aural sagte am 10 August 2011 - 01:53:
da möchte ich mit einem bonmot von einstein antworten (gibt mehrere versionen davon, ich sag jetzt wahrscheinlich die, die er nie gesagt hat, aber kommt ja auf den sinn an):
das eigentliche wunder ist, dass man die welt erklären kann.
oder hat gesagt:
das wunder ist, dass es keine wunder gibt.
weiß ich nicht mehr. is ja eh wurscht.
dass man die welt (natürlich noch nicht alles) erklären kann, hindert dich ja prinzipiell nicht daran, in staunen zu verfallen. ich finde, man kann umso mehr staunen, wenn man versteht, WARUM manche dinge so sind, wie sie eben sind. wenn du denkst, dass man nur dann mit staunenden augen durch die welt laufen kann, wenn man sich weigert, sie zu verstehen, dann tut mir das aufrichtig leid.
das mit den damenfahrrädern war ja nur ein beispiel dafür, dass numerologie schwachsinn ist. man kann aus beliebigen 3 zahlen mit ein paar einfachen rechenoperationen alle naturkonstanten (oder alle anderen beliebigen zahlen) zusammenbasteln. hat alles keine bedeutung, ist nur spielerei.
in diesem sinne
gute nacht
s.
womit wir wieder mal bei einstein gelandet sind (dass uns nichts anderes einfällt, also wirklich...)
„Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.“
brauch ja wohl in dem fall keine quelle angeben.
tschüss
und zur erinnerung noch ein paar zitate vom großen meister:
"Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles, was man in der Schule gelernt hat, vergisst." - in ähnlicher Form auch Werner Heisenberg und Edward Wood, 1. Earl of Halifax zugeschrieben, auch bei Otto Vossler, in Heinrich v. Sybel (Hrsg.): Historische Zeitschrift, 1954, S. 265, books.google.com
"Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt." - Neben Einstein auch David Hilbert und Leonhard Euler zugeschrieben
"Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr." - DIE ZEIT, 24. Mai 2007, Nr. 22, S. 39f, "Die Biene, das Geld und der Tod" und Süddeutsche.de, 12. März 2007, "Das spurlose Sterben" (2. Seite)
quelle - wikipedia
Warum lieben wir Einstein ?
Er ist viel klüger als wir und versteht das Universum.
(Seine Theorie der ganzen Welt versteht (fast) niemand.)
Er bleibt dabei aber so naiv wie wir.
(Seine Vorstellungen vom lieben Gott versteht jeder.)
Er benimmt sich wie er will (und wie wir es gerne würden).
Er nimmt kleine Kinder so ernst wie grosse Leute.
Er ist ein Gott, der lächelt - und zwar in unsere Richtung.
quelle bei interesse selber herausfinden
ach ja, und dass wir uns laut obigster meinung im jahr des geldes befinden sollen bewahrheitet sich bei mir voll und ganz, bei euch auch?
Bearbeitet von nico1, 10 August 2011 - 22:16.