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Das große POKER-LEXIKON


37 Antworten in diesem Thema

#1 PsiPlayer

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Geschrieben 08 October 2011 - 20:02

Das große POKER-LEXIKON
für TEXAS HOLD’EM NO LIMIT

In den meisten Poker-Glossar-Veröffentlichungen findet man kaum mehr als 200 Begriffe. Oft ist genau der Begriff nicht zu finden, den man gerade sucht. Um dem abzuhelfen ist meine Vorstellung, dass dieses POKER-LEXIKON eines der umfassendsten Begriffsbeschreibungen wird, wenn es darum geht, jede nur mögliche Formulierung oder Redewendung über das POKERSPIEL, insbesondere dem Texas Hold’em No Limit, zu finden.

So wird dies ein lebendiges Lexikon, dass mit jedem neuen Begriff wächst. Darum bitte ich die interessierten Leser mitzumachen und nachzuprüfen, ob sie einen bestimmten Begriff hier finden oder nicht. Wenn sie einen Begriff kennen und ihn hier nicht finden, oder mit ergänzender Begriffsbeschreibung dienlich sein können, dann bitte ich ebenfalls darum, diesen Begriff oder die Ergänzung hier zu posten. Ich habe die Möglichkeit diesen neuen Begriff nachträglich einzufügen, sodass das Lexikon immer auf dem letzten Stand ist. Für jeden Anfangsbuchstaben, 24 an der Zahl, ist ein eigenes Posting vorbereitet, sodass eine einfache und schnelle Durchsuchung gewährleistet ist.

Der letzte Stand umfasst 568 Begriffe
(einschließlich der Kürzel):


01. A = 25
02. B = 62
03. C = 44
04. D = 33
05. E = 14
06. F = 40
07. G = 14
08. H = 26
09. I = 9
10. J = 7
11. K = 13
12. L = 29
13. M = 20
14. N = 9
15. O = 24
16. P = 35
17. Q = 4
18. R = 28
19. S = 68
20. T = 29
21. U = 11
22. V = 7
23. W = 14
24. X = 3
568

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 15 October 2011 - 23:10.


#2 PsiPlayer

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Geschrieben 08 October 2011 - 20:06

A


ABC-Player
Ein ABC-Spieler ist ein vorhersagbarer Spieler, der blind nach System spielt.

ABWARTEN
siehe »Check«

ACE RAG
Ass mit niedrigem Kicker

ACES FULL
Ein Full-House mit drei Assen.

ACES UP
Eine Hand mit zwei Paaren, von denen eines ein Ass-Paar ist.

ACTION
Setzen. Wenn jemand von »Action« spricht, meint er, dass sich etwas im Spiel tut, es also einen Einsatz gegeben hat.

ACTIVE PLAYER
Aktiver Spieler. Ein Spieler, der noch nicht gepasst hat, also noch aktiv im Spiel ist.

ADD ON
Am Ende der Re-buy-Phase eines Pokerturniers gibt es manchmal noch eine zusätzliche Chance, eine festgelegte Anzahl Chips zu einem festen Preis zu kaufen.

ADVERTISE
mit der Absicht bluffen, die anderen mitzuziehen. Eine Taktik zur Verschleierung der eigenen Spielstrategie,

AGGRESSIV
Das Adjektiv, das einen Spieler bezeichnet, der oft und viel wettet und erhöht, aber nur selten mitgeht.

AGGRESSIVE CHECK
Statt einfachem Abwarten und Weitergeben (Check) zahlt der Spieler hierbei den Mindesteinsatz oder einen sehr kleinen Betrag in einen sehr großen Pot. (Das ist der zu gewinnende Preispool, in den die Einsätze des laufenden Spiels eingehen.) Ein aggressiver Check kann zum Beispiel ausgeführt werden um Gegner zu verwirren oder - wenn sich der betreffende Spieler in einer Late Position, d.h. in einer der letzten beiden Positionen in der Wettrunde, befindet - um Gegner in einen kombinierten Spielzug wie den Check-Raise zu verwickeln.

AGGRESSIVER SPIELER
ein Spieler, der häufig bietet und erhöht.

ALEXANDER
Kreuz (Treff) König.

ALL-IN
Wenn ein Spieler sein gesamtes Restgeld in den Pot schiebt, geht er All-in. Er kann immer nur soviel Geld gewinnen, wie er selbst in den Pot gelegt hat. Wenn Albert, Bob und Paul die Hand mit jeweils $50, $50 und $10 beginnen, könnte Paul höchstens $30 gewinnen (seine eigenen $10 plus jeweils $10 von Albert und Bob).
Geht ein Spieler All-in, werden alle folgenden Einsätze der Mitspieler in einen zweiten Pot, den Side Pot eingezahlt. Der All-in-Spieler kann jedoch nur um den Pot spielen, in den er eingezahlt hat (Hauptpot / Main Pot).

ALL-IN EQUITY
bezeichnet die erwartete Auszahlungshöhe, wenn die gegenwärtige Hand ohne weiteres Bieten in der Endphase des Spiels am Showdown teilnehmen würde.

AMERICAN AIRLINES
AA als Starthand wird so genannt

AMMO
Ein Ass. Auch eine Bezeichnung für die Chips, die auch »Bullet« genannt werden.

ANGLE-SHOOTER
Ein Spieler, der jeden Vorteil für sich ausnutzt.

ANNA KOURNIKOWA
AK als Starthand wird so genannt (sieht gut aus, verliert aber meistens). Eine gängige Floskel die nicht stimmt. AK gehört zu den Premiumhänden in Holdem.

ANTE
ist ein Pflichteinsatz (Vorwette), der in einigen Pokervarianten zu Beginn des Spiels von jedem Spieler in den Pot eingezahlt werden muss.

APPT
Asia Pacific Poker Tour

ATC
Abkürzung für Any Two Cards

ATM
Ein unerfahrener oder einfach nur schlechter Pokerspieler, der wie ein Bankautomat Geld unters Volk bringt.

AUSSIE MILLIONS
Australiens grösstes Turnier. In dem von Gus Hanson veröffentlichten Buch "Hand für Hand" beschreibt er wie er jede Hand während dieses Turniers gespielt hat um das Turnier zu gewinnen.

AUSSTEIGEN
Seine Hand aufgeben. Wenn Sie aussteigen, sind Sie aus dem Spiel und können nicht mehr gewinnen.

Bearbeitet von PsiPlayer, 10 October 2011 - 23:33.


#3 PsiPlayer

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Geschrieben 08 October 2011 - 20:09

B

BABY
Niedrige Karte, insbesondere A,2,3,4 oder 5. Der Ausdruck wird v.a. beim Razz und High-Low Split verwendet.

BACKDOOR
Eine Hand wird erst mit den letzten beiden Gemeinschaftskarten erreicht, meistens Back-Door-Flush oder Back-Door-Straight.

BAD BEAT
Wenn man sich mit einer wirklich guten Hand als sicherer Gewinner des Pots wähnt, ihn dann aber doch noch unglücklich verliert.

BAD GAME
Ein Spiel, in dem Ihre Gegner zu gut sind, als dass Sie für sich gute Gewinnchancen sehen; ein Spiel, bei dem Sie »underdog« sind.

BADUNGI
Eine Sondervariante die immer mehr Beliebtheit erlangt. Vorzugsweise wird sie auf Pokerstars gespielt.

BANKROLL
Pokerkasse. Der Geldbetrag, der dem Spieler zur Verfügung steht.

BANKROLL-MANAGEMENT
Kapitalmanagement mit dem Ziel Downswings mit der vorhandenen Bankroll auszuhalten.

BASE-DEALING
Eine Schummelvariante, bei der der Dealer Karten von der Unterseite des Kartenstoßes nimmt, um sie sich oder anderen Spielern zuzuspielen. Auch »Bottom-Dealing« genannt.

BAY 101 SHOOTING STAR
Bay 101, San Jose, Kalifornien, USA.
Bekanntes Highstakes Turnier.

BB (bb)
Siehe > BIG BLIND

BE
Siehe > BREAK EVEN

BEER HAND
(Bierblatt) 7 – 2, in verschiedener Farbe, als Anfangskarten. Es handelt sich um die schlechtest möglichen Karten, weil, durch vier Abstände, auch keine Möglichkeit zur Straße gegeben ist.

