Millionengewinne durch POKER ACADEMY PRO
#16
Geschrieben 24 September 2011 - 15:46
darf man dazu was schreiben.. oder willst du erstmal den thread zuende machen?
#17
Geschrieben 24 September 2011 - 16:25
miboman sagte am 24 September 2011 - 15:46:
darf man dazu was schreiben.. oder willst du erstmal den thread zuende machen?
Hi Mibo,
Der Thread wird von meiner Seite aus voraussichtlich über 50 Postings betragen, können aber auch 100 werden. Also, wenn Dir etwas dazu einfällt, dann poste nur drauf los. Mir würde aber gefallen, wenn Du die deutsche Großschreibung und die Satzzeichen berücksichtigst. Ist für mich einfacher zu verstehen, und Dich zu zitieren fällt mir nicht so schwer. Danke dafür schon einmal im voraus.
Psi
#18
Geschrieben 24 September 2011 - 21:47
Der Pokertisch
Beginn eines Turniers
Player Statistics.4.JPG 116.81K
8 Mal heruntergeladen
Es gibt noch weitere „Geheimkammern“, aber dazu später. Zunächst sei der längst fällige Spieltisch gezeigt. Und wir kommen direkt zum Spiel, ohne weiteres Theater. Deswegen ja mein Ansatz: Easy is right. Gelernt wird nur das, was Spaß macht. Und Spaß macht am Anfang eine gute Poker-Trainingssoftware. Man braucht dabei nicht gleich alles zu verstehen. Es reicht der Spielbeginn. Alles andere findet sich mit dem Umgang.
Dazu habe ich die gleiche Turnierart genommen, wie ich vordem im Diagramm zeigte und trug den Namen 2005 Poker Circuit II ein. Bevor die Karten ausgeteilt wurden, erschien die Tafel:
Turnierinformationen
2005 Poker Circuit II
Buy-in: $9.800 + $200
Preispool: $98.000
Platzierungen mit Auszahlungen: 3
Rangfolge: 2 von 10
Verbliebene Spieler: 10 von 10
Verbliebene Tische: 1 (10 pro Tisch)
Nächstem Platz ausgezahlt: $0
Chips im Spiel: $100.000
Höhe des Guthabens: $10.000
10% von allen Chips
1x Durchschnittliche Chips
200x Big blind
Aktuelles Level: 1
Blinds: $25/$50
Jeder Spieler startet mit Chips im Wert von $10.000 ins Turnier.
Das Level erhöht sich alle 10 Hände.
Spielsituation (sieht man auf der rechten Tafel des mitlaufenden Protokolls):
Der Dealer-Button befindet sich bei Jack Pott, folglich befindet sich der
1. Sitz = $25 Small Blind hat Sophie bezahlt.
2. Sitz = $50 Big Blind hat Angus bezahlt.
3. Sitz = $250 wurde erhöht von Phil Tilte.
4. Sitz = Passen bei Strongbad.
5. Sitz = Passen bei Mazama.
6. Sitz = PsiPlayer hält Caro Bube + Kreuz Dame, kurz: Jd, Qc (oder JQo)*
7. Sitz = Xegreano?
8. Sitz = Evil Lynn?
9. Sitz = Max Bette?
10. Sitz = Jack Pott?
Ich bin dran und zögere ... sowieso ... JQ ist für mich nicht das schlechteste Blatt. Wenn man auch glatt passen kann, könnte man vielleicht mit einem Big Blind Bet mitgehen, um die Chance zu bekommen den Flop zu sehen. Doch ich habe nicht mal ein Blatt von gleicher Farbe, Phil Tilte erhöhte vorher massiv (5facher Big Blind) und 6 Spieler kommen noch nach mir, also klarer Fall.....?
* JQo meint verschiedene Farben (offsuit „o“ )
International gebräuchlich gelten für
die Kartenwerte folgende Abkürzungen:
Bube = Jack (J)
Dame = Queen (Q)
König = King (K)
As = As (A)
10 = T
2 – 9 = ihren Wert entsprechend.
Die Abkürzungen der Farben:
Verschiedenfarbige Karten werden offsuit (o) genannt.
Karten mit der gleichen Farbe werden suited (s) genannt.
Wird fortgesetzt.
Psi
Bearbeitet von PsiPlayer, 24 September 2011 - 22:34.
#19
Geschrieben 25 September 2011 - 11:25
1. Du hast einen ROI (Return of Investment) von 22%! Dieser Wert wäre gegen echte Menschen kaum möglich. Selbst Profis schaffen nur zwischen 2-10%. Das die KI-Gegner ausserst schwach sind, wird hier sehr offensichtlich.
