Michael_57 sagte am 20 Feb 2010, 19:44:
Nimm als blödes Beispiel einfach mal die Martingale. Gut verpackt und vermarktet mit entsprechenden Musterpermanenzen als Software verkauft, verleitet sie einen unbedarften Spielerneuling dazu, blindlings aus zunächst niedrigsten Einsätzen zum Schluß zu irrsinnigen Einsatzsummen zu gelangen, nachdem er zu Anfang mit ein wenig Glück sogar gewonnen hat.
Das kann man auf alles übertragen, was verkauft wird.
Ich habe Haarausfall. Und als ich in der Apotheke den Apotheker fragte, wa ich am besten anwenden soll, hat er mir so eine teuere Haarkur angedreht. Die sollte man mit einem nassen Tuch um den Kopf eine Stunde einwirken lassen. Ich fragte ihn, obs nicht auch billiger ginge. Aber er meinte, das Mittel schlage auch nach einger Zeit entsprechend an.
Das Mittel war nach fünf Tagen alle. Der Apotheker hat mir gesagt, das müsse man längere Zeit benutzen. Erst dann zeige sich die Wirkung. Ich habe dann noch 5 oder 6 solche Packungen gekauft. Wochenlang bin ich mit einem nassen Tuch um den Kopf rumgerannt. Genützt hat es nichts, höchstens dem Hersteller und dem Apotheker. Ich habe heute zweihundert Euro weniger und weniger Haare auf dem Kopf als vorher.
Da stand auch kleingedruckt was von chronischem und erblich bedingtem Ausfall der Haare "in seltenen Fällen", bei denen das Mittel nichts nütze. Das ist in jeder Branche so. Die sichern sich ab.
Ein anderer Apotheker, zu dem ich danach ging, wollte mir übrigens das gleiche Mittel empfehlen.
Uns was jetzt? Soll ich die alle wegen Betrug anzeigen?
Der Major












