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Hartz 4 und Online-Games um Geld


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31 Antworten in diesem Thema

#16 mauvecard

    Analytiker

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Geschrieben 16 February 2010 - 16:28

Beitrag anzeigenScooby sagte am 15 Feb 2010, 17:06:

Ich gehe vor Weihnachten immer durch die Fußgängerzone und beschimpfe die peruanischen Panflötenspieler :klatsch01: .

kannst du nicht mal ein paar tage nach berlin kommen und dich mit den rumänischen ziehharmonikaspielern in der u-bahn beschäftigen? die haben weiber dabei, die singen so dermaßen schlecht und falsch italienisch, dass dafür eine neue strafe eingeführt werden müsste... :werweiss:

die armen peruaner tun mir im vergleich dazu nur leid... :werweiss:


gruß mauvecard :rolleyes:

#17 Glücksschmied

    Mitstreiter

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Geschrieben 17 February 2010 - 02:00

Beitrag anzeigensuchender sagte am 15 Feb 2010, 15:11:

Wenn man Spielgewinne angeben muß, die sich dann auf die Höhe der Unterstützung auswirken, kann man dann auch Spielverluste geltend machen? Bekommt man im Falle eines Verlustes mehr Unterstützung?

Das ist doch alles illusorisch.
Wenn jemand Gewinne macht hat er deshalb kein anzugebendes Einkommen, das er gegenüber sozialen Leistungsträgern deklarieren muss.
Allein die Tatsache, dass er zuvor mehr investiert haben kann oder den Gewinn wieder verliert, verdeutlicht die Nichtnachweisbarkeit tatsächlicher materieller Zugänge, die den Leistungsbezug als HartzIV-Empfänger beeinflussen.
Prinzipiell müsste dann jeder "Dreier" im Lotto als Einkommen gewertet werden.
Aber die wöchentlichen Ausgaben für den Lottoschein werden nicht als "Sonderausgaben" bezuschusst :klatsch01:

#18 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 17 February 2010 - 11:36

.





Die an dieser Stelle geposteten Beiträge,
die sich damit beschäftigen, ob Zigeunerschnitzel mit Paprikasauce
politisch korrekt Sintis oder Romas zuzuordnen sind,
lassen sich nunmehr im Thread´

Schweinebraten für Herzkranke finden.





:klatsch01:


Nachtfalke.




.

#19 Michael_57

    Tüftler

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Geschrieben 17 February 2010 - 11:46

Beitrag anzeigenGlücksschmied sagte am 17 Feb 2010, 02:00:

Das ist doch alles illusorisch.
Wenn jemand Gewinne macht hat er deshalb kein anzugebendes Einkommen, das er gegenüber sozialen Leistungsträgern deklarieren muss.
Allein die Tatsache, dass er zuvor mehr investiert haben kann oder den Gewinn wieder verliert, verdeutlicht die Nichtnachweisbarkeit tatsächlicher materieller Zugänge, die den Leistungsbezug als HartzIV-Empfänger beeinflussen.
Prinzipiell müsste dann jeder "Dreier" im Lotto als Einkommen gewertet werden.
Aber die wöchentlichen Ausgaben für den Lottoschein werden nicht als "Sonderausgaben" bezuschusst :klatsch01:


Moin moin,

also, erst einmal gilt bei Hartz IV nicht, ob es sich um Arbeitseinkommen oder sonstiges Einkommen handelt. Das ist völlig egal. Solltest Du oder Dein Kind z.B. zum Geburtstag von der Oma Geld geschenkt bekommen, hast Du leider auch Pech gehabt. Bis auf einen geringen Freibetrag wird Dir dieses abgezogen.

Trotzdem wäre die Situation mit Glücksspielgewinnen rein rechtlich sehr interessant.

