Kelt sagte am 18 Feb 2010, 12:57:
@ Michael_57
Ich will jetzt gar nicht versuchen dir zu widersprechen, es würde nichts bringen.
Jedoch möchte ich auf folgendes hinweisen:
1) Die Warterei auf eine 17er Folge wird dich kirre machen
2) Was willst du dann setzen? Die Martingale und die Obergrenze der Einsätze schränkt dich da gewaltig ein, damit sich dein Spiel lohnen soll... Startest du mit 100 bist du schon nach 5 Coups bei 1600... Klingelt da was?
Ciao, Kelt
Moin Kelt,
nö, kein normaler Mensch würde auf eine 17'er Folge warten wollen. Und das die Martingale, leichtsinnig eingesetzt, unweigerlich entweder am Kapital oder am max. möglichen Einsatz scheitert, ist auch völlig klar. Ich wollte mit meinem willkürlich gewähltem Beispiel auch nur zum Ausdruck bringen, daß es sehr wohl Satzsignale gibt, darum ging es ja hier ursprünglich.
Es läßt sich natürlich wunderbar darüber diskutieren was das denn sein kann, aber zunächst ging es mal ums Prinzip des Satzsignals.
Ich denke, daß nur absolut starre Systeme ohne jedes Satzsignal auskommen, aber wie deren Gewinnprognosen sind, kann sich jeder leicht ausrechnen.
Und alle anderen Spielsysteme benötigen ein Satzsignal. Ich denke das dürfte unstrittig sein, denn wie willst Du sonst spielen.
Jetzt stellt sich also die Frage ob ein solches Satzsignal mathematisch nachweisbar ist, d.h. ob die Wahrscheinlichkeit eines Gewinnes durch das Satzsignal steigt oder nicht.
Sicher gibt es viele angebliche Satzsignale ledigich zur psychologischen Beruhigung des Spielers. Andererseits aber beruhen die allermeisten Satzsignale auf der Häufung oder des Ausbleibens von bestimmten Ereignissen und die lassen sich mathematisch nun einmal nachweisen.
Und solche Satzsignale erhöhen eben dann die Möglichkeit eines Gewinns, natürlich ohne ihn garantieren zu können.
Also warte ich natürlich nicht auf das Auftreten einer 17'er Folge, doch wenn sie wirklich einmal auftritt und mir begegnet, nutze ich sie.
Ab einer Folge von 15 würde ich ohne zu zögern sogar die Martingale verwenden, schließlich kann ich ca. 11 mal verdoppeln, es wären dann insgesamt eine 28 Folge nötig damit ich verliere. Und das Risiko würde ich immer eingehen.
Und ich bin eigentlich immer gut damit gefahren auf solche Hinweise meines Rechners zu reagieren. Wenn ich z.B. vom Rechner darauf hingewiesen werde, daß gerade die 15'e Widerholung oder gleichmäßige Wechsel von irgend etwas stattgefunden hat, beachte ich dies und wenn irgend möglich spiele ich darauf, egal worauf ich sonst gerade spiele, das geht dann eben parallell.
- Erfolgreich zu sein heißt Chancen zu erkennen - hat mir mal irgend wann ein kluger Mensch gesagt.
Ich fand dieses Motto nicht schlecht, dieser einfache Satz erklärt sozusagen fast das gesamte Leben egal für welchen Bereich.
Gruß Michael