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Gibt es in Daddelhallen sowas wie "Tage der offenen Auszahlung&qu


75 Antworten in diesem Thema

#46 tkr.kiel

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Geschrieben 16 March 2010 - 18:25

Beitrag anzeigenSpielkamerad sagte am 16 Mar 2010, 18:21:

"Was kesselgucker können, können computer auch, ein automat der weiss wie schnell seine Kranzumdrehung ist, und weiss wann die Kugel abgeschossen wird und der dann ggf. noch weiss wo die kugel runtergeht, muss ich da noch weiter reden?"

"die Kugel fällt natürlich zufällig wird auch nicht mit druckluft oder einem Magneten beeinflusst, aber was ist, wenn der Bereich der reinfallenden Kugel vorher ausgewählt wurde... weil der Automat einfach weiss, wo die Kugel landen wird... auch das kann durch zufall beeinflusst werden..."
ja du musst nochmal weiter reden...

wenn der automat das "vielleicht" weiß, wem soll das helfen???

hat er auch ein gehirn und weiß, was der spieler gerade gesetzt hat? wenn der automat das weiß, wäre mir das scheiss egal.
spielkamerad
Hallo Spielkamerad, so egal scheints dir nicht zu sein, sonst hättest du nicht nachgefragt...
mit wissen mein ich, das er sich programmiert aussucht wo die Kugel runtergeht und da kein Eingriff ins laufende Spiel stattfindet ist es für uns Spieler zufall....
was aber wenn der Automat sich diese Gedanken nicht macht, dann hätte ich "vielleicht" getroffen...

für mich macht es einen Unterschied, ob die Maschine bestimmen kann, ob auszahlung erfolgt oder ob es echter Zufall ist...

Bearbeitet von tkr.kiel, 16 March 2010 - 18:27.


#47 Spielkamerad

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Geschrieben 16 March 2010 - 18:36

ok langsam,

deine worte:

"..aber was ist, wenn der Bereich der reinfallenden Kugel vorher ausgewählt wurde... weil der Automat einfach weiss, wo die Kugel landen wird... auch das kann durch zufall beeinflusst werden..."

dann kann es mir und dem automat doch egal sein. er weiß doch nicht was ich setze. der automat kann meinetwegen alles vorher wissen. ist doch das gleiche wie beim onlinecasino. nur wo soll dort der nachteil für den spieler sein? wenn was festgelegt ist, ändert er doch nicht kurzfristig, weil ich plötzlich rot anstatt schwarz setze.


spielkamerad

#48 tkr.kiel

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Geschrieben 16 March 2010 - 18:56

Beitrag anzeigenSpielkamerad sagte am 16 Mar 2010, 18:36:

wenn was festgelegt ist, ändert er doch nicht kurzfristig, weil ich plötzlich rot anstatt schwarz setze.
spielkamerad
ja als EC, Dutzend-spieler ist es relativ egal, aber bei den Pleinspielern, wenn da zahlen sehr hoch gesetzt werden macht es einen unterschied, ob das Zerospiel gesetzt wurde und auf Grund der Möglichkeit sich den Sektor "auszusuchen" kommt die kleine Serie, denn die höchsten Gewinne werden durch kleine Einsätze im Pleinspiel erreicht...

#49 Random

    Tüftler

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Geschrieben 16 March 2010 - 19:50

Beitrag anzeigenSpielkamerad sagte am 16 Mar 2010, 16:30:

sorry random,

aber das widerspricht sich schon von vornherein.

Zitat:
"Ich war bisher zwar nur 2X in einer *echten* Spielbank (Automatenspiel), aber das was ich da erleben durfte hat mit *Zufall* definitiv nichts zutun!"

das allein, sagt doch alles. du stellst anhand von 2 besuchen, eine behauptung auf, die im ansatz schon vom richter, zurückgewiesen werden würde.

das sind doch nur kurzfristige beobachtungen. hält keiner statistik stand, geschweige irgendwelcher manipulationen durch das casino.