BEIKARTE
Siehe »Kicker«.

BELLY-BUSTER
Ein Belly-Buster-Straight ist eine Straße, bei der noch eine Karte in der Mitte fehlt, z.B. 2-3-5-6. Auch Gutshot-Straight genannt. Siehe auch »Inside-Straight-Draw«. Siehe auch »Double-Belly-Buster«.

BERRY-PATCH
Ein Pokerspiel, das wegen der schwachen Mitspieler als leicht angesehen wird. Auch »Soft-Seat« genannt.

BEST OF IT
Situation, in der ein Einsatz auf lange Sicht als profitabel betrachtet werden kann.

BET
Wette, der Einsatz. Siehe »Bieten«.

BET BLIND
einen Wetteinsatz machen, ohne vorher die Karten angeschaut zu haben.

BET FOR VALUE
Setzen, um von einer schwächeren Hand gecallt zu werden. Sie setzen, um mehr Geld zu verdienen, nicht um Ihre Gegner zum Folden zu bringen. Vgl.: »VALUE BET«.

BETTOR
Spieler, der in einer Setzrunde als erster Geld in den Pot bringt.

BET THE POT
Es wird so viel gewettet, wie im Pot ist. Beim Pot-Limit gleichbedeutend mit der höchstmöglichen Erhöhung.

BETTING INTERVAL
Einsatzrunde, Wettrunde, Bietrunde

BI
Siehe > BUY-IN

BICYCLE
Straße mit A2345. Auch »Wheel« oder »Bike« genannte.

BIETEN
bedeutet, in einer Setzrunde den Eröffnungseinsatz in den Pot einzuzahlen (vergleiche erhöhen).

BIG BET
In Fixed Limit-Spielen bezeichnet dies den größtmöglichen Einsatz (zum Beispiel $20 bei $10-$20 Hold'em).

BIG BLIND (BB)
ist ein Einsatz, der vom zwei Plätze links neben dem Kartengeber (Button) sitzenden Spieler vor dem Verteilen der Karten eingezahlt werden muss (zum Beispiel $10 bei $10-$20 Hold'em), die höhere der gezwungenen Wetten in der ersten Wettrunde beim Texas Hold’em.

BIG SLICK
So werden AK als Starthand genannt.

BIG STAKE
Der Spieler, welcher am Tisch die meisten Chips besitzt.

BIKE
Straße mit A-2-3-4-5. Auch »Bicycle« oder »Wheel« genannt.

BLACKS
Kasino-Chips mit einem Wert von 100 Dollar.

BLANK
Eine nutzlose Karte.

BLATT
Die besten fünf Karten, die der Spieler mit seinen Pocket-Karten und den Gemeinschaftskarten erzielen kann.

BLIND
ist ein Pflichteinsatz, der vor dem Verteilen der Karten von zwei Spielern eingezahlt werden muss (siehe Small Blind und Big Blind). Der Spieler zur Linken des Dealer-Buttons zahlt den Small-Blind und der links danach den Big-Blind (Doppelte des Small Blinds). So ist sichergestellt, dass bei jedem Spiel Geld im Pot ist.
Auch ein blinder Einsatz. Hin und wieder werden Sie „Ich schiebe blind“ hören. Das heißt, der Spieler schiebt, bevor er die nächste Karte bzw. Karten gesehen hat.

BLOCKBET
Ein Einsatz der vor allen anderen Spielern gebracht wird mit dem primären Ziel die Potgröße zu kontrollieren bzw. den Pot klein zu halten.

BLUFF
a) bezeichnet das Bieten auf die eigene schwache Hand, um den Gegner zu täuschen. Man setzt viele Chips auf ein schlechtes Blatt in der Hoffnung, der Gegner denke, man hätte ein gutes, und gebe auf.
b) etwas, wobei man meistens erwischt wird.

BOARD (BOARD CARDS)
Die offenen Karten in der Mitte des Tisches beim Texas Hold’em, die jeder Spieler benutzen darf. Auch »Community-Cards« oder »Gemeinschaftskarten« genannt.

BOAT
Full-House, auch »Full-Boat« genannt.

BORGOTA POKER OPEN
Borgota Hotel Casino and Spa, Atlantic City, New Jersey, USA.
Eine der Preisträchtigsten Turniere der USA. Findet alljährlich im September statt.

BOTTOM-PAIR
Wenn ein Spieler die niedrigste der Gemeinschaftskarten benutzt, um ein Paar mit einer seiner verdeckten Karten zu bilden.

BOUNTY
Sogenanntes Kopfgeld. Wird bei einer bestimmten Turnierform an den Spieler ausbezahlt, welcher einen Gegner eliminiert. Manchmal auch ein Bonus, wenn ein Profispieler eliminiert wird.

BOXED-CARD
Eine Karte, die verkehrt herum im Kartendeck liegt.

B. R.
Ihre Barschaft beim Pokern (Abkürzung für »Bankroll«)

BRACELET
Wertvolles Armband aus Gold, welches jeder Spieler als Auszeichnung nebst dem Preisgeld erhält, der bei der World Series of Poker (WSOP) gewinnt.

BREAK EVEN (BE)
Wenn man weder im Gewinn noch im Verlust ist, dann ist man Break Even.

BRICK
Ziegel. Eine wertlose Gemeinschaftskarte am Turn oder River, die vermutlich keinem der Spieler hilft.

BRICK&MORTAR (B&M)
Bezeichnung für einen regulären Kartenklub oder Kasino bzw. ein dort durchgeführtes Spiel, im Gegensatz zu Internet.

BRING IN
Erster Einsatz in der ersten Runde.

BROADWAY
Die höchste Straße bis zum Ass: T-J-Q-K-A.

BROKE
Bankrott

BUBBLE
Die Spieler eines Turniers sind in der Bubble, wenn ein Spieler mehr übrig ist, als Plätze ausbezahlt werden. Werden z.B. die ersten zwei Plätze ausbezahlt, so sind die Spieler in der Bubble, wenn noch drei von ihnen übrig sind. In der Bubble auszuscheiden ist sehr ärgerlich.

BUBBLE BOY
So wird der letzte Spieler genannt, welcher aus einem Turnier ausscheidet, bevor Geld gewonnen wird.

BUG
(bug = Käfer)
a) Ausdruck für den Joker im Kartenspiel, der für Straights und Flushes sowie als Ass, jedoch nicht für andere Karten benutzt werden kann. (Nicht im Texas Hold’em.)
b) Ausdruck für einen besessenen Spieler (He got’s the bug),
c) Fehler in der Pokersoftware.[/b]

BULLET
Ein Ass. Auch eine Bezeichnung für die Chips, die auch »Ammo« genannt werden.

BULLETS
AA als Starthand wird so genannt.

BULLY
Ein Spieler, der durch sein dominantes Benehmen den Tisch beherrscht und die anderen Spieler »überfährt«.

BURN-CARD
Die Karte, die der Dealer jeweils verbrennt, d.h. verdeckt weglegt, bevor er den Flop, den Turn und den River legt. Manchmal wird dieses Vorgehen auch bereits vor dem Verteilen der Pocket Cards gewählt.

BUSTED
Ein Spieler hat all seine Chips verloren. Er ist dann »busted«. Auch eine Bezeichnung für eine unvollständige Kartenkombination, z.B. »busted Straight« für eine Straße mit nur 4 Karten.

BUSTED HAND
Eine Hand, die sich zu nichts wertvollem entwickelt.

BUTTON (BTN)
Auch Dealer-Button genannt, ist ein extra großer Chip mit einem D in der Mitte, mit dem ein Spieler als Kartengeber/Dealer markiert wird und von Spieler zu Spieler wandert. Der Button bezeichnet also die Position des als Kartengeber markierten Spielers, der in der laufenden Runde als Letzter zum Zug kommt. Es ist die beste Position, da man die ganze Hand hindurch einen Vorteil auf die anderen Spieler hat. Der Button geht im Uhrzeigersinn herum und wird vor allem benutzt, wenn die Spieler nicht selbst dealen, z.B. im Casino.
Wenn es keinen Dealer gibt, übernimmt die Aufgabe der Kartenverteilung der Spieler der am Button sitzt.. dafür ist der Button da!

BUY A POT
den Pot durch »Bluffen« gewinnen.

