen Chancen daheim.

Dir fehlt die Zeit und vor allem die Motivation.

Aber dennoch meine Bitte - wärest Du bereit, einige wenige Sätze zu tippen
über Deine Erfahrungen und derzeitige Sichtweise,
durch welches Geldmanagement ( Veränderung der Stückgröße )
und durch welche Art die einfachen Chancen zu bespielen
( in allgemeinster Form ) Berufserfolg ermöglict wurde.

Ein " wenn und aber ", ein wir sprechen uns 100 000 Coups später
wird es von mir nicht geben.

Versprochen.

#5 Spigero

Spigero

    Tüftler

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Geschrieben 14 January 2004 - 17:27

Paufler kommt bei einer Auszahlung mal Zwei mit 344 Stück gerade mal 20 Spiele aus.

Die Goldstein Progression bei einer Auszahlung 1 zu 1 mit 78 Stück auch 20 Spiele?? Beachtlich!!

Ich würde mir gerne die Prüfungsarbeit auferlegen. Wenn du so nett sein würdest und die Progression uns Staunenden Lesern zur kenntniss bringst.

Danke

#6 mylord

mylord

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Geschrieben 14 January 2004 - 17:38

Hallo Berufsspieler,

schön dich hier zu sehen ! :) :lol: :lol:

:lol: freu,freu,freu :)

Ich und viele Kenner aus einem anderen Forum, haben deine Beiträge immer sehr hoch eingestuft.

Freue mich sehr auf Interessante Beiträge von Dir. :) :lol: :)

Eingefügtes Bild

Gruss

mylord :) :)

Wow, ein Juwel ist erschienen !

Dieser Mann hat was auf dem Kasten !

#7 David Cooper

David Cooper

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Geschrieben 14 January 2004 - 18:51

@ Berufsspieler

Schließe mich Mylord vollkommen an!

!Willkommen im Paroli Forum! Nice to see you here!

Gruß

David Cooper


PS:
brauchst auch nicht zu antworten, weil es ja keine fachliche Frage ist, sondern einfach nur ein WILLKOMMEN! :lol:

#8 Berufsspieler

Berufsspieler

    Stratege

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Geschrieben 15 January 2004 - 15:47

Es klappt doch noch früher mit der Vorstellung der Grundregeln. Mein Rechner schein sich wieder gefangen zu haben!

Hier nun die Goldstein-Progressions-Staffel


Hinweis:



Alle Rechte an dieser Progressionsidee liegen bei mir. Die Strategie ist von jedem für den persönlichen Bedarf nutzbar. Sie darf jedoch nicht außerhalb dieses Forums publiziert oder gar vertrieben werden. Die Progressionsstrategie ist als Progressionsanregung gedacht und gehört in die Gattung der Stellentilgung. Eine Garantie für Gewinne wird nicht übernommen.

- Berufsspieler -




Die Goldstein-Progressions-Staffel


Eine optimierte Traumprogression
auf den Drittelchancen
von
Peter Goldstein




Limitierte Erstauflage, Dezember 1985
2. Auflage, Dezember 1996
3. Auflage, April 1997
© 1985-2004 Peter Goldstein



Die Goldstein-Progressions-Staffel



Vorwort



Der Grundgedanke der folgenden Goldstein-Progression stammt von einem
Progressionsvorschlag von Max Paufler.



Im Heft-Nr. 38 erschien im Jahr 1985 in der Zeitschrift Roulette-Magazin
unter der Rubrik „Basis-System für Casino-Neulinge - Anregungen für Profis“
ein Progressionsvorschlag für Dutzende und Kolonnen.



