@ K. Hornblau: Der Kastratovic ist laut einigen Berichten KGer. Wieso findest du ihn verdächtig? Dass er seine Landsleute mit den Jetons zur Kasse schickt, dafür kann es durchaus andere Gründe geben. Vielleicht möchte er aus Sicherheitsgründen sein Geld verteilen, und nicht alleine mit dem ganzen Bargeld die Spielbank verlassen.
Ich weiß nicht, ob es in den Spielbanken die Möglichkeit besteht, ein Konto zu eröffnen.
Ja, wir könnten sicher Geldwäscheberichte austauschen

. Dein Bericht über jenen Rumäne finde ich interessant. In den späten 80ern habe ich mehrmals in einer Spielbank einen Südländer gesehen. Anzug und Krawatte, und er hat mehrere 10.000 DM an der Kasse gewechselt. Dann ist er mit den Jetons für einige Minuten herumspatziert, hat sich mit den Angestellten unterhalten - aber keinen Pfennig aufs Spiel gesetzt. Etwas später ist er zur Kasse gegangen, und hat das Casino verlassen. Bargeld hat er nicht eingesteckt, sonstige Details kenne ich nicht. Die Angestellten schienen ihn übrigens sehr zu mögen. Ich kann mir vorstellen, er hat ziemlich hohe Gebühren bezahlt.
Diese Masche hat er mehrmals wiederholt. Zu jener Zeit waren die Spielbanken aber nicht vom Geldwäschegesetz umfasst, ja den Begriff Geldwäsche gab es wohl kaum, obwohl Geld natürlich auch damals gewaschen wurde.
canaris