BUY-IN (BI)
Der Betrag, welcher zu zahlen ist, um am Spiel teilzunehmen. Es ist der Preis für die Chips beim Turnier oder der Mindest-Geldumtausch-Betrag beim Cash-Game.

Bearbeitet von PsiPlayer, 15 October 2011 - 22:53.


#4 PsiPlayer

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Geschrieben 08 October 2011 - 20:11

C


CALAMATY JANE
Pik Dame. Benannt nach Martha Jane Canary, einer legendären Figur des “Wilden Westens”, 1903 in Deadhead, South Dakota, neben Wild Bill Hickok begraben.

CALL
Den bisherigen Einsatz bezahlen. Also den Einsatz bringen, welches dem Einsatz des/der Gegner entspricht. Siehe »Mitgehen«.

CALL A RAISE COLD
Ein Call in Höhe der Summe eines Bets und eines Raises.

CALLER
Spieler, der einen Bet oder Raise callt.

CALLING-STATION
Ein loose-passiver und verlierender Spieler, der als Mitläufer fast keine Erhöhungen macht, aber oft mitgeht (called), obwohl er nichts auf der Hand hat.

CAP
Anzahl der maximalen Erhöhungen für eine Einsatzrunde. Auch die Bezeichnung für die letztmögliche Erhöhung beim Limit-Texas Hold’em (in der Regel sind dies vier)

CAPPEN
In Limit-Poker die letztmögliche, grundsätzlich dritte Erhöhung vornehmen.

CARD ROOM
Bereich eines Casinos, wo Poker (und manchmal Panguinge) gespielt wird.

CASE
Die letzte Karte eines bestimmten Wertes, die noch im Deck sein kann. So z.B. wenn bereits 3 Asse ausgeteilt wurden und auf dem River das vierte Ass kommt. Ist dies die Case Karte (auch englisch ‚case ace’).

CASH-GAME
Ein Pokerspiel, bei dem die Chips echtem Geld entsprechen, die Blinds konstant sind und man jederzeit Chips nachtauschen kann. Man kann jederzeit in das Spiel ein- oder aussteigen.

CASH OUT
Bei einem Cashgame aufhören und seine Chips in Geld umtauschen.

CATCH
fangen. Eine bestimmte, passende Karte zugeteilt bekommen bzw. unter den Gemeinschaftskarten vorfinden. „To catch a flush on the river!“

CHARLEMAGNE, CHARLES
(Karl der Große) Herz König.

CHASE
Weiterspielen einer Hand im Versuch, die Hand des Gegners noch zu schlagen, von der Sie sicher sind, dass sie aktuell besser ist als Ihre eigene.

CHECK
a) Schieben, also nicht wetten, wenn vorher noch nicht gewettet wurde. Siehe Abwarten.
Funktioniert nicht, wenn ein Gegner vorgängig gesetzt oder erhöht hat. Wenn nach einem kein Gegner mehr folgt, wird die nächste Karte gezogen respektive es kommt zum Showdown.
b) Ausdruck für einen Kasino-Chip

CHECK-BLIND
passen, ohne die Karten angeschaut zu haben.

CHECK-RAISE (CHECK-RAISEN)
Eine taktische Variante, bei dem ein Spieler mit ein gutes Blatt erst schiebt (abwartet und weitergibt) und dann in der gleichen Wettrunde erhöht, nachdem ein anderer Spieler einen Einsatz gezahlt hat.

CHIP
Spielgeld beim Poker, dass je nach Farbe und Aufdruck einen bestimmten Betrag repräsentiert. Der Spieler tauscht vor dem Pokerspiel echtes Geld in Chips um bzw. er kauft sich bei einem Turnier für einen bestimmten Betrag eine festgelegte Anzahl von Chips.

CHIP-DUMPINGEine Form des verbotenen Zusammenwirken zweier Spieler. Der eine Spieler überlässt dem anderen Spieler Chips, z.B. indem er in einem Turnier absichtlich mit einer schlechteren Hand wettet oder erhöht. Siehe auch »Collusion«.

CHIP RACK, CHIP TRAY
Behälter für Pokerchips mit runden Ausnehmungen, der Größe der Chips angepasst. Pokerchips verschiedener Werte unterscheiden sich in der Farbe, nicht jedoch im Umfang.

CHIP-RACE
In einem Turnier mit steigenden Blinds werden die Chips, die man wegen ihrer Wertigkeit nicht mehr braucht, umgetauscht. Die überzähligen Chips lässt jeder Spieler vor sich liegen. Dann erhält jeder Spieler pro Chip eine Karte. Derjenige mit der höchsten Karte gewinnt alle überzähligen Chips.

CHIPLEADER
Der Spieler, welcher während einem Turnier die meisten Chips besitzt.

CINCH
Die bestmögliche Hand (unter Voraussetzung der Karten am Board, nachdem alle Karten gegeben sind).

CLOSED HAND
Hand, bei der alle Karten vor dem Gegner verborgen bleiben (nicht beim Texas Hold’em Poker).

CLUBS
Spielkartenfarbe Kreuz, Treff.

COIN-FLIP
Die Bezeichnung für eine Pre-Flop-Situation, bei der ein Spieler All-In ist. Ein Spieler hat ein kleines Paar, z.B. 5-5. Der andere Spieler hat zwei hohe Karten, z.B. A-K. Da die endgültige Gewinnwahrscheinlichkeit von beiden Händen jeweils bei ungefähr 50% liegt (tatsächlich 54% zu 45%, somit liegt 5-5 um 9% besser!), bezeichnet man solche Situationen als Coin-Flip, also zu Deutsch Münzwurf.

COFFEEHOUSINGUnangenehme Form von Small-Talk am Pokertisch. Man macht z. B. Kommentare über eine aktuelle Hand oder verwirrende Aussagen über das eigene Spiel.

COLD-CALL
Mit ursprünglichen Bet mitgehen, wenn vorher jemand mitgegangen ist.
Andere Erklärung: Es bedeutet das Mitgehen mit einem vielfachen des Basiseinsatzes, z. B. einer Erhöhung und einer weiteren Erhöhung in einem Zug.

COLD-DECK
Ein zum Schummeln vorbereitetes Kartenspiel, das während eines Spiels heimlich die ursprünglichen Karten ersetzt. Cold-Deck heißt übersetzt »kaltes Deck«, weil das Kartenspiel neu ins Spiel kommt und noch nicht durch die Hände des Dealers »gewärmt« wurde.

COLLUSIONZu Deutsch Kollusion (geheimes, auch rechtwidriges, Einverständnis), bezeichnet ein Zusammenwirken zweier oder mehrerer Spieler zum Nachteil der anderen, z.B. durch das gegenseitige Zuspielen von Chips oder vereinbarte Zeichen austauschen. Siehe auch »Chip-Dumping«.

COME HAND
Hand, die noch nicht erreicht wurde, aber noch weitere Karten ausstehen. Ein Four Card Flush wäre also eine Come Hand.

COMMUNITY-CARDS
Gemeinschaftskarten beim Texas Hold’em, die offen auf dem Tisch liegen und von allen Spielern benutzt werden können. Auch »Board« oder »Common-Cards« genannt.

COMPLETE HAND
Eine Pokerhand, wo alle 5 Karten verwendet wurden (z.B. Strasse, Flush). Ist bei Vierlingen z.B. nicht notwendig).

CONNECTORS
Zwei Karten mit aufeinanderfolgendem Rang, z.B. 6-7.

CONTINUATION BET
Wenn der Spieler im Pre-Flop erhöht hat und dann anschließend im Flop wieder eine Bet anbringt (egal ob er den Flop getroffen hat oder nicht).

COUNTERFEIT
Wenn eine Gemeinschaftskarte auf dem Board erscheint, welche dem Spieler sein bisheriges Blatt entwertet oder gar wertlos macht. Dies kann z.B. passieren, wenn der Spieler ein Pocket Pair mit 44 in der Hand hält, der Flop 998 bringt und im Turn eine weitere 8 folgt. Nun hat es auf dem Board zwei Paare, welche höher sind als die 44 und deshalb wird die Hand des Spielers wertlos.

COWBOY
Ein wilder Spieler

COWBOYS
KK als Starthand wird so genannt.

CRACKED
Wenn eine gute Starthand wie z.B. AA geschlagen wird.

