Roulettesystem von P & E
#1
Geschrieben 03 May 2011 - 21:33
Ich habe heute wieder mal Post von P & E bekommen mit ein paar Informationen zu dem Roulettesystem "Die Transversalen Attacke".
Die Gewinngrafik sieht schon beeindruckend aus doch ich habe so meine Zweifel das das tatsächlich so gut funktioniert.
Gesamtkapital 40 Stücke ( + 2 Fache Reserve) Gewinnziel +20, Vorlaufcoups 23, Danach Gleichsatz auf 2 - 3 Dreiertransversalen (Die Favoriten?)Also ein Spiel auf der Grundlage der Binominalverteilung. Spielende bei ca. +20 Stücken bzw. - 40 Stücken.
Hat jemand schon Erfahrungen mit diesem System gemacht?
Gruss Asgard
#2
Geschrieben 03 May 2011 - 23:05
Asgard sagte am 03 May 2011 - 21:33:
Ich habe heute wieder mal Post von P & E bekommen mit ein paar Informationen zu dem Roulettesystem "Die Transversalen Attacke".
Die Gewinngrafik sieht schon beeindruckend aus doch ich habe so meine Zweifel das das tatsächlich so gut funktioniert.
Gesamtkapital 40 Stücke ( + 2 Fache Reserve) Gewinnziel +20, Vorlaufcoups 23, Danach Gleichsatz auf 2 - 3 Dreiertransversalen (Die Favoriten?)Also ein Spiel auf der Grundlage der Binominalverteilung. Spielende bei ca. +20 Stücken bzw. - 40 Stücken.
Hat jemand schon Erfahrungen mit diesem System gemacht?
Gruss Asgard
Gewinngrafiken sind natürlich so gestaltet, dass sie über eine überschaubare Strecke Gewinne anzeigen. Generell lässt sich mit der Binominalverteilung kein gewinnbringendes System "basteln", auch wenn dies auf den ersten Blick mathematisch begründet erscheint.
tikki
#3
Geschrieben 04 May 2011 - 09:08
tikki sagte am 03 May 2011 - 23:05:
tikki
verfolgt mich die bescheuerte Formulierung: "Plus 2-fache Reserve".
Ohne "2-fache Reserve" kommt kein Systemdealer oder Erfinder aus.
Die Verscheißerung im obigen Beispiel verlangt ebenfalls diese 2-fache Reserve.
Da trauen sich die "Erfinder" nicht, zu schreiben, dass man so viel Stücke
benötigen könnte, um die potenziellen Käufer nicht zu verschrecken.
sachse
Bearbeitet von sachse, 04 May 2011 - 09:09.
#4
Geschrieben 04 May 2011 - 10:37
Asgard sagte am 03 May 2011 - 21:33:
Die Gewinngrafik sieht schon beeindruckend aus doch ich habe so meine Zweifel das das tatsächlich so gut funktioniert.
Gesamtkapital 40 Stücke ( + 2 Fache Reserve) Gewinnziel +20, Vorlaufcoups 23, Danach Gleichsatz auf 2 - 3 Dreiertransversalen (Die Favoriten?)Also ein Spiel auf der Grundlage der Binominalverteilung. Spielende bei ca. +20 Stücken bzw. - 40 Stücken.
Hat jemand schon Erfahrungen mit diesem System gemacht?
Ausnahmsweise klinke ich mich in den Diskussionsfaden zu der Frage ein, die du aufwirfst. Eigentlich bin ich ausgelastet mit dem Thread "Mein Konzept 'Match'". Doch wenn es um ein Thema aus dem Hause P&E geht, was hin und wieder passiert, fühle ich mich aufgerufen Stellung zu nehmen - in diesem Fall dir Zusatzinformationen zu kommen zu lassen.