2. Bei der für "Sit and Go´s" (Single Table Tournament) üblichen 50/30/20 Auszahlungsstrukure hast Du in 18,6% den Sieg geholt! Gegen 10 Spieler gewinnt man aber nicht jedes 5te mal. Desweiteren passen die prozentualen Platzverteilungen zwischen Platz 3 und Platz 1 nicht (was ebenfalls auf mangelnde Intelligenz schließen lässt- der Computer kann anscheinend kein Heads-up spielen).
Zu den Stats:
Es ist leider nicht ersichtlich um was für Einsätze es sich beim "Bieten" etc. handelt. Für mich auch nicht nachvollziehbar, warum es keine "Erhöhen"-Statistik gibt. Eigentlich sind die Statistiken immer unterteilt in cbet, donkbet, 3bet, 4bet, c/r etc. Ich gehe davon aus das das Programm auf eine simple Darstellung ausweicht um den Anfänger nicht zu überfordern.
Zitat
Passen: 56% (finde ich eindeutig zu wenig!)
Jap. 56% ist zu wenig. Ungefähr das ist deine Handrange

Zitat
Mitgehen: 16% (könnte okay sein.)
Bieten: 23% (ist vielleicht zu viel, weil zu oft gespielt!)
Die Range zwischen Bieten (Raise) und Mitgehen (Call) könnte ruhig ein wenig weiter auseinander liegen. Ich schlage vor, weniger vor dem Flop zu callen und leicht weniger zu erhöhen.
Zitat
Flop (nach dem Flop)
Passen: 19%
Mitgehen: 12%
Weitergeben: 22%
Bieten: 48%
Nun sehe ich wieder nicht um was für Einsätze es sich beim "Bieten" handelt.
Ich sage mal so..
Eine Continuationbet solltest Du in ca. 70-75% am Flop bringen. Das ist so der optimale Wert. Neben der Continuationbet gibt es auch noch die sogenannte Donkbet. Der Unterschied ist, das die Continuationbet die Preflopaggression am Flop weiterführt, während die getätigte Donkbet, der Action des ursprünglichen Preflopaggressors zuvorkommt und unterbricht. Oder mit andern Worten: Vom Preflopaggressor wird eine Bet am Flop erwartet und nicht vom Donkbet´er. Warum dort Pauschal „Bieten“ steht ist mir ein Rätsel, da unter diesem Begriff alle möglichen Arten von Bets gemeint sein könnten.
48% Betquote, ist jedenfalls, selbst wenn nie Donkbets stattgefunden haben und keine 3Bets, 4Bets etc in der Statistik enthalten sind, zu wenig.
Zitat
0,0 – Passiv bis Aggressiv – 4,0
Mein Wert: 3,6 (ich neige eindeutig zum aggressivem Spiel nach dem Flop.)
Nicht schlecht. Allerdings darf der Wert nicht einzelnt betrachtet werden. Deine Foldquote vor dem Flop ist zu gering und dein Handspektrum enthält einen grossen Bereich von spekulativen Händen was dich zum LAG macht. Der Loose-Aggressive Spielstil ist aber nur was für Profis. Einige Indikatoren wie z.B deine sachliche zurückhaltende Art, deine sorgfältig aufbereiteten Posts etc. deuten eigentlich darauf hin das Du kein typischer LAG bist. Ich denke die Werte sind noch nicht ganz repräsentativ da du eventuell noch zu optimistisch mit deinen Händen bist. Dein Spielstil wird sich vermutlich mit der Zeit zum TAG verändern, was gut ist.
Zitat
0,0 – Overplayer bis Solide – 100
Mein Wert: 51 (ich neige also eher zu Solide. Der Wert hat Bedarf sich noch zu erhöhen!)
Auch der Wert ist zu niedrig.
@der post sollte nicht destruktiv sein sondern nur aufzeigen wie du die werte im programm interpretieren kannst
Bearbeitet von miboman, 25 September 2011 - 15:10.
#20
Geschrieben 25 September 2011 - 16:29
danke für Deine sachliche Interpretation meiner „Geheimkammer“. Die lasse ich im Ganzen einfach mal so stehen.
Deine erste Reaktion dagegen, dass die „KI-Gegner äußerst schwach sind, wird hier sehr offensichtlich“, finde ich unangemessen, auch wenn der ROI mit 22% angegeben wird. Offenbar kennst Du die Software nicht und hast mit ihr noch nicht experimentiert.