CROSSFIRE
Ein Spieler gerät ins »Kreuzfeuer«, wenn er zwischen zwei Spielern sitzt, die beide erhöhen und er somit gezwungen ist, zwei Einsätze zu legen.

CRYING CALL
Call mit einer Hand, der Sie geringe Gewinnchancen einräumen.

CUT CARD
Eine Karte (keine Spielkarte), mit der abgehoben wird und anschließend dazu verwendet wird, den Kartenstapel von unten zu verdecken. So wird vermieden, dass jemand beim Verteilen die unterste Karte sieht.

CUT-OFF (CO)
Der Platz am Pokertisch vor dem Dealerbutton oder der Spieler, der als Letztes vor dem Dealer dran ist. Kurz: Der Spieler, welcher rechts vom Button sitzt.

CUT THE POT
Einen bestimmten Prozentsatz von jedem Pot für die Veranstalter des Spiels oder das Casino abziehen.

Bearbeitet von PsiPlayer, 10 October 2011 - 23:41.


#5 PsiPlayer

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Geschrieben 08 October 2011 - 20:13

D


D
Kürzel. Siehe > DEALER

DAVID
Pik König

DEAD HAND
Ein Blatt, welches nicht mehr gewinnen kann oder eine Hand, die nicht mehr spielt und keinen Anspruch mehr auf den Pot erheben kann.

DEAD MAN’S HAND
A8 wird als Starthand so genannt. Denn der Revolverheld Wild Bill Hickok wurde im Jahr 1876 von hinten erschossen, als er diese Hand hielt.
Andere Version von Tony Korfman, Dealer (1986): Volkstümlicher Ausdruck für ein Blatt mit einem Paar Asse und einem Paar Achten.

DEAD MONEY
Chips, die keinem Spieler mehr zugeordnet werden können und in den Pot gelegt werden. Auch ein Ausdruck für einen schlechten Spieler.

DEALER (D)
Ein Spieler, der in einer Spielrunde die Karten und den Pot verteilt und das Spiel überwacht (siehe Kartengeber). Oder der Spieler, der an dem Platz sitzt, wo die Karten gegeben werden. Diese Position ist durch den Dealer Button gekennzeichnet. Die Position des Dealers rotiert im Uhrzeigersinn nach jeder Runde.

DEALER BUTTON
siehe Button

DEALER’S CHOICE
Entscheidung des Kartengebers, welche Pokervariante im nächsten Spiel gespielt wird (findet nur in privaten Pokerrunden Anwendung).
Ergänzung: Pokerspielform, bei welcher der Spieler, der aktuell als Dealer an der Reihe ist, die Variante für dieses eine Spiel festlegt.

DECK
Der Kartenstoß/Kartenstapel, aus dem der Dealer die Karten gibt.

DECLOAK
Der Moment, in dem ein Spieler, der vorher Slow-Play betrieben hat, seine wahre Handstärke enthüllt.

DEUCE
Ausdruck für »Zwei«

DEUCES
Ein Zweierpaar. Zweier.

DIAMOND
Spielfarbenkarte Karo :diamond:

DOG
Ein Dog oder Underdog ist eine Hand, die im Vergleich zu einer anderen Hand schlechte Gewinnchancen hat.

DOMINATED HAND
Eine Hand, die einer anderen Hand ähnlich ist, aber statistisch gesehen weit schlechtere Chancen hat zu gewinnen. Z.B. ist A-Q gegenüber A-K eine Dominated Hand (22 zu 72%).

DONKBET
Ein Einsatz der der Action des eigentlichen Aggressors zuvorkommt. Eine Donkbet kann sowohl Bluff, Blockbet als auch Valuebet sein. Diese Bet wird häufig von Anfängern getätigt die die üblichen Verhaltensweisen am Tisch nicht kennen.

DONKEY
Englisch für Esel. So wird ein schlechter Spieler genannt.

DONOR
siehe > ATM, > Fish, > Donk, > Pigeon.

DOOR CARD
Beim Stud die erste offene Karte in der Hand eines Spielers.

DOUBLE-BELLY-BUSTER
Eine Straße, bei der noch zwei Karten aus der Mitte fehlen, z.B. 2-4-6. Siehe »Open Ended Straight«.

DOUBLE INSIDE STRAIGHT
Eine unvollständige Strasse mit zwei Lücken, wie z.B.: J9875. Falls noch die Karten T oder 6 kommen würden, hätte der Spieler eine Strasse.

DOUBLE UP
Einen Pot gewinnen und seinen Chipstand verdoppeln.

DOWN CARDS
die Karten, die Sie verdeckt bekommen.

DRAW
Die Hand, die Sie zu entwickeln hoffen. Eine noch unfertige Hand mit gutem Potenzial eine gemachte Hand zu werden. Bei einem »Flush-Draw« haben Sie z.B. noch keinen Flush, oder bei einer Straße fehlt als »Straight-Draw« noch eine Karte, aber da es noch Karten gibt, könnten Sie noch einen bekommen. Auch »Drawing-Hand« genannt.

DRAWING
Man spielt, um die Hand zu verbessern.

DRAWING DEAD
(totkaufen) Eine Hand, die nicht mehr gewinnen kann. Man hofft, dass eine Karte kommt, die einem hilft, der Gegner hat aber schon eine höhere Hand. Ein Beispiel ist, dass ich hoffe, einen Flush zu bekommen, und der Gegner hat längst ein Full-House.

DRAWING HAND
(Kaufblatt) Ein Blatt, das über kein eigenes Gewinnpotenzial verfügt und sich nur durch entsprechenden Kauf verbessern kann.

DRAW LOWBALL
Pokervariante, bei der die beste Low Hand gewinnt.

DRAW OUT
Verbesserung Ihrer Hand, so dass Sie einen Gegner schlagen, dessen Hand vor Ihrem Draw besser war als Ihre.

DREI-BET (3Bet)
Die Erhöhung einer bereits getätigten Erhöhung (Re-Raise). Der Ausdruck stammt ursprünglich aus dem Limit Holdem, wird inzwischen aber auch in No-Limit Holdem standartmässig verwendet.
Siehe auch > OVER THE TOP.

DRILLING (SET, TRIPS)
Drei gleichrangige Karten.

DRY
ist ein Spiel oder ein Board, das kaum Möglichkeiten bietet, die eigene Hand zu verbessern oder sinnvolle Einsätze abzugeben. Man spricht jeweils von »Dry Board« oder »Dry Game«.

DUMP
Eine große Anzahl von Chips an einen anderen Spieler in einer oder mehreren Händen verlieren.

Bearbeitet von PsiPlayer, 10 October 2011 - 17:19.


#6 PsiPlayer

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Geschrieben 08 October 2011 - 20:15

E


EARLY-POSITION (EP)
Schlechte, frühe Position beim Poker, da man nicht weiß, was die nachfolgenden Spieler setzen.
Zusatz: EP ist UTG (Siehe > UNDER THE GUN), UTG+1, UTG+2.

EDGE
(Kante) Ein Vorteil, den man gegenüber einem anderen Spieler hat. Oder der Vorteil, den ein guter Spieler über einen schlechten genießt. (vgl.: »House Edge« – der kalkulierte Hausvorteil in Kasinospielen).

EFFECTIVE ODDS
Das Verhältnis des Gesamtbetrags, der als Gewinn zu erwarten ist, wenn Ihre Hand gelingt, zum Gesamtbetrag der Einsätze, die Sie callen müssen, um von der gegenwärtigen Setzrunde bis zum Ende der Hand weiterzuspielen.

EINS GEGEN EINS (HEADS-UP)
Eine Hand, an der nur noch zwei Spieler beteiligt sind. In vielen Kartenclubs gibt es ab diesem Zeitpunkt keine Beschränkungen bei den Erhöhungen mehr.

EP
Kürzel. Siehe > EARLY-POSITION

EPT
European Poker Tour

EQUITY
Darunter versteht man den theoretischen Anteil am Pot. Wenn ein Spieler z.B. über eine Gewinnchance von 50% verfügt und sich im Pot 1000 Chips befinden, wäre die Equity 500 Chips.
Ergänzung: Wert einer bestimmten Hand oder Kartenkombination.

ERHÖHEN
(Raise) meint das Erhöhen des gegenwärtigen Einsatzes um einen bestimmten Betrag. Steht die Einsatzhöhe bei Null, wird von »bieten« gesprochen.