Es handelt sich ganz klar um Einnahmen. Diese sind aber ebeso klar illegal sofern sie in einem OC gewonnen wurden. Sollte die ARGE nun diese Gewinne als Einnahme deklarieren, wäre dies ebenfalls strafbar. Das wäre so, als wenn Du sagst ich stehle zwar regelmäßig 400 EURO im Monat und bin aber so ehrlich es anzugeben.
Du gestehst also eine Straftat welche Dir Geld bringt. Die ARGE dürfte Dir niemals diese Summe anbziehen, das wäre entweder Verleitung zur Straftat oder Rechtsbeugung, aber auf keinen Fall legal. Folglich müßte die ARGE diese Beträge auf Deinem Konto einfach ignorieren wenn Du angibst es handele sich um illegales Glücksspiel.

Viel lustiger wäre es allerdings wenn Du zur ARGE gehst und angiebst, dich nun als Berufsspieler selbständig machen zu wollen. Das sollte auch mit kleinsten Gewinnen möglich sein, denn jeder fängt ja mal klein an.

Ich bin mal gespannt ob es ein Beschäftigungsprofil für Berufsspieler gibt.

Und wie wollen die dann mit Gewinnen aus OC verfahren ? LC wäre kein Problem weil legal. Und was ist mit der Sozialversicherungspflicht ?

Das alles ist tatsächlich ein interessantes Thema mit vielen offenen Fragen.

Was passiert eigentlich bei einer Selbstanzeige wegen online Glückspiel ? Hat das schon mal jemand versucht ? Ich zeige mich an und erkläre ich hätte mit einem Einsatz von 20 EURO ebefalls 20 EURO gewonnen. Vermutlich stellt die Staatsanwaltschaft das Verfahren wegen Geringfügigkeit oder mangelndem öffentlichen Interesse sofort ein.
Dann jedoch hättte man einen Freibrief zum Spielen und das Ganze wäre nicht mehr illegal.

Wäre doch lustig, eine Lizenz zum onlinespielen.....


Gruß Michael

#20 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 17 February 2010 - 12:12

.





Beitrag anzeigenMichael_57 sagte am 17 Feb 2010, 11:46:

Ich bin mal gespannt ob es ein Beschäftigungsprofil für Berufsspieler gibt.
Das gibt es sehr wohl.

Ich bin dort nach meinem letzten Infarkt im Jahr 2006 als Berufsspieler eingetragen.
Die in meinem Profil hier im Forum verzeichneten Einzelpositionen sind logischerweise identisch
und überprüfbar mit den unter meiner Person bei der Bundesarbeitsagentur verzeichneten Daten.

Wie Starwind das bereits i.S. Wendor/Boulgari ausgeführt hat,
sollte die Offizialisierung für ernsthafte Spieler eine Selbstverständlichkeit sein.
Auf dieser Basis habe ich zudem sozialversicherungsbezogen keine Probleme mehr.





:klatsch01:


Nachtfalke.




.

#21 Michael_57

    Tüftler

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Geschrieben 17 February 2010 - 19:54

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 17 Feb 2010, 12:12:

.
Das gibt es sehr wohl.

Ich bin dort nach meinem letzten Infarkt im Jahr 2006 als Berufsspieler eingetragen.
Die in meinem Profil hier im Forum verzeichneten Einzelpositionen sind logischerweise identisch
und überprüfbar mit den unter meiner Person bei der Bundesarbeitsagentur verzeichneten Daten.

Wie Starwind das bereits i.S. Wendor/Boulgari ausgeführt hat,
sollte die Offizialisierung für ernsthafte Spieler eine Selbstverständlichkeit sein.
Auf dieser Basis habe ich zudem sozialversicherungsbezogen keine Probleme mehr.
:klatsch01:
Nachtfalke.
.


Hallo Nachtfalke,

das ist ja äußerst interessant. Eigentlich klar das es so etwas für legales Glücksspiel geben muß, aber was ist mit dem Spielen im online Casino ?

Die Frage ist trotzdem wie es sich mit der Sozialversicherung verhält. Schließlich gibt es eine Sozialversicherungspflicht, früher war es noch egal, wenn Du selbständig warst, konntest Du ohne Sozialversicherung auf eigenes Risiko arbeiten. Das gibt es ja heute nicht mehr, zumindest unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze.

Wie wirst Du dann geführt ? Wie ein Künstler ? Dieser wäre ja am ehesten vergleichbar, da auch er ein ständig variierendes Einkommen hat.