Zitat:
"Am Anfang gibt er dir paar mal hinternander tolle Kombinationen und lässt dich etwas nach oben um dir ein *tolles Gefühl* zu geben, aber spätestens dann fängt der Automat an massiv gegen dich zu arbeiten und das NICHT wegen Zero!"

dann spiel doch nur am anfang paar mal hintereinander. das müsste dann ja klappen. oder? :jump2:
gruss spielkamerad


Ich habe bestimmt je 6h an den Dingern gesessen, und hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl das da irgendwas zufällig läuft... Viel mehr schien der Automat sehr genau zu wissen was, wie gesetzt wird und scheint auch *wahrscheinliche Spielhandlungen* vorausberechnen zu können...

Ich habe auch andere Sachen getestet: Auffällig ist zb. das bei hohen Einsätzen fast immer etwas krummes kam, und fast alle "Treffer" bei niedrigen Einsätzen stattfanden...

Ein echter Zufall sieht für mich anders aus... und 6h mit je ca. 800 Würfen reichen da völlig um sowas festzustellen...

Bearbeitet von Random, 16 March 2010 - 19:50.


#50 Faustan

    Hoffnungsloser Fall

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Geschrieben 16 March 2010 - 20:10

Moin,

wovon redet ihr jetzt? Automat, Roulette? Die Daddelkisten wo mehrere Spiele (darunter auch Roulette) drauf laufen (Software), oder geht's um die 'Druckluft-Roulette' Tische wo man am Computer seine Einsätze platziert und in der Mitte steht der echte Kessel und wird 'beschossen' *g ?

Bei den Druckluft-Kesseln habe ich bis jetzt noch keine schlechten Erfahrungen gemacht. Möglich das die Kugel mit unterschiedlichem Druck eingeschossen wird; verständlich das der Kessel sich bewegen kann, es erfolgt ja kein manueller Eingriff. Logisch auch das der Computer weiss was jeder Spieler setzt (er muss dir ja schliesslich auch den Gewinn auszahlen, und auf dem Monitor sieht man auch was jeder Spieler gesetzt hat und bekommt/verliert.), aber der Computer kann keinen Spieler bevorzugen noch kann er bestimmte Bereiche vermehrt bespielen. Die Druckluft wird variiert damit ein Handwurf eines Croupiers simuliert wird.
Der Computer schaut was du setzt und spielt gegen dich? *lol?* Stellt euch vor dort sitzen 8 Leute am Kessel, was soll der Computer spielen? Ich setz' mich auf Platz1 und pflaster alles zu, und Platz5 (mein Kumpel) belegt den Rest. Soll der Computer mir jetzt meine gepflasterten Einsätze wegnehmen und dadurch Platz5 gewinnen lassen? Wenn der wirklich abwägen würde, würde es auch Banden geben die ganz Deutschland bereisen und sich doof und dämlich 'roulettieren'.

Klar gibt's auch lustige/ungewöhnliche Situationen an den Teilen. Einmal waren fast alle Plätze voll, das Tableau war vollgestellt. Und der Automat hat 2 ungültige Würfe in Folge produziert. Alle am Tisch haben natürlich gestöhnt "Will er uns nicht geben, liegt zuviel auf'n Tisch". Aber hey, das passiert. Einmal die Raute blöd erwischt und zack, die Kugel würde duch den Saal schiessen.

Andere Situation war einmal mit einem Freund, letzte Runden sagte die Saalchefin. Und ab da haben wir zusammen gespielt. Ganz oder garnicht, und haben die letzten 5 Runden heftigst getroffen.

Sooo, und nun zurück zu Daddelkisten. Diese Software-Multispiele-Kisten, wo unter anderem auch Roulette drauf läuft, haben ja nu' absolut nix mit Roulette zu tun. Auch hier gilt, der Automat zahlt im Durchschnitt die getzl. vorgeschriebenen % mit durch Umsatzsteuer vermindert und ect. Also alles eiskalt berechnet.