Um diesen Thread nachzuempfinden, schlage ich vor, Du besorgst Dir einfach die obige Software von POKER ACADEMY PRO (was auch für Profis kein Fehler ist) und versuchst erst einmal die ersten 10 bis 20 Turniere an Single-Tables zu gewinnen (pro Turnier dauert etwa 30-45 Minuten im Schnitt). Danach kannst Du die größeren Turniere mit Hunderten von Spielern angehen, danach mit Tausenden von Spielern und dann sehen wir weiter. Falls Du die Ausdauer haben solltest, freue ich mich bereits auf Deine Millionengewinne. Aber eines kann ich Dir jetzt schon verraten: Den ersten Abschnitt Deiner obigen Äußerungen wirst Du ganz schnell revidieren.
Du wirst Deine Aussagen über die Computerspieler aber auch schon deswegen revidieren, weil Du sie von den speziellen Variationen her, nach Art eines Schachmusters selbst noch tausendfach verschieden einstellen kannst. Das heißt: um tatsächlich alle möglichen Gegnervarianten zu experimentieren braucht es, meines Erachtens, mehr als nur ein Leben. Zu diesem „Herzstück“ der einzelnen Computerspieler komme ich noch zu sprechen. Allerdings reicht die Voreinstellung vollkommen. Denn der Belastungswert steigt mit der erhöhten Anzahl der Turnierteilnehmer sowieso.
Natürlich kann ich mir noch kompliziertere Programme vorstellen. Aber der Spieler wird bereits mit dem Programm von POKER ACADEMY PRO reichlich gefordert. Und da wir hier nicht in irgendeinem Poker-Himmel sind und ich für Anfänger schreibe, ist es in der weiteren Auseinandersetzung nützlich die Software zu kennen. Denn darum geht es mir in diesem Thread.
Psi
Bearbeitet von PsiPlayer, 25 September 2011 - 16:34.
#21
Geschrieben 25 September 2011 - 18:03
Zitat
sind wir pokerspieler doch so gewohnt. das vertrauen auf indizien/vermutungen meine ich
natürlich respektiere ich deinen willen. deshalb klinke ich mich auch erstmal aus und verfolge mit spannung deine weiteren beiträge
#22
Geschrieben 25 September 2011 - 20:02
miboman sagte am 25 September 2011 - 18:03:
sind wir pokerspieler doch so gewohnt. das vertrauen auf indizien/vermutungen meine ich
natürlich respektiere ich deinen willen. deshalb klinke ich mich auch erstmal aus und verfolge mit spannung deine weiteren beiträge
himobiwennduwirklichmeinenwillenakzeptierenmöchtestdannwürdestdumitmachennicht
rausklinkensondernmitmachenheißtdiedeviseeinfachnurabwertenohneexperimentellen
hintergrundkannjederpsi
Bearbeitet von PsiPlayer, 25 September 2011 - 20:06.
#23
Geschrieben 26 September 2011 - 13:57
Der Pokertisch (2)
Was kann man alles auf der Pokertisch-Tafel entdecken?
Wer dies auf Poker umwandeln möchte, etwa in der Form: „Ich kann aus jeder Hand etwas machen!“, der wird durch das Spiel bald eines besseren belehrt. Denn natürlich kann aus jeder Hand ein besseres Blatt werden. Aber nur solange, bis es einen Gegner mit einem besseren Blatt gibt..... Es geht in erster Linie nicht darum etwas machen zu können, sondern seine Chancen zu seinem jeweiligen Blatt richtig einschätzen zu können. Denn „machen“ kann man sowieso nichts. Entweder man bekommt die passenden Karten oder nicht.
Ich höre den schnellen Einwand: „Ich bluffe aber jeden weg!“
Nur, Tatsache bleibt, dass der überwiegende Teil der Spieler über sich selbst stolpert. Praktisch braucht der überlegende Spieler nur abzuwarten, bis die Gegner durch ihre eigenen Fehler keine Chips mehr haben. Summasummarum bleibt, dass man versuchen sollte so optimal zu spielen wie nur möglich.
Im obig angefangenen Spiel gibt es mehrere Möglichkeiten für mich. Nehmen wir an, ich kenne den Spieler Phil Tilte. Ich wüsste z. B. aus vielen Sessions, dass er oft blufft. Aber um mitzuhalten müsste ich jetzt mindestens den unteren Button Mitgehen $300 anklicken. Zur Verfügung stehen mir außerdem noch die Schaltflächen (Buttons) Passen und Erhöhen 250 $. Das ist eine Art Standarterhöhung, die das Mitgehen anzeigt. Außerdem sehen wir rechts daneben einen Positionsmarker (Schieberegler), bei dem wir verschiedene Bets (Einsätze) bis zum All in einstellen können
Die Anzeige des Ratgebers, die ich noch nicht geöffnet habe und erst zum nächsten Spiel zeigen werde, wird mir mit Sicherheit vorschlagen zu passen (folden).