ERÖFFNEN
Der erste Einsatz. Wenn Sie als erster setzen, »eröffnen« Sie das Spiel.

ERWARTUNGSWERT
Der durchschnittliche langfristige Gewinn (oder Verlust) eines Einsatzes.

EVEN MONEY
Wette, bei der Sie den gleichen Betrag zu gewinnen hoffen, den Sie gesetzt haben. Der Begriff beschreibt oft auch Situationen, bei denen die Chancen für ein Ergebnis mit denen für das Gegenergebnis identisch sind. Folglich sind bei der Frage nach Kopf oder Zahl beim Münzwurf die Bedingungen »Even Money«.

EXPECTED VALUE
Die Gewinne, welcher ein Spieler über eine bestimmte Zeit erwartet.

EXPOSED CARD
Wenn eine Karte ungewollt sichtbar wird, wie z.B. wenn der Dealer eine Karte beim Geben aus Versehen umdreht.

EXPOSED PAIR
ein offenes Paar, das alle sehen können.

Bearbeitet von PsiPlayer, 10 October 2011 - 23:45.


#7 PsiPlayer

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Geschrieben 08 October 2011 - 20:16

F


FACE
(Gesicht) Vorderseite der Spielkarte. Face-up bedeutet, dass die Karten aufgedeckt sind.

FACE CARD
Eine Karte mit Bild, d.h. König, Dame, Bube.

FAMILY-POT
Ein Pot, bei dem alle oder mehr als 3 Spieler beteiligt sind.

FANCY PLAY SYNDROM (FPS)
Der Begriff wurde von Mike Caro geprägt. Unangebrachte Spieltaktik, die den Gegner verwirren soll, meist aber zu Verlusten führt, weil Aktionen entgegen der berechenbaren Wahrscheinlichkeit gesetzt werden. Meist überaggressiv.

FAST PLAY
Davon wird gesprochen, wenn ein Spieler aggressiv spielt und bei jeder Bietrunde setzt. Dies z.B. in dem Fall, wo er eine gute Hand gegen mögliche Draws schützen möchte.

FAVORIT
Eine Hand, welche die besten Aussichten zum Gewinnen hat, bevor alle Karten ausgegeben sind. Z.B. ist AA gegen KK Favorit.

FD
Kürzel. Siehe > FLUSH-DRAW

FEE
Teilnahmegebühr für Turniere. Das Fee geht ausschließlich an den Veranstalter und fließt nicht mit in den Preispool.

FIFTH-STREET
Die fünfte Karte (die dritte die, die aufgedeckt wird) beim 7-Stud. Die fünfte Gemeinschaftskarte bei Texas Hold’em. Auch »River« genannt.

FILL
Sie erhalten die Karte, die Ihnen zu Ihrer Hand noch fehlt. Sie fillen z. B. einen Flush, indem Sie eine fünfte Karte der jeweiligen Farbe erhalten.

FILL UP
Ein Full House komplettieren.

FINAL TABLE
(Finaltisch) Der Tisch mit den letzten zehn verbleibenden Spielern in einem Turnier.

FIRST POSITION
Die Position am Spieltisch links vom Dealer Button (der Spieler, welcher den Small Blind setzen musste).

FISH
Ein unerfahrener oder schlechter Spieler, den man leicht besiegen kann.

FIVE CARD DRAW
Eine Form des Poker, bei dem die Spieler mit fünf Karten starten, dann aber tauschen können, um diese zu ersetzen.

FIVE DIAMONT WORLD POKER CLASSIC
Bellagio, Las Vegas, Nevada, USA.
Ein eher weniger prestigeträchtiges Turnier. Dem Sieger ein Preisgeld von über 1 Million Dollar.

FIXED LIMIT
Eine Wettstruktur, bei der alle Einsätze und Erhöhungen eine bestimmte Höhe haben müssen. Bei einem $5-10-Hold’em-Spiel beträgt die Höhe des Einsatzes in den ersten beiden Runden $5 und in den letzten beiden $10. Sie können nicht $4 oder $9 setzen.

FLASHED-CARD
Eine Karte, die teilweise aufgedeckt wurde, so dass man sie sehen konnte.

FLAT-CALL
Eine Wette mitgehen (Bet callen), ohne zu erhöhen. Dieser Begriff wird dann angewandt, wenn das Blatt ein Erhöhen erlaubt hätte. „Though he had the nuts he called flat!“

FLAT LIMIT
Betting Limit beim Poker, das nicht von Runde zu Runde erhöht wird.

FLOAT
Ein verzögerter Bluff als Strategie gegen die weit verbreitete Continuationsbet. Hierbei wird der cbet´er Bluff gecallt um als Konsequenz am Turn oder River anzugreifen.

FLOORMAN
Der Angestellte (Aufseher) des Casinos, der die Regeln bestimmt und bei kritischen Situationen und Unstimmigkeiten die Entscheidung trifft.

FLOP
Beim Texas Hold’em gibt es fünf Gemeinschaftskarten. Die ersten drei Karten werden gleichzeitig aufgedeckt. Sie sind der Flop. Danach folgt die zweite Setzrunde (vergleiche »Board«).

FLOPTEXTUR
Die Zusammensetzung des Flops. Man unterscheidet hier zwischen koordienierten Flop und unkoordinierten Flop.

FLUSH
Eine Pokerhand, die aus fünf Karten der gleichen Farbe besteht.

FLUSH-DRAW (FD)
Wenn man bereits vier Karten einer Farbe hat und noch durch Turn und River die Möglichkeit besteht, eine fünfte derselben Farbe zu erhalten.

FOLD
Aufgeben, aus dem Spiel aussteigen, auch »Pass« genannt. Ich »passe«. Siehe passen. Der bisher gemachte Einsatz geht verloren.

FORCED BET
Eine gezwungene Wette. Auch »Blind« genannt, mit der die Aktion in der ersten Setzrunde eröffnet wird.

FOUL HAND
Wenn für einen Spieler ein Blatt als nicht spielbar gilt, weil z.B. die Karten falsch gegeben wurden (3 Pocket Cards statt 2).

FOUR-FLUSH
Ein unvollständiger Flush, bei der noch eine Karte fehlt.

FOUR OF A KIND
Vierling. Auch Poker genannt.

FOUR-STRAIGHT
Es fehlt eine Karte zum Straight.

FOURTH-STREET
Die vierte Gemeinschaftskarte beim Texas Hold’em. Auch »Turn« genannt.

FPS
Kürzel. Siehe > FANCY PLAY SYNDROM

FREE CARD
Der Spieler bekommt eine weitere Community Karte, ohne dafür einen Einsatz gebracht zu haben. Passiert, wenn alle verbleibenden Spieler checken.

FREE-CARD RAISE
nennt man das Erhöhen des Einsatzes beim Flop mit der Absicht, beim Aufdecken der vierten Gemeinschaftskarte (Turn) abzuwarten und an den nächsten Spieler weiterzugeben.

FREE-ROLL
Die Chance, etwas ohne Risiko bzw. ohne Kosten zu gewinnen. Ein Free-Roll Tournament ist ein Turnier ohne Eintrittspreis.

FREEZE-OUT
Regelung im Pokerturnier, das keine Chips nachgekauft werden können. Im Gegensatz zum »Rebuy«, wo es in der Anfangsphase möglich ist, Chips nachzukaufen.
Ergänzung: Wenn ein Spieler bei einem Turnier ausscheidet.

FREQUENZ PLAYER POINTS
Eine Bonussystem verschiedener Onlinepokerräume. Mit der Generierung von Rake/Fee bekommt man FPP gutgeschrieben die als alternativ Währung der jeweiligen Plattform gilt und womit man im dortigen Onlinestore einkaufen und bezahlen kann.

FULL HOUSE
Eine Pokerhand, die aus einem Drilling und einem Paar besteht.
Siehe auch > BOAT.

Bearbeitet von PsiPlayer, 10 October 2011 - 17:10.


#8 PsiPlayer

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Geschrieben 08 October 2011 - 20:18

G


GAMBLER
Riskanter Spieler. In Hold’em jemand, der mitgeht oder erhöht, obwohl er nicht durch die Chance, das Gewinnblatt zu kaufen, gerechtfertigt ist.

GAMBLING HAND
Ein Blatt, das nur durch unerwartet guten Kauf gewinnen kann.