So, damit habe ich meinen Schreibrausch für heute befriedigt. Weitermachen! *g :jump2:

#51 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 17 March 2010 - 04:41

Mensch, wenn das so einfach ist, warum spielt Ihr denn dann nicht GEGEN das große Geld?
So einfach kann gewinnen sein.

sachse

#52 tkr.kiel

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Geschrieben 17 March 2010 - 06:40

Beitrag anzeigensachse sagte am 17 Mar 2010, 04:41:

Mensch, wenn das so einfach ist, warum spielt Ihr denn dann nicht GEGEN das große Geld?
So einfach kann gewinnen sein.

sachse
Ach neee :jump2:
is nur immer doof, wenn man abchecken muss was gespielt wird und die meisten setzen kurz vor der automatenabsage, da hat man nicht immer viel zeit!

#53 strolchiii

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Geschrieben 17 March 2010 - 08:58

:jump2:
is nur immer doof, wenn man abchecken muss was gespielt wird und die meisten setzen kurz vor der automatenabsage, da hat man nicht immer viel zeit!
© Kieler
............................
vergebliche Liebes(Spieler)Mühe....
bei OCs ( Automat=Software)
bei LCs ( " = " )> 1. Absage , Lautsprecher/Gast/User
.......................................)>2. Absage , Software an Rechner, > 7 777 sind gut gesetzt, nicht nehmen
.......................................)> 3. Absage , Rechner an Hardware/Graphik/Software, 2 223 sind nicht gut gesetzt,
....ja (!) nehmen........ :hut2: => Ansage an Software-Programmierer <=
BEWEISS (?) , Umkehr-Schluss(?) Rechner-Einsatz an Börse beim Traden
Unterschied- Live-erlebt > normale + Tunier-Spiele

Strolchiii(17) ohne SORRY für Schreibstiel... :kotz:

#54 Spielkamerad

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Geschrieben 17 March 2010 - 13:47

mein reden....


ihr erkennt alle immer was gegen euch läuft oder wann es für euch gelaufen wäre.


nur keiner kann sagen wann???



das nenne ich doch glücksspiel. :jump2:



spielkamerad

#55 rotationsrunner

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Geschrieben 19 March 2010 - 11:15

Beitrag anzeigenFaustan sagte am 16 Mar 2010, 20:10:

Sooo, und nun zurück zu Daddelkisten. Diese Software-Multispiele-Kisten, wo unter anderem auch Roulette drauf läuft, haben ja nu' absolut nix mit Roulette zu tun. Auch hier gilt, der Automat zahlt im Durchschnitt die getzl. vorgeschriebenen % mit durch Umsatzsteuer vermindert und ect. Also alles eiskalt berechnet.
Im Thema gehts ja um "Tage der offenen Auszahlung".

Es dürfte klar sein, dass im Fall der offenen Auszahlung überhaupt nichts ersichtlich würde. An einem einzelnen Tag würde genau das passieren, dem der Spieler Tag für Tag auch im normlen Roulette gegenübersteht. Einmal gewinnt er, einmal nicht.
So würde an einem Tag bei solch einem Automaten mit Rouletteprogramm ein Spieler hoch gewinnen, an vielen anderen verlieren die Spieler. Welche Erkenntnis soll ein einzelner Tag der offenen Auzahlung bringen? Das wird immer nur ein unrepräsentativer Ausschnitt sein!
Und genau darauf zielt die Randoms Frage ab.

Beitrag anzeigenRandom sagte am 8 Mar 2010, 15:43:

War das einfach nur eine Folge von krassen Zufällen, oder haben die Spielhallen wirklich solche Zeiten mit *erhöhter Auszahlung* oder waren die Automaten gar manipuliert und die Typen vom Casino bezahlt?

Das sind keine "manipulierten" Automaten, sondern die Automaten sind auf gesetzlich vorgeschriebene Auszahlungsquoten eingestellt wie Faustan es beschrieben hat. Gleich ist bei diesen Automaten wie in der Spielbank am Roulettetisch, dass der Spieler viele Male verliert und dann auch wieder einmal gewinnt.
Der Unterschied besteht im negativen Erwartungswert in der Spielbank am Tisch gegenüber der eingestellten Höhe der Auszahlungsquote am Automaten. Ist der Zufall anders als mechanisch erzeugt, besteht seine Funktion wohl nur aus der Zufälligkeit, in welcher Folge die Auszahlungsquote erreicht wird. Das kann der Spieler nicht beeinflussen. So ist der Automatenzufall zwar ganz anders ausgelegt, aber er bedeutet für den Spieler das gleiche. Nur, dass der Spieler an Automaten viel ungünstiger spielt, weil die Auszahlungsquote da viel schlechter ist.



