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Könnte ein Spielbank mit einem fairen Roulette...


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67 Antworten in diesem Thema

#61 Optimierer

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Geschrieben 05 March 2011 - 12:42

Hallo,

Beitrag anzeigendikn sagte am 04 March 2011 - 15:22:

@Keno
Da Du ansonsten nichts beweisen kannst oder willst von Deinen anderen kühnen Aussagen,
Du Dir allerdings Programmierkünste zuschreibst, warum programmierst Du das nicht mal?

Ich denke, das kann man nicht vernünftig programmieren bzw. simulieren. Erinnere mich an einen Bericht (Fernsehen?) über einem Amerikaner, der sein ganzes Vermögen – ein kl. Haus mit Pool, Auto und so im Gegenwert von ein paar 100'000 Dollar – auf einen einzigen Coup gesetzt hat, und zwar auf Rot.
Ok er hat sogar gewonnen, aber hätte er verloren, dann wäre es das für ihn gewesen, und das Umsatzplus der Spielbank für diesen Spieler wäre 100%. Das entspricht dann dem Szenario, was oben schon erwähnt wurde: Ein Spieler ruiniert sich endgültig, und zwar schneller als im Schnitt.

Wie soll die Simulation jetzt weiterlaufen? Denkbar wäre, dass dieser nun für immer ausgefallene Spieler ersetzt wird durch einen oder mehrere Neulinge, denn die alten Hasen spielen ja normal um den Erwartungswert herum. Die Neuen müssten dann zum Ausgleich mit ihren Einsätzen den Durchschnitt der Spielbank für den ausgefallenen Spieler wieder auf den mathematisch korrekten Wert drücken. Aber warum sollte es plötzlich solche Neulinge geben, und warum sollten diese (zumindest vorübergehend) mehr gewinnen, als ihnen theoretisch zusteht? Denn das müssten sie ja, um das Spielbankergebnis für den Ruinierten zu korrigieren. Und wann sollte die Simulation enden? Unmittelbar nach dem Totalverlust von vielleicht sogar mehreren solchen Risikofreudigen, oder erst nachdem dafür zufällig wirklich einige andere überdurchschnittlich gewonnen haben?

Für so eine Simulation müsste man also zu jedem Zeitpunkt Annahmen über die jeweilige Anzahl aktiver Spieler und ihre Umsätze machen, was logischerweise nicht realitätsnah sein kann.

Manchmal muss man einfach eingestehen, dass für eine gewisse Problemstellung keine konkrete, verbindliche Lösung existiert bzw. dass es unmöglich ist, sie zu anzugeben. Theoretisch ist es ein Nullsummenspiel, aber wie es praktisch ist, weiß niemand zuverlässig, außer vielleicht die Spielbanken, aber das ist dann auch immer nur eine Momentaufnahme. Der deutsche Staat hat z.B. seine Bürger und ihre Nachkommen inzwischen mit ca. 2000 Milliarden Euro verschuldet. Also liegt er zur Zeit richtig fett im Plus. Ob die Nachkommen das jemals ausgleichen? Weiß der Geier, ist doch aber auch ganz unwichtig, zur Zeit jedenfalls kratzt das niemanden wirklich. So ähnlich könnte es auch in Wirklichkeit mit Spielbanken rauskommen, die mathematisch faire Auszahlungsregeln anbieten... aber weiß man's?

Gruß, Optimierer

Bearbeitet von Optimierer, 05 March 2011 - 12:54.


#62 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 05 March 2011 - 12:52

Beitrag anzeigenOptimierer sagte am 05 March 2011 - 12:42:

Der deutsche Staat hat z.B. seine Bürger und ihre Nachkommen inzwischen mit ca. 2000 Milliarden Euro verschuldet.
Gehört zwar nicht zum Thema aber leider kommt man mit 2.000 Milliarden nicht mehr hin.
Es dürfte sich um etwa 5.000 Milliarden(5 Billionen) handeln, wenn man solche Kosten
wie z.B. die Altersversorgung von Beamten mit einrechnet, für die der Staat keinerlei
Rücklagen bildet und die somit ebenfalls als Schulden anzusehen sind, denn diese müssen
aus den zukünftigen Haushalten beglichen werden.

sachse

#63 dikn

    Forscher

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Geschrieben 05 March 2011 - 13:59

Beitrag anzeigenOptimierer sagte am 05 March 2011 - 12:42:

Hallo,



Ich denke, das kann man nicht vernünftig programmieren bzw. simulieren. Erinnere mich an einen Bericht (Fernsehen?) über einem Amerikaner, der sein ganzes Vermögen – ein kl. Haus mit Pool, Auto und so im Gegenwert von ein paar 100'000 Dollar – auf einen einzigen Coup gesetzt hat, und zwar auf Rot.
Ok er hat sogar gewonnen, aber hätte er verloren, dann wäre es das für ihn gewesen, und das Umsatzplus der Spielbank für diesen Spieler wäre 100%. Das entspricht dann dem Szenario, was oben schon erwähnt wurde: Ein Spieler ruiniert sich endgültig, und zwar schneller als im Schnitt.
...
Hallo!