Mal 'ne ganz dämliche Frage : Hast Du auch Anrecht auf Arbeitslosengeld 1 wenn Du mal ein paar Monate verlierst ?

Ich denke dieses Thema ist wirklich sehr interessant.

Das es Berufsspieler gibt ist eigentlich jedem klar, aber wie die beruflich verwaltet werden und welchen Regeln diese unterworfen sind, war mir zumindest bis dato völlig unbekannt.

Obwohl Du schreibst nach Deinem letzten Infarkt, ich gehe also mal davon aus, daß Du Rente beziehst und das Spielen als Zusatzeinkommen nutzt.



Gruß Michael

#22 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 17 February 2010 - 20:09

Hallo Michael,

ein Berufsspieler lebt logischerweise von seinem Spiel sonst wäre er ja kein Berufsspieler.
Demnach steht ihm z.B. die "Freiwillige Krankenversicherung" der AOK offen.
Hatte ich jahrelang bis zur Rente.
Ein Berufsspieler(Wieviel haben sich außer NF noch selbst gestellt?) ist vermutlich ein Freiberufler.
damit ist er nicht angestellt, zahlt keine Beiträge in die Arbeitslosenversicherung ein und muss sich
um seine Rente selbst kümmern.
Ich würde mich allerdings nie als Profi melden - das Sozialprestige ist zu schlecht.

sachse

#23 Michael_57

    Tüftler

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Geschrieben 18 February 2010 - 12:19

Beitrag anzeigensachse sagte am 17 Feb 2010, 20:09:

Hallo Michael,

ein Berufsspieler lebt logischerweise von seinem Spiel sonst wäre er ja kein Berufsspieler.
Demnach steht ihm z.B. die "Freiwillige Krankenversicherung" der AOK offen.
Hatte ich jahrelang bis zur Rente.
Ein Berufsspieler(Wieviel haben sich außer NF noch selbst gestellt?) ist vermutlich ein Freiberufler.
damit ist er nicht angestellt, zahlt keine Beiträge in die Arbeitslosenversicherung ein und muss sich
um seine Rente selbst kümmern.
Ich würde mich allerdings nie als Profi melden - das Sozialprestige ist zu schlecht.

sachse


Moin Sachse,

klar, lebt ein Berufsspieler von seinem Spiel, in sofern ist er tatsächlich am ehesten mit einem Freiberufler zu vergleichen.
Er hat allerdings keinen solchen Status, da die freien Berufe gesetzlich definiert sind.
Also höchstens einem Freiberufler gleichgestellt, was es aber strenggenommen eigentlich nicht gibt.

Ich selbst habe da einen gehörigen rechtlichen Zirkus hinter mir, ich wollte damals als Freiberufler anerkannt werden, weil ich eine Zeitlang ausschließlich Software erstellt habe.
Deshalb wollte ich aus der Handelskammer austreten, in welcher ich ja Zwangsmitglied war.
Der Staat hat sich mit Händen und Füßen gewehrt einen weiteren freien Beruf einzuführen.

Also streng genommen als Berufsspieler bist Du Gewerbetreibender mit einer Zwangsmitgliedschaft in der IHK.

Und das mit der freiwilligen Sozialversicherung stimmt ja nun auch schon nicht mehr. Vater Staat hat ja nun uns alle inzwischen an seine fürsorgliche Hand genommen und auch die Freiberufler und Gewerbetriebenden in seine Zwangsversicherung aufgenommen. Es sei denn ich bin privat versichert.
Es herrscht jedoch inzwischen die Versicherungsnachweispflicht.

Mit dem Sozialprestige hast du vermutlich Recht, aber so schlimm ist das auch nicht, es gibt so glaube ich, schlimmer angesehene Berufe.

Und Wenn Croupier ein angesehener Beruf ist, warum nicht auch sein (wenn auch seltener aber ebenbürtiger) Gegenpart ?


Gruß Michael

#24 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 18 February 2010 - 13:15

Bis letzten Oktober war ich Geschäftsführer meiner GmbH,
Zwangsmitglied in der IHK und Berufsgenossenschaft und
trotzdem "Freiwilliger" bei der AOK.

sachse

#25 Fritzl

    Analytiker

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Geschrieben 18 February 2010 - 23:29

Hallo Faustan,

Komme erst Heute dazu, auf Deinen Artikel zu antworten.