Runner

#56 rotationsrunner

    Tüftler

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Geschrieben 19 March 2010 - 11:28

Beitrag anzeigenSpielkamerad sagte am 17 Mar 2010, 13:47:

ihr erkennt alle immer was gegen euch läuft oder wann es für euch gelaufen wäre.
nur keiner kann sagen wann???
Ein Automat hat eine Voreinstellung der Auszahlungen. Das heißt, er "muss" gesetzlich vorgeschrieben Geld spucken.
Interessant ist die Höchstauszahlung im Einzelfall (auch gesetzlich vorgeschrieben).
Als Unterschied gegenüber dem Roulettetisch ist es sicher sinnvoll, Automaten lange zu beobachten. Wenn die lange nichts abgeworfen haben, dann ist es wahrscheinlicher, dass sie Gewinne abwerfen. Die Auszahlungsquote richtet sich ja nicht nach einem Querschitt aller Automaten im Objekt, sondern sie gilt für den einzelnen Automaten. Das Verhältnis der Höchstauszahlung zur Menge des eingeworfenen Geldes muss also eine entscheidende Rolle spielen. Sonst hat der Automat gar nicht mehr die Möglichkeit, die vorgeschreibenen Prozente zu erreichen.
Dabei ists dann egal, ob die Software des Automaten auf den Namen "Bingo", "Roulette" oder "Poker" lautet.


Faustan sagt richtig, mit Roulette oder Poker hat das eigentlich nichts zu tun.
Das ist eben nur ein stupider Automat, in dem irgendwas blinkt und klingelt.

Runner

Bearbeitet von rotationsrunner, 19 March 2010 - 11:30.


#57 cmg

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Geschrieben 19 March 2010 - 20:22

So, ich habe heute mit einer Frau gesprochen, die jahrelang in Spielhallen als Aufsicht gearbeitet hat(und dabei 3mal überfallen, wurde, das 3.mal so schwer, das sie 18Monate Krank gefeiert hat,jetzt in Rente), die hat mir bestätigt: JA, an bestimmten Tagen wurde die Auszahlungsquote auf "Maximum" eingestellt (also etwas mehr als gesetzl.mindestQuote,was ja legal ist), die gesetzl. Höchstsumme von 500Euro/Stunde kann durch das Punktesystem "überlistet" werden (waren früher Sonderspiele), der Automat zeigt dann z.B. 1200 "Punkte" an, "konvertiert" aber pro Stunde nur 500 in Euro (zahlt also nicht mehr Euro pro Stunde).

Im Zusammenhang mit dem 3.Überfall war auch ganz interessant, wieviel Geld so manche Halle eigentlich umsetzt, die Frau sagte, um 23.30 (also kurz vor Mitternacht=Feierabend) hätten sich 20000 Euro in einem kleinen Tresor befunden, als 4 Albaner (Verbrecher) rein kamen, zuerst 2, die die Lage gepeilt haben, und dann 2 andere informiert haben, die zur Hintertür reinkamen (Spielhalle hatte 2 Eingänge), diese 2 haben die Frau dann mit Pistolen und Messern an die Wand geworfen, den kleinen Tresor dann einfach mitgenommen während die anderen die Automaten mit Brecheisen (versteckt unter den Jacken) aufgebrochen haben.

#58 evastern

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Geschrieben 20 March 2010 - 10:49

Beitrag anzeigenFaustan sagte am 16 Mar 2010, 20:10:

Automat, Roulette? Die Daddelkisten wo mehrere Spiele (darunter auch Roulette) drauf laufen (Software)


Also im Thema gehts um die Auszahlungen in den Daddelhallen. Also um die Daddelkisten.
Und wenn man den Stuss liest, den ihr hier verzapft, dann frage ich mich, wo die Leute ihr Wissen herhaben???