Weiter oben in der Seitenleiste folgt die mitlaufende Anzeige des Handgutachters zu meiner Hand:
Wertigkeit der Hand: [Jd, Qc]
87,3% (28 / 169 Typen)
Dazu kurz das Hilfemenü über Seitenleiste und Handgutachter:
Zitat
Im pre-flop bewertet der Handgutachter Ihre hole cards an Hand ihrer Platzierung in der Rangliste der 169 möglichen Starthände. Der entsprechende Wert wird sowohl prozentual (z.B. heißt 25%, dass Ihre Karte höher einzustufen ist als 25% aller möglichen Starthände) als auch als tatsächlicher Rang angegeben (wobei 1 der beste und 169 der schlechteste Rang ist). .....
Pot Odds: 0,444 (1.25 für 1)
Die Berechnung der Pot Odds ist eine Entscheidungshilfe von vielen. Bisher brauchte ich mich damit nicht beschäftigen. Aber in jedem guten Pokerbuch wird man eine Abhandlung davon finden.
Denn alleine schon das wichtige Abschätzen der Hand des Gegners in Verbindung mit den Community-Cards ist ein guter Schritt nach vorn. Exemplarisches Beispiel: Die Community Cards zeigen mit niedrigen Kartenwerten scheinbar nichts. Der Gegner doppelt. Jetzt könnte man einen Straight oder Flush mit einbeziehen. Zumal wenn die Story des Gegners (seine fortlaufenden Einsätze im gegenwärtigem Spiel) bisher eher unscheinbar war.
Weiter darüber werden die aktuellen Daten des Turniers angezeigt. Diese Daten sind erst bei größeren Turnieren spannend. Denn während beispielsweise der Rang an einem Single-Table offensichtlich ist, ist die Information über mehrere Tische eine wertvolle Hilfe, wenn es sich lohnt eher im Spiel zu bleiben, als ein Risiko einzugehen.
Darüber befindet sich die Spielsessionstatistik, die bei Anklick anzeigt:
a) die Anzahl der bespielten Hände
b) die Anzahl der gewonnenen Hände
c) die Gewinnquote
d) alle gespielten Hände mit den Kartenwerten
e) das Diagramm aller gespielten Hände
Darüber befinden sich die 4 Buttons:
Zurück zur Lobby, Handgutachter, Showdown-Rechner, Spielerstatistik
Klicke ich meinen Namen am Tisch an, dann komme ich gleich zu meiner Statistik.
Klicke ich einen anderen Spieler an, dann komme ich auch gleich zu seiner Statistik. Außerdem kann ich das gesamte „Wesen“ dieses „intelligenten Computerspielers“ bearbeiten und neu einstellen. Gewissermaßen sein Herzstück wie ein Chirurg bearbeiten. Das möchte ich im nächsten Posting besprechen.
Psi
#24
Geschrieben 26 September 2011 - 17:05
Inhaltsverzeichnis
der
Poker Academy Hilfe
zur allgemeinen Datei-Übersicht vorstellen.
Zunächst die kurze Datei-Übersicht:
Poker Academy Hilfe
+ Hold’em Tutorial
+ Kurze Einführung
+ Ring Games
+ Turniere
+ Poker Academy Online
+ Allgemeines zum Spiel
+ Hilfsmittel zur Spielanalyse
+ Seitenleiste
+ Gegner
+ Informationen zum Programm
Die Software-Dateien geöffnet:
Poker Academy Hilfe
- Hold’em Tutorial
Hold’em Anleitung
Texas Hold’em
- Pokerhände
Einführung
Auflistung der Pokerhände
Straight Flush
Four of a Kind
Full House
Flush
Straight
Three of a Kind
Two Pair
Pair
High Card
Kickers
The Nuts
Draws
Wettregeln
Beispielhand
Empfohlene Bücher
Darse Billings’ No Limit Primer
Glossar
- Kurze Einführung
Einführung zur Hauptlobby
Einführung zu Ring Games
Einführung zu Turnieren
Einführung zu PA-Online
Pokern wie ein Profi...
