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Hartz 4 und Online-Games um Geld


31 Antworten in diesem Thema

#31 Faustan

    Hoffnungsloser Fall

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Geschrieben 27 February 2010 - 10:29

@Bugatti
:tongue: :bigsmile:

#32 hamburg040

    Systemspieler

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Geschrieben 28 February 2010 - 18:11

Beitrag anzeigenFaustan sagte am 27 Feb 2010, 10:29:

@Bugatti
:hammer2: :bigsmile:
Worin soll denn der Datenschutz bestehen, wenn der Staat nun schon geklaute Daten aufkaufen und verwenden will? Die Behörden werden immer skrupelloser, der Überwachungsstaat immer perfekter.

Aber von der Privatwirtschaft verlangt man Transparenz. Jetzt sollen ja sogar Firmen offenlegen was mit den Daten der Bürger passiert. Das ist lachhaft.
Staat, Softwareproduzenten und Anbieter von Diensten sind es, die zuerstmal die Transparenz der User bewirkten und die Privatspäre des Einzelnen im Web zerstörten. Wenn nun ein Gesetz geschaffen werden soll, das Firmen verpflichtet, den Betroffenen mitzuteilen, was mit ihren Infos über andere passiert, dann ändert das nichts. Alle Speicherer von Daten sind befugt, dass die ihnen angehörenden Tochtergesellschaften mit den Daten genauso umgehen können wie sie selbst. Zu solchen gehören aber auch Firmen, an denen die Speichernden nur Anteile haben. Damit sind diese Firmen prozentual beteiligt. Große Firmen haben ihr Kapital überall weltweit in Form von Beteiligungen angelegt. Nach dem geltenden Gesetz können diese Firmen alle über die Daten eines Speichernden verfügen. Wenn die Beteiligungsfirma, die jetzt die Daten mit benutzt, wiederum an anderen Firmen beteiligt ist, dann darf diese Firma ebenfalls die Daten benutzen. Und so pflanzt sich das immer weiter fort. Da die Mutter nicht anzugeben braucht, mit welchen Töchtern sie in welcher Form (firmenintern) Kommunikation und Marketing betreibt (Firmeninternas) muss sich der betroffene Bürger aus gesetzlichen Gründen damit zufrieden geben. In den Datenschutzerklärungen steht dann groß: Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ausgeschlossen sind eng mit uns arbeitende Dienstleister und Fimen, die zu unserem Konzern gehören. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden........
Daran kann auch die so groß angekündigte Gesetzesinitiative nichts ändern.

Und da soll man sich wundern, wenn eng zusammenarbeitende Behörden nicht gemeinsam über die einmal gespeicherten Daten verfügen und sie gegen die Bürger nutzen?

Wie schon geschrieben: Das ist lachhaft.


HH





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