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Die intuitive B-Ansage


241 Antworten in diesem Thema

#16 PsiPlayer

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Geschrieben 20 March 2011 - 13:20

Kommentar zum fünften B-Session-Beispiel

Es gab 4 Ausstiegsmöglichkeiten:
Erste ... Möglichkeit: nach dem 2. Coup mit PlusCoup = 0
Zweite.. Möglichkeit: nach dem 3. Coup mit PlusCoup = 1
Dritte . . Möglichkeit: nach dem 8. Coup mit PlusCoup = 0
Vierte ... Möglichkeit: nach dem 9. Coup mit PlusCoup + B-Ansage = 1 (3)

Ich zitiere aus meinem Spiel-Protokoll: „Heute keine deutliche Transparenz hinbekommen. Bin aber auch nicht aus der festgefahrenen Situation rausgesprungen und habe leider nicht (gerade für solche Fälle geeignet) versucht den imaginären „Würfel“ zu benutzen. War mehr diffuses Gefühl dabei.

Ich hätte schon im 8. Coup mit Ausgleich schließen können. Doch der 9. Coup war wieder etwas transparenter, deswegen setzte ich noch eine B-Ansage, die auch traf. Immerhin aus Minus 2 im zweiten Anlauf zurück ins Plus geführt!“ Und damit war ich raus.

Das PlusCoupFinish jetzt noch zu überziehen wäre völlig unnötig. Schon allein deshalb, weil man ja eine zweite Session anschließen kann! Aber zunächst folgt die Pause ...

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 29 March 2011 - 14:41.


#17 PsiPlayer

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Geschrieben 20 March 2011 - 20:23

Bestätigung der B-Ansage (6)

1970

Hier ein Bericht über C. HONORTON beim
13. KONGRESS DER PARAPSYCHOLOGICAL ASSOCIATION von 1970 (ZPGP S. 199):

Zitat

ASW-Experiment mit Feedback: C. Honorton referierte ein Experiment, das den Einfluss von Feedback auf »confidence-calls« untersuchte. Nach einer Voruntersuchung mit 5 Versuchspersonen wurde die Hypothese aufgestellt, dass mit Feedback die relative Anzahl von richtigen »confidence-calls« ansteige.

Das Experiment wurde in drei Phasen durchgeführt:

1. Phase: In einem Hellsehexperiment (je 3 runs mit Standart-ASW-Karten) mit zwei parallelisierten Gruppen von jeweils 10 Versuchspersonen sollten die Versuchspersonen sagen, wenn sie sich der Richtigkeit eines ihrer calls besonders sicher fühltenconfidence-calls«).

2. Phase: Mit denselben Versuchspersonen wurde ein weiteres Hellsehexperiment vorgenommen. Diesmal wurden den Versuchspersonen der Experimentalgruppe ihre Treffer mitgeteilt; sie erhielten damit volles Feedback. Der Kontrollgruppe hingegen wurde ein falsches Feedback gegeben: den Versuchspersonen wurde gesagt, ihre Antworten seien richtig, wenn sie in Wirklichkeit falsch waren.

3. Phase: Mit den Versuchspersonen beider Gruppen wurde in derselben Weise wie in Phase 1 ein weiteres Hellseh-Experiment durchgeführt (je 3 runs). Die Versuchspersonen machten ihre »confidence-calls« und erhielten kein Feedback. –

Es erwies sich, dass 9 von 10 Versuchspersonen der Experimentalgruppe in der 3. Phase eine signifikant größere Anzahl von richtigen »confidence-calls« hatten als in der 1. Phase, während die Kontrollgruppe keinen signifikanten Unterschied zwischen den beiden Phasen zeigte. Bei dieser Experimentalgruppe zeigte sich außerdem eine signifikant höhere Gesamtleistung in der 3. Phase als in der 1. Phase. Dieser Versuch wurde mit 10 weiteren Versuchspersonen ohne Kontrollgruppe wiederholt und brachte die gleichen Ergebnisse.
Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie, (1970, S.199)
Ob „Hellseh-“, „Telepathie-„ oder „Präkognitionsexperimente“, vermutet wird, dass all diese „Psi-Kräfte“ aus ein und derselben Quelle stammen, also auch für Roulette-Prognosen zutreffen könnten. Das obige Zitat spricht für sich und bestätigt signifikante Leistungen zur B-Ansageconfidence-calls«).

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 20 March 2011 - 20:25.