- Ring Games
Ring Games
Tische einrichten & verwalten
- Turniere
Turniere
Turnierlobby
Teilnahme an einem Turnier
Turnierinformationen
Turnieruhr
- Poker Academa Online
Poker Academy Online
Einrichten von Online-Pokerräumen
Online Pokern
Währung der Poker Academy (PAX)
- Allgemeines zum Spiel
Überblick
Profile
Einstellungen
Kartengebereinstellungen
Einstellungen für Pokertische
Geschwindigkeitseinstellungen
Vorbestimmte Aktionen
- Hilfsmittel zur Spielanalyse
Handgutachter
Showdown-Rechner
- Statistik
Datenbank gespielter Hände
Importieren gespielter Hände
Browser für gespielte Hände
Handwiedergabe
Spielerstatistiken
- Handstatistiken
Filter
Guthabendiagramm
Aktionen
Häufigkeiten
Pre-flop-Statistik
Haie & Fische
Luckometer
- Seitenleiste
Komponenten der Seitenleiste
Spielsessionstatistik
Turnierstatistik
Handgutachter
Ratgeber
Protokoll
- Gegner
Kurze Einführung zu den Gegnern
- Gegner für fixed Limit
Pokibot
Jagbot
Simbot
Spielweise beim pre-flop
- Spezialisten für heads-up-Spiele
Sparbot
Vexbot
- Gegner für no-limit
Averybot
Jambot
Oddbot
Xenbot
- Informationen zum Programm
Technische Unterstützung
Rechtliche Hinweise
Danksagung
Psi
#25
Geschrieben 26 September 2011 - 20:43
Der Pokertisch (3)
Das „Herz“ der Computerspieler öffnen
Player Statistics.5.JPG 102.21K
6 Mal heruntergeladen
Ein Klick darauf und wir sehen das obige Fenster Gegner verwalten.
Insgesamt gibt es mehrere Kategorien (bots) von Computerspieler:
Gegner für fixed limit: Pokibot, Jagbot, Simbot
Spezialisten für heads-up-Spiele: Sparbot, Verbot
Gegner für no limit: Averybot, Jambot, Oddbot, Xenbot.
Da dieses Feld der „1.000 Möglichkeiten“ zu groß ist um es hier eingehend zu beschreiben, beschränke ich mich auf das obige Beispiel und dem Hinweis sich am besten gleich die Lern-Software von POKER ACADEMY PRO vorzunehmen.
Deswegen sollen hier zunächst nur einmal die diversen Einstellungen gezeigt werden:
Die Pre-Flop-Einstellung
Wir sehen im Feld der Eigenschaften den Namen Phil Tilte, der auch im linken Feld der Auswahl an Gegnern zu erkennen ist. Die dort aufgelisteten 23 Namen haben alle ihre Besonderheiten als Computerspieler, wie man beispielsweise rechts an dem farbigen Schachbrettmäßigen Einstellungskästchen für die Kategorie der Xenbots sehen kann. Das ist die Standarteinstellung für den Pre-Flop. Jeder der 23 Namen ist gleichzeitig verbunden mit vielen anderen Namen und gelten eher als Grundeinstellungen, die sich in Tausendfacherweise hier individuell verändern lassen. Man kann sogar eigene Namen mit eigenen Einstellungen hinzufügen, bis ins Unendliche.....
Zuzüglich hat man die Möglichkeit die Einstellung in einer von 10 Gruppen einzuteilen. Die Grundeinstellung ist Keine Gruppe. Die anderen Gruppen werden rechts nebenstehend so begründet:
Die möglichen pre-flop-Hände sind hier in zehn Gruppen unterteilt (d.h. jede nur mögliche Starthand kann einer dieser Gruppen zugewiesen werden) und jede von ihnen wird auf eine andere Art und Weise gespielt.
Gruppe 1
bei erstklassigen Händen werden die Einsätze in jeder Position erhöht; wenn nötig all-in gehen
Gruppe 2
die blinds und ein oder zwei limpers erhöhen (to limp heißt beim blind nur mitzugehen, statt zu erhöhen; limp-raise bedeutet, dass ein Spieler zuerst nur mitgeht und wenn nach ihm jemand erhöht, selbst noch ein Mal erhöht); als Spieler mit dem geringsten Guthaben bzw. wenn nicht das gesamte Guthaben eingesetzt werden muss, nur mitgehen
Gruppe 3
in einer späten Position am Tisch die blinds erhöhen; in frühen Positionen beim blind mitgehen, statt zu erhöhen (limp); als Spieler mit dem geringsten Guthaben oder bei kleinen Einsätzen mitgehen
Gruppe 4
nur in einer späten Position am Tisch die blinds erhöhen; nur in mittleren oder späten Positionen beim blind mitgehen, statt zu erhöhen; als Spieler mit dem geringsten Guthaben mitgehen
Gruppe 5
erhöhen, wenn nur noch zwei Spieler am Tisch aktiv sind bzw. die blinds bei einem Spiel mit höchstens sechs Spielern (short hand) erhöhen; in mittleren oder späten Positionen beim blind mitgehen, statt zu erhöhen; als Spieler mit dem geringsten Guthaben mitgehen oder erhöhen
Gruppe 6
die blinds erhöhen, wenn nur noch zwei Spieler am Tisch aktiv sind oder als Spieler mit dem geringsten Guthaben; beim small blind mitgehen oder in später Position beim blind mitgehen, statt zu erhöhen; als Spieler mit dem geringsten Guthaben mitgehen oder erhöhen
Gruppe 7
in einer späten Position beim blind mitgehen, statt zu erhöhen; sind nur noch zwei Spieler am Tisch aktiv, die blinds erhöhen; als Spieler mit dem geringsten Guthaben mitgehen oder erhöhen
Gruppe 8
Karten nur spielen, wenn nur noch zwei Spieler am Tisch aktiv sind; als Spieler mit dem geringsten Guthaben Einsätze erhöhen; blinds erhöhen oder bei großem Guthaben und kleinen Einsätzen mitgehen
Bluffs
Einsatz erhöhen, wenn nur noch zwei Spieler am Tisch aktiv sind oder die blinds erhöhen, aber passen, wenn Ihre Einsatzerhöhung wiederum erhöht wird (re-raise)
Keine Gruppe
abwarten oder passen
Die Beschreibung der Gruppen sind bei allen 23 Xenbot-Namen gleich.
