Welche Software für Datenbanken?
#1
Geschrieben 06 February 2010 - 02:06
ich möchte mir so ein paar Listen zusammenstellen und auswerten was ich in der Spielbank gespielt habe. Oder wie ich es hätte besser spielen können.
Nun besitze ich Open Calc. Alle reden hier aber nur von Excel.
Bei einem Freund habe ich mir Excel angesehen. Da muss ich aber sagen, dass Open Calc sehr viel vielseitiger durch die vielen Plug ins ist. Arbeitet hier auch jemand mit Open Calc oder muss man sich Excel anschaffen, wenn man mitmachen will hier im Forum?
Goofy
#2
Geschrieben 06 February 2010 - 21:50
goofy89 sagte am 6 Feb 2010, 02:06:
ich möchte mir so ein paar Listen zusammenstellen und auswerten was ich in der Spielbank gespielt habe. Oder wie ich es hätte besser spielen können.
Nun besitze ich Open Calc. Alle reden hier aber nur von Excel.
Bei einem Freund habe ich mir Excel angesehen. Da muss ich aber sagen, dass Open Calc sehr viel vielseitiger durch die vielen Plug ins ist. Arbeitet hier auch jemand mit Open Calc oder muss man sich Excel anschaffen, wenn man mitmachen will hier im Forum?
Goofy
hi goofy,
ich gehöre hier nicht zur excel-fraktion, aber ich glaube, du wirfst da ein paar sachen durcheinander:
open office besteht aus mehreren programmteilen, calc ist eines davon und entspricht in etwa microsoft excel, bzw ist ein sog. klon davon... du müsstest eigentlich jedes ms-office-excel-file in open-office öffnen und bearbeiten können. also musst du dir ms-office nicht anschaffen.
excel und calc sind aber nur tabellenkalkulation oder spreadsheet programme, und keine datenbanken. das wären open office base oder ms-access. das geht dann wieder noch weiter in die tiefe...
gruß mauvecard
p.s.: ich würde den excel-cracks hier einfach mal glauben, mit einem tabellenkalkulationsprogramm kann man schon eine menge reissen... die ganze mathematik lässt sich schließlich mit den vier grundrechenarten darstellen...
#3
Geschrieben 07 February 2010 - 12:31
mauvecard sagte am 6 Feb 2010, 21:50:
...
Mach ihm bitte keine falschen Hoffnungen!
OpenOffice Calc ist kein vollwertiger Ersatz für MS-Excel!
- Dateien aus Office 2007 (.xlsx) können nur geöffnet, nicht aber wieder als .xlsx gespeichert werden. Ein freier Datenaustausch geht also nicht.
- Ab Office 2007 sind über 1 Million Zeilen (Dateneinträge) in einer Tabelle möglich. Bei OpenOffice sinds nur 65535!
- Der Import von VBA-Makros funktioniert auch nur sehr beschränkt! Einige Tabellen werden also überhaupt nicht funktionieren!
Dies sind alles Stolpersteine, die es gerade einem Anfänger nicht leicht machen, problemlos mit OpenOffice Calc zu arbeiten.
@goofy89 muss es also auf einen Versuch ankommen lassen und sich sein eigenes Bild machen.
Aber bitte nicht wundern, wenn nicht alles so funktioniert, wie man es erwartet!
Gruss,
duffyduck
#4
Geschrieben 07 February 2010 - 12:42
hast recht... ich hatte aber "eigentlich" geschrieben und dabei das wörtchen "fast" vergessen...
die frage wäre dann, wieweit seine kenntnisse in excel reichen??
gruß mauvecard
#5
Geschrieben 07 February 2010 - 12:47
mauvecard sagte am 6 Feb 2010, 21:50:
Das ganze Open Office entspricht in großen Zügen wohl dem Microsoft Office. Genau wie Star Office.
Ob es ein Klon ist kann ich nicht beurteilen. Soweit ich weiß hat es einen völlig eigenen Kernel.
Das gilt für Base, Math, Writer, Calc, Draw und Impress.
Wenn die Programme sich so stark gleichen, weshalb soll man sich dann das kostenpflichtige Microsoft zulegen?
Auch der größte Teil der Add ons des Open Office ist bei Microsoft nur käuflich zu erwerben, wenn man die gleichen oder ähnliche Funktionen haben möchte. Addiert man das alles, kommt eine Menge Geld zusammen. Deshalb meine Frage, ob sich das lohnt. In vielen Details soll die Open Source weiter entwickelt sein, als der große Bruder aus dem Shop. Und zum Teil stabiler laufen. Die Textverarbeitung Writer zum Beispiel ist übersichtlicher und gestraffter als Microsoft Word. Und ab den 3er-Versionen ist sie in der Lage PDF und eine Menge andere Formate zu speichern und zu bearbeiten. In Word lassen sich die Dokumente nur öffnen. Will man sie weiterverarbeiten oder selbst fertigen, braucht man wieder den kostenpflichtigen Adapt.