#18 PsiPlayer

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Geschrieben 20 March 2011 - 20:27

Sechste Session-Beispiel zur B-Ansage
CASINO: Verschiedene Casinos in und um Berlin
  Player's Name: PsiPlayer    
Roulette: Einfache Chancen
mit PlusCoupFinish + B-Ansage 100/300
    S P M     Gleichs. Saldo
C T R I Ps Nr. # Ergeb.
1     P   18 + 1 300
2     I   13 + 2 400
Grundeinsatz: 100 € / B-Ansage: 300 €

Bearbeitet von PsiPlayer, 20 March 2011 - 20:50.


#19 PsiPlayer

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Geschrieben 20 March 2011 - 20:29

Kommentar zum sechsten B-Session-Beispiel

Es gab 2 Ausstiegsmöglichkeiten:
Erste . Möglichkeit: nach dem 1. Coup mit PlusCoup + B-Ansage = 1
Zweite Möglichkeit: nach dem 2. Coup mit PlusCoup = 2 (4)

Ich war schon „früh“, nach dem Frühstück, hin und hatte sehr transparente Ansagen, deswegen bereits am Anfang eine B-Ansage. Vielleicht ist der frühe Aspekt für eine gute Transparenz förderlich! Man sollte sich fragen, ob man mit solcher Transparenz länger spielen sollte. Auf dem Hinweg hatte ich jedoch ein 2-Plus-Ergebnis im Kopf, wo ich dann gedachte auszusteigen. Vielleicht gelang es mir deswegen schon nach zwei Coups mit PlusCoupFinish abzuschließen.

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 29 March 2011 - 14:41.


#20 PsiPlayer

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Geschrieben 21 March 2011 - 14:07

Nicht ausgewählteB-Ansagen (7)

1971

Die folgende Notiz fand ich zum 14. KONGRESS DER PARAPSYCHOLOGICAL ASSOCIATION 1971 über ein Experiment von R. Morris:

Zitat

R. G. Stanford (University of Virginia) fand in einem Excperiment - «Extrasensory Effects upon Associative Processes» - eine weitere Bestätigung seiner «response bias hypothesis», die besagt, dass ASW sich eher zeigt, wenn die Versuchsperson von ihren Denkgewohnheiten abweicht.

Auch R. Morris (Psychical Research Foundation) fand in hochsignifikanten Experimenten, dass, je seltener der Sensitive Harribance eines der ASW-Symbole in einem Run angab, es sich häufiger als Treffer erwies. Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie, (1971, S. 245)
Bestätigt und entspricht etwa Punkt 3 + 5 meiner obigen Anmerkungen. Ein Run entspricht, wie bereits erwähnt, 25 Prognosen. Auch hier kann man von 5 Karten-Symbolen ausgehen (Zener-Cards). Wenn der Sensitive Harribance eines dieser 5 Symbole am seltensten ansagte, wurde es häufiger als Treffer registriert als die anderen 4 Symbole. Weil dieses Symbol nicht spezifisch von ihm ausgewählt wurde, kann man es zwar nicht als eine B-Ansage im herkömmlichen Sinne bezeichnen, jedoch ist die Nähe zu selten ausgewählten Prognosen vorhanden.

Psi

#21 PsiPlayer

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Geschrieben 21 March 2011 - 14:09

Siebte Session-Beispiel zur B-Ansage
CASINO: Verschiedene Casinos in und um Berlin
Player's Name: PsiPlayer    
Roulette: Einfache Chancen
mit PlusCoupFinish + B-Ansage 100/300
    S P M     Gleichs. Saldo
C T R I Ps Nr. # Ergeb.
1   S     8 + 1 100
2   S     3 - 0 0
3     I   21 + 1 100
4       Ps 33 + 2 400
5   R     17 - 1 300
6     P   3 - 0 200
7   R     9 + 1 300
8       Ps 13 - 0 200
9   R     13 - - 1 100
10     P   3 - - 2 0
11   S     35 + - 1 100
12   R     24 - - 2 0
13   R     14 + - 1 100
Grundeinsatz: 100 € / B-Ansage: 300 €


#22 PsiPlayer

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Geschrieben 21 March 2011 - 14:14