GAP
(Abstand) Der Abstand zwischen einer Reihe von fortlaufenden Kartenwerten, der, wenn er gefüllt wird, eine Straße formt.

GAP CONCEPT
Ein von David Sklansky erstelltes Konzept, welches besagt, dass man höhere Karten zum Mitgehen benötigt als wenn man erhöht.

GARDENA
Stadt in Ballungsraum Los Angeles, wo in öffentlichen Card Rooms Draw Poker und Panguingue gespielt wird.

GEMACHTE HAND
ist eine Hand die wahrscheinlich momentan die beste der Spielrunde ist. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Hand bei Hold'em mit dem Flop das hochwertigste Paar (Top Pair) ergibt (vergleiche »Draw«).

GEMEINSCHAFTSKARTEN
sind die von allen Spielern genutzten aufgedeckten Karten in der Mitte des Pokertischs (siehe »Board«).

GEWINNKARTE
ist der erwartete Betrag, den eine Hand gewinnen wird.

GG
Kürzel. Siehe > GOOD GAME

GIRL
Dame beliebiger Farbe, auch »Lady« genannt.

GIVING A HAND AWAY
Spielen einer Hand auf eine Weise, dass Ihr Gegner erraten kann, was Sie halten.

GOOD GAME
Spiel, an dem genügend Spieler teilnehmen, die schlechter sind als Sie, so dass Sie deutlicher Favorit sind.
Ergänzung: Chatsprache beim Onlinepoker. GG/Good Game sagt man wenn jemand gut gespielt hat.

GRINDING
Ein Spielstil mit einem minimalen Risiko und maßvollen Gewinnen während einerlangen Zeitperiode. »Grinding it out on his fucking leather ass. No thank you«, aus dem Film Rounders.

GUTSHOT
(Bauchschuss) Ein Gutshot-Straight ist eine Straße, bei der eine Karte in der Mitte fehlt, z.B. 2-3-5-6. Auch »Belly-Buster-Straight« genannt. Siehe auch »Inside-Straight-Draw«.
Ergänzung: Ein Straight Draw, bei dem man eine bestimmte Karte benötigt, um die Straße zu vervollständigen. 9-8-6-5 und A-K-Q-J sind z.B. Gutshots. Es wird nur je eine Karte benötigt, nämlich die Sieben bzw. die Zehn.

Bearbeitet von PsiPlayer, 10 October 2011 - 23:47.


#9 PsiPlayer

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Geschrieben 08 October 2011 - 20:20

H


HAND
bezeichnet (a) die verdeckten Karten eines Spielers (zwei sogenannte Hole Cards in den Hold'em-Pokervarianten) und (b) eine komplette Spielrunde beginnend mit dem Geben der Karten bis zum Showdown (oder bis zu dem Zeitpunkt, an dem ein Spieler unangefochten gewinnt). Siehe »Blatt«.

HAND FOR HAND
In späteren Phasen von Turnieren gibt es manchmal Momente, wo an allen Tischen Hand für Hand gespielt wird. So z.B. dann, bevor die Spieler ins Geld kommen, wenn also nur noch wenige Spieler ausscheiden müssen.

HANDKARTEN (HOLE CARDS)
Ihre ersten beiden Karten, sowohl bei Hold’em als auch bei 7-Stud.

HANGER
Ein Spieler, der schummelt und die Karten von unten oder mitten aus dem Kartenstoß nimmt und dabei so unglücklich hängen bleibt, dass andere Spieler dies sehen können.

HAUPTPOT
Zu Beginn des Spiels können alle Spieler den Hauptpot gewinnen, Falls ein Spieler all-in geht, kann er nur noch den Hauptpot gewinnen. Die anderen Spieler spielen weiter um den Hauptpot und um einen neuen Nebenpot.

HAUS
Das Kasino oder der Kartenclub. Bezieht sich auf den Spielort und die Angestellten (Brush, Chip Runner, Kartengeber/Dealer sowie Floorman).

HEADS UP (HU)
(Mann gegen Mann) Poker mit nur 2 Spielern. Auch das Spiel gegen den letzten (einzigen) Gegner.

HEARTS
Spielkartenfarbe Herz :heart: .

HERO
Deutsch: Held. Ein alternativer Ausdruck für uns selber.

HIGH CARD
Wenn beim Showdown keiner der Spieler mindestens ein Paar hat, gewinnt die High Card, also die höchste Karte. Auch: Zu Anfang eines Pokerspiels wird der erste Dealer ausgelost, indem man jedem Spieler eine Karte gibt. Der Spieler mit dem höchsten Kartenwert ist dann in der ersten Runde der Dealer.

HIGH-LOW SPLIT
Spielvariante, bei der sich die beste High Hand und die beste Low Hand im Showdown normalerweise den Pot teilen.

HIGH ROLLER
Ein Spieler, welche um hohe Einsätze spielt.

HIGHER LIMIT
Bei einem Spiel mit Limit wird ab dem Turn (vierte Gemeinschaftskarte) beim Setzen als Minimaleinsatz das Doppelte des Big Blinds verwendet.

HIGH/LOW
Ein Zusatz bei Omaha und Stud. In High/Low Varianten wird nicht nur das das stärkste sondern auch das schwächste Blatt ermittelt.

HIJACK (HJ)
Der Spieler rechts neben dem Cutoff.

HIT
(treffen) Gemeint ist damit, die passende Karte zu kaufen.

HIT-TO-WIN
Ein Ausdruck, der auf Tischen mit regelmäßig vielen Callern verwendet wird und anzeigt, dass nur durch den Kauf eines sehr guten Blattes gewonnen werden kann.

HJ
Kürzel. Siehe > HIJACK

HOLD’EM
Die übliche Abkürzung für »Texas Hold’em«. Eine Pokerart, in der jeder Spieler seine Hand aus seinen beiden Handkarten und den fünf Gemeinschaftskarten, die auf dem Tisch liegen, zusammensetzt.

HOLE CARDS
(Bunkerkarten) heißen die verdeckten Karten eines Spielers in den Hold'em-Pokervarianten. Siehe auch »Pocket Cards«. Die beiden Anfangskarten.

HOME GAME
Ein Pokerspiel in einem privaten Haus.

HOLLYWOOD
Eine Bezeichnung für einen Spieler, der schauspielert, um seine Handstärke zu verbergen. Wird auch benutzt, wenn ein Spieler sehr lange überlegt, was einen irritierenden Effekt beim anderen Spieler hervorrufen soll.

H.O.R.S.E.
Eine Turniervariante, die 2006 erstmals bei der WSOP angeboten wurde. Es wird jede Stunde die Spielvariante gewechselt. Die Reihenfolge ist: Hold’em. Omaha, Razz, Seven-Card Stud, Seven-Card Stud Eight.

H.O.S.E.
Das gleiche wie H.O.R.S.E nur ohne Razz

HOUSE
Das Casino, das die Pokerspiele organisiert.

HU
Kürzel. Siehe > HEADS UP

Bearbeitet von PsiPlayer, 10 October 2011 - 17:22.


#10 PsiPlayer

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Geschrieben 08 October 2011 - 20:21

I



ICM
Siehe > INDEPENDENT CHIP MODEL

IMAGE
bezeichnet den allgemeinen Eindruck, den ein Spieler bei seinem Gegner hinterlässt.

IMPLIED POT-ODDS
Bei der Berechnung der zu gewinnenden Potgröße berücksichtigt man, wie viel man im Laufe des Spiels wegen einer guten Hand noch gewinnen kann. Es ist der zu erwartende mögliche Gewinn, der sich nicht am gegenwärtigen, sondern am wahrscheinlichen zukünftigen Umfang des Pots orientiert. Auch »Implied Odds« genannt.

INDEPENDENT CHIP MODEL (ICM)
bezieht sich auf den Erwartungswert (Expected Value - EV) des Chipguthabens, das ein Spieler gegenwärtig bei einem Turnier zur Verfügung hat. Der EV berechnet sich aus:
(Wahrscheinlichkeit den 1. Platz zu belegen) * (Gewinnauszahlung für den 1. Platz) +
(Wahrscheinlichkeit den 2. Platz zu belegen) * (Gewinnauszahlung für den 2. Platz) +
... das Gleiche für alle weiteren Plätze ...
Ausführlichere Informationen finden Sie unter: http://www.bol.ucla....t/ICM/info.html

INITIAL POT
Die Summe der Blinds und Antes vor der ersten Setzrunde.