Alle selbsteingerichteten Eigenschaften können zurückgesetzt werden durch den Button Zurücksetzen.
Wird fortgesetzt.
Psi
#26
Geschrieben 27 September 2011 - 00:30
Klickt man auf Post-Flop erscheint das folgende Fenster:
Player Statistics.6.JPG 81.41K
10 Mal heruntergeladen
Der erste ist für die Spielweise zwischen Passiv und Aggressiv
Der zweite ist für die Schätzung der implied odds zwischen Konservativ und Liberal
Der dritte ist für die Schätzung der Showdown odds zwischen Konservativ und Liberal
Diese Post-Flop-Einstellung ist bei jeden der 23 Xenbot-Namen als Grundeinstellung verschieden eingestellt!
Ich selbst habe nur mit den Grundeinstellungen gespielt und werde es wohl in diesem Leben nicht mehr schaffen die mannigfaltigen Variationen auszuprobieren....
Wird fortgesetzt.
Psi
#27
Geschrieben 27 September 2011 - 14:38
Der Pokertisch (4)
Die Menüleiste (I)
Lobby, Einstellungen, Kartengeber, Tisch, Fenster, Hilfe
Über Lobby kommt man:
1) zur Hauptlobby
2) zu den Ring Games
3) zu weiteren Turnieren
4) zu Poker Academy Online
5) zu Turnierinformationen
6) und zum Programm schließen
Einstellungen
(kann man aktivieren oder deaktivieren mit einen Haken setzen und ihn wieder entfernen):
1) Vorbestimmte Aktionen (Schaltflächen erscheinen, mit denen man sein Bet-Verhalten schon festlegen kann, bevor man an der Reihe ist.)
2) Ratgeber (kann hiermit auf der rechten Seite (Sidebar) eingeschaltet werden)
3) Automatisches Kartengeben (nach Beendigung des Spiels werden sofort neue Karten ausgeteilt)
4) Kartengeber festlegen (den Kartengeber-Button an seinem gegenwärtigen Platz fixieren)
5) Namen verbergen (anstelle steht dann: 7 platzieren, 8 platzieren usw.)
6) Verliererkarten nicht zeigen (Spieler legen beim Showdown automatisch ihre Verliererhand ab, ohne sie zu zeigen)
7) Schmulen (auf die Karten der Gegner zulassen)
8) Offen spielen (Alle hole cards werden beim Spiel aufgedeckt angezeigt)
(Nachdem ich aus dem Spiel war, habe ich mir als Lernzweck angewöhnt oft den weiteren Verlauf des Spiels mit offenen Karten anzusehen.)
9) Verdeckt spielen (Alle hole cards inklusive der eigenen werden beim Spiel verdeckt angezeigt)
10) Vierfarbiges Kartendeck (Vierfarbiges Kartendeck aktivieren oder deaktivieren)
11) Symbole für Kartenfarben (Wählen Sie zwischen Buchstabenabkürzungen oder Symbolen für die Kartenfarben im Text.)
12) Animationen und Sounds (aktivieren oder deaktivieren)
13) Hintergrundbild (bei Teppich und Tisch ändern)
14) Tastenkombinationen bearbeiten (für Spieleraktionen)
15) Geschwindigkeitseinstellungen bearbeiten (Bestimmt die Geschwindigkeit der Aktionen, des Showdowns und des automatischen Kartengebens.)
(Nachdem ich etwas geübt hatte, war mir die Grundeinstellung doch etwas zu langsam. So kann man beispielsweise ein durchschnittliches 40 Minuten Single-Table-Turnier um 10 Minuten auf 30 Minuten kürzen oder noch mehr.)
16) Darstellung des Programmfensters (Wählen Sie die Größe des Programmfensters und dessen Farbgebung aus.)
Wird fortgesetzt.