Den Entdecker der brillianten Strategie "Die Transversalen-Attacke", Jens Thiele Grüttner, kenne ich durch Telefon-Kontakt und schriftlichen Austausch seit mehr als drei Jahrzehnten. Er gehört zu den "Oldies" der Szene, die in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts - der Gründungs- und Ausdehnungsphase der Spielbanken in Deutschland - ein kritisch-konstruktives Klima in der Profi-Szene schaffen wollte. Er war Herausgeber einer kleinen Broschüren-Reihe mit dem Titel "Spielbanknotizen". Grüttner hat sie dann irgendwann verkauft, an die Eigentümer des "Roulette-Magazins". Danach eröffnete er seinen eigenen Spezial-Verlag (zusammen mit Gertrud Gelhard). Aus dieser Werkstatt sind Plein- und Transversalen-Spielvorschläge hervorgegangen, die ständig verfeinert wurden, weil Grüttner exakte Computerauswertungen machte und daraus analytische Schlüsse zog, die er dann zu den im Roulette-Markt üblichen Honorarforderungen an seine Stammkundschaft verkaufte. Ich halte P&E gegenwärtig für die erste Adresse im Systemmarkt.
Die erste Fassung eines Spiels auf die 3er-Transversalen gemäß Regelwerk a la Grüttner habe ich selbst praktiziert (und die Ergebnisse kontrolliert) - mit Erfolg -, bis ich merkte, dass ich eine der Regeln mißverstanden und dadurch zuviele Einsatzstücke geopfert hatte, also meine persönliche Bilanz schmälerte. Das war der Anlaß für mich, mich zunächst stärker in das Gebiet Binomialverteilung einzuarbeiten. Die Erkenntnis daraus: Es gehört nicht nur Grundverständnis der mathematischen Normen zum Handwerk, sondern man muss auch die Grüttnerschen Regeln und deren Anwedung genauestens studieren und in der Praxis ein "Fingerspitzengefühl" dafür entwickeln, wann man persönlich den Ausstiegspunkt in einer Gewinnphase und den Ausstieg im (zufallsnotwenigen) Verlust findet. Heute besteht die Taktik (zu Recht wie ich finde) in einer Serie von Kurzangriffen nach den aus der laufenden Permanenz ermittelten Signalen. Zum Einsatz kommen 2 oder 3 TVS in unterschiedlicher Kombination.
Da ich die beide Skripte zur Transversalen-Attacke kenne, würde ich sie spielen, wenn ich nicht selbst mit meiner eigenen Entdeckung 'Match' voll ausgelastet wäre.
Die 2fache Reserve von Spiel- bzw. Tischkapital ist eine übliche, aber gegriffene Formel. Sie folgt der Tatsache, dass sich die Streuwerte einer Zufalls- und damit einer Roulette-Permanenz im dreifachen Streubereich der Standardabweichung 1 vom Mittelwert bewegen. Dass die Gefahr von Extrem-Durststrecken und "Platzern" periodisch auftritt, verschweigt der Autor nie, weil es zum Allgemeingut des Expertenwissens gehört. Deshalb, da du das Skript bereits gekauft hast, zunächst testen, testen, testen - und zwar unter Realbedingungen und mit den Berechnungsformeln, die ich in meinem Thread 'Match' empfehle.
Ist dir damit geholfen?
NoHazard
#5
Geschrieben 04 May 2011 - 11:18
NoHasard sagte am 04 May 2011 - 10:37:
kenne ich durch Telefon-Kontakt und schriftlichen Austausch seit mehr als drei Jahrzehnten.
sachse
#6
Geschrieben 04 May 2011 - 11:50
sachse sagte am 04 May 2011 - 11:18:
Ja, warum auch nicht. Jeder lernt von irgendwem und durch irgendwas. Ich habe eine biografische Aussage gemacht, um Asgard vielleicht dadurch zu helfen. Er hätte den Ersttext besser im Unterforum "Kommerzielle Systeme" unterbringen sollen statt hier im neutralen Bereich. Aber das ist eine Sache der Administration. Und wenn du ausdrücken willst, ich stecke mit Grüttner "unter einer Decke" - weit gefehlt. Mir scheint, du hast eine allzu starke Dauer-Neurose, was die Beschäftigung mit Methoden, Methodenerfindern und Tüftlern angeht.