INSIDE-STRAIGHT-DRAW
Ein Inside-Straight-Draw ist eine Straße, bei der eine Karte in der Mitte fehlt, z.B. 4-5-7-8. Auch »Belly-Buster-Straight« oder »Gutshot-Straight« genannt.

IN THE FLOWER BED
Siehe > UNDER THE GUN (UTG)

IN THE MONEY
Wenn der Spieler bei einem Turnier eine Platzierung erreicht hat, wo er Geld gewinnt.

IN TURN
Wenn ein Spieler handelt, wenn er an der Reihe ist, so handelt er »in Turn«. Gegenteil von »Acting out of Turn«.

Bearbeitet von PsiPlayer, 10 October 2011 - 23:49.


#11 PsiPlayer

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Geschrieben 08 October 2011 - 20:23

J


JACK
Bube.

JACK BINIONS WOLD POKER OPEN
Binion´s Casino/Goldstrike Casino, Tunica, Mississipi, USA
Bekanntes Highstakes Turnier. Mehrere Millionen Dollar Preisgeld. Findet jeden jährlich im Januar statt.

JACKS OR BETTER TO OPEN
Draw Poker, bei dem ein Spieler mindestens ein Paar Buben braucht, um setzen zu dürfen.

JACKPOT
In vielen Kartenclubs gibt es einen Bad Beat Jackpot. Dieser wird ausgezahlt, wenn bestimmte Kriterien erfüllt werden. Das kann z.B. der Fall sein, wenn eine sehr gute Hand von einer noch besseren geschlagen wird: Paul hat K-K, Larry A-A. Das Board besteht aus A-A-K-K-Q. Paul hat eine sehr gute Hand, aber Larry schlägt ihn trotzdem.

JAM
steht für All-in gehen, d.h. alle einem Spieler zur Verfügung stehenden Chips in den Pot zu geben.

JOKER
Dreiundfünfzigste Karte, die sowohl als Wild Card oder Bug gespielt werden kann.

JUNK HAND
Eine schlechte Hand.

Bearbeitet von PsiPlayer, 10 October 2011 - 17:27.


#12 PsiPlayer

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Geschrieben 08 October 2011 - 20:26

K


KARTENFARBE
Die »Farbe« der Karte (Karo, Pik, Herz, Kreuz).
In Englisch zuzüglich die Abkürzungen der Farben:
:diamond: = Diamonds (d), :spade: = Spades (s), :heart: = Hearts (h), :club: = Clubs ( c ).
Beispiele:
Kreuz As = Ac, Karo König = Kd, Pik Bube = Js, Herz Dame = Qh

KARTENGEBER
Dealer. Der Angestellte, der die Karten austeilt und das Spiel am Laufen hält. Beim Hold’em ist der Spieler mit dem Button der fiktive Kartengeber. Siehe »Dealer«.

KARTEN SPRECHEN
Die beste Hand bekommt den Pot. Sie müssen nichts zu Ihrer Hand sagen, die Karten sprechen für sich selbst. Der Kartengeber sucht das beste Blatt heraus.

KEY CARD
Einzig mögliche Karte um eine anvisierte Hand zu erreichen.

KEY-HAND
Die Hand, welche bei einem Spiel den Verlauf entscheidend verändert. Das kann z.B. ein großer Potgewinn sein, oder aber auch ein Bad Beat wo der Spieler viel verliert.

KICKER
Auch als Side-Card (Beikarte) bezeichnet, ist diejenige Karte aus Ihrer Hand, die bei einem Unentschieden den Ausschlag gibt. Kommt beim Hold’em häufig vor. Hat ein Spieler A-K und der andere A-J, gewinnt der erste Spieler, da sein König der höhere Kicker ist. Oder haben z.B. beide Spieler ein Ass-Paar, so gewinnt der Spieler, der neben dem Paar den höheren Kicker hat usw..

KING
König

KING KONG
KK als Starthand wird so genannt.

KLEINE ASSE
Sind Hände mit Ass und einer kleinen Beikarte: A,2 bis A,9
(siehe > KICKER)

KONNEKTOREN
nennt man zwei Karten, die sich um einen Kartenwert unterscheiden (zum Beispiel 7 - 6) und mit deren Hilfe sich leichter als mit anderen Kombinationen eine Straight zusammenstellen lässt.
Siehe > CONNECTORS (gängige Pokersprache).

KONSERVATIV
Ein Spiel oder auch ein Spieler können konservativ sein. Ist der Spieler konservativ, spielt er nur wenige Hände. Ist das Spiel konservativ, gibt es nicht viel Action, da die meisten Spieler konservativ spielen. In Kanada bedeutet »tight« auch Full House. (Siehe auch »Tight«.)

KOORDINIERTER FLOP
Ein Flop in dem viele Draws möglich sind. Hier kann sich noch eines verändern während der Hand. Ein Bluff hat auf solch einem Board keinen Sinn.

KU-KLUX-KLAN (KKK)
Drei Könige

Bearbeitet von PsiPlayer, 15 October 2011 - 22:58.


#13 PsiPlayer

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Geschrieben 08 October 2011 - 20:28

L


LADY
Ausdruck für »Dame«.

L. A. POKER CLASSIC
Commerce Casino, City of Commerce, Kalifornien, USA.
Das größte Pokerzimmer der Welt veranstaltet jährlich eines der prestigeträchtigsten Turniere der Welt.

LATE-POSITION (LP)
Eine gute Position während eines Pokerspiels bei der man relativ weit hinten sitzt und bereits weiß, was die anderen Spieler gesetzt haben.
Ergänzung: LP ist > CO, > BTN.

LAY-DOWN
Aufgeben. Auch Aufgeben mit einer guten Hand, die aber wahrscheinlich geschlagen ist. Siehe Fold.

LAY THE ODDS
Hoher Einsatz bei Bedingungen, unter denen Sie erwarten, weniger zu gewinnen, als Sie gesetzt haben.

LEGENDS OF POKER
Bicycle Club, Bell Gardens, Kalifornien, USA.
Turnierserie die einen Monat lang dauert und in Los Angeles ausgetragen wird.

LEGITIMATE-HAND
Eine starke Hand, die nicht geblufft ist.

LIMIT
Der Betrag, welcher der Spieler pro Runde setzen oder erhöhen kann.

LIMIT-POKER
Eine Wettstruktur, bei der es eine strikte Begrenzung der Einsatzhöhe gibt. Es kann Fixed- oder Spread-Limit gespielt werden. In einem 2 € - 4 €-Limit-Spiel sind alle Wetten und Erhöhungen in den ersten beiden Wettrunden 2 € und 4 € in den letzten beiden Wettrunden.

LIMP-IN (LIMPEN)
Den bisherigen Einsatz bezahlen, mit dem Minimaleinsatz in ein Spiel einsteigen. Geht ein Spieler mit dem Zwangseinsatz mit, nennt man ihn »Limper«. Man spricht vom »limpen«, wenn kleine Einsätze zu bezahlen sind und ein Spieler mal so mitgeht, um zu schauen, ob aus der Hand noch was wird.

LIVE BLIND
Der Spieler, der das Blind bringt, kann erhöhen wenn er an der Reihe ist.

LIVE CARD
Karte beim Stud, die noch nicht aufgedeckt wurde und deshalb wahrscheinlich noch im Spiel ist.

LIVE GAME
Das Spiel auf einem natürlichen Kartentisch, im Gegensatz zum Online-Spiel

LIVE-HAND
Eine Hand, die den Pot noch gewinnen kann.

LIVE ONE
Ein looser, schwacher Spieler, der viel Geld zu verlieren hat. Es gibt eine Geschichte, die vermutlich eine Legende ist, nach der ein Spieler bei einem Pokerspiel in Gaedena einen Herzinfarkt hatte und starb. Der Spieler links von ihm rief dem Spielleiter zu: „Hey, Louie, bring us a live one (Bring uns einen Lebenden)!“

LOBBY
(Warteraum) Eingangshalle im Kartenclub, wo die Spieler auf einen freien Tisch warten. Im Internet wird damit die Seite mit dem Verzeichnis der verfügbaren Tische bezeichnet.