Psi
#28
Geschrieben 27 September 2011 - 18:20
Der Pokertisch (5)
Die Menüleiste (II)
Kartengeber
1) Karten geben (Karten für die nächste Hand geben)
2) Hand abbrechen (Die aktuell gespielte Hand abbrechen)
3) Hand wiederholen (Die vorherige Hand noch einmal spielen)
(Dieses Tool erlaubt andere Situationen auszuprobieren oder offensichtliche Bet-Fehler (Anklickfehler) zu korrigieren. Oder bei einem längeren Turnier mit mehreren Tischen, wo die Konzentration das Maximum erreicht, ist es beispielsweise interessant zu wissen, wie eine etwaige Kartenfolge aussieht, wenn man nicht gepasst oder ein anderes Betverhalten angewandt hätte. Alle Ergänzungen bleiben zunächst im Protokoll erhalten.
Wenn man zu seinem ersten Spielverhalten zurückkommen möchte, dann muss man es allerdings noch einmal nachspielen, sonst bleibt der letzte Spieleintrag im Protokoll bestehen. Und wenn bereits das nächste Spiel angefangen wurde, dann ist es nicht mehr möglich nochmals zurückzukommen. Im Übrigen bin ich mir in meinen hier gezeigten Statistiken treu geblieben und habe alle Fehler in meinem Spiel unkorrigiert übernommen. Eben wie im wirklichen Leben.)
4) Kartengebereinstellungen (Einstellungen für das Manipulieren des Kartendecks um beispielsweise schwierige Situationen auszuprobieren.) Das Hilfe-Menü schreibt dazu (gekürzt):
Zitat
Die Möglichkeit darüber hinaus noch die Gemeinschaftskarten und sogar Ihre Position in einem ring game bestimmen können, erlaubt es Ihnen, schwierige Situationen soweit auszuprobieren und zu üben, bis Sie sie erfolgreich meistern können. Des Weiteren können Sie hiermit bestimmte Situationen oder Spielkonzepte ausprobieren, von denen Sie vielleicht in Pokerhandbüchern gelesen haben.
Tisch (offen nur für Ring Games)
Die Tools werden verdunkelt gezeigt und sind nur Anklickbar wenn man ein Ring-Game spielt.
1) Sitzordnung ändern
2) Tisch speichern als ...
3) Kartengeber auswählen
4) Guthaben festlegen
5) Alle Guthaben festlegen
6) Gegner verwalten (Steht als Punkt im Hilfe-Menü, wird aber hier nicht verdunkelt angezeigt!)
Ich habe bisher noch kein Ring-Game gespielt oder diese Tools angewendet.
Wer sich von den Lesern den Ring-Games im Limit- oder No-Limit-Bereich oder den Limit-Turnieren annehmen möchte, sei hier herzlichst dazu eingeladen.
Fenster
1) Handgutachter (Das Menü Handgutachter anzeigen)
2) Showdown-Rechner (Das Fenster des Showdown-Rechners anzeigen)
3) Spielerstatistik (Das Fenster der Spielerstatistik anzeigen)
4) Turnieruhr (Das Fenster der Turnieruhr anzeigen)
5) Gegner verwalten ( Das Fenster zum Verwalten der Gegnerprofile anzeigen)
Die Punkte 3 und 5 habe ich bereits angesprochen.
Handgutachter, Showdown-Rechner und Turnieruhr werde ich in den kommenden Postings noch zeigen.
Hilfe
1) Hilfe (Online-Hilfe anzeigen) Das ist eine verkürzte Hilfe-Version.
2) Anmeldung (Melden Sie Ihre Version von Poker Academy online an)
3) Nach Updates suchen (Sucht auf unserer Webseite nach neueren Versionen des Programms)
4) Bei Programmstart nach Updates suchen (Bei Programmstart auf unserer Webseite automatisch nach Updates zum Programm suchen)
5) Einrichten des Proxy-Servers (Konfigurieren Sie die Proxy-Einstellung für Ihre Internetverbindung)
6) Informationen zum Programm (Zeigt Informationen zu diesem Programm an)
Wird fortgesetzt.
Psi
Bearbeitet von PsiPlayer, 27 September 2011 - 18:31.
#29
Geschrieben 28 September 2011 - 01:16
Der Pokertisch (6)
Die Wiedergabe gespielter Hände
WETTE MIT DER BESTEN HAND.
INVESTIERE IN DIE GUTE HAND.
GIB ALLES ANDERE AUF. *
Player Statistics.7.JPG 114.7K
3 Mal heruntergeladen
Doppelpfeil nach links: Wiedergabe der vorherige Hand
Pfeil nach rechts zum vertikalen Balken: Schritt für Schritt-Wiedergabe
Pfeil nach rechts: Wiedergabe / Pause
Doppelpfeil nach rechts: Wiedergabe der nächsten Hand
Man bekommt schnell heraus, wie diese Buttons funktionieren um dieses Standbild zu bekommen.