Beitrag anzeigenFaustan sagte am 15 Feb 2010, 21:56:

Dann halt im deutschen Sprachgebrauch eingeführte Wörter.
Schaust du Werbung für Handygames, erm Mobiltelefon-Spiele; da steht überall Games, nicht Spiele. Und auscashen kennt zumindest jeder der mal online gegambelt hat. Ach mist, online gezockt wollt ich sagen. Sicherlich kann man auscashen nicht als Wort im dictionary, erm, Wörterbuch, finden. Aber "cash out" gibts. *g

ps: erm = das deutsche Wort ähm. *lol

Na und ? Laß die doch schreiben die Blödmänner..........

Aber es ist schon seltsam, das Du Dich so von der Werbeindustrie manipulieren läßt. Und weil das Schweinegesülze für ihre Produkte und geistigen Blähungen überall drauf steht, findest Du es letztendlich in Ordnung und befürwortest es auch noch ?
Welch eine Logik.

Was zum Henker, sollen wir uns noch nehmen lassen ?

Das was noch übrig geblieben ist, ist unsere Sprache !
Und die müssen wir uns mit englischem Gesülze nicht vollmüllen lassen. Denn die Sprache DEUTSCH, ist unsere Kultur.

Siehe dazu folgenden Artikel :

http://meinungen.web...st/7970437?sp=0

Anscheinend kommt die Bahn langsam zur Vernunft.


Ich würde mir die Meinungen der Schreiber sorgfältig durchlesen und im stillen mal darüber nachdenken.................... Vielleicht kommst Du ja zur Erkenntnis, das die Schreiber doch mit ihrer Meinung Recht haben.
( was sie ja auch- unabhängig von Deiner Meinung-, Zweifelsohne haben )

Gruß Fritzl

Bearbeitet von Fritzl, 21 March 2010 - 01:53.


#26 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 19 February 2010 - 00:04

Beitrag anzeigenFritzl sagte am 18 Feb 2010, 23:29:

Hallo Faustan,
Komme erst Heute dazu, auf Deinen Artikel zu antworten.
Das ist schon seltsam, das Du Dich so von der Werbe industrie manipulieren läßt. Und weil das Schweinegesülze für ihre Produkte und geistigen Blähungen überall drauf steht, findest Du es letztendlich in Ordnung und befürwortest es auch noch ?
Welch eine Logik.
Was zum Henker, sollen wir uns noch nehmen lassen ?
Das was noch übrig geblieben ist, ist unsere Sprache !
Und die müssen wir uns mit englischem Gesülze nicht vollmüllen lassen. Denn die Sprache DEUTSCH, ist unsere Kultur.
http://meinungen.web...st/7970437?sp=0
Ich würde mir die Meinungen die Schreiber sorgfältig durchlesen und im stillen mal darüber nachdenken.................... Vielleicht kommst Du ja zur Erkenntnis, das die Schreiber doch mit ihrer Meinung Recht haben.
( was sie ja auch unabhängig von Deiner Meinung, Zweifelsohne haben )
Gruß Fritzl
Fritzl,

alle roten Worte sind aus dem "Schweinegesülze" fremder Sprachen ins Deutsche übernommen worden.
Vermutlich sind es sogar noch einige mehr, von denen ich es aber nicht weiß.

sachse

#27 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 23 February 2010 - 12:33

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@ Michael


Beitrag anzeigenMichael_57 sagte am 17 Feb 2010, 19:54:

das ist ja äußerst interessant. Eigentlich klar das es so etwas für legales Glücksspiel geben muß

Wie wirst Du dann geführt ? Wie ein Künstler ? Dieser wäre ja am ehesten vergleichbar, da auch er ein ständig variierendes Einkommen hat.
Man muss da unterscheiden zwischen ausgeübter Tätigkeit und erlerntem Beruf.
Nicht das jemand bei der Bundesagentur für Arbeit paroli®.deWorkGroups als Berufsausbildung angibt :huepfen:

Man muss bei der Antraggstellung auf Arbeitslosenhilfe ja Berge von Formularen ausfüllen.
Man muss ja angeben, was man vorher gemacht hat.
Man muss ja ausfüllen: Ausbildungsberuf und zuletzt ausgeübte Tätigkeiten, Einkommen usw.
Ich gab die Selbstständigkeiten und Firmenbeteiligungen an und die überprüften,
ob irgendein Versicherungsträger ins Obligo genommen werden kann.