Kommentar zum siebten B-Session-Beispiel

Es gab 9 Ausstiegsmöglichkeiten:
Erste ..... Möglichkeit: nach dem 1. Coup mit PlusCoup = 1
Zweite ... Möglichkeit: nach dem 2. Coup mit PlusCoup = 0
Dritte .... Möglichkeit: nach dem 3. Coup mit PlusCoup = 1
Vierte .... Möglichkeit: nach dem 4. Coup mit PlusCoup + B-Ansage = 2 (4)
Fünfte ... Möglichkeit: nach dem 5. Coup nach MinusCoup = 1 (3)
Sechste.. Möglichkeit: nach dem 7. Coup mit PlusCoup = 1 (3)
Siebte ... Möglichkeit: nach dem 8. Coup nach MinusCoup = 0 (2)
Achte... Möglichkeit: nach dem 11. Coup mit PlusCoup = -1 (1)
Neunte..Möglichkeit: nach dem 13. Coup mit PlusCoup = -1 (1)

Natürlich hätte ich im vierten Coup (nach einer mutigen und getroffenen B-Ansage) mit Plus 2 raus. Aber offenbar hielt mich irgendetwas im Spiel. Und dann kann es so laufen wie diese Session zeigt....

Auch hier gab es 2 Möglichkeiten (nach dem 5. + 8. Coup) mit einem MinusCoup aus der Session rauszugehen.

Die Prognosen hatten allgemein keine stabile Transparenz. Das sieht man auch an den Ergebnissen ab dem fünften Coup. Natürlich hätte ich spätestens im 7. Coup raus, aber vermasselte es, weil ich mir sagte, dass ich beim nächsten Plus aussteige. Wollte offenbar zurück zum Höchststand und drängte damit mein PlusCoupFinish beiseite. Und so kam darauffolgend dreimal hintereinander ein MinusCoup. Auch hielt mich das versagte PlusCoupFinish im Spiel (denn ich hätte ja auch nach einem Minusstück die „Leine ziehen können“), was ich aber nicht überbewerten möchte. Das Hin und Her am Ende ließ mich im PlusCoupFinish nicht allzu ungünstig aussehen und daher konnte ich mit geringem Minus enden. Die B-Ansage schob mich ins Plus!

Tatsächlich ist der einzige Nachteil des PlusCoupFinishs, dass es einen länger im Spiel halten kann. Natürlich wiegen es die zahlreich erwähnten positiven Punkte bei weitem wieder auf. Im obigen Fall hätte ich im Plus auch nach einem MinusCoup im fünften und achten Coup raus. Eher aber im fünften, weil ich nach dem erfolgten MinusCoup mein „Mistake“ hätte einsehen können. Hinzu kommt, wie man sieht, dass die Session einfach unnötig lang werden kann!
Aber es ist so wie es ist. Aus solchen Permanenzen kann man nur lernen und deswegen füge ich sie hier an.


Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 29 March 2011 - 14:42.


#23 PsiPlayer

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Geschrieben 21 March 2011 - 23:58

Bestätigung der B-Ansage (8)

1972

Einen interessanten Eintrag zum 15. KONGRESS DER PARAPSYCHOLOGICAL ASSOCIATION 1972, auf den leider nicht weiter eingegangen wurde, zeigte weitere erfolgreich replizierte Experimente von E. McCallum und C. Honorton:

Zitat

... In einem Referat von E. McCallum und C. Honorton, Durham, N.C., wurden frühere Untersuchungen von Honorton (vgl. J. Amer. Soc. Psych. Res. 64 [1970], S. 404 – 410, und 65 [1971], S. 155 – 161) experimentell bestätigt, wonach unter bestimmten Bedingungen Versuchspersonen lernen können, die Richtigkeit ihrer Aussagen in quantitativen ASW-Experimenten einzuschätzen.

C. Honorton berichtete außerdem von einer experimentellen Untersuchung, die den Versuchsleitereinfluss bei Psi-Experimenten zum Gegenstand hatte. In ihrem Verhalten freundliche Versuchsleiter konnten bei ihren Versuchspersonen deutlich bessere Psi-Leistungen provozieren als unfreundliche Versuchsleiter.
Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie, (1972, S.238)
Wieder eine weitere Bestätigung der B-Ansagen. Leider wurde in der ZPGP nicht weiter darauf eingegangen.

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 22 March 2011 - 00:05.


