Spiel nach Sektoren
#1
Geschrieben 14 April 2010 - 22:02
ich brauche mal einen Denkansatz.
Hallenberg hat bereits auf Auffälligkeiten hingewiesen, die bei Unterteilung des Kessels in 12 Sektoren entstehen. Auffälligkeiten dahingehend, dass mal der eine Sektor Favorit ist, mal der Andere. Hallenberg selbst schreibt aber keine "Lösung" in Form einer "Spielweise", sondern lediglich, dass dieser Umstand genutzt werden könnte. Wie ist halt die Frage.
Also Sektor I wäre 32,15,19; Sekor II wäre 4,21,2 etc.. Die Sektoren I und VII, II und VIII, III und IX, etc. sind als eine Einheit zu betrachten.
Bei meinen bisherigen "Untersuchungen" fällt mir auf, dass diese Sektoren tatsächlich irgendwie zusammenhängen und es entweder auffallende Favoriten gibt oder quasi kurzfristige "Aufholer".
Davon kann man nun halten was man will, jedoch würde ich da gerne weitertesten.
Wenn möglich kann sich ja mal geäußert werden, nach was Ihr schauen würdet, um die Tendenz eines Sektors zu erkennen. Vielleicht finde ich so einen weiteren Ansatz, den ich bislang außer Acht gelassen habe.
Merci
#2
Geschrieben 16 April 2010 - 21:29
#3
Geschrieben 17 April 2010 - 12:18
siehe entsprechende Forenbeiträge
gruss
local
#4
Geschrieben 17 April 2010 - 15:58
wenn man einen signifikanten Unterschied feststellen will, muß man folgende Untersuchung an einer Monatspermanenz machen:
1.) Wird eine TVP zweimal getroffen, wird sie nachgespielt.
Es wird immer die TVP gespielt, die zuletzt mindestens zweimal getroffen wurde.
Insgesamt wird max. 11mal angeriffen. Nach Treffer oder Platzer wird neu ermittelt.
2.) Pro Handwechsel wird nach Rechts- und Linkswurf unterschieden.
Bei Handwechsel wird neu ermittelt.
Auswertung von 1.) und 2.) sollte unterschiedlich sein; und zwar signifikant.
Gruß
Ted
#5
Geschrieben 17 April 2010 - 18:40
ich will ja nicht herausfinden, ob diese Spielweise besser ist als eine andere. Im Moment hab ich ja noch keine Spielweise!
Eine Spielweise kann ja erst dann angwandt werden, wenn man weiß, wann man setzen sollte.
Aktuell geht es mir lediglich darum herauszufinden, wie man die Tendenz einer Einheit erkennen kann und ab wann es sich lohnt, darauf zu setzen.
Ein Beispiel:
Die Chance auf einen Treffer einer Einheit (= 2 Sektoren (1 Sektor = 3 Zahlen)) liegt bei 16,67%.
- eine Möglichkeit wäre zu sagen: bei Durchbrechen einer Einheit von unterhalb 16,67% nach oben liegt bereits ein Favorit vor
oder
- eine Einheit wurde lediglich zu 10% getroffen, daher sollte diese aufholen
oder
- als Grundlage werden immer die letzten 37 Coups genommen
oder
- als Grundlage werden immer die letzten 25 Coups genommen
etc.
Also ich versuche erstmal einen Weg zu finden.
Merci
#6
Geschrieben 17 April 2010 - 21:59
neunutzer sagte am 17 Apr 2010, 19:40:
oder
- eine Einheit wurde lediglich zu 10% getroffen, daher sollte diese aufholen
oder
- als Grundlage werden immer die letzten 37 Coups genommen
oder
- als Grundlage werden immer die letzten 25 Coups genommen
etc.
Also ich versuche erstmal einen Weg zu finden.
Merci
Das ist pure Gamblers Fallacy!
Zudem solltest du beachten, daß je größer der gestzte Raum ist, desto größer muss die Analyselänge sein:
Bei Plein 37 Coups
Bei Cheval 74 Coups
Bei TvP 111 Coups
usw.
Zudem läßt sich 37 nicht durch 3 ohne Rest teilen. Was machst du mit der fehlenden Zahl?
Aus der Anzahl von 3er-Serien bei EC läßt sich z.B. nicht vohersagen, ob sich diese nun vermehrt oder weniger zeigen.
Das gilt analog für diesen Ansatz auf einen 3er-Sektor
gruss
local
Bearbeitet von local2, 17 April 2010 - 22:00.
#7
Geschrieben 17 April 2010 - 23:10
Es werden ja immer insgesamt 6 Zahlen, die aus 2 Sektoren á 3 Zahlen bestehen, betrachtet. Der Zahlenkranz besteht also aus gesamt 6 Einheiten + Zero. Gesetzt wird jedoch immer nur auf eine Einheit; und zwar auf die, die kurzfristig "Nachholbedarf" hat. Die Frage ist, ab wann besteht "Nachholbedarf"?