NoH.
#7
Geschrieben 04 May 2011 - 12:18
NoHasard sagte am 04 May 2011 - 11:50:
NoH.
sachse
#8
Geschrieben 04 May 2011 - 18:14
NoHasard sagte am 04 May 2011 - 11:50:
NoH.
NoHasard,
nun muss ich mich doch mal einmischen,mit Deinen hervorragend technisch formulierten Aussagen,hasst Du einige Jünger auf Dein Boot gelockt, aber es soll in diesen Forum
noch Leute geben die Dein Spiel durchschauen,da gehört der Sache mit Sicherheit dazu und einige andere und ich, ich sehe doch was Du mit Deinen gut getarnten Berichten
vorhast,desweiteren ist es eine riesen Sauerei zu sagen das Grüttner schreibt mit der 2-3 fachen Reserve man genügend Geld hat um mit seinen System Gewinne einzufahren !
zeig mir aus seinen System wo er schreibt das sein System auch zum Totalverlust führen kann oder so ähnlich !
Weiter was Methodenerfindern und Tüftlern angeht. so gibt es von Diesen hier im Forum einige die zeigen Ihre Ideen im Ansatz hier auf und erhoffen sich kompetente Antworten zu bekommen-
um Ihre Erfindung zu Verfollständigen keiner muss hier seine Gewinnbringendes Erfindung verraten !
Solche Leute wie Du hatten wir schon einige die haben sich dann nacheinander verabschiedet,
diese Kurve solltest Du auch kratzen,
denn es macht mit Sicherheit keinen Spass das einige Neulinge hier Ihr Geld verlieren !
SCHNELL
#9
Geschrieben 04 May 2011 - 18:44
schnell sagte am 04 May 2011 - 18:14:
Lieber Schnell, was wirftst du mir vor? Du bist etliche Jahre länger hier registriert und hast mehr Beiträge geschrieben als ich. Aber sonst:
Wer sich mit Roulette beschäftigt und sogar echt "spielen" möchte, muss von vornherein wissen, dass auf dem schmalen Grad der Wahrscheinlichkeitslehre selbstverständlich immer der Totalverlust droht. Diese Erfahrung habe ich ja geschildert: Es gab einen Fehler meinerseits in der anfänglichen Praxis. Hätte ich nicht diszipliniert STOP gesagt, und Ursachenforschung betrieben, dann wäre ich vermutlich auch abgestürzt. Das habe ich Asgard vermittelt und sage es ständig: TESTEN,TESTEN,TESTEN.
Wer sich dem Thema überhaupt nähert - anstatt es sich sofort und für immer aus dem Kopf zu schlagen -, der mutet sich eine Menge zu.
Es gibt die vom Gesetzgeber gewollten und kontrollierten Glücksspiele, darin liegt die paradoxe Verlockung in unserem freien Staat. Jeder muss sich selbst schützen, er wird nicht von oben geschützt, auch nicht durch Appelle.
Eine andere Tatsache ist der graue Anbieter-Markt der Systemanbieter. Damit muss man sich auseinandersetzen. Ich gehöre nicht dazu und bin auch niemandes Agent. Ich werde den Kern meiner augenblicklichen Finalidee auch nicht herausrücken. Aber in meinem vorgestellten Baukasten namens Match gibt es Elemente - nämlich zur Prüfung jeglicher Methode - die ich freiwillig und ohne Honorar zur Verfügung stelle. Ebenso berichte ich über das, was ich weiß und persönlich erfahren habe. Ist das nix?
Das Portal paroli.de selbst ist schon verfänglich. Es stellt zum Beispiel die Dauerfrage, ob es Dauergewinne geben kann. Bisher hat niemand darauf JA oder NEIN zu sagen versucht. Ich stelle mich in die Arena und sage: Woll'n wir doch mal sehen...