Von Open Office kommen immer wieder neue Updates heraus, weil tausende Programmierer im Open Source arbeiten. Bei Microsoft wartet man Jahre und zahlt dann wieder kräftig. In dieser Zeitspanne sagen die Open Officeleute, sie seien den Microsoftern eine Nasenlänge voraus.
Da fragt man sich doch schon, warum hier alles in Excel gemacht wird.
Ich dachte, hier erhalte ich von jemandem eine detailierte Antwort, wo hier doch die Excelspezialisten unter den Roulettisten in Deutschland sitzen sollen. Zumindest hat mir das jemand in der Spielbank gesagt.
Goofy
#6
Geschrieben 07 February 2010 - 12:51
duffyduck12 sagte am 7 Feb 2010, 12:31:
- Ab Office 2007 sind über 1 Million Zeilen (Dateneinträge) in einer Tabelle möglich. Bei OpenOffice sinds nur 65535!
- Der Import von VBA-Makros funktioniert auch nur sehr beschränkt! Einige Tabellen werden also überhaupt nicht funktionieren!
Dies sind alles Stolpersteine, die es gerade einem Anfänger nicht leicht machen, problemlos mit OpenOffice Calc zu arbeiten.
Danke Duffy für die Einstiegsinfos.
Das muss ich mir mal genauer anschauen.
Goofy
#7
Geschrieben 07 February 2010 - 13:12
mauvecard sagte am 7 Feb 2010, 12:42:
Es kommt sicher darauf an, was man damit machen will. Millionen Coups will ich nicht verarbeiten. Eigentlich garkeine.
Es geht mir um die Speicherung und Sortierung umfangreicher Datensätze, die bis zu zweihundert verschiedene Begriffe (mathematische Werte, Währungen und hauptsächlich alphabetisch zu ordnende Begriffe beinhalten, sowie Grafiken beinhalten).
Ich nenne es einfach mal einen "Katalog".
Die Datensätze sollen in verschieden formatierten Listen der immer wieder angepassten Weiterverareitung des Datenmaterials und anschaulichen, bebilderten Seitenlayouts eines jeden Datensatzes zwecks Aufrufung dienen.
Ein Katalog also, der vielleicht drei- oder viertausend Seiten (= Datensätze zum Begriff) umfassen wird. Mit von Zeit zu Zeit zu aktualisierenden Daten.
Es werden Casinodaten sein, die sich immer wieder ändern und in den Listen anders positioniert werden, aber die Kerndaten (Standorte und die Illustration für die Seitenlayouts bleiben relativ gleich).
Das nur mal so als Stichworte, damit ihr wisst, worum es geht.
Das heißt viele Fotogallerien und Datensammeln und viel Sortieren. Rechenoperationen (wie bei Roulettepermanenzen) überhaupt nicht.
Goofy
#8
Geschrieben 07 February 2010 - 15:14
mauvecard sagte am 7 Feb 2010, 12:42:
hast recht... ich hatte aber "eigentlich" geschrieben und dabei das wörtchen "fast" vergessen...
die frage wäre dann, wieweit seine kenntnisse in excel reichen??
gruß mauvecard
Hallo @mauvecard,
klar, zum Arbeiten reicht es allemal.
Meine Antwort bezog sich mehr auf diesen Teil seiner Frage:
Zitat
Wenn er die hier im Forum bereitgestellten Beispieltabellen mit OpenOffice öffnen möchte, wird er vermutlich nur mässigen Erfolg haben.
OpenOffice ist in meinen Augen eher eine Insellösung und nicht zum problemlosen Austausch mit Excel-Anwendern geeignet.
Gruss,
duffyduck
#9
Geschrieben 07 February 2010 - 19:55
gruß mauvecard
#10
Geschrieben 07 February 2010 - 20:30
mauvecard sagte am 7 Feb 2010, 19:55:
gruß mauvecard
Klaro!
Entweder hat @goofy den Titel des Threads falsch gewählt oder er sucht in der falschen Software-Abteilung.
Das sei einem Noob aber verziehen.
Für ernsthafte Datenpflege und -abfrage kommt da wohl eher SQL in Frage, aber das führt hier sicher zu weit.
Aber so wie er seine Bedürfnisse schildert, ist eine Tabellenkalkulation der falsche Weg.
Die Auswahl der richtigen Datenbank sollte mit ausreichender Weitsicht erfolgen, um nicht in einer Sackgasse zu landen.