Mir ist nicht ganz klar, was die Berücksichtigung von z.B. 100 Coups mir kurzfristig für einen Erfolg bringen soll? Je länger doch mein Betrachtungszeitraum ist, je näher passen sich alle Einheiten dem Durchschnitt von 16,67% bzw. 16,22% (bei Mitberücksichtigung von 0) an.
Ziel ist es ja, die kurzfristige Tendenz der 6 Einheiten feststellen zu können.
#8
Geschrieben 17 April 2010 - 23:52
neunutzer sagte am 18 Apr 2010, 00:10:
Es werden ja immer insgesamt 6 Zahlen, die aus 2 Sektoren á 3 Zahlen bestehen, betrachtet. Der Zahlenkranz besteht also aus gesamt 6 Einheiten + Zero. Gesetzt wird jedoch immer nur auf eine Einheit; und zwar auf die, die kurzfristig "Nachholbedarf" hat. Die Frage ist, ab wann besteht "Nachholbedarf"?
Mir ist nicht ganz klar, was die Berücksichtigung von z.B. 100 Coups mir kurzfristig für einen Erfolg bringen soll? Je länger doch mein Betrachtungszeitraum ist, je näher passen sich alle Einheiten dem Durchschnitt von 16,67% bzw. 16,22% (bei Mitberücksichtigung von 0) an.
Ziel ist es ja, die kurzfristige Tendenz der 6 Einheiten feststellen zu können.
Wenn Du 6 Zahlen spielen willst, dann musst Du wissen, daß 6 Restanten häufig bis zu 90 oder mehr Coups ausbleiben. Wenn Du schon nach 25 oder 37 Coups diese anfängst zu setzen, gehst du richtig baden.
Du solltest Dich lieber nicht mit durchschnittlichen Trefferquoten, sonder mehr mit den Extremen und deren relativer Häufigkeit beschäftigen.
Alle Lückenspiele (Restanten) egal ob Kessel oder Tableau sind bisher immer gescheitert. (z.B. Empirik)
gruss
local
#9
Geschrieben 18 April 2010 - 10:47
Also umgekehrt würde ich natürlich auch eine "Favoriten-Einheit" spielen. Das Problem ist bei Berücksichtung von 75 oder mehr Coups, dass ich zwar die Häufigkeitsverteilung der einzelnen Einheiten erkennen kann; aber was bringt mir das für das zukünftige Spiel, wenn eine Einheit in den ersten 2/3 der berücksichtigten Coups in der Häufigkeit klar vorne liegt, im letzten Drittel aber abgeschmiert ist?
Daher versuche ich einen Betrachtungsweg zu finden, mit dem ich den aktuellen Trend der Einheiten erkennen kann.
#10
Geschrieben 18 April 2010 - 11:14
neunutzer sagte am 14 Apr 2010, 23:02:
local2 sagte am 17 Apr 2010, 13:18:
Erklärt mir doch bitte mal, wie man ein Sektorenspiel mit einem TVPspiel vergleichen kann?
Beim TVP ist nur die Anzahl der in einer TVP enthaltenen Zahlen im Verhältnis zu allen Zahlen die gleiche wie Zahl-1-1
Verteilt sind die Zahlen bei Transversalen quer durch den Kessel. Im Thema geht es aber um Sektoren.
Und entscheidend kann doch nur sein, wie sich die Abwurfstelle des Croupiers nach jedem Kugelfall auf dem Kranz der Zahlen verrückt.
Also ist es doch eine Addition der Wurfweiten auf dem Zahlenkranz, die einem gewissen Rhytmus unterliegen müssen, damit bestimmte Sektoren überhaupt favoritisiert sein können.
neunutzer sagte am 18 Apr 2010, 11:47:
Also umgekehrt würde ich natürlich auch eine "Favoriten-Einheit" spielen. Das Problem ist bei Berücksichtung von 75 oder mehr Coups, dass ich zwar die Häufigkeitsverteilung der einzelnen Einheiten erkennen kann; aber was bringt mir das für das zukünftige Spiel, wenn eine Einheit in den ersten 2/3 der berücksichtigten Coups in der Häufigkeit klar vorne liegt, im letzten Drittel aber abgeschmiert ist?
Wenn Ausbleiber lange auf sich warten lassen, dann ist der Grund genau in dieser Wurfweitenaddition zu finden.
Und die wird erst nach sehr langer Zeit mathematischen Durchschnittswerten entsprechen, denn die Faktoren, die beeinflussen, die sind groß und halten immer über gewisse Strecken an. Wahrscheinlich sind das dann solche Indikatoren, von denen hier oft die Rede ist. Die beinflussen dann jedes Spiel, dass kein Kesselspiel ist, stammen aber als Resultat direkt vom Kessel.
Hans
Bearbeitet von roterhannes, 18 April 2010 - 11:19.
#11
Geschrieben 18 April 2010 - 12:28
Zitat
Es ist vollkommen egal, welche 3 Zahlen man miteinander verknüpft. ob es 1 2 3 oder 4 21 2 oder 0 5 17.
Statistisch kommt immer das selbe raus.
gruss
local
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