Was findest du daran verwerflich?
Noh.
#10
Geschrieben 07 May 2011 - 11:07
#11
Geschrieben 07 May 2011 - 12:32
NoHasard sagte am 04 May 2011 - 18:44:
Bisher hat niemand darauf JA oder NEIN zu sagen versucht.
Das tut doch schon weh.
Die Frage nach Dauergewinnen wurde bereits mehrmals lang und breit behandelt
und auch beantwortet.
Für sie also noch einmal MEIN Resümee:
Er gibt Dauergewinne und Dauergewinner beim Roulette.
Es ist jedoch kein logisch erklärbarer Ansatz bekannt, der das Problem jenseits
von Physik und Mechanik zu lösen vermag.
Die einzige nichtphysikalische Gewinnstrategie heißt Martingale aber diese ist
leider nur theoretisch zielführend.
sachse
P.S. Für weitere Auskünfte fragen sie einfach die Wissenden.
#12
Geschrieben 07 May 2011 - 13:26
sachse sagte am 07 May 2011 - 12:32:
und auch beantwortet.
Ja. Und? Was werfen Sie mir vor? Dass ich über einen Fachmann berichtet habe, der selbst ausgedehnte Spielpraxis hat? Dass ich nicht die "Wissenden" frage? Was wissen die, was ich nicht weiß? Kennen Sie den "Schatten der Schwarzen Schwäne"? Bis 1770 glaubten alle Menschen in Europa, dass alle erwachsenen Schwäne weiß sind. Das war sogar ein Standardsatz für jemanden, der die unumstößliche Wahrheit seiner Erkenntnisse hervorheben wollte, er sagte dann: "Das ist so wahr, wie die Tatsache, dass alle Schwäne weiß sind."
Dann kamen die ersten Siedler von Australien, das der britische Kapitän Cook 1770 entdeckt hatte, nach Hause zurück und berichteten, dass 'dort unten' alle Schwäne schwarz sind. Schöne Vögel übrigens, ihre Farbe an den Schnäbeln ist leuchtend rot. Schwarz-Rot, Roulettefarben.
Seit diesen Jahren schwebt der Schatten schwarzer Schwäne über allen naturwissenschaftlichen und nicht-naturwissenschaftlichen Behauptungen: Sie gelten nur unter dem Vorbehalt, dass nicht - um im Bild zu bleiben - ein schwarzer Schwan vorbeischwimmt, der die nämliche Behauptung widerlegt.
NoH.
#13
Geschrieben 07 May 2011 - 15:14
Zitat
Ja. Und? Was werfen Sie mir vor?
die angeblich im Raum stehende Frage nach dem Dauergewinn wurde längst erschöpfend beantwortet.
Zitat
Kennen Sie den "Schatten der Schwarzen Schwäne"? Bis 1770 glaubten alle Menschen in Europa,
dass alle erwachsenen Schwäne weiß sind.
Dann kamen die ersten Siedler von Australien, das der britische Kapitän Cook 1770 entdeckt hatte,
nach Hause zurück und berichteten, dass 'dort unten' alle Schwäne schwarz sind.
Direkt neben dem "Burswood Casino" in Perth - nur durch den Golfplatz getrennt - fließt der Swan River.
Dort sieht man die schwarzen Schwäne in Massen und ich habe sie bei 7 mehrwöchigen Besuchen in den
Jahren 1999/2000 beobachten können.
Die damaligen Europäer hatten also lediglich das gleiche Problem wie sie: Ein Informationsdefizit.
Daraus folgt:
Wer viel reist und sich dabei und auch sonst auf alle mögliche Weise informiert und bildet, der
kann bei vielen Themen mitsprechen und im Falle einer Spezialisierung sogar weitgehend
allgemein gültige Wahrheiten verkünden.
sachse
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