Einige haben ja schon mitgekriegt, dass ich als Streetworker im Einsatz war. Mit Spielhallen hat man da eine Menge zu tun, weils Millieu sich da nun mal befindet. Auf Roulette bin ich übrigens auf diesem Umweg gekommen, weil die Spielsucht was ganz eigenes ist und manchmal parallel zu anderen Abhängigkeiten steht. Ich war damals in vielen Seminaren und habe auch Fachtagungen besucht. Wenn man bei seinen Pappenheimern akzeptiert werden will, dann muss man mehr Ahnung haben als die. Und Glücksspiele begannen mich zu interessieren. Die Spielabhängigen waren was ganz anderes als das Umfeld im Drogenmillieu, obwohl sich die Ursachen gleichen, weswegen man da reinstolpert. Aber das nur am Rande.

Was hier zum Thema bemerkt wurde sind Falschmeldungen. Fast alles. Und was der Sachse da sagt ist horrender Blödsinn.
Kleiner Auszug aus meinen Lehrgängen:
Man muss sich darüber klar sein, dass heute Multifunktionsgeräte in den Hallen aufgestellt werden. Das umschifft die Gesetzgebung, dass nur eine bestimmte Anzahl an Spielgeräten konzessioniert wird. Dem Aufsteller bringts einfach mehr Kohle, wenn der nun zehn Spiele in ein Gerät packt statt einem. Ist eine Roulettesoftware dabei, dann fällt die unter die gleiche Gewinnauszahlung, die gesetzlich vorgeschrieben ist, wie alle anderen Spiele in diesem Gerät. Wer also an Multifunktionsgeräten spielt, kann nur von der Summe der Einkünfte am Gerät ausgehen, auf die sich die Auszahlung bezieht.
Dazu muss man allerdings etwas mehr von der Materie verstehen, als ihr Schlaumeier hier im Thread. :kotz:

In einem solchen Gerät müssen die Spielabläufe vollständig programmiert sein. Das Zusammenspiel der einzelnen Softwares wäre ansonsten zu komplex, als dass die gesetzliche Auszahlungsqoute sicher eingehalten werden könnte. Ballert zum Beispiel jemand auf einer Risikotaste rum, dann hat das keinen Einfuss darauf, in welchem Sekundenbruchteil die gedrückt wurde. Nicht den geringsten!!! Aber die Blödhammel in den Spielhallen bilden sichs trotzdem ein. Das ist schon fast ein Volkssport der Besoffenen in der Kneipe geworden.
Naja wems Spaß macht :jump2:
Tatsache ist, dass entscheidend ist, ob jemand die Taste überhaupt gedrückt hat und wie oft er das tut. Das hängt damit zusammen, dass das Ergebnis schon vorher fest steht. Was sich nun ändert ist der Zugriff der Software auf die Zufallsgenerik. Da arbeiten mehrere Prozessoren gegeneinander. Witzig ist, dass sich die großen Automatenaufsteller wie Gauselmann nicht vor Betrug der Spieler schützen mussten, sondern vor ihren eigenen Angestellten! Da gabs nämlich geschäftstüchtige Programmierer in den eigenen Reihen, die dem Arbeitgeber kräftig in die Taschen griffen. Ich kenne einen Kölner Programmierer dieser Automaten. Mit dem war ich mal eine Weile zusammen, daher weiss ichs. Die Automatenaufsteller sichern ihre Programmierungen wie die Amis ihr Gold in Fort Knox. Aber wenn einer von denen sich einen Hintereingang an den Verschlüsselungen vorbeiprogrammiert, dann ist bei denen Schluss mit lustig. Deshalb werden mit diesen Risikotasten schon seit zehn Jahren nur die Abläufe gewechselt. Das bedeutet, dass der Spieler wohl Einfluss auf den Automaten hat, aber nur Einfluss auf die Chipzugriffe. Das bringt ihm keinen Deut Vorteil oder Nachteil, weil die Auswahl der Chips sich der Auszahlungsquote unterordnen muss. Dafür sorgt ein Unterprogramm in der Spielmodule. Oder anders: es ist völlig unerheblich für das Gewinn-Verlust-Verhältnis auf lange Strecken und es bedeutet keinen Einfluss auf Überhänge in den kommenden paarhundert Spielen.

