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Die LIGA


33 Antworten in diesem Thema

#31 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 20 November 2009 - 19:10

.









[indent][indent]Die Büchse der Pandora

(Legende von einem unbekannten Schreiber :klatsch01: den keiner kennt)




In den Weiten der Gegenwartswelt,
in der die Nagler sich als geistige Kraft der Spieler sehen,
herrscht die Kaste der Kesselgucker.

Der Urvater ihres Geschlechts, Gucker Manfred aus Travemünde,
begründete ihre Traditionen und ihren Ruf.
Als dieser verstarb war die Kaste ohne Führung.

In der Gegenwartswelt streitet man sich nun
um den Titelnachfolger des Königs
und Emporkömmlinge gefährden die Übernahme des Trons.

Während der Wirren leisten die Nagler gute Dienste.
Unentbehrlich sind ihre Parolen,
die sie unermüdlich unter das Fußvolk der Spielerschaft streuen.

In einem weit entfernten Portal der Frommen Hoffnung
wird versucht, das zuvor geeinte Fußvolk zu spalten.
Kuriere der einsamen Königin werden entsandt.

Denn ein Verdarbter erdreistete sich,
dem Fußvolk Wege aufzuzeigen,
zu einem Heiligenschein zu gelangen.

Nicht... ...dass ein jeder ihn bekommen kann!
Aber der Verdarbte trägt einen Kasten, in dem enthalten ist,
wie man sich Heiligenscheine erwirbt.

Dieser Kasten ist die Ikarnation des Bösen der Spielerszene.
Er enthält die Schriften der Vergangenheit
und des Wissens von Generationen.

Seine Lehrer waren eine Gruppe Anrüchiger,
die man leider nicht bekämpfen kann,
weil sie fast alle tot sind.

Diese Frevelhaften besaßen die Unverschämtheit,
vor hundert Jahren die Werkzeuge zu schmieden,
um Heiligenscheine herzustellen.

Die Eliteschaft der Kesselgucker ist gefährdet :werweiss:
Gefahr droht, wenn der Verdarbte,
seinen Kasten öffnet und die Lehren verbreitet.

Die nagelnde Zunft verschrieb sich einem Codex,
der in den Wurzeln des Verdarbten
die "...Büchse der Pandora..." sieht.

Die Büchse gibt es nicht!
Die Büchse darf's nicht geben!
Richtet den Verdarbten auf einem Scheiterhaufen!

Und sie, die Freiheit Verkündenden, denunzierten ihn.
Sie bewarfen ihn mit Steinen und schimpften ihn einen Lügner,
der nur Legenden schaffen wolle.

Er gebe ja nichts preis vom Heil
Er kündige ja nur an und habe nichts,
und sei ein arger Scharlatan.

Doch immer, wenn an einem Tag
der Verdarbte nur ein Stück den Deckel hob
und helles Licht sie blendete...

...schrien und tobten sie und spuckten,
dass alles Lüge sei und Trug
und dass der Kasten Blendwerk sei.

Und so wird der Verdarbte wohl noch lange Zeiten
den Kasten nur ein Stück weit öffnen
und bei Geschrei wieder schliessen.

...bis die Helligkeit eines fernen Tages
die Gegenwartswelt durchleuchtet
und die Wege im bestehenden Dunkel erhellt.

Auf das jeder sie begehen kann, die Wege,
um sich die schwebenden Ringe für die Köpfe zu holen
die im fernen Casinoland leuchten mögen.




...sofern die Kaste der Kesselgucker und ihre Nagler dies zulassen.













(Quelle: unbekannt Archiv: Heimattexte aus Mitteldeutschland "Der Sachse blies sein Wunderhorn")
.

[/indent][/indent]

#32 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 20 November 2009 - 20:41

Beitrag anzeigencanaris sagte am 19 Nov 2009, 22:31:

Hallo sachse,

Natürlich hast du Recht. Ich muss aber fragen, ob du dich an jenen Spieler erinnern kannst, der Ende der 80er Jahre in der Spielbank Hamburg (Interconti) tätig war? Ich habe keine Ahnung, wie er hieß, kann mich aber immer noch an ihn erinnern, weil er so außergewöhnlich hoch gespielt hat.