Hier spielt gerade der Aspekt der Konnektivität eine grosse Rolle, der von einem Anfänger gewiss nicht richtig eingeschätzt werden kann.
Gruss,
duffyduck
#11
Geschrieben 08 February 2010 - 04:27
duffyduck12 sagte am 7 Feb 2010, 20:30:
Entweder hat @goofy den Titel des Threads falsch gewählt oder er sucht in der falschen Software-Abteilung.
Das sei einem Noob aber verziehen.
Für ernsthafte Datenpflege und -abfrage kommt da wohl eher SQL in Frage, aber das führt hier sicher zu weit.
Aber so wie er seine Bedürfnisse schildert, ist eine Tabellenkalkulation der falsche Weg.
Die Auswahl der richtigen Datenbank sollte mit ausreichender Weitsicht erfolgen, um nicht in einer Sackgasse zu landen.
Hier spielt gerade der Aspekt der Konnektivität eine grosse Rolle, der von einem Anfänger gewiss nicht richtig eingeschätzt werden kann.
Gruss,
duffyduck
Zitat
von jemandem eine detailierte Antwort, wo hier doch die Excelspezialisten unter den Roulettisten
in Deutschland sitzen sollen. Zumindest hat mir das jemand in der Spielbank gesagt.
Goofy
da siehst Du mal, was so in den Spielbanken gequatscht wird!
Aus meiner Sicht ist MS EXCEL hier so stark vertreten, weil @Wenke viele Vorleistungen mit
dieser Tabellenkalkulation, meinem "Kinderprogramm" erbracht hat. Wenke ist auch auf die
Möglichkeiten mit Open Office eingegangen.
Mit welcher Datenbank man an die Aufgabe herangeht, hängt letztlich vom Datenumfang und
der erforderlichen Bearbeitungsgeschwindigkeit ab.
Morgengrüße, Monopolis.
#12
Geschrieben 08 February 2010 - 21:04
goofy89 sagte am 7 Feb 2010, 13:12:
[...]
Das heißt viele Fotogallerien und Datensammeln und viel Sortieren. Rechenoperationen (wie bei Roulettepermanenzen) überhaupt nicht.
Dann ist Excel oder Calc sicher nicht das richtige für dich. Das sind Tabellenkakulationsprogramme, die, wie der Name schon sagt, zum Berechnen versch. Werte aus Tabellen dienen.
MS Access oder das entspechende OpenOffice-Programm solltest du mal ansehen. Man braucht dafür aber schon einige Kenntnisse nicht nur über relationale Datenbanken...
Da du nichts berechnen willst, sondern nur abspeichern, sortieren und darstellen, ist es völlig unbedeutend, ob es sich um Casinodaten oder sonstige Daten handelt, d.h. im Roulette-Forum bist du mit deiner Frage eigentlich an der falschen Adresse.
Ich würde an deiner Stelle ein passendes EDV-Forum suchen.
Gruß, Optimierer
#13
Geschrieben 08 February 2010 - 21:47
Wenn du eine Art Katalog zusammenstellen möchtest und du die grundlegende SQL-Syntax inne hast, kannst du z. B. mySQL verwenden. Diese Datenbank bietet dir den Vorteil, dass du von fast jeder anderen Anwendung darauf zugreifen kannst. Hast du einen Webserver mit mySQL und php zur Verfügung, kannst du dir auch deinen Katalog als Webanwendung selbst programmieren.
kingsgard
#14
Geschrieben 09 February 2010 - 00:23
kingsgard sagte am 8 Feb 2010, 21:47:
einen Webserver mit mySQL und php
Einen Apache mit SQL + php auf einem Root.
Aber vom Proggen hab' ich keine Ahnung
Hier müsste mal ein richtiges Einsteigerthema gemacht werden.
Alle Schritte und Möglichkeiten mit Open Office und Microsoft parallel.
Das würde es bringen.
Goofy
#15
Geschrieben 09 February 2010 - 08:54
goofy89 sagte am 9 Feb 2010, 00:23:
Einen Apache mit SQL + php auf einem Root.
Aber vom Proggen hab' ich keine Ahnung
Hier müsste mal ein richtiges Einsteigerthema gemacht werden.
Alle Schritte und Möglichkeiten mit Open Office und Microsoft parallel.
Das würde es bringen.
Goofy
@optimierer hats doch schon gesagt: Mit deinem Problem bist du in einem Roulette-Forum an der falschen Adresse.
Einführungen und Anfängerkurse für Datenbankprogrammierung gibt es im Netz schon genügend.
Und beiss dich nicht an diesem OpenOffice fest. Damit wird dein Vorhaben eh nichts.
Und falls dir SQL zu komplex ist, versuchs mal mit FileMaker. Das bietet einen schnellen und leichten Einstieg in die Materie.
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