Erwartungswert
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Mathematisch kann nur von den exakten Daten ausgegangen werden.
Alles andere wäre unwissenschaftlich.
Die den Mathematikern für ihre Thesen zur Verfügung stehende Ausgangsbasis besteht generell nur aus Durchschnittswerten.
Sie beruhen auf Millionen von irgendwann gefallenen Coups oder auf zufallsgenerisch erzeugten Massenzufälligkeiten,
auf die ein Raster aufgelegt wird, dass man solange verfolgt, bis eine Setzweise früher oder später zusammenbricht
und an der Verlusterwartung auf Grund der Auszahlungsquoten scheitert.
In der Summe der Ereignisse sei nichts anderes erzielbar lautet die
"Beweisführung"
Dass es sich im Fall eines Einzelspielers nur um
eine auf Eckdaten aufbauende Prognose handelt,
die den wahren Ausgang einer Spielpartie eigentlich nicht voraussagen kann, wird verschwiegen.
Verschwiegen wird, dass es sich bei Aufstellung dieser Prognose um
Voraussetzungen der Eckdaten handelt,
die
-auf den einzelnen Spieler bezogen- sich der Kenntnis des Mathematikers entziehen.
Übrig bleibt wieder nur der mathematische Durchschnitt,
dem der Spieler freilich in der weit überwiegenden Mehrzahl der Fälle als Verlierer angehört,
was der Mathematiker, der die Prognose aufstellte, dann wiederum als
"Beweis" ansieht.
Den wenigen, die nicht der Prognose entsprechen, werden
"Glücksgewinne" unterstellt.
Sie würden in der Summe der Ereignisse über kurz oder lang doch verlieren,
wofür wiederum der
Negative Erwartungswert herangezogen wird.
Frei nach dem Motto: Dem
Negativen Erwartungswert unterliegt auf Dauer jeder Spieler.
Dieser Erwartungswert ist jedoch nichts anderes, als
ein prozentualer Anteil des Durchschnitts,
eine mathematische Größe, die für einen
Einzelspieler nur bedingt relevant sein kann,
die auf der anderen Seite für den Betreiber besteuernder Tischauflagen die einzige Berechnungsgrundlage darstellt.
Inwieweit der Spieler sich in diese Durchschnittswerte einreiht,
ist durch den
Negativen Erwartungswert nicht vorher bestimmbar.
Zwar hat er sich den Auszahlungsquoten mit der Teilnahme am Spiel unterzuordnen,
aber ob er Treffer landet oder nicht hängt überhaupt nicht vom
Negativen Erwartungswert ab.
Diese Abhängigkeit ergibt sich aus den Eckdaten, denen der Spieler seine Entscheidungsfindungen entlehnt,
wann er in ein Spiel einsteigt
(ob er überhaupt in das Spiel einsteigt),
wann er setzt, wo er setzt, wie hoch er setzt, wie oft er setzt, wann er aus dem Spiel aussteigt.
Mühelos kann hier sogar der Laie erkennen,
dass es sich um ein Instrumentarium handelt, das dem Betreiber
nicht zur Verfügung steht.
Diesem Instrumentarium ist die Bank hilflos ausgeliefert,
denn der Grundsatz lautet:
Der Spieler spielt, die Bank ist nur die Plattform, auf der gespielt wird.
(Für Kesselgucker vielleicht schwer nachvollziehbar, weil sie ja den ballistischen Entstehungsprozess fokussieren,
als aktiven Part des Geschehens in der Auslosung, der allein die Eckdaten für ihre Entscheidungfindung beinhaltet)
Spieltechnisch gesehen kann die Bank beim Roulette nie
"Gegner" sein,
wie dies von Spielern immer wieder dargestellt wird.
Sie
"reagiert" lediglich, obwohl sie die für die Auszahlungsquoten entscheidenden Losungen durchführt.
Nach dem Abwurf der Kugel
(der auch von dritter Seite her erfolgen könnte; also nicht seitens der Bank)
ist die Teilnahme der Bank am Geschehen eine ausschliesslich passive! Sie reagiert auf die Einsätze der Spieler.
Ihre Reaktion besteht lediglich
-regelkonform-
in der Einstreichung spielerischer Verluste und in der Auszahlung der Gewinne.
Aktiv ist beim Roulette ausschliesslich der Spieler.
Dies zumindest ist die Betrachtungsweise des Roulette in der südfranzösischen
Liga gewesen.
Und sie ist die Grundlage der
Tabloise.
In dieser Grundsätzlichkeit der spieltechnischen Inhalte spiegelt sich auch der Erwartungswert wider,
der nur dann als negativ angesehen werden kann, wenn man das Instrumentarium des Spielers ausklammert.
Eine Form dieses Ausklammerns ist die gebetsmühlenartige Einhämmerung von Forumsmitgliedern,
auf der Grundlage der Auszahlungsquote sei
das Instrumentarium des Spielers irrelevant.
Richtig ist hingegen, dass die spielerseitige Nutzung des Instrumentariums
die Auszahlungsquote im Roulette irrelevant werden lassen kann.
Den gewinnenden Spieler kann sie nur insoweit interessieren, als dass sich sein Gewinn schmälert.
Sicherlich kann der Spieler hierbei auch verlieren, was im Fall der meisten Spieler zutrifft.
Aber ihn als
Dauerverlierer darzustellen funktioniert nur
auf der Basis der Durchschnittsrechnung.
Jeder Coup ist von den vorherigen und von den noch folgenden unabhängig.
Dies ist unter Mathematikern in der Stochastik ein unstrittiger Grundsatz!
Es entbehrt jeder Logik,
dass bei der Entscheidungsfindung
gefallene Coups bedeutungslos sein sollen,
bei der Ergebnisprognose hingegen
ihnen eine Bedeutung zugesprochen wird,
nämlich die des Durchschnitts,
der sich auf Coups bezieht, die noch nicht gefallen sind.
Dies ist ein Paradoxum in sich.
Alle Statistiken, die auf Mittelwerten und auf Durchschnittsberechnungen beruhen,
beziehen die statistischen Höhen und Tiefen mit ein (Stichwort -> Grenzwertigkeiten).
Diesem Umstand zur Folge hat jede Statistik Randerscheinungen.
Die Tabloise bewegt sich ausschliesslich auf diesen Randerscheinungen.
(auf den für den Spieler negativen und auf den für den Spieler positiven)
Dies unterscheidet sie von allen anderen (mir bekannten) Spieltechniken, die durchschnittsbezogen sind.
Ein Tabloisespieler bewerkstelligt die Form der hierfür notwendigen Satzfindung
jedoch nicht durch die allgemein übliche Analyse von Permanenzen und deren Auswertung,
sondern durch die Zusammenhänge, in denen sich die Randerscheinungen zeigen.
Dies sind (im Gegensatz zu permanenzbezogenen "Signalen") die Indikatoren der Tabloise.
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