#24 PsiPlayer

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Geschrieben 21 March 2011 - 23:59

Achte Session-Beispiel zur B-Ansage
CASINO: Verschiedene Casinos in und um Berlin
  Player's Name: PsiPlayer    
Roulette: Einfache Chancen
mit PlusCoupFinish + B-Ansage 100/300
    S P M     Gleichs. Saldo
C T R I Ps Nr. # Ergeb.
1   R     8 - - 1 - 100
2       Ps 23 + 0 0
3   S     7 - - 1 - 100
4   S     31 + 0 0
5       Ps 12 - - 1 - 100
6     P   30 + 0 0
7       M 12 + 1 300
Grundeinsatz: 100 € / B-Ansage: 300 €


#25 PsiPlayer

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Geschrieben 22 March 2011 - 00:02

Kommentar zum achten B-Session-Beispiel

Es gab 4 Ausstiegsmöglichkeiten:
Erste .. Möglichkeit: nach dem 2. Coup mit PlusCoup = 0
Zweite Möglichkeit: nach dem 4. Coup mit PlusCoup = 0
Dritte . Möglichkeit: nach dem 6. Coup mit PlusCoup = 0
Vierte . Möglichkeit: nach dem 7. Coup mit PlusCoup + B-Ansage = 1 (3)

Bei wechselnden Tischen bekam ich auch wechselnde Ergebnisse. Das wollte ich mir nicht lange antun und hatte vor, im sechsten Coup mit Ausgleich zu enden.
Nachdem ich mich im Casino ein wenig umsah, fragte ich nach einer kurzen Pause „George“ (mein Unterbewusstsein) welche Chance kommt. Für diesen letzten Coup wollte ich aber eine klarere Transparenz fühlen und fragte zusätzlich nach meiner Stimmung (fühlte meine Stimmung zum zukünftigem Ergebnis ab). Die war außerordentlich positiv. Dies nutzte ich als B-Ansage! Und so kam die Bestätigung mit einem weiteren (dreifachwertigen) PlusCoupFinish! Und das war es für mich.

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 29 March 2011 - 14:43.


#26 PsiPlayer

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Geschrieben 22 March 2011 - 15:57

Bestätigung der B-Ansage (9)

1973

Bericht über den 16. KONGRESS DER PARAPSYCHOLOGICAL ASSOCIATION 1973:

Zitat

...Ein ebenfalls sehr begabter Sensitiver, der Jurastudent Bill Delmore, wurde von H. Kathamani (FRNM) untersucht. Sie referierte vier Untersuchungsreihen, in denen normale Spielkarten im Hellsehversuch, einzeln dargeboten und mit sofortiger Erfolgsrückmeldung, verwendet wurden.

Die Auswertung erfolgte nach drei Gesichtspunkten: Übereinstimmung von Call und Card hinsichtlich der Farbe (P = ¼), hinsichtlich der Zahl (P = 1/13) sowie vollständige Übereinstimmung von Call und Spielkarte (Farbe und Zahl, P = 1/52). Nach weniger überzeugenden Resultaten in der Voruntersuchung (1. Untersuchungsreihe) ergaben die drei folgenden Untersuchungen hochsignifikante Ergebnisse.

In der dritten Untersuchungsreihe wurden als zusätzliche Variable sogenannte »Confidence-Calls« eingeführt, d. h. Bill gab an, bei welchen Calls er von der Richtigkeit seiner Antwort überzeugt war. Er machte 20 »Confidence-Calls« davon waren 14 exakte Treffer, die übrigen 6 partielle (5 stimmten in der Zahl, 1 in der Farbe überein). Dieses Ergebnis zeigt, dass das Auftreten von Psi der Versuchsperson bewusst sein oder werden kann, was gegen die allgemeine Auffassung spricht, dass es bei ASW-Versuchen kein zuverlässiges Bewusstsein eines Erfolges gibt.
Zeitschrift für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie, (1973, S.232-233)
Auch in dem Buch von Hans J. Eysenck & Carl SargentTesten Sie Ihren PSI-Q“ (1986, S. 12) ist nachzulesen:

Zitat

Der amerikanische Medizinstudent Bill Delmore ist ein zeitgenössischer Psi-Star, der in den siebziger Jahren von dem Parapsychologischen Institut von North Carolina und anderen Instituten untersucht wurde. Delmore wurde hauptsächlich aus zwei Gründen berühmt: erstens absolvierte er jeden Psi-Test, dem er unterzogen wurde, erfolgreich, und zweitens war er sich voll bewusst, zu welchen Zeitpunkt sein Psi arbeitete.

