Hallo hawk,
4-Sigma-Grenze = 99,9937 %
5-Sigma-Grenze = 99,9999 %
(Quelle: Abramowitz/Stegun, Handbook of Mathematical Functions. Mit der 6-Sigma-Grenze kann ich auf die Schnelle nicht dienen. Die Tabelle im Buch hört bei 5 auf.) Aber wozu brauchst Du das? Wichtiger als die konkreten Zahlenwerte wäre, dass Du die Soundsoviel-Sigma-Grenzen richtig anwendest. Nicht alles ist gemäß der Gaußschen Glockenkurve verteilt.
Gruß
Pascal
P.S.: Es gibt keine doofen Fragen, nur doofe Antworten! (Und wenn Dir das zu platt ist: Ein Kollege von mir hat mal gesagt: "Wenn ich jeden Tag drei dumme Fragen stelle, habe ich in einem Jahr tausend Antworten bekommen." Wenn das kein Erkenntnisgewinn ist! Ansonsten revanchiere ich mich vielleicht einmal mit einer doofen (Windows-)Programmier-Frage. Bis dann!
P.S. 2: Habe Dein Posting nochmal genau durchgelesen (sollte ich vorher tun, bevor ich mit dem Schreiben anfange). Du fragst nach einer Methode die n-Sigma-Grenzen, n = 1, 2, 3, ..., einfach zu berechnen. Es würde mich wundern, wenn das ginge. Die Funktion exp(-x^2) - bis auf unwesentliche Normierungen die Gaußsche Glockenkurve - lässt sich nicht analytisch integrieren. Aber genau das wäre nötig, um eine geschlossene Formel für die n-Sigma-Grenzen zu bekommen. Vielleicht wissen die Vollblut-Mathematiker mehr. Ich vermute, dass sich hier im Forum ein oder zwei versteckt halten. Die Jungs müsste man irgendwie mal aus der Reserve locken.