Wenn man sich vorstellt, dass an Multifunktionsgeräten die gesamte Software über einen zentralen Prozessor läuft und alle Ein- und Auszahlungen einheitlich gesteuert werden, dann wird klar, dass Runner das richtig schildert. Ob da Bingo oder Roulette draufsteht ist piepegal. Den Spielern wird nur eine andere Benutzeroberfläche angeboten, die sie anmacht, Geld reinzuschmeissen. Und was beim Walzenspiel die Risikotaste ist, das ist bei der Rouletteansicht die Einsatz- oder Auszahlungstaste. Richtig ist, dass mit der Vervielfachung des Einsatzes der Einzelgewinn beachtlich sein kann. Es ist auch ein Lügenmärchen, dass eine andere Zahl kommt, nur weil viel gesetzt wurde. (Das wird hier immer wieder von den Frusthansis behauptet, ist aber technisch illusorisch) Das geht umgekehrt nämlich genausowenig, weil die kommende Zahl genauso feststeht, wie die Stellung der Symbole beim Walzenspiel. Egal auf welchen Tasten man rumhämmert oder welche Zahlen man setzt oder wieviel man setzt. Grund ist das einmal in Bewegung gesetzte Programm und die zentrale Verarbeitung der Daten im Spielgerät. Da gibts eine sogenannte Black Box.

Und jetzt soll ich wahrscheinlich noch erklären, was so eine Black Box bedeutet.
Die macht nämlich klar, dass es nur vorprogrammierte Spielabläufe geben kann und keinen Schnurz Zufall.
Aber erst mal werde ich frühstücken. Mein Samstagsei.

Eingefügtes Bild


Eva

#59 evastern

    Tüftler

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Geschrieben 20 March 2010 - 13:04

Um nochmal auf meinen Ex zu sprechen zu kommen.

Der hatte das auch drauf mit den Automaten. Sein Fehler war, dass er im Service des Aufstellers tätig war und genau wusste, wo die Automaten standen, die man bequem leermachen konnte. Wenn sein Außendienst vorbei war klapperte er die Läden ab, in denen die Automaten standen und powerte da die Tausender raus. Das ist nun schon über zehn Jahre her. Es ist schon richtig, was Faustan und cmq sagen. Die Höhe der Auszahlungsquote ist einstellbar. Aber was die Spielhallenangestellte dir da gesagt hat, cmq, ist nicht ganz vollständig.

Beitrag anzeigencmg sagte am 19 Mar 2010, 20:22:

an bestimmten Tagen wurde die Auszahlungsquote auf "Maximum" eingestellt (also etwas mehr als gesetzl.mindestQuote,was ja legal ist), die gesetzl. Höchstsumme von 500Euro/Stunde kann durch das Punktesystem "überlistet" werden (waren früher Sonderspiele), der Automat zeigt dann z.B. 1200 "Punkte" an, "konvertiert" aber pro Stunde nur 500 in Euro (zahlt also nicht mehr Euro pro Stunde).

Richtig ist, dass eine Einstellung (an einigen Modellen zwei Einstellungen) dem Aufsteller zur Verfügung stehen. Damit setzt er entweder den Unternehmergewinn außer Kraft oder er stellt die Gewinnverteilung ein (breit gefächerte Auszahlungsquote). Das wird besonders an neu aufgestellten Geräten praktiziert, die so den Gästen interessant gemacht werden. Wird über einen längeren Zeitraum der erwartete Umsatz erreicht, stellt man das Gerät auf "normal verlustbringend" zurück.
Und nun erkläre mir mal jemand, wie eine solche Feineinstellung ohne vorheriger Programmierung des kompletten Betriebsablaufs in allen einzelnen Phasen möglich sein soll.

