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Casinotour - Absturzrisiko


51 Antworten in diesem Thema

#1 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 21 July 2010 - 12:36

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Hier habe ich mal eine Frage zum Absturzrisiko aus dem Vorbereitungsthread der Casinotour herausgesucht.


Beitrag anzeigenhamburg040 sagte am 9 Jul 2010, 15:22:

Aber dann muss ja jemand wirklich fast nur gewinnen.
Überlegt mal, einer fängt mit 2€stücken an und seift mit Tausendern auch nur einmal ab.

Wer hält das 720 Partien durch?

HH

Beitrag anzeigenWebzocker sagte am 10 Jul 2010, 11:36:

Dafür erwähnt Nachtfalke das Kapitalmanagement. Natürlich muss er immer ausreichend Reserven halten, damit unvermeidbare Verluste ihn niemals wieder auf den ursprünglichen Saldo zurückwerfen.

Sollte sein Spiel dauerhaft z. B. einen durchschnittlichen fünfprozentigen Umsatzertrag abwerfen, so käme das einer Sensation gleich, um den Bankvorteil von 1,35 % bzw. 2,7 % zu überwinden. Wenn dies auf Dauer durchgehalten werden kann, so können die Einsatzgrößen langsam aber stetig immer höher geschraubt werden.

Konkret könnte dies heißen: sofern im Schnitt bei jeder Sitzung 5 % Gewinn erwirtschaftet werden, so kann nach jeweils 20 Sitzungen die Einsatzhöhe verdoppelt werden:
- Wenn er mit 1 Euro Einsatzhöhe anfängt, so spielt er nach ca. 100 Sitzungen mit 30 Euro Einsatz.
- Nach nur ca. 100 weiteren Sitzungen (insgesamt 200 Sitzungen) kann er schon mit 1.000 Euro je einzelnen Einsatz spielen.
- Nach bereits etwas mehr als 300 Gesamtsitzungen kann er in Wiesbaden mit einem Tischlimit von 40.000 Euro je einzelnen Einsatz spielen.
- Nach etwas mehr als 400 Sitzungen ist dann das Ziel von 250.000,-- Gewinn erreicht.
(Alles berechnet auf der Basis von nur 5 % Gewinn täglich.)

Ich denke, wir sollten uns alle überraschen lassen. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir ja nicht im Detail erahnen, was Nachtfalke hier mit uns vorhat.
Ich freue mich jedenfalls immer, wenn ein erfahrener Spieler gewillt ist, sein Wissen zu teilen.
Das mit dem "...Durchhalten von 720 Partien..." scheint mir ein geeigneter Diskussionsansatz zu sein.

Wie geht ihr mit dem Absturzrisiko bei höheren Einsätzen vor?





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#2 dolomon

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Geschrieben 29 July 2010 - 09:51

Ich traue dir zu das du EISKALT dein Kapitalmanagement durchziehst. Ohne Abweichungen. Deshalb ist die Stückgrösse für Dich "völlig uninteressant"!
Ich schränke ein das ich mich selbst anders fühle wenn die 100derter oder mehr gesetzt werden. Ich werde nervös. Und das sind dann die manchmal entscheidenden Fehler. Nervosität führt zu Verlussten.

720 Sitzungen , mein Gott, bist du VERRÜCKT! UNGLAUBLICH! 4 Jahre???
Gruss Dolo

#3 Webzocker

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Geschrieben 29 July 2010 - 11:41

Ich denke, durch das richtige Kapitalmanagement, welches in der Diskussion "Kapitalisierung" angesprochen wurde, ist ein Komplettabsturz ausgeschlossen, allerdings nur unter einer Bedingung:

Der Spieler benötigt eine komplette Spielstrategie, die ihm sowohl mittel- als auch langfristig ein Umsatzplus verspricht, welches höher als die bekannten 1,35 bis 5,4 % Bankvorteil ausfallen muss.

Hat ein Spieler diese überlegene Spielweise nicht, so ist hingegen der Absturz in jedem Fall garantiert!

#4 Webzocker

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Geschrieben 29 July 2010 - 11:48

Beitrag anzeigendolomon sagte am 29 Jul 2010, 10:51:

Ich traue dir zu das du EISKALT dein Kapitalmanagement durchziehst. Ohne Abweichungen. Deshalb ist die Stückgrösse für Dich "völlig uninteressant"!
Ich schränke ein das ich mich selbst anders fühle wenn die 100derter oder mehr gesetzt werden. Ich werde nervös. Und das sind dann die manchmal entscheidenden Fehler. Nervosität führt zu Verlussten.

720 Sitzungen , mein Gott, bist du VERRÜCKT! UNGLAUBLICH! 4 Jahre???
Gruss Dolo

Sehr gute Stellungnahme! Das ist eines der großen Probleme beim Erreichen des Zieles von wirklich großen Gewinnen.