Der Autor Max Paufler zeigte auf, wie der Verlauf der Satzsteigerungen ist,
wenn ein Gewinn stets drei Verluste tilgt. Unter der Überschrift
„TRAUMPROGRESSION“ wurde eine Satztechnik präsentiert, die nach dem
zwanzigsten Verlustsatz mit einem Minus von 344 Stücke abschließt



Als Basis-Idee ist die im Roulette-Magazin veröffentlichte Progression nicht
schlecht; wer sich jedoch schon einmal näher mit den Drittelchancen befaßt
hat, kennt auch den möglichen Ecart welchen es zu bewältigen gilt. Daß ein
Dutzend 12 bis 20 mal hintereinander nicht erscheint ist durchaus alltäglich!



Zahlreiche „erfundene“ Progressionstechiken der vergangenen Jahrzehnte
haben immer wieder die gleiche Schwäche aufgezeigt: Sie zehren zu sehr
am Kapital und bringen dadurch den Spieler unnötig in Bedrängnis. Ob
Martingale, Amerikanische Absteichprogression, Whittacker-Progression,
usw. - mit wenigen Ausnahmen sind alle Progressionen, welche im Verlust
gesteigert werden, für ein praktikables kapitalschonendes Spiel nicht
geeignet.



Eine Ausnahme zeigt die folgende Goldstein-Progression auf, die durch
ständiges Umverteilen der Verluste keine zu hohen Sätze erzeugt. Die
Tilgungskraft gemäß der Zielvorgabe „Ein Gewinn tilgt drei Verluste“ bleibt
unverändert erhalten!



Statt 344 Stücke benötigt die Golstein-Progression lediglich 78 Stücke.



Damit ist die Goldstein-Progression-Staffel eine der besten Progressiontechniken überhaupt.



Die wesentlichen Merkmale



Nachfolgend möchte ich einen Überblick über die wesentlichen Kriterien
meiner Progressions-Staffel geben:



- Die Progression gehört zur Gattung der Stellentilgung. Ein Gewinn soll
immer die letzten drei Verluste tilgen.



- Gesetzt wird auf ein Dutzend. Progressiert wird im Verlust.



- Die Progressions-Staffel ist aufgeteilt in Zeilen und Spalten.



- Sobald die Verluste getilgt sind, wird wieder mit einem Stück gesetzt.
Welcher Marsch verwendet wird, ist nicht Bestandteil dieser Progressions-studie.



Ermittlung der nächsten Satzhöhe



Coup-Nr. Einsatz in Stücken

----------------------------

1 1

2 1

3 1

4 2 (tilgt die letzten 3 Verluste und noch +1 Gewinn

5 2 (tilgt die letzten 3 Verluste, noch 1 Stück Verlust

6 3 (tilgt die letzten 4 Verluste, noch 1 Stück Verlust



Der letzte verlorene Einsatz wird gestrichen und spaltenweise umverteilt

(siehe Buchungsbeispiel). In obigem Beispiel werden die 3
Stücke Verlust von Coup-Nr. 6 gestrichen. Anstatt 3 Stücke in Coup-Nr. 6
und 1 Stück in Coup-Nr. 3, schreiben wir bei beiden eine 2 an.
Wollten wir in Coup-Nr. 7 mindestens die letzten drei Einsätze tilgen, so
müßten wir nun auf ein Dutzend 4 Stücke setzen. Damit könnten wir Coup-Nr.
4, 5 und 6 streichen und sogar Coup-Nr. 3.
Streichen wir aber die hohen Sätze ab und verteilen sie auf die gesamte
Spalte um, erreichen wir die gleiche Tilgungskraft und kommen trotzdem
nicht in so hohe Einsätze wie bei der 'Traumprogression auf Dutzende' von
Max Paufler.
Wenn wir progressieren, muß unsere Bestrebung sein Verluste zu tilgen, und
nicht hohe Einsätze zu riskieren.



