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Devisenhandel System


22 Antworten in diesem Thema

#1 rambospike

    Roulettekönig

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Geschrieben 24 June 2011 - 19:43

Hallo zusammen,



ich habe mich lange nicht mehr hier gemeldet und möchte Euch ein von mir erfolgreich praktiziertes Modell aus dem Devisenhandel, welches ich auf das Roulette umgewandelt habe, vorstellen.

Ich habs nicht getestet und weiss nicht, ob das Ganze mit Roulette funzt, doch mir gefällts.

Vielleicht hat ja jemand Lust, das ganze zu testen.





Spielanweisung !



  • Grundsätzliches
Ein „Börsentag" dauert immer 37 Coups. Es müssen immer mindestens 2 Chips gegenläufig auf Rot und Schwarz positioniert sein. Rot bedeutet fallende Kurse, Schwarz bedeutet steigende Kurse.



An jedem Börsentag wird 1 Chip hinzugefügt.



Das Ziel eines neu eingegangenen Engagements beträgt immer 3 Chips.



Wenn das Ziel des neu eingegangenen Engagements am gleichen „Börsentag" nicht erreicht wird, wird dieses Ziel auf 2 Chips herabgesetzt.



  • Setzentscheidung
Für die „börsentägliche" Entscheidung, auf welche Farbe der nächste Chip gesetzt wird, werden die beiden vorherigen „Börsentage" analysiert.

Wenn der Vortag gegenüber dem Tag davor gefallen ist, d.h. mehr Rot als Schwarz fiel,

dann wird 1 zusätzlicher Chip auf Rot gesetzt.

Wenn der Vortag gegenüber dem Tag davor gestiegen ist, d.h. mehr Schwarz als Rot fiel,

dann wird 1 zusätzlicher Chip auf Schwarz gesetzt.

Sind beide Tage gleich, dann 1 zusätzlicher Chip auf beide Farben.

Jeweils mit Ziel von 3 Chips.



  • Umbuchung im Gewinn
Wird eine Position mit Gewinn geschlossen, d.h. ist das Tagesziel auf Rot oder Schwarz entweder 2 oder 3 Punkte, dann wird der Gewinn abzüglich 1 Punkt auf die offenen Positionen mit dem grössten Verlust umgebucht und das Ziel dieser Positionen entsprechend angepasst.



  • Nachkauf am gleichen „Börsentag" bei Gewinn
Wenn eine Position mit Gewinn abgeschlossen wurde, kann am gleichen Börsentag mit 1 Chip in die gleiche Richtung gesetzt werden, in der der Gewinn gemacht wurde.

Hierbei ist darauf zu achten, dass nach dem Gewinn mindestens 1 Coup in die gleiche Richtung (Richtung letzter Gewinn) mehr gefallen ist, als in die Gegenrichtung.



  • Das Fallen der Zero
Leider bleibt es nicht aus, dass durchschnittlich an jedem „Börsentag" einmal die Zero fällt. Hier muss bei jeder zweiten Zero das Tagesziel der am besten stehenden Position um 1 Punkt angehoben werden.





Schöne Grüße von rambospike.

#2 ettmo

    Analytiker

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Geschrieben 24 June 2011 - 22:19

Klassische Trendanalyse.

Aus TSA (TimeSeriesAnalysis).

Z.B. OHLC - du wirst das kennen - kann/könnte man auf eine Rotation anwenden.

Hat aber an der Börse eine wesentlich wichtigere Aussagekraft.

Wegen der echten zeitlichen Begrenzung im Handeln, wodurch Entscheidungen kausal beeinflusst werden.



ettmo

#3 Paroli

    Admin

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Geschrieben 24 June 2011 - 23:57

Beitrag anzeigenrambospike sagte am 24 June 2011 - 19:43:

ich habe mich lange nicht mehr hier gemeldet und möchte Euch ein von mir erfolgreich praktiziertes Modell aus dem Devisenhandel, welches ich auf das Roulette umgewandelt habe, vorstellen.

Ich habs nicht getestet und weiss nicht, ob das Ganze mit Roulette funzt, doch mir gefällts.
Im Devisenhandel gibt es meiner Meinung nach bei den kurzfristigen Trades viele zufällige Schwankungen. Da steckt also einiges an Zufall mit drin, so dass sich das aufs Roulette übertragen lassen könnte. Habe damals selbst mit Börsensofteware und Charts herum experimentiert. Die Verläufe waren nicht voneinander zu unterscheiden. Bei Charts von Roulettepermanenzen gab es z.B. lehrbuchmäßige Kopf-Schulter-Trendwechselsignale und "Beachtung" von Widerstandslinien usw.

#4 ettmo

    Analytiker

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Geschrieben 26 June 2011 - 05:54

Der Finanzmarkt hat sehr viel Gemeinsamkeiten mit Zufallsprozessen.