Sobald die Stückgröße enorm anwächst, dürfen die Entscheidungen nur alleine deswegen nicht beeinflusst werden.
Fängt man jedoch an, bei großen Jetons zu zittern (insbesondere auch noch dann, wenn diese mehrmals hintereinander gesetzt werden sollen), so sind die Anforderungen an die Konzentration des Spielers um ein Vielfaches höher!

Alleine dieser Umstand macht es schwierig, in "hohe Ebenen" vorzustoßen, weswegen dies nur sehr erfahrenen Spielern gelingen wird!

#5 roterhannes

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Geschrieben 29 July 2010 - 16:33

Was heißt "nur alleine deswegen nicht?"
Davon darf man sich sowieso nicht beeinflussen lassen.

Das ist nur Plastik :kaffeepc:

#6 Webzocker

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Geschrieben 29 July 2010 - 16:55

Beitrag anzeigenroterhannes sagte am 29 Jul 2010, 17:33:

Was heißt "nur alleine deswegen nicht?"
Davon darf man sich sowieso nicht beeinflussen lassen.

Das ist nur Plastik :kaffeepc:

Gut, wenn das so bei dir ist.

Ich musste mich anfangs erst daran gewöhnen, mit großen Jetons zu spielen. Anfangs war ich nicht so abgebrüht.
Irgendwann gewinnt man darin dann allerdings Routine.

#7 Scooby

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Geschrieben 29 July 2010 - 17:04

Beitrag anzeigendolomon sagte am 29 Jul 2010, 10:51:

720 Sitzungen , mein Gott, bist du VERRÜCKT! UNGLAUBLICH! 4 Jahre???

Nachtfalke hat irgendwo mal geschrieben, daß eine Sitzung nicht unbedingt gleich ein Besuch im Kasino ist.
Soll heißen, daß pro Besuch durchaus mehrere Sitzung gespielt werden können.
So richtig, Nachtfalke?

Gruß Scooby :kaffeepc:

#8 roterhannes

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Geschrieben 29 July 2010 - 17:19

Beitrag anzeigenWebzocker sagte am 29 Jul 2010, 17:55:

Gut, wenn das so bei dir ist.

Ich habe gesagt, man darf sich davon nicht beeinflussen lassen. Das heißt nicht, dass ich so abgebrüht bin.
Aber bei mir ist das eher anders. Wenn ich im Gewinn bin, trägt sich das bei mir wie von selbst. So eine Art Euphorie. Es ist ja gewonnenes Geld. Damit riskiere ich dann erheblich mehr, als wenn es eigenes wäre. So ganz automatisch. Da denke ich dann nicht an die Tuckis.
Es sind dann einfach nur Tuckis. Was für eine Zahl draufsteht ist mir dann egal.

Im Grunde ist das richtig so. Die Kapitalisierung geht dann ganz von alleine. Wenn das Spiel läuft, soll man es weiterspielen. Wenn es nicht läuft geht man besser nach Hause. Und wenn es läuft, spielt man es möglichst hoch. Bis an die Grenze.
Viel verloren habe ich mit dieser Einstellung nicht. Gewonnen habe ich einmal sehr hoch. Davon konnte ich fast zwei Jahre spielen!
Und ansonsten ist mein Hunderter am Abend weg.

Hans

#9 roterhannes

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Geschrieben 29 July 2010 - 17:21

Beitrag anzeigenWebzocker sagte am 29 Jul 2010, 17:55:

Ich musste mich anfangs erst daran gewöhnen, mit großen Jetons zu spielen. Anfangs war ich nicht so abgebrüht.
Irgendwann gewinnt man darin dann allerdings Routine.
Ja - dann startest du aber gleich mit großen Tuckis.
Ich fange grundsätzlich klein an.
Weg ist weg. Und wenn es anläuft reize ich es aus.

#10 dolomon

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Geschrieben 30 July 2010 - 09:22

@ roterhannes

Da haben wir das gleiche Problem. Ich kann meine "Gefühle" dabei sehr schlecht abschalten. Das ist auch der Grund für so manchem Platzer. Die Panikerin macht das mit einem mp3 Player. Mittlerweile horche ich auf mein "Inneres" und ist es zu panisch bleibe ich lieber Zuhause. Es gibt aber auch Tage wo ich "eiskalt" bleibe.
Wie Nachtfalke schon in den Thread's gesagt, man spielt gegen sich selbst. Hat man das im Griff , klaps auch!!
Gruss Dolo

#11 Fritzl

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Geschrieben 30 July 2010 - 12:56

Hallo dolomon,

Zitat

Die Panikerin macht das mit einem mp3 Player.

Damit ich nicht durch laute Krawallmusik beim Spielen gestört werde, nehme ich das IPod und dudel mich mich eigener Musik voll.
Denn abgelenkt wird man nur von dem, was einem nervt und stört.