In der letzten Spalte 15 der Staffel hätten wir 21 mal verloren und könnten
den Verlust mit 7 Gewinnen wieder tilgen. Dies entspricht genau dem
mathematischen Erwartungswert 7:21 = 1:3. Der 22 Coup mit 6 Stücken
würde die letzten 3 Verluste von jeweils 4 Stücken zurückgewinnen. Sofern
Coup-Nr. 22 gewinnt, ist Coup.-Nr. 19, 20 und 21 zu streichen. Nun müßten
wir wiederum 6 Stücke setzen um die Coup-Nr. 16, 17 und 18 streichen zu
können.
Natürlich kann man diese Staffel weiter verfeinern (siehe Seite 7), das
Hauptziel einer Progression sollte aber sein Verluste zu tilgen bzw. möglichst
sicher wieder in die Gewinnzone zu gelangen. Eine Progression dient dem
erfahrenen Spieler zur Zeitoptimierung.
In der nachfolgenden Übersicht gehen wir von 20 Verlusten in Folge aus:



Buchungsbeispiel bei 20 Verlusten in Folge

Umverteilungsspalten im Verlust
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Saldo
Zeile +/-
1 - 1 1 1 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 4 -1
2 - 1 1 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 4 -2
3 - 1 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 4 4 -3
4 - 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 4 4 -5
5 - 2 2 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 4 4 4 -7
6 - 3 2 2 2 2 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 -10
7 - 3 2 2 2 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 -13
8 - 3 2 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 -16
9 - 3 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 -19
10 - 4 3 3 3 3 3 3 4 4 4 4 4 -23
11 - 5 3 3 3 3 4 4 4 4 4 4 -28
12 - 5 3 3 3 4 4 4 4 4 4 -33
13 - 5 3 3 4 4 4 4 4 4 -38
14 - 5 4 4 4 4 4 4 4 -43
15 - 5 4 4 4 4 4 4 -48
16 - 6 4 4 4 4 4 4 -54
17 - 6 4 4 4 4 4 -60
18 - 6 4 4 4 4 -66
19 - 6 4 4 4 -72
20 - 6 4 4 -78
21 - 6 4
22 6



Bei 20 Verlustensätzen in Folge sind 1 +1 +1 +2 +2 +3 +3 +3 +3 +4 +5 +5
+5 +5 +5 +6 +6 +6 +6 +6 = 78 Stücke aufgebraucht.



Teil 2 folgt.
Viele Grüße - Berufsspieler - :crazy:)

#9 Berufsspieler

Berufsspieler

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Geschrieben 15 January 2004 - 15:55

Teil 2:



Die Regeln der Goldstein-Progressions-Staffel



1. Die Staffel ist aufgeteilt in Zeilen und Spalten. Pro Zeile wird ein Coup
eingetragen. Die Spalten dienen zum Umverteilen der Verlustsätze.

2. Die ersten fünf Sätze im Verlust sind: 1, 1, 1, 2, 2.

3. Ein Gewinn soll immer die letzten drei Verluste tilgen. Um den nächsten
Satz zu erhalten, werden die letzten drei verlorenen Sätze addiert und
danach, entsprechend der Auszahlungsquote auf den Drittelchancen (2:1),
halbiert, wobei wir ggf. aufrunden.

4. Sobald ein Satz auf einem Dutzend respektive einer Kolonne gewinnt,
werden die dadurch getilgten Verluste gestrichen (letzten drei verlorenen
Sätze).

5. Durch das Aufrunden der Satzhöhe kann es passieren, daß wir mehr
gewinnen, als wir in den letzten drei Verlustzeilen verloren haben. Ist dies
der Fall, so wird der Gewinnüberschuß mit einem früheren Verlust (aus
einer höheren Zeile als die letzten drei Verlustzeilen) verrechnet. Halten
Sie sich immer vor Augen, daß die neu ermittelte Satzhöhe so niedrig als
möglich ist. Das erreichen Sie nur, wenn Sie Rundungsgewinne mit alten
Verlusten verrechnen.