LOCAL
ein Einheimischer, der im Kasino spielt – meist ein scharfer Spieler.

LOCK
Cinch. Eine Hand, die nicht verlieren kann.

LONGHAND TABLE
Wenn bei einem Pokerspiel 7 oder mehr Spieler an einem Tisch sitzen.
Ergänzung: Spiel an einem voll besetzten Zehnertisch, im Gegensatz zu »Short-Hand«.

LONG ODDS
Odds eines Ereignisses, das wahrscheinlich nicht eintreten wird.

LONG SHOT
Ereignis, das wahrscheinlich nicht eintreten wird. Eine Hand also, die schwer realisierbar ist.

LOOSE
Locker. Ein Spiel oder ein Spieler können locker sein. In beiden Fällen werden zu viele Hände gespielt. Das Gegenteil von Tight.

LOOSE GAME
bezeichnet ein Spiel mit mehreren sogenannten »Loose Players«.

LOOSE PLAYER
ein Spieler, der nicht oft passt, also jemand der viele Hände spielt (zum Beispiel bei Hold'em wenigstens bis zum Flop spielt). Vergleiche im Gegensatz dazu »Tight Player«.

LOWBALL
Pokerspiele, bei denen die beste LOW Hand im Showdown gewinnt. Siehe »Draw Lowball« und »Razz«.

LOW-LIMIT
Ein Spiel, bei dem die Einsätze niedrig sind.

LOWER LIMIT
Bei einem Spiel mit Limit wird bis und mit dem Flop (die drei Gemeinschaftskarten) beim Setzen als Minimaleinsatz die Höhe des Big Blinds verwendet.

LP
Siehe > LATE-POSITION

LUCKBOX
Eine 'Glücksbox'. So wird manchmal ein Spieler genannt, der viel Glück hat.

Bearbeitet von PsiPlayer, 10 October 2011 - 23:59.


#14 PsiPlayer

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Geschrieben 08 October 2011 - 20:29

M


MADE HAND
Eine fertige Hand, welche mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit gewinnen wird. Z.B. wenn ein Spieler nach dem Flop einen Flush mit dem Ass hat oder wenn es sich zumindest um das höchste Paar handelt, also ein Blatt, dass bereits über nennenswertes Gewinnpotenzial verfügt.

MAIN POT
Dies ist der Haupt-Pot, wo alle Spieler beteiligt sind, welche bei einem All In von einem oder mehreren Spielern noch im Spiel sind. Daneben gibt es dem Side Pot (siehe Side Pot).

MANIAC
Spielertyp, welcher loose und sehr aggressive spielt, viel erhöht und blufft.

MATCH THE POT
Wenn ein Spieler einen Einsatz bringt, welcher dem Inhalt des Pots entspricht.

MATHEMATISCHER ERWARTUNGSWERT
Die mathematische Berechnung der durchschnittlichen Gewinn- und Verlustchancen eines Einsatzes.

MECHANIC
ein unehrlicher Kartengeber, der durch Kartenmanipulation betrügt.

MIDDLE-PAIR
Wenn ein Spieler das mittlere Paar nach dem Flop besitzt, welches zusammen mit den Gemeinschaftskarten gebildet werden kann (z.B. er hat 93 und im Flop kommt K97).

MIDDLE-POSITION (MP)
Mittelgute Position an einem Pokertisch zwischen Early-Position und der Late-Position. Diese Position ist nur mittelmäßig, weil noch einige andere Spieler nach einem folgen, wo man nicht weiß, wie diese den Einsatz bringen werden.
Ergänzung: MP ist MP, MP+1, HIJACK (HJ).

MINIMUM BUY-IN
Der kleinste Betrag, mit dem man das Spiel starten kann.

MISDEAL
Ein Dealerfehler, dessentwegen neu gegeben werden muss.

MISSISSIPPI STRADDLE
Straddle auf einer anderen Position als UTG (meist Button, daher auch bisweilen "Button Straddle" genannt) in üblicherweise doppelter Höhe des Big Blind. Wie beim "normalen" Straddle darf der Spieler hier seine Karten erst sehen, nachdem der Straddle angesagt wurde. Die Preflop-Action beginnt dabei stets links des Straddlers (je nach Hausregeln darf der Spieler links des Straddlers mit einem Restraddle, der üblicherweise die doppelte Höhe des Originalstraddles hat, antworten. Dies kann (analog zum "normalen" Straddle), je nach Hausregel, sogar komplett um den Tisch gehen), d.h., wenn der Button einen Straddle postet, muss der Small Blind als erstes Preflop agieren. Ebenso ist der Straddle "live", d.h. der Spieler kann, wenn er an der Reihe ist, den Einsatz nochmal erhöhen. Genau wie der "normale" Straddle in Turnieren generell verboten, im Cashgame je nach örtlichen Gepflogenheiten erlaubt.
Siehe > STRADDLE-BET.

MITGEHEN
Call, bedeutet, dass ein Spieler genau den Betrag bezahlt, den der Gegner gesetzt hat. Ist die gegenwärtige Einsatzhöhe bei Null, spricht man von weitergeben.

MONKEY
siehe »Fish«.

MONSTER
Eine sehr gute Hand.

MONTE CARLO
Europas Glücksspielmekka, aber auch eine Spielsimulation, mit der alle Möglichkeiten ausgetestet werden.

MOVE ALL-IN
Das gesamte Geld setzen.

MP
Siehe > MIDDLE-POSITION.

MTT
Abkürzung für Multi Table Tournament. Also ein Turnier, wo an mehreren Tischen gespielt wird.

MUCK
Aufgeben, auf English »to fold« genannt. Auch der Stoß der weggeworfenen Karten der Spieler. Wenn die Karten eines Spielers den Muck berühren, so ist er aus dem Spiel und seine Hand ist »tot«. Auch: Sein Blatt nicht zeigen, wenn man verliert respektive der letzte verbleibende Spieler im Spiel ist.
Ergänzung: Die Karten im Verlustfalle verdeckt weglegen, also ohne anderen Spielern Einsicht zu gewähren. In Live-Spielen darf allerdings jeder Spieler darauf bestehen, diese Karten zu sehen (zur eventuellen Analyse möglichen Zusammenspiels), was aber üblicherweise als grobe Unhöflichkeit gewertet wird. Online lässt sich diese Aktion vorprogrammieren, und es wird kein Recht auf Einsichtnahme gewährleistet.

MULTIWAY-POT
Mehrere Spieler, zumindest vier, halten den Einsatz.

Bearbeitet von PsiPlayer, 11 October 2011 - 00:44.


#15 PsiPlayer

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Geschrieben 08 October 2011 - 20:30

N


NEAR-OPTIMAL
bezeichnet eine große Annäherung an die laut Spieltheorie bestmögliche Lösung.

NEGATIVER ERWARTUNGSWERT
Der durchschnittliche zu erwartende Verlust bei einer Wette. Ein Spiel mit negativem Erwartungswert ist ein Spiel, bei dem man auf lange Sicht verliert.

NICKEL
Ausdruck für einen Kasino-Chip im Wert 5 Dollar.

NL
Siehe > NO LIMIT

NO-BRAINER
(hirnlos) Ein Blatt, das so gut ist, dass auch der Dümmste damit gewinnen könnte.

NO LIMIT (NL)
Eine Pokervariante, bei der ein Spieler unbegrenzt hoch wetten kann. Wettet er alle Chips, die er hat, so ist er All In. Es ist eine Wettstruktur, bei der die Einsatzhöhe nur von der Geldsumme begrenzt wird, die dem Spieler zur Verfügung steht. No-Limit und Pot-Limit werden manchmal als »Big Bet Poker« bezeichnet.

NUTS
Die bestmögliche Hand in einer Runde. Wird auch benutzt, um die beste Hand in einer Kategorie zu bezeichnen.

NUT FLUSH, NUT STRAIGHT, NUTHOUSE
(Narrenflush, Narrenstraße, Narrenfull) Das höchstmögliche Flush (mit A), die höchstmögliche Straße (z. B.: 10-J-Q-K-A) oder das höchstmögliche Full House. Geschlagen werden kann dieses Blatt nur durch eine Kombination in der jeweils höheren Kategorie.

NUTS PLAYER
Jemand, der nur seine allerbesten Karten spielt.

Bearbeitet von PsiPlayer, 11 October 2011 - 00:03.






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