Roulettesystem für Non-Believers....
#1
Geschrieben 06 February 2011 - 04:27
Ich gehe davon aus:
- Der Zufall hat kein Gedächtnis
- Es gibt 37 Zahlen, es wird allerdings nur 1:36 ausgezahlt (ich weiß es ist vereinfacht, läuft aber grundsätzlich immer darauf hinaus, dass das Verhältnis zwischen Einsatz und Gewinn auf Dauer für Bank arbeitet)
- gemeint ist eine mathematische Strategie (kein Kesselgucken, Kesselfehler, oder sonstige physikalischen Ansätze)
Übersehe ich da etwas, oder wie kann sich jemand ernsthaft mit Systemspiel auseinandersetzen?
Es kann kein System geben mit dem man Dauer gewinnt.... oder kann mir jemand kurz und plausibel erklären wie so etwas möglich sein könnte?
#2
Geschrieben 06 February 2011 - 04:46
JayB sagte am 06 February 2011 - 04:27:
Was ist mit den ganzen kosmischen Sachen (Urknall, Weltall Ausdehnung, unendliche Weiten usw.)? Vieles ist noch unklar. Woher nehmen die Mathematiker die Arroganz, den Zufall bereits restlos entschlüsselt zu haben.
Zitat
- Der Zufall hat kein Gedächtnis
#5
Geschrieben 06 February 2011 - 12:28
Bermuda sagte am 06 February 2011 - 04:46:
nein, aber evolutionsbiologisch und neurologisch. zumindest haben diese disziplinen einleuchtende erklärungsversuche.
Zitat
und viele kluge menschen glauben evidenten schwachsinn. schau dir mal die akademikerhorden an, die an homöopathie glauben, obwohl sie es besser wissen müssten.
Zitat
zum einen behaupten die mathematiker ja gar nicht, alles entschlüsselt zu haben. aufgrund der tatsache, dass du sowas behauptest, muss man davon ausgehen, dass du nicht weißt, wie wissenschaft funktioniert. zum anderen ist die naturwissenschaft unsere einzige möglichkeit, herauszufinden, wie die welt funktioniert. der unterschied besteht ja darin, dass die naturwissenschaft eingesteht, wenn sie was nicht erklären kann, wohingegen religionen und esoterische disziplinen behaupten, die "wahrheit" zu kennen, wenn sie in wirklichkeit nichtmal wissen, warum sie nachts rausmüssen.
grüße
s.
#6
Geschrieben 06 February 2011 - 12:43
JayB sagte am 06 February 2011 - 04:27:
Weil sich der Zufall mathematisch beschreiben lässt. Es gibt seltsamerweise gewisse Gesetze, an die er sich meistens hält.
JayB sagte am 06 February 2011 - 04:27:
Ja: Du stellst die falsche Frage. "Auf Dauer" ist relativ. Niemand spielt ewig mangels Lebenszeit. Es reicht, wenn eine Spielstrategie eine gewisse Zeit lang "hält". Das ist mathematisch nicht ausgeschlossen (im Gegenteil), und es gibt durchaus Stategien, die länger halten als andere.
JayB sagte am 06 February 2011 - 04:27:
Schon mal eine 30er-Serie EC gesehen? Nein? Dachte ich mir. Die gedächtnislose Kugel bringt das einfach nicht zustande. Wahrscheinlich ist sie zu blöd dafür. Warum sollte man solche Blödheit nicht einfach ausnutzen?
Aber warum sollte man Ungläubige bekehren wollen? Anders als bei der Religion hat man davon nichts, gar nichts. Es sei denn, man ist Casinobetreiber... bin ich leider nicht.
Gruß, Optimierer
#9
Geschrieben 06 February 2011 - 13:04
aural sagte am 06 February 2011 - 12:28:
Offenbar weißt Du nicht wie Wissenschaft funktioniert. Wie wäre es, wenn Du zunächst bei Dir herausfindest wie Du selbst funktionierst, als besserwisserisch und oberflächlich zu behaupten, dass die "Naturwissenschaft die einzige Möglichkeit sei, herauszufinden, wie die Welt funktioniert"?
Zitat
grüße
s.
Auch wenn man dies als "Aural-Satire" ansieht, wird's nicht besser. Langsam kennt man ja Deine Argumentationslinie...
Nein, ist einfach nur purer Unsinn, was Du wieder schreibst. Versuche Du erstmal selbst die Disziplin des Yoga zu verstehen und zu praktizieren, dann können wir weitersehen, ob Du noch der gleichen Meinung bist. Meine Prognose: Deine Meinung ändert sich total. Aber dazu, wie bereits beschrieben, musst Du Dich erst selbst einbringen. Das ist noch etwas anderes, als die Disziplin Klavier zu spielen.
Psi
#10
Geschrieben 06 February 2011 - 13:12
Optimierer: Geschrieben Heute, 12:43
Zitat
Ja. meistens.
Und manchmal auch wieder nicht.(Siehe z.B. die bestätigten Aussagen aus der Quantenwelt: die Beobachtung bezieht den Beobachter mitein.., Doppelspaltexperiment, EPR-Experiment..etc)
Optimierer:Geschrieben Heute, 12:43
Zitat
Eine Roulette-Spielstrategie MUSS auf DAUER gewinnbringend sein –oder in die Tonne damit
– und dann besser Hühner züchten, oder ähnliches.Dieses, „ein bisschen schwanger..-Gerede" , wenn es um Roulette geht, ist absolut unangebracht.