6. Nach einem Gewinn werden die noch offenen Verluste in die nächste
Umverteilungsspalte umgeschrieben.

7. Sobald die Verluste getilgt sind, wird wieder mit einem Stück gesetzt.

8. Zero wird nicht als normaler Verlustsatz verbucht, sondern der
Stückverlust wird getrennt gebucht. Der neue Satz hat die gleiche
Stückzahl wie bei dem Verlustsatz durch Zero! Es erfolgt eine separate
Tilgung der Zeroverluste!
Um sich mit der Goldstein-Progressions-Staffel vertraut zu machen, folgt auf
der nächsten Seite ein Beispiel mit der Plus-/Minus-Sequenz: - - - - - - - + - - + - + - +


Tips für weiteren Optimierungsmöglichkeiten


Setzen Sie sich ein Staffel-Verlustlimit (maximale Staffelzeile; z.B. minus 78
Stücke).



„Platzt“ diese Progression, verteilen Sie lieber bereits erlittene Verluste auf
eine neue/zweite Staffel um, als weitere Staffelzeilen hinzuzufügen. Dies
könnte z.B. durch eine einfache Überlagerung geschehen.



Die Original Traumprogression auf Dutzende



Hier der kapitalintensive Progressionsauswirkung der Original-Traumprogression
aus dem Roulette-Magazin (Heft Nr. 38, 1985):




Coup Satzhöhe Saldo
--------------------
1 1 -1
2 1 -2
3 1 -3
4 2 -5
5 2 -7
6 3 -10
7 4 -14
8 5 -19
9 6 -25
10 8 -33
11 10 -43
12 12 -55
13 15 -70
14 19 -89
15 23 -112
16 29 -141
17 36 -177
18 44 -221
19 55 -276
20 68 -344



Bei diesem Minus ist ein weiterer Kommentar wohl überflüssig! Die Goldstein-Progressions-Staffel hingegen benötigt bei gleichen Bedingungen lediglich 78 Stücke!



Wichtige Regeln zum Schluß, die Sie stets beherzigen sollten


  • Ein gutes System hat einen Marsch (wohin zu setzen ist) und eine
    Satztechnik (wieviel zu setzen ist). Mit der Goldstein-Progressions-Staffel
    haben Sie eine der besten Progressionstechniken in Ihren Händen.

  • Die Umverteilung der Verluste in die Spalten der Progressionsstaffel wirkt
    sich extrem kapitalschonend aus.
  • Grundsätlich gilt bei jeder Strategie: Nur die ersten Sätze bringen Gewinn.
    Daher: Sind Sie erst einmal in höheren Verlustsätzen, laufen Sie nie
    bereits verlorenem Geld hinterher. Handeln Sie systematisch und kühl. Sie
    entscheiden wann, wieviel und wohin Sie setzen.

  • Jeder Spieler sollte vor dem Besuch im Casino ausreichend
    „Trockenübungen“ anhand authentischer Permanenzen durchführen. Eine
    Garantie für Gewinne kann nicht übernommen werden.


Richtig eingesetzt kann diesese Progressionstechnik kapital- und nervenschonender eingesetzt werden.



Nochmals sei darauf hingewiesen, dass ein geeigneter Marsch unabdingbar ist. Ein Marsch war nicht Bestandteil dieser Progressionsstrategie.



********* Ende *********


:crazy: So, nun können alle, die es möchten, Fragen stellen. Ich gehe darauf ein und gebe auch Antwort auf offene Punkte usw.

Zitat: Eine Progression ist nur so gut, wie derjenige, der die Progression anwendet.

Viele Grüße, Berufsspieler

#10 Spigero

Spigero

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Geschrieben 15 January 2004 - 19:37

@ Berufsspieler

Für Dutzende und höher eine brauchbare Verlustprogression.

Mein Interesse gilt den ECH. Nach deiner Ankündigung ist diese Progression auf ECH übertragbar.

Welche Änderungen werden an der Progression vorgenommen um die geringe Auszahlung 1 zu 1 zu egalisieren.

Danke

#11 Greg

Greg

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Geschrieben 15 January 2004 - 22:43

@Berufsspieler

Gibt es die Goldstein-Progressions-Staffel auch für TVS ?

