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Roulette und Gewine


25 Antworten in diesem Thema

#16 Spielkamerad

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Geschrieben 06 October 2011 - 01:01

Beitrag anzeigenFrameboy sagte am 05 October 2011 - 23:20:

Ja ich gewinne, fast jedes mal. Das Problem daran ist aber, wenn ich alles hinwerfe und ES KLAPPT DOCH NICHT habe ich mich selber ruiniert.
Ich bin ja nicht blöd!

Zeig mir den Trottel, der mit wenigen Tausend Kapital alles hinwirft, um Berufsspieler zu werden.


Vorher werde ich bestimmt kein Berufsspieler werden, denn das ist ein gefählicher Zweig...

Hoffe das ist deutlich genug ;)

Gruß Frameboy


du verstehst nicht warum ich frage. oder?

wem willst du erzählen, dass du "JAHRELANG" gewinnst und dennoch daran zweifelst, dass es schief gehen könnte? zu mal ich gelesen habe, dass es um einfache chancen geht.

du kannst nicht über jahre hinweg gewinnen und immer noch zweifeln. natürlich wird nicht jeder gleich berufsspieler. das geht auch wirklich nur, wenn du für dich selber dein system erklären kannst und weißt, warum du gewonnen oder wichtiger auch verloren hast.

den "trottel" kann ich dir nennen, der mit wenig kapital angefangen hat. ein jeder, der sich sicher war, dass seine art zu gewinnen, eine positive gewinnerwartung hat. ist abgetroschen ich weiß, aber es bringt es eben auf den punkt. du brauchst nicht viel geld, um berufsspieler zu werden. fang doch klein an und spiel dich nach oben. da kannst du sogar anfangen, während du nebenbei arbeitest.
beim pokern nennt man das bankroll management. deshalb verstehe ich deine zweifel nicht. die einfachsten dinge sind schnell dargelegt und man erkennt ob jemand flunkert.

das gefährlichste für einen berufsspieler ist das spielverbot und nicht sein job!


sp.......!

Bearbeitet von Spielkamerad, 06 October 2011 - 01:03.


#17 K. Hornblau

    Dauergewinner

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Geschrieben 06 October 2011 - 08:08

Beitrag anzeigennodronn sagte am 05 October 2011 - 14:19:

Hallo Mäusl,

Aus meinem Erfahrungsschatz:

Du suchst eine Strategie, um ein sicheres Roulettespiel zu erlernen. Dann berichte ich mal aus grauer Vorzeit:

Meine erstes Spiel war? – Richtig, Verdoppeln nach Verlust auf Rot oder Schwarz. Nachdem ich richtig auf die Fresse geflogen bin, hab ich auch noch die anderen einfachen Chancen miteinander kombiniert. An was anderes hab ich mich nicht rangetraut. Spieler, die auf Plein spielten, waren für mich irgendwie unwirklich. Denn deren Spiel verstand ich nicht. Es dauerte eine Weile, bis ich die Drittelchancen für mich entdeckte. Auf den einfachen Chancen hab ich nämlich nichts mehr gewonnen und wahrscheinlich haben mich die anderen Mitspieler doch ein wenig inspiriert. Hab also zwei Dutzende oder zwei Kolonnen gespielt, aber auch da war kein Blumentopf zu gewinnen. Auf Dauer nur Verlust. Also bin ich auf Restantenspiele ausgewichen und hab die Transversalen Simple gespielt, die zurücklagen. Favouritenspiele sind einfach nicht mein Ding. Vorhersehbar war auch hier der Ausgang, trotz flacher Progression überwogen die Verlusttage. So kann es nicht weitergehen, dachte ich damals. Und ich kam auf die Idee, mir den Kessel genauer anzuschauen. Bislang hatte ich nämlich nur Augen für den grünen Filz. Und siehe da, seitdem ich Kesselbereiche bespiele, läuft es besser.

Was will der Dichter damit sagen. Du wirst nicht umhin kommen, denselben leidigen Weg zu gehen, wie alle anderen hier auch (Achtung, gleich heulen diejenigen auf, die sich in die Tasche lügen), um ein Gefühl fürs Roulettespielen zu bekommen. Zwar kannst du hier viel nachlesen, aber manchmal zählen eben nur selbstgemachte/selbstdurchlebte Situationen.

Du kannst dir den Frust auch ersparen und die oben beschriebenen Phasen überspringen, aber ich kenne deine mentale Stärke nicht. Lern gleich das Kesselgucken. Oder noch besser, du lässt deinen Gedanken an eine erfolgreiche Roulettespielerkarriere da, wo sie momentan noch schlummert, nämlich in der Blöde-Gedanken-Schublade.

Heu nodronn, so hätte ich Dich gar nicht eingeschätzt, wie machst Du denn das Kesselgucken,
nur ganz kurz angedeutet, welche Methode.

Gruss K.H.:rolleyes:

P.S. Denn ich bin diesen leidvollen Weg auch gegangen, viel zu lange.
Bin dann auch noch zu Blackjack gegangen, hier auch zu der Einsicht gelangt,
daß man schon einen mathematischen Vorteil erzielen muss, nicht nur einen
esotherischen Vorteil, ha,ha das ist nämlich ein Irrglaube.