Elliott-Waves.

Uralt aus den 30ern.
Aber kaum beachtet worden.
Erst als Mandelbrot viel später die Fractals entdeckte, boomten die Elliott-Waves.

Uralte Wellen- und Rhythmus-Methode.

Oder Sigma.
Spielt auch im Finanzmarkt eine ganz wichtige Rolle.

Allerdings Sigma aus der StatistikStandardAbweichung.

Hat - interessanterweise - kein Mathematiker entwickelt, das war John Bollinger.

Generell ist dieser gesamte Komplex sehr interessant und es lohnt sich, das zu eruieren.

Es macht grundsätzlich Sinn, diese Instrumente auch im Roulette einzusetzen.



ettmo

Bearbeitet von ettmo, 26 June 2011 - 07:26.


#5 trizero

    Gewinnertyp

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Geschrieben 26 June 2011 - 07:43

Beitrag anzeigenettmo sagte am 26 June 2011 - 05:54:

...
Es macht grundsätzlich Sinn, diese Instrumente auch im Roulette einzusetzen.

Möchtest Du das mal irgendwie begründen?

#6 RCEC

    Casinoschreck

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Geschrieben 26 June 2011 - 08:10

ein einfaches system ist in den dow jones zu investieren
ständig aufwärts(langfristig)
http://en.wikipedia....ical_graph_(log).svg
cu
gb

#7 ostfriese16

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Geschrieben 26 June 2011 - 11:07

Beitrag anzeigenRCEC sagte am 26 June 2011 - 08:10:

ein einfaches system ist in den dow jones zu investieren
ständig aufwärts(langfristig)
http://en.wikipedia....ical_graph_(log).svg
cu
gb
der Link funktioniert aber nicht.

#8 rambospike

    Roulettekönig

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Geschrieben 26 June 2011 - 11:40

Beitrag anzeigenettmo sagte am 26 June 2011 - 05:54:

Der Finanzmarkt hat sehr viel Gemeinsamkeiten mit Zufallsprozessen.

Elliott-Waves.

Es macht grundsätzlich Sinn, diese Instrumente auch im Roulette einzusetzen.



ettmo

Hallo ettmo,

bei den Elliot Wellen wäre ich mir nicht so sicher, diese Zufallsprozessen zuzuordnen. Zuerst einmal, weil es für Anfänger unwahrscheinlich schwierig ist, festzustellen, in welcher Welle man sich gerade befindet. Dann beruht die ganze Elliot Wellen Theorie ja darauf, massenpsychologisch bedingte Markttendenzen in einer übergeordneten und anschließend vorhersehbaren Richtung aufzuzeigen. Für auf reinem Zufall basierenden Tendenzen sind die EW m.e. nicht zu gebrauchen.

mit herzlichen Grüßen

rambospike

Bearbeitet von rambospike, 26 June 2011 - 11:41.


#9 ettmo

    Analytiker

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Geschrieben 26 June 2011 - 18:10

Beitrag anzeigentrizero sagte am 26 June 2011 - 07:43:

Möchtest Du das mal irgendwie begründen?
Puuh, @trizero, das wären gut 20 Themen.

Themen, nicht Threads.

Ein gaaanz weites Feld.

Es gibt im Finanzmarkt Hunderte von Indikatoren und noch mehr Handelssysteme.

Der Finanzmarkt wird mehr oder weniger vom Zufall gesteuert.

Trends, Wellen, Rythmen.

Spielt beim Finanzmarkt eine sehr große Rolle und ebenfalls bei Zufallsprozessen.


Hier bei Paroli's gibts ja viele Ansätze in diese Richtung.

http://www.roulette-...-durchschnitte/

Auch dort:

http://www.roulette-...diamantenfunde/



ettmo

#10 ettmo

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Geschrieben 26 June 2011 - 18:15

Beitrag anzeigenrambospike sagte am 26 June 2011 - 11:40:

Hallo ettmo,

bei den Elliot Wellen wäre ich mir nicht so sicher, diese Zufallsprozessen zuzuordnen. Zuerst einmal, weil es für Anfänger unwahrscheinlich schwierig ist, festzustellen, in welcher Welle man sich gerade befindet. Dann beruht die ganze Elliot Wellen Theorie ja darauf, massenpsychologisch bedingte Markttendenzen in einer übergeordneten und anschließend vorhersehbaren Richtung aufzuzeigen. Für auf reinem Zufall basierenden Tendenzen sind die EW m.e. nicht zu gebrauchen.

mit herzlichen Grüßen

rambospike
Ob und wie erfolgreich man TSA auf Zufallsprozesse anwendet, das ist ne andere Sache.

Sowieso mehr oder weniger erfolgreich.

Das Dauer-Gewinn-System wirds auch damit nicht geben.

Es geht prinzipiell um Ähnlichkeiten unterschiedlicher Anwendungsgebiete.