Gruss :blink:

Greg

#12 Berufsspieler

Berufsspieler

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Geschrieben 16 January 2004 - 00:30

Hallo,

ich möchte erst einmal allgemein antworten und darauf verweisen, was ich heute Nachmittag geschrieben habe:p

Eine Progression ist nur so gut, wie derjenige, der die Progression anwendet.
Und das Gleiche gilt auch für den Marsch.

Und überhaupt ... ich frage ich mich nach so vielen Jahren wo ist eigentlich für so viele "Spieler" das Problem? Es ist doch eigentlich egal was man setzt. Wenn es ein "Rouletteproblem" gibt, - und hier und da liest man diesen Begriff - dann ist man selbst das Problem!

Es sind auf den EC lediglich 1,35 Prozent zu überwinden!
Auf den anderen Chancen (z.B. den Dutenden/Kolonnen) 2,7 Prozent, und auf den Pleins halt mal EXTREME 5,4 Prozent (da Tronc).

Auf den EC bedeutet dies, innerhalb 74 Coups mindestens ein Stück mehr zu gewinnen, dann würde man auf Dauer im Casino spielen können ohne "draufzuzahlen" - ungeachtet Spesen! Also sind real auf den EC mehr Stücke zu holen als nur das eine Stück. Ein Stück bedeutet pro Rotation (37 Coups) nicht den Zerotribut von 0,5 Stücke abzugeben.

Nun zu den Fragen von Casiyes:

Wenn also mit einer Satztechnik (demnach Progression) auf den EC nicht auf Dauer gewonnen wird ... ja was bedeutet das denn? Es bedeutet, das die betreffende Person nicht geeignet ist und entweder

1. Die falsche Strategie ausgesucht hat - also ungeeignet ist, die richtige Strategie zu finden
2. Emotional und rational nicht in der Lage ist, den Zerotribut zu überwinden.

Du fragst nach der Umsetzung auf den EC. Ich will hier kein Rätsel eröffnen. Im Gegenteil. Es ist für jeden einfach die Stellentilgung auf die EC umzusetzen. Ich schrieb nämlich, dass die Goldsteinprogression zur Gattung de Stellentilgung gehört. Ein Gewinn tilgt x,y Verluste. Alles weitere ist einfach und jedem nach seiner Mentalität und Eignung überlassen. Z.B. kann Ein Gewinn 1,2 Verluste tilgen usw. Folgende Bücher geben darüber Tabellen:

Progressieren auf Einfache Chancen mit 2,0-1,5-1,33-1,2 Stellentilgung + Ergänzungen
Dipl.-Ing. J. Hartmann
L. Kichler
Untermünstertal im Schwarzwald

Durchschnittsprogression, Tabelle mit 1,33 Stellentilgung (Auszug)
Wiesbadener Patentauswertung und Erfinderhilfsmittelvertrieb
Uhlandstraße 16
Wiesbaden

Beide Schriften sind aus heutiger Sicht uralt. Mit dem Computer kann sich jeder mit MS Excel solche Tilgungstabellen selbst erstellen.

Nur bei einem hapert es bei der Mehrzahl der Casinobesuchern: Sie können das einmal erarbeitete nicht "durchziehen". Demnach auch in höheren Sätzen verliert der eine oder die andere die Nerven, bricht ab, modifiziert, usw. Resultat: Verlust, und zwar mehr als der mathematische mögliche Verlust, den man ja lediglich mit einer vernünftigen Strategie erleiden dürfte!

Warum ist das so? Weil im Grunde nur der Mensch das Problem darstellt. Seit dem ich das begriffen habe, läuft es bei mir gut.

Stichwort: "Gewinnsaldo-Optimierung". Diesen Begriff von Dir finde ich gut. Er zeigt, dass Du Dich mehr als durchschnittlich mit der Materie befasst! Erkenntnisse / Forschungsinteresse an der Ludografie / Ludographie ist so eine Sache ... warum sollte ich an meiner Sache Änderungen durchführen?