Klasse Beitrag, Optimierer, weil mir persönlich das Ganze nochmal klarer wird.
Ich denke, Du liegst völlig richtig, dass man das nicht programmieren könnte.
Insofern nehme ich hiermit meine Aufforderung natürlich sofort wieder zurück.




Beitrag anzeigenOptimierer sagte am 05 March 2011 - 12:42:


Manchmal muss man einfach eingestehen, dass für eine gewisse Problemstellung keine konkrete, verbindliche Lösung existiert bzw. dass es unmöglich ist, sie zu anzugeben. Theoretisch ist es ein Nullsummenspiel, aber wie es praktisch ist, weiß niemand zuverlässig, außer vielleicht die Spielbanken, aber das ist dann auch immer nur eine Momentaufnahme.



Ich bin ein absoluter Freund der Kompromisse, wo immer sie denn möglich sind.
Der Kompromiss kann hier tatsächlich nur sein, dass es keine Komplettlösung gibt.

In bestimmten Momenten ist manche Spielbank weit mehr als die 2,7 % im Plus. Dein
Beispiel belegt das sehr anschaulich. Insgesamt auf alle Spielbanken der Welt bezogen,
können es, und da revidiere ich meine bisherige Meinung, niemals mehr als 2,7% sein.




dikn

#64 ettmo

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Geschrieben 09 March 2011 - 10:57

Beitrag anzeigenwohlh sagte am 28 February 2011 - 09:29:

Hallo Keno,
natürlich spielt ein Affe genauso gut wie du, weil es kein Unterschied macht auf, auf was du setzt. Roulette erfordert nichts außer stumpfes Setzen. Dass viele da noch Gott und die Welt reininterpretieren, ändert letztlich nicht die Tatsache, dass ein Affe auf lange Sicht genauso viel Minus macht wie du und ich.
:biglaugh:

Der beste Kommentar im gesamten Thread.



ettmo

#65 KenO

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Geschrieben 10 March 2011 - 06:18

Beitrag anzeigenettmo sagte am 09 March 2011 - 10:57:

:D

Der beste Kommentar im gesamten Thread.



ettmo

Dein nächstes Outing, danke.

#66 Frodo01

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Geschrieben 10 March 2011 - 19:41

Beitrag anzeigenKenO sagte am 27 February 2011 - 08:46:

Und noch ein wenig mehr...

Meine Meinungsgegener sind wohl alle sicherlich Befürworter der These, dass die Martingale ein schon in rel. kurzen Zeitintervallen ruinöses Spiel darstellt.

Das bedeutet aber, bei einem fairen Spiel, dass doch Geld von außen reingetragen wird, welches nicht im gleichen Maße wieder an die übrigen Spieler ausgezahlt wird.

Denn anderenfalls könnten ja auch alle gleich die Martingale spielen und niemand würde sein Geld verlieren.

Das bedeutet aber nun, dass auch mit einem fairen Spiel ein Überschuss erwirtschaftet werden kann, welcher auch auf den Spielumsatz umrechenbar ist.

Wenn aber der Hausvorteil für dieses faire Spiel genau Null ist und dennoch Überschüsse auf den Spielumsatz erwirtschaftet werden können, wie kann es dann angehen, dass für Spiele die einen Hausvorteil besitzen auf den Spielumsatz nur Überschüsse in dessen höhe und nicht darüber hinaus erwitschaftet werden können.


Mal ne Frage welches Casino repräsentierst du,

Bearbeitet von Frodo01, 10 March 2011 - 19:43.


#67 ettmo

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Geschrieben 10 March 2011 - 19:55

Beitrag anzeigenFrodo01 sagte am 10 March 2011 - 19:41:

Mal ne Frage welches Casino repräsentierst du,
:top2:

Der 2.beste Kommentar im gesamten Thread.



ettmo

#68 John Boy Walton

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Geschrieben 10 March 2011 - 21:18

Beitrag anzeigensachse sagte am 05 March 2011 - 12:52:

Gehört zwar nicht zum Thema aber leider kommt man mit 2.000 Milliarden nicht mehr hin.
Es dürfte sich um etwa 5.000 Milliarden(5 Billionen) handeln, wenn man solche Kosten
wie z.B. die Altersversorgung von Beamten mit einrechnet, für die der Staat keinerlei
Rücklagen bildet und die somit ebenfalls als Schulden anzusehen sind, denn diese müssen
aus den zukünftigen Haushalten beglichen werden.

sachse

Ja, weg mit dem Beamtenstatus!!!
Es kann doch wohl nicht angehen, dass einer Berufsgruppe die Taschen vollgestopft werden, die selber nichts, aber auch gar nichts, erwirtschaftet. Und das auf unsere Kosten. Ich wiederhole mich hier gerne: DAS IST MASSENSTRICH! Die Masse der Bürger wird auf den Strich geschickt um an zu schaffen.

Gruß

JBW





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