Das ›pièce de résistance‹ war für Delmore seine Leistung beim Bestimmen versiegelter Spielkarten. Gelegentlich hatte er das starke Gefühl, dass seine Vermutung richtig sei. Während eines Hauptexperiments war er bei zwanzig von 25 Versuchen erfolgreich. Hier ereignete sich ganz offensichtlich etwas Erstaunliches. In einem Spiel befinden sich zweiundfünfzig Karten; die Chance, dass eine Vermutung zufällig zutrifft, steht also 1 zu 52.

Bei Delmore trafen aber vier von fünf seiner Vermutungen zu! Man braucht durchaus keine statistischen Kenntnisse, um zu erkennen, wie merkwürdig dies ist. Ob es nun das Bestimmen von Karten war, elektronische Tests durch besondere Apparaturen oder PK-Tests: Delmore war bei allen Versuchen erfolgreich. Die Wissenschaftler, die sich mit solchen Psi-Stars befassen, legen Wert auf die Feststellung, dass die Chancen für einen Zufallstreffer bei mehreren Billionen zu eins liegen. In Bezug auf Delmore ist das jedoch nicht der Rede wert, denn das Wort ›Billion‹ müsste viel zu oft wiederholt werden. (PSI-Q, S. 12)
Auch diese großartige Leistung von Bill Delmore unterstreicht die richtige Vorgehensweise mit der B-Ansage.

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 22 March 2011 - 16:02.


#27 PsiPlayer

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Geschrieben 22 March 2011 - 16:51

Neunte + Zehnte Session-Beispiel
zur B-Ansage
CASINO: Verschiedene Casinos in und um Berlin
  Player's Name: PsiPlayer
Roulette: Einfache Chancen
mit PlusCoupFinish + B-Ansage 100/300
Neunte Session
    S P M     Gleichs. Saldo
C T R I Ps Nr. # Ergeb.
1 1   P   14 + 1 100
2 3 S     23 - 0 0
3 1   P   30 + 1 100
4 3 S     1 - 0 0
5 1 S     4 + 1 100
Zehnte Session
    S P M     Gleichs. Saldo
C T R I Ps Nr. # Ergeb.
1 1   P   36 + 1 100
2 3     M 18 + 2 200
3 3 S     6 + 3 500
Grundeinsatz: 100 € / B-Ansage: 300 €

Bearbeitet von PsiPlayer, 22 March 2011 - 16:53.


#28 PsiPlayer

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Geschrieben 22 March 2011 - 17:05

Kommentar zum neunten B-Session-Beispiel

Ein weiterer Grund das
PlusCoupFinish
gegenüber einen „Trend“ den Vorzug zu geben


Beide Sessions an einem Abend gespielt. Tisch 3 gab mir in der 1. Session zwei MinusCoups, die er mir in der 2. Session zurück gab.

Es gab 3 Ausstiegsmöglichkeiten in der ersten Session:
Erste .... Möglichkeit: nach dem 1. Coup mit PlusCoup = 1
Zweite . Möglichkeit: nach dem 3. Coup mit PlusCoup = 1
Dritte ... Möglichkeit: nach dem 5. Coup mit PlusCoup = 1

Es gab 3 Ausstiegsmöglichkeiten in der zweiten Session:
Erste .... Möglichkeit: nach dem 1. Coup mit PlusCoup = 1
Zweite . Möglichkeit: nach dem 2. Coup mit PlusCoup = 2
Dritte ... Möglichkeit: nach dem 3. Coup mit PlusCoup + B-Ansage= 3 (5)

Der letzte Coup in der 2. Session war eine B-Ansage, nicht so transparent, wie ich es gerne gehabt hätte, aber doch so, dass bei mehrmaliger Abfrage es doch deutlich überwog. Und es war der letzte Coup. Der letzte Coup scheint vielleicht für die B-Ansage bedeutsam zu sein. Schon öfter ist mir aufgefallen, dass der letzte Coup einer Session eine gewisse Situation enthält, die sich für eine B-Ansage nutzen lässt. Eine mögliche Erklärung: Es ist vielleicht das Lösen einer Anspannung, weil man sich zur Beendigung der Session entschieden hat. Plötzlich die Lücke der Entspannung und der KANAL ist frei! Das sollte weiter beobachtet bleiben.