Ist die Einkommensquelle unzweifelhaft und nachweisbar, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als es zu akzeptieren.


Das dürfte für die Mehrzahl der Spieler jedoch kaum möglich sein, wenn sie das Roulettespiel als Haupterwerbsquelle angeben.




Beitrag anzeigenMichael_57 sagte am 17 Feb 2010, 19:54:

Die Frage ist trotzdem wie es sich mit der Sozialversicherung verhält. Schließlich gibt es eine Sozialversicherungspflicht, früher war es noch egal, wenn Du selbständig warst, konntest Du ohne Sozialversicherung auf eigenes Risiko arbeiten. Das gibt es ja heute nicht mehr, zumindest unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze.
Als die feststellten, dass ich noch nie lohnsteuerpflichtig war (keinerlei Sozialversicherungsbeiträge bezahlt hatte),
wendeten sie sich ans Finanzamt (Feststellung meines vielleicht verdeckten Vermögens und Verdacht auf Sozialbetrug, Strafanzeige).




Beitrag anzeigenMichael_57 sagte am 17 Feb 2010, 19:54:

Mal 'ne ganz dämliche Frage : Hast Du auch Anrecht auf Arbeitslosengeld 1 wenn Du mal ein paar Monate verlierst ?
Natürlich habe ich ein Anrecht auf Arbeitslosengeld, wie jeder andere Erwerbstätige, der dann nicht mehr arbeitet, auch.
Warum sollte ich da eine Ausnahme machen? Es gibt Leistungen - gemessen an den steuerpflichtigen Einkünften.
Und durch meine infarkte hatte ich keine Einkommensmöglichkeit mehr.
Und genau hier liegt der Haken - ich landete bei derselben Fragestellung, der anscheinend auch der Sachse unterliegt.



Bei Auskunftseinholung kam heraus, dass meine Firmen summa summarum bis zur Schliessung eine halbe Millionen Verlust gemacht hatten.

Jetzt hatte ich zusätzlich noch das Finanzamt am Arsch.
Die wunderten sich nämlich, dass ich immer wieder neue Firmen mit Startkapital eröffnet hatte,
das aus den Firmen nicht stammen konnte. Gelder, die auch in keiner Einkommenssteuererklärung aufgetaucht waren.


Und dann brach eine gewaltige Kettenreaktion auf mich ein. Ich musste mich mit einem Dutzend Behörden auseinandersetzen.


Nachtfalke.





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#28 isanaa

    Tüftler

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Geschrieben 23 February 2010 - 12:44

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 23 Feb 2010, 12:33:

Natürlich habe ich ein Anrecht auf Arbeitslosengeld ...
... falls du in den letzten zwei Jahren vor der Arbeitslosmeldung mindestens
zwölf Monate in einem Versicherungspflichtverhältnis gestanden hast.

Hast du?

isa

#29 msoprofi

    Gewinnertyp

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Geschrieben 26 February 2010 - 22:52

Beitrag zurückgezogen, da an dieser Stelle nicht mehr aktuell.

Bearbeitet von msoprofi, 26 February 2010 - 23:01.


#30 Bugatti

    Newbie

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Geschrieben 27 February 2010 - 01:47

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 23 Feb 2010, 12:33:

Als die feststellten, dass ich noch nie lohnsteuerpflichtig war (keinerlei Sozialversicherungsbeiträge bezahlt hatte),
wendeten sie sich ans Finanzamt (Feststellung meines vielleicht verdeckten Vermögens und Verdacht auf Sozialbetrug, Strafanzeige).





Besteht da kein Datenschutz? Kann doch nicht einfach ein Amt dem anderen Daten weitergeben!


Bugatti





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