Finanzmarkt und Roulette-RNG.

Elliott-Waves sind erfolgreich als Wellen- und Rhythmus-Analyse.

Gehören zu Fractals und die wiederum haben viel mit Zufall zu tun.

Die Masse reagiert oft vom Zufall gesteuert.

Im Kleinen (sehr kurze Zeitabschnitte) wie im Großen (sehr lange Zeiträume).

EW wird in vielen dieser Bereiche eingesezt.

Ich selbst setze EW nicht ein, nicht direkt.

Schau mir aber sehr genau an, was dahintersteckt und wie das funktioniert.


Oder Point & Figure TSA, ebenfalls sehr interessant, da gibts ja hier schöne Threads.


ettmo

#11 nico1

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Geschrieben 26 June 2011 - 21:11

Beitrag anzeigenettmo sagte am 26 June 2011 - 18:10:

Der Finanzmarkt wird mehr oder weniger vom Zufall gesteuert.
hallo ettmo, meinst du nicht, dass da mächte am werk sind, wo wir nicht einmal mitdenken können? investoren, die da mit summen rumjonglieren, die uns nicht einmal im traum einfallen würden?

von dieser prämisse ausgehend, ist der zufall auch wieder kein zufall mehr - an diese "trends" kann man sich durchaus anhängen.

#12 rambospike

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Geschrieben 26 June 2011 - 21:37

Hallo zusammen,

ich glaube, die meisten haben es mittlerweile akzeptiert, dass mit Mathematik das Roulette nicht geknackt werden kann.

Dennoch glaube ich, das es möglich ist, einen dauerhaften Gewinn einzufahren. Aus diesem Grunde habe ich mir einfach mal Gedanken über die verschiedenen Möglichkeiten hierzu gemacht.

Fakten:
Entweder haben wir viele kleine Gewinne und einen großen Verlust (Martingale).
Oder wir haben viele kleine Verluste und einen großen Gewinn (zB: Gleichsatz auf Plein).
In beiden Fällen werden wir auf Dauer verlieren.

Also kommen wir hier nicht weiter. Es muss also eine Strategie gefunden werden, die mit relativ geringem Einsatz auskommt und relativ oft Gewinne macht. Dies, gepaart mit einem ausgeklügelten Moneymanagement könnte m.E. erfolgreich sein.
Einen Ansatz sehe ich in der anfangs vorgestellten Strategie.

Da ich gerade etwas Zeit habe, werde ich mich ein wenig in das Thema vertiefen und versuchen dies zu kommunizieren. Vielleicht hat jemand Lust, daran mitzuarbeiten?

:heart:liche Grüße von rambospike

#13 nico1

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Geschrieben 26 June 2011 - 21:58

Beitrag anzeigenrambospike sagte am 26 June 2011 - 21:37:

dass mit Mathematik das Roulette nicht geknackt werden kann.
weder roulette noch trading, du brauchst zusäztliche faktoren, den zufall zu entkräften.

#14 ettmo

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Geschrieben 27 June 2011 - 06:39

Beitrag anzeigennico1 sagte am 26 June 2011 - 21:11:

hallo ettmo, meinst du nicht, dass da mächte am werk sind, wo wir nicht einmal mitdenken können? investoren, die da mit summen rumjonglieren, die uns nicht einmal im traum einfallen würden?

von dieser prämisse ausgehend, ist der zufall auch wieder kein zufall mehr - an diese "trends" kann man sich durchaus anhängen.
Nein, der Finanzmarkt ist überwiegend nicht-deterministisch, was man an vielen Faktoren sehen kann.

Preisbildung ist extrem volatil, schon allein daran kann man das sehen.

Eine Unternehmensentwicklung ist sehr stark von zufälligen Entwicklungen abhängig, die man nicht prognostizieren kann.

Die Zukunft kann man nicht vorhersagen, richtige Prognosen sind nur deswegen richtig, weil die Entwicklung zufällig in die richtige Richtung geht.
Die falschen Prognosen werden nicht wahrgenommen, weil sie - zufällig - falsch sind.

Das ist die eine Seite, dann kommt nocht die andere Seite hinzu, Angebot und Nachfrage der Marktteilnehmer.
Auch das ist überwiegend nicht-deterministisch, da die subjektive Wahrnehmung dominiert und zu sehr unterschiedlichen Reaktionen führt.

Der Finanzmarkt ist viel probalistischer als allgemein gesehen wird.


ettmo

#15 nico1

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Geschrieben 27 June 2011 - 19:14

aber das sag ich doch - zitat: Eine probabilistische Aussage (auch: Wahrscheinlichkeitsaussage) ist eine Aussage, welche von einem Sachverhalt (etwa dem Zustandekommen eines Ereignisses) aussagt, dass dieser mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit besteht.

also nicht rein zufällig.





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