Gruß Fritzl

#12 Spielkamerad

    Analytiker

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Geschrieben 30 July 2010 - 13:53

Beitrag anzeigendolomon sagte am 29 Jul 2010, 10:51:

Ich traue dir zu das du EISKALT dein Kapitalmanagement durchziehst. Ohne Abweichungen. Deshalb ist die Stückgrösse für Dich "völlig uninteressant"!
Ich schränke ein das ich mich selbst anders fühle wenn die 100derter oder mehr gesetzt werden. Ich werde nervös. Und das sind dann die manchmal entscheidenden Fehler. Nervosität führt zu Verlussten.

720 Sitzungen , mein Gott, bist du VERRÜCKT! UNGLAUBLICH! 4 Jahre???
Gruss Dolo

hi dolo.,

gehst du davon aus, dass er mit 720 sitzungen, eine pro tag meint? dann wären es ca. nur 2 j.

zum kapitalmanagement denke ich, sollte es kein problem sein, wenn das system funktioniert. dann kann man ja auf dauer nicht verlieren.
das problem wird nur groß, wenn es schief geht. dann gehen wahrscheinlich alle baden. deshalb wundert es mich, dass es vorher nicht alleine getestet wird.
vorher würde ich mir da keine großen gedanken machen. entweder glaubt ihr fest dran oder lasst es!
wenn du weißt, dass ein system funktioniert, wirst du auch nicht mehr nervös. ich denke, es ist eher unsicherheit und angst vorm verlust.



gruss sp......!

#13 edfox

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Geschrieben 30 July 2010 - 16:44

Beitrag anzeigenFritzl sagte am 30 Jul 2010, 13:56:

Hallo dolomon,
Damit ich nicht durch laute Krawallmusik beim Spielen gestört werde, nehme ich das IPod und dudel mich mich eigener Musik voll.
Denn abgelenkt wird man nur von dem, was einem nervt und stört.

Gruß Fritzl

Mache ich jetzt auch.
Was die Panikerin da erzählt hat ist absolut sinnvoll. Dadurch bin ich erst darauf gekommen. Das ganze Gequatsche neben mir und das Vorgerechne, einer hätte getroffen und Tausende gamcht .......wenn er nur richtig gesetzt hätte. Und Zahlendreher und all so ein Blödsinn um mich herum am Tisch.

Alles das geht einfach so an mir vorbei! Interessiert mich jetzt gar nicht mehr, was die Leute erzählen. Und ohne Störungen kann man sich viel besser konzentrieren. Ich höre im Spielsaal am liebsten Glenni Miller.
Das bringt mich am besten drauf. :kaffeepc:

Seitdem läuft das Spiel!

#14 fiftysix

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Geschrieben 30 July 2010 - 16:59

Na prima.

Dann spielen ja bald alle nur noch mit Ohrenstöpseln in den Casinos.

Da hat die Panikerin ja was angerichtet!  :kaffeepc: Jeder wippt im Takt der Musik, die er gerade hört. Jeder nach was anderem! Und die Croupiers werden verrückt. Die schmeissen jetzt ganz andere Zahlen.




Fritzl und edfox, passt auf, wenn ihr nebeneinander setzt am selben Tisch. Nicht die Kabel verheddern! Sonst hört Fritzl im rechten Ohr Volksmusik und im linken Moonlight Rhapsody.

Das gibt dann Salat beim Setzen  :kaffeepc:




56

#15 bikerli

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Geschrieben 30 July 2010 - 20:22

Hallo zusammen,

man sollte zuerst einmal auch über einen längeren Zeitraum hinweg lernen, dass das Casino nur ein Raum ist, meist in Rot gehalten, und wie jeder andere Raum der Welt ist.
Wenn man sich von der Kugel, Mitarbeiter oder Zocker verunsichert fühlt, dann sollte man auch nicht spielen.
Wenn man Angst hat, egal warum, auch nicht spielen.
Es sollte alles wohl überlegt sein, ansonsten raus aus dem Casino, Pause machen oder nach Hause, das wird nichts...
Wie schon mal erwähnt hier, ich setzte jeden Tag nur so viele Male, bis ich mit einem Stück im Plus bin, das ist meist nach einem oder zwei Sätzen auf die kleinen Chancen.
So bleibt mein Geld in meiner Tasche und geht nicht wieder ans Casino zurück.
Mein Stück wähle ich je nach Tagesform von mir und der Möglichkeit, welche mir das Casino als Ausgleichsspieler bietet.
Wer das nicht so durchhalten kann oder mehr spielen möchte, der sollte sich eh überlegen, ob er nicht viel mehr Freude am Spiel hat, oder möchte ich wirklich dem Casino das Geld abnehmen?
Dann ist früher oder vielleicht etwas später das Geld, die Frau und das Haus weg... ganz sicher!
Oder wie der Sachse schreibt, die Illusion zu verlieren ist noch fast schlimmer als wenn das Geld weg ist.
Ich weiss, dass ich ein Einzelstück bin hier im Forum, aber ein vorerst noch immer sehr glückliches Einzelstück.

Machts gut ,Bikerli





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