Weil ich mit beiden Sessions ein sehr gutes Ergebnis erreicht hatte (Plus 4 Stücke), wollte ich – wie ich es mir eigentlich vorgenommen hatte – keine weitere Session mehr spielen. Bei einem Saldo-Rückgang hätte ich mich nur geärgert und so hatte ich Grund zum feiern.

Diese beiden Session-Beispiele zeigen auch, dass man nicht unbedingt an einem sogenannten „Trend einer Serie“ festzuhalten braucht. Jedenfalls setzte sich meine „Serie“ auch in der nächsten Session fort.... Ein weiterer Grund das PlusCoupFinish den Vorzug zu geben!

Psi

Bearbeitet von PsiPlayer, 29 March 2011 - 14:44.


#29 PsiPlayer

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Geschrieben 23 March 2011 - 12:07

Bestätigung der B-Ansage (10)

2003


Rupert Sheldrake notierte zu seinen Telefon-Telepathie-Experimenten mit Versuchspersonen (DER SIEBTE SINN DES MENSCHEN (2003, S. 145):

Zitat

... Mehrere Testpersonen, auch Sue, erklärten, sie hätten sich bei ihren Vermutungen zu manchen Zeiten sicherer gefühlt als zu anderen. Sie glaubten auch, öfter Recht zu haben, wenn sie sicher waren. Um diese Möglichkeit zu testen, bat ich Sue, einfach festzuhalten, wie sicher sie sich hinsichtlich ihrer Vermutungen fühlte, bevor sie den Hörer abhob.

Das tat sie bei insgesamt 134 mit der Videokamera aufgenommenen Versuchen, wobei sie drei Sicherheitsgrade registrierte:

«einfach geraten»
«nicht ganz sicher»
und
«sicher».

Tatsächlich erreichte sie ihre höchste Trefferquote, wenn sie sich sicher fühlte – 85 Prozent. Wenn sie nicht ganz sicher war, betrug ihre Trefferquote nur 34 Prozent, und wenn sie sagte, sie habe einfach geraten, lag ihre Trefferquote von 28 Prozent nicht signifikant über der Zufallsquote von 25 Prozent. (S. 145-146 und Anhang B, Tabelle B.6).

Die genau angegebenen Daten erlauben diverse Rückschlüsse:
Wenn man sich den großen Unterschied bereits von «sicher» (85%) zu «nicht ganz sicher» (34%) ansieht, dann ist daran zu erkennen, wie wichtig eben eine «sicher gefühlte» abgegebene Prognose ist.

Wenn ich dazu mein ShortGaming-Spiel mit dem „inneren Abfragevergleich“ und der B-Ansage vergleiche, dann würde ich sagen, dass der „innere Abfragevergleich“ zur zweiten Kategorie zählt, während «sicher» eher zur B-Ansage neigt.

Man muss natürlich hier von einer Versuchsperson mit den besten Daten ausgehen, die hier veröffentlicht wurden. Rundet man die 85% etwas nach unten, auf 75% ab, dann ist diese Berechnung zwar konstruiert, dürfte aber der Praxis bei allgemeinen Intuitiv-Spielern ein Stück näher kommen.

Was bedeutet 75% bei den Einfachen Chancen (50:50)?

Das heißt, dass von 4 B-Ansagen immerhin 3 zutreffen!
Also bei 4 bespielten B-Ansage-Coups:
+ 3
- 1
2 GewinnCoups Plus (mit erhöhtem Stückwert)!

Psi

#30 PsiPlayer

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Geschrieben 23 March 2011 - 12:45

Elfte + Zwölfte Session-Beispiel
zur B-Ansage
CASINO: Verschiedene Casinos in und um Berlin
  Player's Name: PsiPlayer    
Roulette: Einfache Chancen
mit PlusCoupFinish + B-Ansage 100/300
Elfte Session
    S P M     Gleichs. Saldo
C T R I Ps Nr. # Erg.
1 2 R     6 - - 1 - 100
2 2     M 27 - - 2 - 200
3 2   P   22 + - 1 100
4 2 S     17 + 0 200
5 2     M 34 - - 1 100
6 2 S     8 + 0 200
Zwölfte Session
    S P M     Gleichs. Saldo
C T R I Ps Nr. # Erg.
1 2 S     20 + 1 100
2 1   P   9 - 0 0
3 2 S     22 + 1 100
4 2 S     14 - 0 0
5 1     M 32 - - 1 - 100
6 2 S     6 + 0 0
Grundeinsatz: 100 € / B-Ansage: 300 €






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