Könnte diese Aussage nicht dazu genutzt werden, um ein entsprechendes Spielsystem zu entwickeln? Wer hat Interesse, in diese Richtung mitzudenken und zu diskutieren?
MB
Geschrieben 24 November 2001 - 12:47
Könnte diese Aussage nicht dazu genutzt werden, um ein entsprechendes Spielsystem zu entwickeln? Wer hat Interesse, in diese Richtung mitzudenken und zu diskutieren?
MB
Geschrieben 24 November 2001 - 12:59
Könntest Du uns bitte den Begriff "Tendenzsatz" näher erläutern? ![]()
Wolfi
Geschrieben 24 November 2001 - 13:54
Manfred
Geschrieben 24 November 2001 - 14:17
Beispiel: Beim Kurzangriff ist man oft schnell bei +1 Stück. Das kann nach ein bis fünf Coups gelingen, bei minimalem Umsatz. Wenn man versucht, auf +3 zu kommen, braucht man oft mehr als den dreifachen Umsatz. Dieser sollte jedoch nach meiner Erfahrung immer so gering wie möglich gehalten werden, weil die Bank sonst ihren Vorteil voll ausspielen kann.
Das Tendenzspiel selbst ist dabei nicht so entscheidend. Wer mit Gewalt irgend ein Plusziel erreichen will und dabei auch mitten in seiner Pechsträhne normal weiter spielt (meistens dann mit höheren Sätzen), wird langfristig immer scheitern.
Geschrieben 24 November 2001 - 16:38
Interessant finde ich den Spielvorschlag "Paritäres System". Wenn ich es richtig verstanden habe, zielt dieses System auf den Ausgleich (ist also ein Restantenspiel). Könnte man dieses System auch auf ein Favoritenspiel anwenden? Müßte dann ja noch erfolgreicher sein (wegen des Zweidrittel-Gesetzes).
MB
Geschrieben 25 November 2001 - 14:58
Wir spinnen seit 200 Jahren!
Da kommt es schon vor, daß eine Schadensbegrenzungsbemerkung
eines Saalchefs als Zustimmung zum Dauergewinn gewertet wird.
Wir sind eben Spieler. Oder Spinner?
Egal, solange die Kohle reicht wird weiter gezockt!
Ich wäre schon froh, wenn ich eine Spielart wüßte, bei der man nicht so viel verliert. Also plus, mininus, abzüglich Zero.
Tschöö.
Geschrieben 25 November 2001 - 15:55
genau dass, was dir als Spielart reichen würde, gibt es tatsächlich und es funktioniert sogar noch besser. Ich hätte kein Problem damit, den Beweis an Multiplayer-Tischen (also unter Beobachtung) anzutreten.
Geschrieben 25 November 2001 - 19:05
mabra
P.S. Bei einem solchen Internet-Casino könnte man sich auch mal mit einigen Interessenten treffen, um Systeme auszuprobieren und über diese mittels Chatfunktion zu diskutieren.
Geschrieben 25 November 2001 - 23:41
geimeinsames Spielen mit Chat machen wir schon länger, zuletzt oft zu dritt. Wegen der Wechsel zwischen den Casinos benutzen wir allerdings den "AOL Instant Messenger" (zu bekommen auf der Seite http://www.aol.de).
Eine einzige Partie kann nichts beweisen. Es muss die Möglichkeit geben, zwischen wenigstens drei Online-Casinos mit Multiplayer-Roulette wechseln zu können.
Dann können wir das mal machen.
(Edited by Paroli at 12:42 am on Nov. 26, 2001)
Geschrieben 26 November 2001 - 11:04
dazu zwei technische Fragen:
1. Muß man AOL-Member sein, um den AOL Instant Messenger nutzen zu können (ich habe T-DSL und arbeite mit MS Internet-Explorer 5.5 und ggfls. Netscape) und
2. Welche Online-Casinos sollten das sein?
Gruss
MB
Geschrieben 26 November 2001 - 12:18
2. Egal, hauptsache Single-Zero und Multiplayer (z.B. Atlantic Casino, Queensclub, Men's Vegas, Pharao's, DrHo Lite, Casino-Club, PlayGate, Global Player usw.)
Geschrieben 26 November 2001 - 16:45
schönen gruß vom realisten,
zweifler
Zitat
genau dass, was dir als Spielart reichen würde, gibt es tatsächlich und es funktioniert sogar noch besser. Ich hätte kein Problem damit, den Beweis an Multiplayer-Tischen (also unter Beobachtung) anzutreten.
Geschrieben 26 November 2001 - 18:48
Gruss
Mabra
Geschrieben 26 November 2001 - 21:11
ich glaube, da ist einiges missverstanden worden. Alle getesteten Systeme waren starr (also "im Gleichschritt, Marsch!" ), was nicht funktionieren kann. Wir können dem Zufall keine starre Schablone aufzwingen.
Die Sache mit der 1 Mio ist auch aus dem Zusammenhang gerissen. Es ging darum, dass es einigen Spielern mehrfach gelungen ist (mit nicht ganz starrer Spielweise), sich von geringem Niveau aus bis auf 1 Mio (Punkte) zu kapitalisieren. Die Spielbedingungen waren ziemlich realistisch, weil die Zufallszahlen von einem echten Kessel generiert wurden und weil sich die Sätze im Rahmen der Maximum-Limite eines Roulette-Tisches mit 5 DM Minimum bewegten. Zudem erfolgten die Veränderungen des Saldos unter ständiger Beobachtung von konkurrierenden Mitspielern.
Da die Anzahl der Neuversuche (Neustarts mit jeweils 1000 Punkten Anfangskapital) nicht nachvollziehbar ist, aber im Verhältnis zur beobachteten Onlinezeit deutlich unter 1000 Versuchen liegen musste, spricht einiges für die Theorie, dass es einzelne Spieler gibt, die dazu in der Lage sind, Überschüsse zu generieren.
Nicht ein, zwei Mal rein zufällig, sondern öfter als zufällig zu erwarten.
Das widerspricht sich auch nicht mit den 250 Jahren scheinbar ergebnisloser "Rouletteforschung". Es gab nie die große Mehrheit der glücksseligen Gewinner und es wird sie auch künftig nicht geben. Es gibt dennoch Möglichkeiten, Gewinnläufe so optimal wie möglich auszunutzen. Wer aus Leidenschaft gern spielt, wird es so oder so tun, egal ob die Börse langfristig mehr abwirft. Warum soll man sich dann nicht mit solchen Fragen beschäftigen, wie lang anhaltend Gewinnläufe sein können und welche Strategien weniger sinnvoll erscheinen?
Die Sache mit dem Beweis bezieht sich auf die Aussage "Ich wäre schon froh, wenn ich eine Spielart wüßte, bei der man nicht so viel verliert. Also plus, minus, abzüglich Zero". Ich bleibe bei meiner Behauptung: Es geht einiges mehr.
Geschrieben 26 November 2001 - 21:23
dann würde ich noch das Atlantic Casino empfehlen. Da stehen häufig auch mehrere offene Tische zur Auswahl. So könnte es typischerweise ablaufen: In einem Online-Casino gibt es Fehlstarts, im nächsten geht es um Null herum und im dritten erwischen wir einen ausreichend langen Lauf.
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