Spielkamerad sagte am 6 Sep 2010, 00:17:
hallo weissnix,
der vergleich hinkt aber, da es bei dir um jeden einzelnen geht. bei der versicherung nur um jeden 88.(wenn wir diese zahl gleich mal als anhaltspunkt nehmen wollen).
also ist der gewinn +87. ja!
aber deine fiktivlinge aus der statistik, sind nur solange statisten, bis sie real werden. die versicherung spielt gleich mit realen spielern und machen ihre statistiken damit. versuch du das auch mal!
gruss sp....!
Hallo Spielkamerad,
war mir sonnenklar, daß erstmal „hau drauf“ auf mein Posting folgt. Rate mal, mit ? %-iger Wahrscheinlichkeit ich auf Dich getippt habe. Denke, bin schon ganz gut. :-)
Die Versicherungen gehen den gleichen Weg, wie auch ich. Im Grunde erstellen wir eine vergleichbare Prognose.
Ich filtere aus dem Gesamten „Ballungen, Klumpungen, Gruppierungen“ heraus. Dieses wird anschaulich durch das Beispiel mit dem Würfel dargestellt. Für Versicherungen ist das nur ein Anfang. Die gehen einige Schritte weiter, was ich nicht muß, da meine Zielsetzung die Prognose der Annahme des Überschusses einer Gruppe ist. Hier fließt nur 50:50 (Roulette-Permanenzen) ein. Versicherungen müssen erheblich mehr Informationen berücksichtigen.
Bei mir geht es keinesfalls um die Prognose einzelner Spieler, obwohl ich diese ermittle. Immer wieder betonte ich, die Ergebnisse des einzelnen Satzes/einzelnen Spielers sind sekundär. Mußte bereits mehrfach Kommentare mit Schulterzucken abtun, wenn ich sagte, es sei völlig egal, ob der Satz (der Spieler) gewinnt oder verliert. Ich prognostiziere den Verlauf eines weiterhin positiven Überschusses einer sich bereits positiv entwickelten Gruppe.
Die Versicherung berechnet die Prämie (um beim Beispiel 89 zu bleiben) auf Basis eines voraussichtlichen Todesfalles von 89 Personen. Ich berechne die voraussichtliche Überschußquote von x % von vielleicht 20 von 89. Oder 300 von 1.000. So in etwa.
Du irrst, wenn Du meinst, die Versicherung spielt mit realen Spielern. Das sind Statisten. Auch Fiktivlinge. Wenn der Schadensfall eintritt, sind die Versicherungsfiktivlinge für diesen Fall Realfiktivlinge. Aber das spielt für die Ermittlung/Prognose keine Rolle. Das ist (in unserem Beispiel) eben 1 von 89.
Meine Fiktivlinge aus der Statistik unterscheiden sich in keinster Weise von den statistischen Ereignissen einer Versicherungsstatistik. Auch meine Fiktivlinge dienen nur zur Berechnung des voraussichtlichen Eintritts bestimmter Ereignisse.
Du schreibst: aber deine fiktivlinge aus der statistik, sind nur solange statisten, bis sie real werden. die versicherung spielt gleich mit realen spielern und machen ihre statistiken damit. versuch du das auch mal!
Falsch! Du hast doch eine Lebensversicherung. Also bist Du in 89 Fiktivlingen enthalten. Ob Du nun tatsächlich aus Fleisch und Blut bist, interessiert dabei nicht. Für Statistik und Berechnung des voraussichtlichen Eintritt des Ereignisses bist Du (ob lebend oder bestehend aus Bits und Bytes) sekundär. Schau mal nach, welche Nummer Dein Versicherungsvertrag hat. Dann weißt Du, welchen statistischen Wert Du besitzt. Nein, nicht weinen. Das ist doch nicht schlimm. Du bist doch wer (so lange Du jeden Monat bezahlst).
Die Versicherung erstellt ihre Statistiken ebenso wie ich aus Fiktivlingen. Hier fließen reale Ereignisse ein. Real werden die Fiktivlinge bei der Versicherung nur im Fall des Eintritts des Ereignisses. Bei mir werde ich real, auf der Basis des voraussichtlichen Eintritts der ermittelten positiven Ereignisse der Fiktivlinge.
Gruß weissnix