Es wird den Spielern nur was vorgemacht, sie seien am Spiel beteiligt. In der Suchtforschung kursiert die Formulierung "ein Spieler wird gespielt", er spielt nicht selber. Er wird durch die Maschine in seinen Reaktionen beeinfusst, ob er irgendwodrauf setzen oder ein Knöpfchen drücken soll. Eingelullt durch Klingelings und Blinklichter meist in Verbindung mit Alkohol suggeriert man ihm das Gefühl, was zu bewegen. In Wirklichkeit bewegen sich nur die Geldlappen aus seiner Tasche in den Fütterschlitz des Automaten. Der Spieler zahlt, der Automat spielt selbst und Fütterhansi steht davor, glotzt auf die Blinklichter und ihm wird weisgemacht, dass er nun irgendwo drücken müsse, damit ihm nicht auffällt, dass er eigentlich überflüssig ist. Seine einzige Aufgabe ist Geld reinzustecken und die Starttaste zu betätigen. Das ist sein ganzer Einfluss. Ob er gewinnen wird, kann er nicht beeinflussen. Es gibt nämlich heute überhaupt keine Tasten mehr, mit denen das zu beeinflussen ist!!! Es ist eine Vollautomatik für Vollidioten.

Früher war das anders. Ich weiss jetzt nicht mehr, wie die Geräte hießen. Halbmechanisch oder mechanischelektronisch oder so. Mein Ex hat mir das damals so erklärt, dass diese Tastendrückerei lediglich die Entscheidungsroutine ändert. Sie stoppt somit einen Chipvorgang und setzt einen neuen in Bewegung. Aber bei den halbelektronischen Geräten hatte die Stellung der Walzen zueinander eine Bedeutung. Eine Wiederholung bestimmter Kombinationen der Symbole ergab eine recht sichere Voraussage, wies dann weiterläuft. Und damals konnte man mit den Tasten die Abläufe so oft verändern, bis die erwartete Reihenfolge erschien. Ein Gewinn war sicher. Allerdings war unklar, wann man diese Reihenfolge der Erscheinungen in der Walzenkombination erreichte, was unter Umständen mehr Knete kosten konnte, als man rausholte, weil es schon damals eine Auszahlungsgrenze gab. Als diese Automaten eingezogen wurden kam mein Ex auf die Idee eines sogenannten Backdoorentrance in die Programme, weil er über die notwendigen Infos verfügte und da baute er Bugs ein, die nur er kannte. Nach einem halben Jahr fiels den Ladenbesitzern irgendwie auf, dass immer dann, wenn der Servicemann vom Aufsteller da war, der Geldbestand im Gerät nicht ausreichte, den auszuzahlen. Da kamen gerade die elektronischen Kontrollschleifen auf. Damit konnte man nun recherchieren, ob jemand einen Außeneingriff in die Programme machte. Na, dann haben sie ihn auf frischer Tat ertappt und verknackt. Eine halbe Million hatte er da schon am Konto - und ich hatte die Boutiquen halb Kölns leerkaufen können :kotz:

Alles weg. Ende der Automatenkarriere. Sowohl beim Aufsteller als auch in den Läden. Heute repariert er Tankstellenzapfsäulen.
Aber meine Kleiderschränke voller Klamotten sind mir geblieben :jump2:

Also erzählt mir nichts vom Zufall an Automaten. Es ist für mich ein Wunder, wie sich so ein Ammenmärchen halten kann. Ein Wunder auch, weil die Aufsteller den Spielern jedes Jahr über 3 Milliarden Euros abknöpfen. Alles wandert in die Slots. Das zeugt von der Massendummheit der Spieler.

#60 evastern

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Geschrieben 20 March 2010 - 14:20

Jetzt habe ich keinen großen Bock mehr, das mit der Black Box zu erklären.
Genug geschrieben für heute.

@ Nostradamus
Vielleicht kannst du das mal erklären, du bist da viel kompetenter als ich.
Hast ja schon mal in so nem Laden gearbeitet und kennst dich aus.