Wenn man von der Mathematik im Bezug auf Roulette spricht, dann sollte man fairerweise auch sagen, dass es dabei NUR um die Stochastik, bzw. Wahrscheinlichkeitsrechnung geht. Die so erzielten, mathematischen Erkenntnisse, werden für das eigentliche Roulette-Spiel bestenfalls INFORMATIV verwendet – und NIEMALS als das entscheidende Instrumentarium!!
Herr Gott noch mal: WIE OFT soll man diese einfachen Sätze und Zusammenhänge in Sachen Mathematik/Roulette schreiben – bis das endlich von einigen begriffen wird?
Wenn man am Roulette-Tisch (auf DAUER) gewinnen möchte (warum sollte man auch sonst um Geld „spielen" wollen?), verwendet man die mathematischen
Ergebnisse bestenfalls als eine Art Wetter-Prognose, wenn man z.B.eine weite Autofahrt unternehmen möchte – will sagen: es läuft unter „ferner liefen..."
Lasst die „Mathematik" aus dem praktischen Roulette-Spiel/Diskussion am besten ganz raus!
Einen wichtigen Stellenwert dafür – hat diese alte Naturwissenschaft dort wirklich nicht.
Boulgari
Bearbeitet von Boulgari, 06 February 2011 - 13:16.
#11
Geschrieben 06 February 2011 - 13:38
Optimierer sagte am 06 February 2011 - 12:43:
Richtig und damit existiert beim Roulette ein Bankvorteil, den man mathematisch beschreiben kann und der sich unmöglich durch Roulettsysteme umgehen lässt.
Optimierer sagte am 06 February 2011 - 12:43:
Klar mögen auch mathematisch gesehen, einige Strategien länger halten als andere, aber Du sagst ja damit selbst aus, dass sie früher oder später eben nicht mehr halten....
Ich stimme Dir zu, dass die verschiedenen Roulettsysteme vielleicht nützlich bezüglich Verlustminimierung sind, mehr aber auch nicht!
Optimierer sagte am 06 February 2011 - 12:43:
Schon mal ein 5- oder 6- oder noch besser ein 18-blättriges Kleeblatt gesehen? Nein? Dacht ich mir, zwar extrem selten aber gibt es....
#12
Geschrieben 06 February 2011 - 13:39
PsiPlayer sagte am 06 February 2011 - 13:04:
naja.. wir haben da halt unterschiedliche auffassungen.
Zitat
Nein, ist einfach nur purer Unsinn, was Du wieder schreibst. Versuche Du erstmal selbst die Disziplin des Yoga zu verstehen und zu praktizieren, dann können wir weitersehen, ob Du noch der gleichen Meinung bist. Meine Prognose: Deine Meinung ändert sich total. Aber dazu, wie bereits beschrieben, musst Du Dich erst selbst einbringen. Das ist noch etwas anderes, als die Disziplin Klavier zu spielen.
Psi
das ist nun wieder was ganz anderes.
yoga und klavier haben durchaus was gemeinsam (je nachdem, wie man übt). ich finde yoga eine großartige möglichkeit, innerlich zur ruhe zu kommen. yoga ist aber kein beweis für eine esoterische disziplin.
kleiner tip: man kann auch yoga betreiben, ohne den esoterischen hintergrund, einfach nur deshalb, weil es einem gut tut.
grüße
s.
#13
Geschrieben 06 February 2011 - 13:50
Bermuda sagte am 06 February 2011 - 04:46:
Gegenbehauptung: Der Zufall hat ein Gedächtnis. Sonst würde einiges sehr viel chaotischer ablaufen. Wir sind noch nicht in der Lage, gewisse Ordnungen zu entschlüsseln.
Mit dieser Ansicht wäre es doch vieeeeel einfacher und cooler sich damit zu beschäftigen wie man die Roulettekugel mit Telepathie beeinflusst, die richtigen Zahlen zu treffen als sich mit Zettel, Stift stundenlang Zahlen zu notieren....
#14
Geschrieben 06 February 2011 - 13:58
Optimierer sagte am 06 February 2011 - 12:43:
Die gedächtnislose Kugel bringt das einfach nicht zustande.
Du sitzt vermutlich einem Trugschluss auf.
Es gibt praktisch in JEDER Tagespermanenz eine 30er Serie.
Du beziehst Dich dabei nur auf die 6 willkürlich festgelegten ECs.
Man kann aber mit 37 Zahlen ebenso willkürlich Millionen(?)
"künstliche" ECs aus 18 verschiedenen Zahlen generieren.
Nun brauchst Du nur noch einen Permanenzabschnitt von 30 Zahlen
heraus zu suchen, in dem ausschließlich irgendwelche 18 Zahlen
erscheinen und schon hast Du eine 30er Serie.
Vielleicht kann mal jemand ausrechnen, wie viel "künstliche" ECs
möglich sind und diese dann den üblichen 6 gegenüberstellen, damit
klar wird, wie gering deren Anteil an den insgesamt möglichen ist.
sachse
Bearbeitet von sachse, 06 February 2011 - 13:58.
#15
Geschrieben 06 February 2011 - 14:25
sachse sagte am 06 February 2011 - 13:58:
Vielleicht kann mal jemand ausrechnen, wie viel "künstliche" ECs
möglich sind und diese dann den üblichen 6 gegenüberstellen, damit
klar wird, wie gering deren Anteil an den insgesamt möglichen ist.
wenn ich mich nicht vertan hab, müssten es 17.672.631.900 mögliche kombinationen sein.
mit der bitte um korrektur ggf.
grüße
s.
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