Zu "Nur - wenn sich schon Psychotherapeuten und Gitarrenlehrer ihre Lernlektionen vergolden lassen": Ich bin weder Gitarrenlehrer usw. Viele Menschen möchten immer etwas nur geben, wenn sie dafür auch etwas bekommen. Karl Marx, der ein Deutscher war, hatte zwar den idealen Kommunismus beschrieben, jedoch ist der Mensch wohl nicht so entwickelt, dass er den Idealen Kommunismus leben kann. Es wird immer Menschen geben, die aus etwas Kapital schlagen möchten. Im Kapitalismus ist das auch legitim, nicht jedoch auf Basis der Übervorteilung oder Ausnützung anderer!

Ich habe weder das eine, noch das andere vor. Mit der Goldstein-Progression habe ich berichtet und damit Anregungen für weitere Forschungen gegeben. Vielleicht wird jemand deswegen weniger verlieren. Z.B. statt 344 Stücke nur 78 Stücke! Dann ist schon viel erreicht.

Anderen gebe ich mit der Goldstein-Staffel den Hinweis darüber nachzudenken, dass mit gleicher Mathematik und mit gleicher Wahrscheinlichkeit weniger verloren werden muss.

Zur Frage von Spigero:

Hier sei nochmals auf das Geschriebene weiter oben verwiesen: Ein Gewinn tilgt x,y Verluste. Alles weitere ist einfach und jedem nach seiner Mentalität und Eignung überlassen. Z.B. kann Ein Gewinn 1,2 Verluste tilgen. Jede Chance hat seine entsprechende Auszahlungsquote. Diese gilt es in der Stellentilgung entsprechend zu beachten.

Zur Frage von Greg:

Auch hier gilt das Geschriebene von eben. Die Auszahlungsquote bei den T6 (TVS) sind 5 Stücke. Die Stellentilgung kann demnach flacher erfolgen. Die Auszahlungsquote ist halt auch hier zu beobachten.

Viele Grüße, Berufsspieler

#13 ankchy

ankchy

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Geschrieben 16 January 2004 - 10:27

Setzen Sie sich ein Staffel-Verlustlimit (maximale Staffelzeile; z.B. minus 78 Stücke).

„Platzt“ diese Progression, verteilen Sie lieber bereits erlittene Verluste auf
eine neue/zweite Staffel um, als weitere Staffelzeilen hinzuzufügen. Dies
könnte z.B. durch eine einfache Überlagerung geschehen.



Kannst Du hierfür noch ein Beispiel geben?

Ansonsten vielen Dank für die tolle Anregung. :blink:

Ankchy

#14 Ka-Ching

Ka-Ching

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Geschrieben 16 January 2004 - 11:49

@Berufsspieler

Dem Wunsch von ankchy bezüglich Staffelumverteilung nach -78 Stücken schließe
ich mich an.

@Greg

Bei der TVS köntest Du es etwa so anstellen: Du setzt 12% eines fiktiven Verlusts
auf eine bestimmte TVS. Im Gewinnfall sinkt der fiktive Verlust auf 40 % von vorher.
Nach 8 Minus infolge ist der fiktive Verlust der dazu reziproke Wert von 250 %. Du
tilgst mit einem Gewinn 8 Verluste. Sehen wir uns aber auch an, wie Berufsspieler
aus einer Staffel zweie macht.

Ciao
Ka-Ching

#15 Spigero

Spigero

    Tüftler

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Geschrieben 16 January 2004 - 13:53

@ Berufsspieler,

ich kenne sehr wohl die Bücher von Balke und Hartmann. Meine Aufmerksamkeit gehört nun mal den Progressionen.

Die Aussage ein Gewinn tilgt drei vorhergehende Verluste auch bei ECH. War deine Ankündigung.

Die Goldstein-Progression erinnert mich doch sehr an die Progressionen aus Tepperweins Buch "Der R-S". Auf Dutzend sowie auf ECH.

Trotzdem Dank




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