Geprüft werden alle in Deutschland aufgestellten Geldspielautomaten in Berlin.
Nachdem eine Betaversion erstellt wurde, macht man dort eine Bauartprüfung.
Die wird beim Walzenspiel genauso durchgeführt wie beim Rouletteautomaten.


Hier habe ich noch einen interessanten Artikel rauskopiert:

Klack. Die Euromünze fällt auf Nimmerwiedersehen in den Schlitz
des Spielautomaten an der Wand. Grelle Lichter blinken auf, die
Walzen drehen sich. Verflixt, schon wieder verloren! Auch
taktisches Drücken der Spielknöpfe ändert daran nichts.
Geschicklichkeit und spielerische Raffinesse sind bei
Geldspielautomaten nicht gefragt.
Nur der Zufall
darf entscheiden, ob ein Gewinn herausspringt oder
das Portemonnaie immer leichter wird. Oder mathematisch
formuliert: Das Spielergebnis muss gerätetechnisch
zufällig eintreten.
Doch so paradox es
klingt: Außer dem Spiel selbst ist dabei nichts dem
Zufall überlassen.
Wer sich an den flimmernden
Kästen die Zeit vertreibt, glaubt nicht, was für ein
kompliziertes Regelwerk hinter seinem Vergnügen
steht. Bevor ein „Cash Casino" oder ein „Big
Winner" in Spielhallen und Gaststätten Geld einkassiert
oder ausspuckt, gilt es aufwendige Tests zu
bestehen. Bauartzulassung heißt das Verfahren, bei
dem nicht jeder Spielautomat einzeln, sondern nur
jeweils ein typisches Exemplar von Fachleuten der
PTB in Berlin-Charlottenburg genauestens unter die
Lupe genommen wird. Erfüllt so ein Prototyp alle
Regeln für das Zufallsspiel, dann darf der Spielautomatenhersteller
Tausende identischer
Geräte nachbauen.
Doch wie kontrolliert man, ob der Zufall
in einem Spielautomaten richtig funktioniert? Wer
annimmt, dass die PTB-Wissenschaftler quasi im
amtlichen Auftrag eifrig um die Wette zocken,
wird vor Ort schnell eines Besseren belehrt. „Unsere
Arbeit ist eher unspektakulär, wir prüfen vor
allem die Spielbeschreibungen der Geräte", sagt
Dieter Richter, Leiter des Fachbereichs „Metrologische
Informationstechnik". Was einem
Spielautomaten erlaubt ist und was nicht, regelt
die altehrwürdige Gewerbeordnung zusammen
mit der Spielverordnung, die in ihren Grundzügen
noch aus den 50er Jahren stammt. Beide
legen für gewerbliche Geldspielgeräte – wie die
bunten Maschinen im Fachjargon heißen – fest,
wann und wie der Zufall zuschlagen darf,
ohne
dass ein Spieler schon nach wenigen Einsätzen
Pleite geht oder gleich der Spielsucht verfällt. Pro
Spiel darf ein Gerät dem Spieler deshalb höchstens
20 Cent abknöpfen, der Maximalgewinn ist
auf zwei Euro begrenzt. Ein Spielvorgang muss
mindestens zwölf Sekunden dauern. Vorschriften
gibt es auch für Risikotasten, die Menge
der Sonderspiele und die Auszahlquote.



Und dann:

So lässt sich beispielsweise mit den Formeln des
„Rangkorrelationstests nach Spearman"
oder dem so genannten „Kolmogoroff-
Smirnow-Test" errechnen, ob über längere
Spielserien hinweg ein Trend bei
den Gewinnen
eintritt, was einen Spieler
vielleicht erfreuen könnte, aber
verboten ist.

Die meisten haben überhaupt keine Ahnung von den Grundlagen des Automatenzockens.
Das hängt auch nicht davon ab, wie lange sie schon an Automaten zocken und generell verlieren.
Vielmehr hat kaum einer eine Ahnung, was der Staat ihr oder ihm zumutet durch Erlaubnisse und Verbote.


Hier der komplette Bericht
Wo der Computer zockt



:klatsch01: Eure Eva

Bearbeitet von evastern, 20 March 2010 - 14:24.






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