Hier sehen wir zunächst die Ausgangsposition und entdecken doch tatsächlich, dass PsiPlayer anhand der gezeigten Prozentzahlen (ausgehend von sämtlichen Karten auf dem Tisch) die meisten Chancen hat mit seinem Blatt die besten Karten zu bekommen. Sie verbessern sich sogar, weil Strongbad und Mazama passen, auf 25,1% und hätten sich weiter verbessert, wenn PsiPlayer nur mitgegangen wäre, da die anderen ja alle gepasst haben.
Warum 7-9 gegen Ace-King vorn ist
Meine Annahme: Nachdem ich passte, hatte Jack Pott durch 79 die stärkste Hand mit 22,2% gegen Phil, der gar AK hält, aber nur auf 20,1% kommt.
Man fragt sich unwillkürlich, warum die offensichtlich stärkere Hand von Phil prozentual so schlecht abschneidet?
Sieht man sich den gesamten Tisch noch einmal an, dann fällt auf, dass es außer dem As von Phil noch zwei andere Asse gibt. Das reduziert seine Chance eines weiteren Asses zum Pair enorm. Dazu sieht man noch ein King, eine Queen, zwei Jacks und zwei Tens. Diese reduzieren seine Chance zum Königs-Pair und zu einem möglichen Straight. Es ist wahrscheinlicher, dass er auf seinen Karten sitzen bleibt und sich nicht verbessern kann. Deswegen haben auch die Hände A3 und A4 nichts zu melden.
Es scheint, dass 79 deswegen die bessere Chance hat sich zu verbessern, weil sich nur eine zweite 7 zeigt und es 5 Chancen zum Pair gibt und sich auch noch ein eventueller Straight bilden könnte.
Das weiß natürlich keiner. Und deswegen kann man sich mit einem Ace/King auch gut fühlen. Aber man sieht auch: Nicht all zu gut! Deswegen suchen viele Spieler mit diesem Blatt eine schnelle Entscheidung: Entweder gehen sie vom Start weg All in oder passen nach dem Flop wenn er nichts ergänzen kann.
Zitat
Wer bereits einpaar 1000 Spiele gespielt hat, was ziemlich schnell geht, kann sich aus seiner Historie alle Blätter mit AK und den prozentualen Werten für den Mittelwert zeigen lassen. Das gilt übrigens für alle Hände.
Für das Zusammenkommen der Prozentzahlen lassen wir noch das letzte Wort dem Hilfe-Menü zukommen (gekürzt):
Zitat
Psi
* Dave Scharf „Erfolgreich beim POKER“, 2007, Premio Verlag GmbH, Münster. 256 S./4,95 €.
#30
Geschrieben 28 September 2011 - 14:20
Der Pokertisch (7)
Was heißt: „Wette mit der besten Hand?“
Der Poker Champion Dave Scharf beschrieb es so:
Zitat
a) Was haben Sie selbst für Karten?
b) Welche anderen Karten können Sie sehen (die Gemeinschaftskarten)?
c) Wer sind Ihre Mitspieler?
d) In welchem Zustand sind sie?
e) Sind sie ganz locker und zocken fröhlich?
f) Sind sie betrunken?
g) Sind Sie selbst betrunken?
h) Wie sahen die bisherigen Wettrunden aus?
i) Wo sitzen Sie?
Die Liste ließe sich beliebig verlängern.
Üben Sie so viel wie möglich. Schon bald werden Sie ein Gefühl dafür entwickeln, ob Ihre Hand die beste ist oder nicht. Grundsätzlich gilt: Je mehr Gegner Sie haben, desto besser muss Ihr Blatt sein. Gegen einen einzelnen Gegner können Sie beispielsweise schon mit einem As als höchster Karte gewinnen. Gegen drei oder vier Gegner brauchen Sie aber erheblich mehr. (S. 52)
Was heißt: „Investiere in eine gute Hand?“
Zitat
Aber auch:
Im Turnier: Vermeiden Sie Hände mit Potenzial
Zitat
* Eine Hand, die noch Verbesserung braucht, z. B. ein Straight, bei dem noch eine Karte fehlt.
Für mich muss ich zugeben, dass ich mich im Turnierspiel der Trainingssoftware noch oft an Hände halte, die Potenzial haben, sonst wird es mir zu langweilig. Wenn man dagegen Online mit mehreren Tischen gleichzeitig spielt, fällt es wohl leichter nur die beste Hand zu spielen.
Psi
Bearbeitet von PsiPlayer, 28 September 2011 - 14:26.
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