Beim Dursuchen einer australischen Zeitungsdatenbank bin ich auf zwei kuriose Artikel (link unten) gestoßen:
Beschrieben wird von einem "Londoner Korrespondenden" (15. Feb. 1935) die Einführung zweier neuer Spiele:
Beim im "International Sporting Club" angebotenen besagtem "Doppel-Roulette" war innerhalb eines großen Rades ein kleineres angebracht, das in der gleichen Richtung, aber andrer Geschwindigkeit dreht. Nachdem die Kugel in ein Nummernfach (des kleinen Rads) gefallen ist, wird durch einen Mechanismus automatisch das größere Rad festgestellt. Wenn sich nun die beiden Nummern der Zahlenkränze decken, erhält der Spieler auf seinen plein Satz 1200:1 [also deutlich schlechte als das zu erwartende 1296:1]. Die Einsätze waren auf dem Tableau durch besondere Jetons zu tätigen, Chancen-Kombinationen zulässig, chevale zahlt 280:1, T-simple 120:1, Carre 64:1, Sixaine 25:1.
"Les Petis Avions" waren im wesentlichen eine Variation der "petists cheveauxs" in einem Glaskasten, wobei 17 Flugzeuge am Stab von einem Elektromotor getrieben ins "Ziel" flogen. Auszahlung 15:1 [Mechanisch für die Zeit sicherlich schwierig herzustellen]
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Allzu lange scheinen sich die beiden Spielchen, die wohl aus der Not der Wirtschaftskrise heraus (Frankreich hatte das Roulette 1932 wieder erlaubt, im MC war 1934 das Minimum auf 1 fr. gesenkt worden). Fall doch mal jemand ein Photo auftreibt -- bitte her damit.
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Volltexte (für diejenigen, die nicht nur Hochdeutsch, sondern auch Englisch lesen):
* TWO NEW GAMES. (1936, March 5). Examiner (Launceston, Tas. : 1900-1954), p. 10 Edition: DAILY. Retrieved June 7, 2011, from Quelle 1
* NEW GAMBLING GAMES. (1936, April 4). The Mercury (Hobart, Tas. : 1860-1954), p. 11. Retrieved June 7, 2011, from Quelle 2
"Double Roulette" + "Les Petis Avions"
Erstellt von henry_hl, Jun 06 2011 16:59
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