Und ganz ,ganz wichtig, auch der mathematische bzw. ballistische Vorteil muss
gross genug sein > als 5% damit man einigermassen aus den Schwankungen
herauskommt und heute in etwa weiss , was man am Monatsende über hat.

Bearbeitet von K. Hornblau, 06 October 2011 - 08:18.


#18 nodronn

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Geschrieben 06 October 2011 - 11:53

Beitrag anzeigenK. Hornblau sagte am 06 October 2011 - 08:08:

Heu nodronn, so hätte ich Dich gar nicht eingeschätzt, wie machst Du denn das Kesselgucken,
nur ganz kurz angedeutet, welche Methode.

Gruss K.H

Ich formuliere es mal so, ich suche noch nach dem Durchbruch. Aber die Suche bestimmt nicht mein Leben. Seitdem meine Hausspielbank geschlossen hat, bin ich nur noch alle zwei Monate in einer Spielbank anzutreffen. Wenn mir dort die Kessel-Kugel-Kombination sowie ein "Muster" gefällt, setze ich auch mal klein aus. Freue mir einen Ast ab, wenn ich mal mit einem Gewinn von 600 Euro den Abend beende, trinke noch was Leckeres und setz mich dann in den Zug Richtung Heimat. Kannst mich also ruhig in der Schublade lassen, in die du mich schon hineingesteckt hast. Aus mir wird nie im Leben ein erfolgreicher Kesselgucker, aber das will ich auch nicht.

#19 trizero

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Geschrieben 06 October 2011 - 13:00

Beitrag anzeigenK. Hornblau sagte am 06 October 2011 - 08:08:

Und ganz ,ganz wichtig, auch der mathematische bzw. ballistische Vorteil muss
gross genug sein > als 5% damit man einigermassen aus den Schwankungen
herauskommt und heute in etwa weiss , was man am Monatsende über hat.

Hi K.H., ich denke ein sattes Rundes Prozent vor der Bank genügt, also 3,7% (nicht EC).

#20 Frameboy

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Geschrieben 06 October 2011 - 13:22

Beitrag anzeigenSpielkamerad sagte am 06 October 2011 - 01:01:

du verstehst nicht warum ich frage. oder?

wem willst du erzählen, dass du "JAHRELANG" gewinnst und dennoch daran zweifelst, dass es schief gehen könnte? zu mal ich gelesen habe, dass es um einfache chancen geht.

du kannst nicht über jahre hinweg gewinnen und immer noch zweifeln. natürlich wird nicht jeder gleich berufsspieler. das geht auch wirklich nur, wenn du für dich selber dein system erklären kannst und weißt, warum du gewonnen oder wichtiger auch verloren hast.

den "trottel" kann ich dir nennen, der mit wenig kapital angefangen hat. ein jeder, der sich sicher war, dass seine art zu gewinnen, eine positive gewinnerwartung hat. ist abgetroschen ich weiß, aber es bringt es eben auf den punkt. du brauchst nicht viel geld, um berufsspieler zu werden. fang doch klein an und spiel dich nach oben. da kannst du sogar anfangen, während du nebenbei arbeitest.
beim pokern nennt man das bankroll management. deshalb verstehe ich deine zweifel nicht. die einfachsten dinge sind schnell dargelegt und man erkennt ob jemand flunkert.

das gefährlichste für einen berufsspieler ist das spielverbot und nicht sein job!


sp.......!

Ja wie gesagt, ich werde anfangen während ich arbeite...habe doch alles erklärt und ich denke meine Vorsicht ist verständlich und nachvollziehbar, der Eintritt in den Job als Berufsspieler trägt Risiken, die ich noch nicht bereit bin zu tragen.
Meine Zweifel sind gleichzusetzen mit einer gewissen gesunden Vorsicht.
Erst mit einem ordentlich erspielten Kapital ist es für mich persönlich sinnvoll...

Gruß Frameboy

#21 sachse

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Geschrieben 06 October 2011 - 13:26

Beitrag anzeigentrizero sagte am 06 October 2011 - 13:00:

Hi K.H., ich denke ein sattes Rundes Prozent vor der Bank genügt, also 3,7% (nicht EC).
Nein, das reicht leider nicht, denn Du kannst langfristig erfolgreich nur auf Pleinzahlen setzen.
Dann sind schon 5,4% zu überspringen und ich plage mich sogar mit 8,1% ab, weil ich in DEU
schon seit über 25 Jahren doppelt Tronc gebe.
Einfache Rechnung, mit der man sich beruhigt zurücklehnen kann:
34 Spiele mit 4 Nachbarn(9 Zahlen) benötigen 9 Treffer, um auf Null zu kommen.
10 Treffer bedeuten etwas über 10% plus trotz des Nachteils von 8,1%

Bearbeitet von sachse, 06 October 2011 - 13:27.


