@Webzocker
Also in meinen Augen entkräftest Du Deine eigenen PRO-Zielwurf-Argumentationen
und widersprichst Dir selber. Entweder reden wir hier über Croupiers, die diese
Fähigkeit haben oder eben nicht. Da kommst Du z.B. mit Loyalität zum Arbeitgeber an.
Ist in dem Zusammenhang aber doch vollkommen irrelevant, denn ein Croupier, der
sich einmal entschlossen hätte, diese gesetzeswidrige Tour einzuschlagen, dem
ist es doch vollkommen gleichgültig, wie es seinem Arbeitgeber dabei ergeht.
Das Risiko des Verlustes der Arbeitsstelle ist solch einem Croupier doch bewusst.
Das hat aber doch auch gar nichts mit der hier diskutierten Sache zu tun, ob
ein Croupier Zielwerfen kann oder nicht.
Nächster Widerspruch:
Weil ein mögliches Zielwerfen ohne Garantie auf Erfolg ist, da dies schwierig ist.
Ja was denn nun? Kann der Croupier Zielwerfen oder kann er es nicht??? Du sagst doch im vorletzten Beitrag,
er kann es. Hier sagst Du nun, dass dies ohne Garantie auf Erfolg geschieht. Da muss ich leider passen.
Ist vielleicht weibliche Logik - sorry. Auch das Casino kann in die Luft gesprengt werden, oder der Staat
schafft alle Spielbanken auf einen Schlag ab, dann ist das regelmäßige Einkommen des Croupiers auch nicht
mehr vorhanden. So in etwa argumentierst Du.
Bei allen obigen Argumenten von Dir bin ich davon ausgegangen, dass der Croupier die Fahligkeit des
Zielwerfens in Deinen Augen auch besitzt. Somit kannst Du nicht jetzt hingehen und gegen Deine eigenen
Thesen argumentieren
Selbst wenn der Croupier zielwerfen kann (was nur nach ausreichender Übung möglich sein dürfte), so wird es nicht so akkurat sein können.
Hier die gleiche konträre Aussage zum vorhergehenden Argument. Entweder kann er es oder er kann es nicht. Ob akkurat oder nicht
akkurat, ist doch unwichtig, wenn nach 100 Würfen im Schnitt 6% mehr Treffer erzielt wurden, ist das Ziel doch erreicht. Das ist in etwa
so, als ob man ein bisschen Schwanger sein könnte, wenn man das hier von Dir liest. Und ob er geübt hat oder nicht, ist doch auch unwichtig.
Du gehst doch davon aus, dass der Croupier es kann. Dies impliziert natürlich auch die vorhergehende Übung wie bei allen Dingen im Leben.
Sobald nur der Verdacht entsteht, wird der Croupier ausgewechselt. Da nützt ihm sein Geschick auch nichts mehr.
Moment mal, webzocker. Das müsste mein Argument sein, nicht Deines, denn ich behaupte ja nicht, das Croupiers das
können. Aber spiele ich hier einfach mal gedanklich mit. Dann wird er ausgewechselt und kommt an einen anderen
Tisch. 4 oder 5 Setzer ziehen nach und nach einfach mit an den nächsten Tisch (nicht alle 10 und auch nicht alle
auf einmal). Was genau in solch einem Fall von der Gruppe zu unternehmen wäre, damit es nicht auffällt, ließe sich
gleichfalls im Vorfeld außerhalb des Casinos absprechen. Wo ist nun das Problem? Dass der Croupier seinen Job auf's
Spiel setzt? Das ist dem Croupier, der rechtswidrig handelt, ja von vorne herein klar (wie oben gesagt). Das gehört hier
aber doch nicht hin. Wenn Du so argumentierst, wird kein vernünftig denkender Croupier dies jemals tun, selbst wenn er die
Fähigkeit besäße. Somit hättest Du Deine eigene Argumentation ad absurdum geführt - Bravo
Ist das Leben nicht schön, webzocker?
Ich behaupte nochmals, dass die Spielbanken nicht so dumm sind, wie gemeinhin von den meisten Spielern angenommen.
Sobald irgendetwas nicht in deren Interesse läuft, wird in das Spiel eingegriffen. Die einfachste Maßnahme ist den Croupier
auszutauschen. Wird der Croupier zu einem anderen Tisch gesendet und seine 10 Setzer folgen ihm, so wird selbst der dümmste
Spielleiter 1 und 1 zusammenzählen können.
Ich habe nie angenommen, dass Spielbankbetreiber dumm sind. Es wird schließlich alles unternommen,
um die Spielbankgewinne zu sichern. Dazu wird viel HighTec aufgewendet, um möglichst alle Schlupflöcher
zu schließen. Auch der Austausch der Croupiers gehört sicher dazu. Zu den 10 Mann, die da ganz plötzlich
von einem Tisch zum anderen eilen, habe ich oben schon etwas geschrieben. Du stellst das so dar, als ob
dieses 10 + 1 Team vollkommen bescheuert wäre

und nicht wüssten, wie vorsichtig sie zu agieren
hätten, um nicht aufzufallen. Dem wäre natürlich nicht so. Für solch einen Extremfall hätte man schon vorgesorgt.
Im einfachsten Fall beendet das Team für diesen tag seine Tätigkeit.
Noch ergänzend: Du gehst auch von nur "einer" 10+1 Gruppe aus. Hier erinnere ich einmal an den in den
60er Jahren bekannten Ken Uston. Ein Black Jack Spieler, der immer mit 80 - 90 verscheidenen Teammitgliedern
agierte. Die Teams wechselten laufend untereinander, so dass überhaupt niemals ein Bezug zueinander
hergestellt werden konnte. Geh nun einfach einmal davon aus, in jedem Casino gäbe es nur einen einzigen
Croupier, der diese Fähigkeit besäße und alle wären miteinander vernetzt. Die Setzer wechseln laufend
die Casinos in ewig rotierenden Teamkonstellationen. Alles klar, webzocker?
Nun soll es gut sein von meiner Seite aus, denn ich denke, eine weitere Argumentation ist meinerseits
nicht nötig, da wir auf der Stelle treten würden.
Quintessenz aus Deiner Argumentation ersehe ich dahingehend, dass Du zwar sagst, es gibt Croupiers,
die Zielwerfen können. Aber es ist praktisch nicht durchführbar, da sie eher gesetzeskonform handeln.
Ich sage: Zielwerfen funktioniert nicht. Wie Du selber schreibst, sind Spielbanken nicht dumm. Du glaubst
doch wohl nicht, dass dies in umfangreichen Studien nicht alles untersucht wurde, bevor man einen
Croupier an den Tisch gesetzt hat. Würden Croupiers bewusst diese Fahigkeit besitzen, wäre es in
der Vergangenheit bereits überall in der Welt zu vielen Vorfällen gekommen. Mir ist das nicht bekannt,
da die Gier nach Geld beim Berufsstand des Croupiers nicht Halt macht.
lg nunu