Geschrieben 14 May 2003 - 22:13
Hallo zusammen,
dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum, bzw. überhaupt in einem Roulette-Forum. Ich beschäftige mich schon längere Zeit mit Roulette, aber ähnlich wellenhaft wie das Spiel selbst, mal mehr, mal weniger. Im Moment wieder etwas mehr :-) Der Beitrag kam wie gerufen, da ich auch gerade Figuren auf Drittelchancen untersuche. Geht in ähnliche Richtung, wie der Eingangsbeitrag.
deadwoker> "es gibt bestimmt noch einige variationen......................."
Ich habe wie folgt experimentiert (in Anlehnung zum Posting vom 11 May 2003, 10:31):
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18/2
03/1
29/3 Feindliche Figur als Signal
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05/1
25/3
Rückkehr zur 2/3-Normalität wird erwartet, daher Satz auf 1. und 3. Dutzend
32/3 Treffer
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23/2
13/2
Rückkehr zur 2/3-Normalität wird erwartet, Serie soll abbrechen, daher Satz auf 1. und 3. Dutzend.
11/1 Treffer
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Voraussetzung für meine Methode ist eine Gitterung nach 3 Coups. Gesetzt werden immer zwei Dutzende im letzten Coup der Gitterung in Erwartung auf Erfüllung des 2/3-Gesetz. D.h. erscheinen zwei unterschiedliche Dutzende, so würde ich diese setzen. Erscheint ein Dutzend als Dublette, so werden die zwei nicht erschienenen Dutzende gesetzt. Als "Absicherung" könnte man zunächst eine Figur abwarten, die uns einen Verlust bringt. Das wäre entweder die Ausgleichsfigur mit drei unterschiedlichen, oder die Serienfigur mit drei gleichen Dutzenden. Ich würde dieses Signal vorschalten und hoffen, daß diese negative Figur sich nicht in Serie wiederholt.
Übrigens, bin bereits vor einiger Zeit, unabhängig von diesem Forum, durch Haller´s Figuren auf die zuvor vorgestellte Methode gekommen. Klar, noch kein endgültige Spielweise, alles noch in der Erforschung.
Nach Haller´s Definition gibt es drei Figuren:
1 - Serienfigur; ein Dutzende erscheint dreimal
2 - gemischte Figur; zwei Dutzende erscheinen, eins davon in Wiederholung
3 - Ausgleichsfigur; alle drei Dutzende erscheinen
Nach L.v.Graph´s "neuen Wahrheiten" (meine Bibel) muß streng die Gitterung eingehalten werden. Betrachtet man unter diesem Aspekt die Dutzendfiguren, so ergibt sich folgende Rechnung:
3 Dutzende, 3 Coups, also 3^3 = 27 Erscheinungsformen.
Dabei zeigt sich die Serienfigur lediglich 3 mal: 111, 222, 333.
Die Ausgleichsfigur erscheint 6 mal: 123, 132, 213, 231, 312, 321.
Überlegen ist hingegen die gemischte Figur mit 18, und damit doppelt sovielen Erscheinungsformen. Das gab mir zudenken und vor allem zu hoffen, daß sich hier was machen läßt. Jetzt kann man die gemischte Figur auch nochmal zerlegen:
2.1 - XXO - die Wiederholung findet gleich zu Beginn statt
2.2 - OXX - die Wiederholung findet am Ende statt
2.3 - XOX - Intermittenz, Wiederholung innerhalb des Rasters, aber mit Unterbrechung
Im Fall von 2.2 und 2.3 hat man zu Beginn zwei unterschiedliche Dutzende, die man spielen könnte. Im Fall 2.1 muß man gegen das doppelt erschienene Dutzend spielen.
Es gibt noch andere Figurenbetrachtungen, beispielsweise die folgende:
Die Serienfigur (1), sowie die gemischten Figuren mit Wiederholung (2.1 und 2.2) werden als Dominanzfigur betrachtet. Die Figur 2.3 wird als Intermittenzfigur definiert. Die Figur 3 bleibt die Ausgleichsfigur. Die Figuren lauten dann: D, I, A (Dominanz, Intermittenz, Ausgleich). Diesbezüglich habe ich noch keine weiteren Überlegungen angestellt.
Wenn ich die Postings vom 11 May 2003, 11:01 und 13:00 richtig interpretiere, habe ich jetzt wohl nur, mit (zu) vielen Worten das kommentiert, was eh schon gesagt wurde. Sorry, brauche manchmal etwas länger, um die Dinge zu durchschauen (bin auch noch nicht so mit der Syntax der alt eingesessen Mitglieder vertraut).
Immer wenn ich solche Überlegungen anstelle, überkommt mich früher oder später das Gefühl, bei den hunderten von Systemen, die so rumgeistern, hat es das alles schonmal gegeben. Also bitte steinigt mich nicht, falls ich alte Kamellen ausgegraben habe. Vielleicht konnte ich ja auch für eine weitere Anregung sorgen, im, wie gesagt, ersten Posting meinerseits.
Gruß
Heraklit