#22 trizero

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Geschrieben 06 October 2011 - 13:45

Beitrag anzeigensachse sagte am 06 October 2011 - 13:26:

Nein, das reicht leider nicht, denn Du kannst langfristig erfolgreich nur auf Pleinzahlen setzen.
Dann sind schon 5,4% zu überspringen und ich plage mich sogar mit 8,1% ab, weil ich in DEU
schon seit über 25 Jahren doppelt Tronc gebe.
Einfache Rechnung, mit der man sich beruhigt zurücklehnen kann:
34 Spiele mit 4 Nachbarn(9 Zahlen) benötigen 9 Treffer, um auf Null zu kommen.
10 Treffer bedeuten etwas über 10% plus trotz des Nachteils von 8,1%

Hallo Sachse,
ein wenig differenzieren musst auch Du!

Bei Plein ist die Hürde 2,7%. Tronc ist "ausserhalb der Spielregel" und damit nicht fix.
Betrachte die Sache fiktiv, denn Du darfst alles was Nicht-KG ist, nicht nach eigenem Gusto abschreiben.

Ich bleibe dabei, bei ca. 1%+ kann man die Schwankungen langsam überleben.

#23 Spielkamerad

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Geschrieben 07 October 2011 - 00:27

Beitrag anzeigentrizero sagte am 06 October 2011 - 13:45:

Hallo Sachse,
ein wenig differenzieren musst auch Du!

Bei Plein ist die Hürde 2,7%. Tronc ist "ausserhalb der Spielregel" und damit nicht fix.
Betrachte die Sache fiktiv, denn Du darfst alles was Nicht-KG ist, nicht nach eigenem Gusto abschreiben.

Ich bleibe dabei, bei ca. 1%+ kann man die Schwankungen langsam überleben.


hi,

die frage ist doch nicht, ab wie viel prozent du überleben kannst, sondern wie du es machst. du kannst nämlich in anbetracht des maximums schon locker unter einem prozent überleben.

1% ist 1%.....schwankungen gibt es überall. die hürde sind aber die 2,7% und die sind schwer genug. klingt alles sehr wenig in der theorie, aber in der praxis....?

solltest du allerdings von den 1% vorteil beim kesselgucken reden, dann vergiss das mal schnell. damit kommst du nicht voran. das prozent vor der bank sein stimmt natürlich, aber nur theoretisch. du hast in der praxis mit so vielen dingen zu kämpfen, die dein klitzekleines 1% plus, wie ein "nano" aussehen lassen. ein paar prozent mehr bedarf es schon.


sp......!

#24 sachse

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Geschrieben 07 October 2011 - 01:06

Beitrag anzeigentrizero sagte am 06 October 2011 - 13:45:

Hallo Sachse,
ein wenig differenzieren musst auch Du!

Bei Plein ist die Hürde 2,7%. Tronc ist "ausserhalb der Spielregel" und damit nicht fix.
Betrachte die Sache fiktiv, denn Du darfst alles was Nicht-KG ist, nicht nach eigenem Gusto abschreiben.

Ich bleibe dabei, bei ca. 1%+ kann man die Schwankungen langsam überleben.
Ich habe mit Rüsenberg einmal ein BJ-Projekt durchgezogen.
Dabei haben wir für die gängigsten Hausregeln in USA mit Computercounting und nur 5-facher Erhöhung etwa 1,5% Vorteil errechnet.
Bei Computersimulationen von 7 Spielern über 5 Millionen Coups wurden diese 1,5% Gewinn weitgehend realisiert.
Aber jetzt kommts:
Zwischendurch gab es mehrmals geringe Verluste(z.B. lief es von 80.000 auf 77.000 zurück)und es dauerte über 100.000 Spiele,
bevor wieder ein neuer Höchststand erreicht wurde. Die Schwankung muss also gar nicht groß sein, sondern Dich nur lange genug
selbst im kleinen Minus sitzen lassen, damit Du die Geduld und die Nerven verlierst.

#25 trizero

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Geschrieben 07 October 2011 - 19:39

Beitrag anzeigenSpielkamerad sagte am 07 October 2011 - 00:27:

die frage ist doch nicht, ab wie viel prozent du überleben kannst, sondern wie du es machst....

....die hürde sind aber die 2,7% ...

Doch Spielkamerad, ausnahmsweise war dies hier das Thema.

Stell Dir mal eine echte Hürde vor, 27 cm hoch ;-) und jetzt den "Hügel" auf dem die Hürde steht.
Der Hügel kann höher als die Alpen werden.

Abgesehen davon, dass ein solcher Wert sehr schwammig und rein subjektiv sein muss,
hängt es auch noch von der Art der Strategie ab. Progession / Gleichsatz.

Meiner Erfahrung nach ist es ein rundes Prozent. (nicht KG)

#26 raro

    Tüftler

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Geschrieben 08 October 2011 - 15:03

@sachse,

ich bin zwar grundsätzlich auch der Meinung,
dass 1% Überschuss auf Dauer theoretisch
ausreichend sind.

Aber Du hast völlig Recht,
wenn Du im Glücksspiel kein Glück hast
(also Start mit schlechtem Lauf trotz guter Aussichten),
dann ist bei einer so geringen Überlegenheit
die Gefahr groß, dass Dich der "Mentalkiller" holt.
Den sollte keiner unterschätzen.

Gruß raro :hut:





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