bis vor gar nicht allzu langer Zeit war ich selbst ein Vertreter der Ansicht von Spielkamerad hinsichtlich des klassischen Spiels, da mir Mathematiker dies "implantiert" hatten und bezogen auf die statistischen Erscheinungswahrscheinlichkeiten an der Ergebnissen der Mathematik in der Tat keine Maus einen Faden abbeißen kann - bezogen auf die "Große Zahl".
Auseinander sind wir im Kern m.E. an der Stelle, dass u.a. Du, Spielkamerad, behauptest, den Ergebnissen, gewonnen aus der "Großen Zahl" könne niemand durch irgendeine Spielmethode ausweichen, während ich das mittlerweilen anders beurteile.
Ich schicke mal voraus, dass Du Dich diesbezüglich zweifelsohne in einer komfortableren Argumentationssituation befindest. Die logische Forderung an mich müsste eigentlich sein, wenn ich das anders beurteile, so müsste ich dies auch beweisen.
Ganz klar: kann ich nicht (und aus Zeitgründen, will ich auch nicht).
Um eine repräsentative Vergleichbarkeit (bzw. Abweichung) meiner Summe der Teilmengen zu den Ergebnissen der Großen Zahl darzustellen, wäre ein solcher Aufwand erforderlich, dass der jüngste Forumsteilnehmer dies in seiner Lebensspanne nicht schaffen könnte.
Zudem wäre die weitere Forderung zu stellen, dass eine Abweichung zudem den berühmten drei-Sigma Wert erreichen müsste, um anerkennungswürdig zu sein. Erst recht nicht dokumentierbar.
Die einfachste Lösung über Computertests funktioniert auch nicht, da meine Methode eben nicht aus wenigen starren Regeln, die man zum Abgleich programmieren könnte, besteht.
Also kann und werde ich nichts beweisen. Ich sehe dazu schon dem Grundsatz nach auch keinerlei Veranlassung, da mir jede missionarische Neigung fehlt und es mir nicht darum geht, irgend jemanden überzeugen zu wollen.
Ich gebe lediglich meine Überzeugung zum besten, dass die üblichen Statistikwerte nicht auf ausgewählte Spielabschnitte (bzw. Auslassungen darin) anwendbar sind, um den traditionell argumentierenden Mathematikern nicht "kampflos" das Feld zu überlassen.
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Antwort: Ich beurteile einen langen Trockenvorlauf, weshalb ich dazu auch Casinos bevorzuge, wo tagesaktuelle Permanenzen sofort ausdruckbar sind.
Meine Einsatzsignale sind daher immer andere, nämlich Tischangepasste.
Beispiele zur Verständlichkeit: Wurden in einer längeren Vorlaufstrecke (mindestens 50 Coups, besser noch mehr) maximal Dreierserien geliefert, reicht mir schon bezogen auf eine Chancenart bei EC ein solcher Dreiervorlauf. Wurden mehrere lange Serien geliefert, dann ist mein Einsatzsignal mindestens 5:0 bzw. 5:1.
Brachen Intermittenzketten im Vorlauf immer nach zwei frei Stehenden ab, werde ich den Deubel tun für die Zukunft auf längere zu spekulieren.
Wird der Vorlauf durch viele Dreierserien geprägt, so berücksichtige ich dies für meine folgenden Sätze.
Über Fehlsätze gehe ich immer mit 2 Sätzen rüber, um Nasen zu überbrücken; sitzt der zweite Satz, wird je nach Eregebnisstand zumindest einfaches Paroli auf Serie versucht. Grund: die Hälfte der Figuren entfällt auf Serien, wo immer am Anfang eine Zweierserie drin stecken muss (soziabel). Und natürlich vieles andere mehr, wollte nur einige Details aus Verstäündlichkeitsgründen benennen.
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wie willst du dich einem spiel anpassen, welches du nicht kennst? undeutliche phasen? warten? auf was? godot? wir wissen doch, der kommt im ganzen stück nicht persönlich vor. sorry, aber das ist wirklich quatsch.
das wort "ausdeutung" ist das verständlichste im satz, wenn du wenigstens kaffeesatzleserei damit gemeint hättest.
Da Du Rückschlüsse aus dem bereits erschienenen verneinst, mag dies für Dich konsequent sein.
Ich hingegen ziehe Rückschlüsse aus dem Vorlauf und werde bisher dafür ganz ordentlich belohnt.
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Ob dies "Wissen" oder "Scheinwissen" ist, dazu sind wir offenkundig ebenfalls unterschiedlicher Meinung.
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warum soll dein "auszureiten" kein "reinzureiten" sein?
Weil die gezeigten Trends sich ganz überwiegend an diesem Tisch an diesem Abend nicht ins Gegenteil verkehren. Am Folgetag mag das schon wieder anders sein, dann beurteile ich aber auch einen anderen Vorlauf.
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Richtig.
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Na, das habe ich auch unterstellt, sonst wäre es ja sinnlos.
Letztlich noch zu den anderen Postings zusammen gefasst. Wenn ich auf das Glück spekulieren würde, würde ich nicht teilweise klassisch spielen. Mit Intuition vermag ich gar nichts anzufangen. Das obige zeigt schon, dass ich Psi's Ansicht, aus dem Vorerschienenen könne man gar nichts ableiten, nicht teile.
Faktoren, ob der Tisch stark frequentiert ist oder fast leer, sind mir völlig gleichgültig, ebenso wie Stimmungen, Befindlichkeiten oder ähnliches.
Dies lediglich als Antwort, ob ich damit jemanden überzeuge oder nicht, ist mir völlig schnuppe; ich werde auch kein Buch schreiben (verdiene mein Geld -außerhalb des Roulettes- leichter) oder einen vertiefenden Thread eröffnen.
Mag jeder über die absolute Gültigkeit der mathematischen Erartungswerte bezogen auf jede Spielstrategie sich eine eigene Meinung bilden.
Gruß
Starwind
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Das Glück hilft denen nicht, die sich nicht selbst helfen.