Ich habe ihn spielen sehen; er hat nur eine Kolonne gespielt - und viermal 5.000 DM gesetzt...er hat immer die dritte Kolonne gespielt, und viermal hintereinander gewonnen! Dann hat er aufgehört, ist zur Kasse gegangen, und ist mit einem Gewinn von schätzungsweise 40.000 DM abgehauen...

...wenn man so etwas sieht, denkt man vielleicht irrational; er gehört bestimmt in diese "LIGA", was natürlich Quatsch ist. Aber ein solches Fingerspitzgefühl habe ich nie wieder gesehen.

canaris
Nein, an den kann ich mich nicht erinnern, zumal ich meist Hittfeld UND HH an einem Tag bespielt habe(genannt Werk I und II).
Ich erinnere mich nur an einen gelegentlich erscheinenden älteren Herrn namens Mohn oder ähnlich.
Groß, schlank und eine sehr gepflegte Erscheinung.
Seitdem wusste ich, dass 1 Million druckfrische Tausender unauffällig am Mann getragen werden können.
Der spielte aber das 3. Dutzend Maximum als Plein, Cheval, Carre, TVP, TVS und im Verlust auch noch 19-36.

sachse

#33 sachse

    Hai-Roller

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Geschrieben 20 November 2009 - 20:48

Nf,

um die User nicht wie Du mit Schwurbelkram zu langweilen jetzt kurz und knapp:

Wann beginnst Du aus ein paar Hundert die versprochenen 100.000 zu machen?

sachse

#34 starwind

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Geschrieben 01 March 2010 - 21:58

Beitrag anzeigenPurist sagte am 17 Nov 2009, 16:45:

Hier im Forum hat Nachtfalke (?) den Begriff LIGA eingeführt. Ein geschickter Schachzug, denn er suggeriert: "Elite, Erfolg, Welt-Rangliste."

Fast ist es ein wenig wie mit Religionen - aber ist es nicht auch so unter Unternehmensberatern, Bankern und Künstlern? Erzählungen von verschworenen Gemeinschaften sind der Stoff aus dem Filme gemacht werden! Und wie bei Religionen ist die Grauzone groß: Scharlatane, Möchtergern und Gurus scharen Gläubige um sich.

Was meint ihr:
- sind diese Gepflogenheiten im Web 2.0-Zeitalter endgültig überholt?
- was wisst ihr über "die LIGA"?
- was haltet ihr von dem Konstrukt oder dem Begriff überhaupt?

Habe den Thread erst soeben entdeckt und erlaube mir mal, auf den Ausgangspunkt zurückzukommen.

Zitat

- sind diese Gepflogenheiten im Web 2.0-Zeitalter endgültig überholt?

Schön wäre es, wenn das ständig steigende Wissen auch Eingang in das Allgemeinwissen und -verhalten fände.
Meine Meinung: Wir sind partiell nicht weiter als im Mittelalter, das Web liefert große Informationsmöglichkeiten und einen Riesenhaufen an Datenmüll. Viele haben ungebrochen die Primärneigung, alles Gelesene nur in ihre ohnehin vorhandenen Vorurteile einzupassen.

Zitat

- was wisst ihr über "die LIGA"?

Zur korrekten Trennung. Als Wissen bezeichne ich es nicht, da alles vom Hörensagen stammt.
Dies soll ein Zusammenschluß diverser Spieler mit Operationsort in Südfrankreich gewesen sein, wobei unterschiedlichste Spielmethoden angewandt wurden vom Klassischen bis zum Kesselgucken. Üblicherweise wird dafür der weniger mystische Begriff Syndikatsspiel gebraucht.
Nachtfalke hatte dazu wohl eine Zeitlang einen gewissen Bezug.
Nachweise über einen nachhaltigen Erfolg dieser "Liga" kannte niemand, mit dem ich bisher darüber gesprochen habe.
Mal ein angerissener Denkansatz: Wenn sich Multimillionäre (nicht Nachtfalke) zu einem gemeinsamen Spiel zusammen schließen und danach immer noch Millionäre sind, sind sie dann erfolgreich zu nennen ???

Nachtfalke operiert ja auch gerne mit dem Begriff des "Breitbandspieles", ohne bisher verständlich konkret geworden zu sein. Es liegt zumindest die Vermutung nahe, dass dies eine Zusammenfassung des sog. Liga-Spieles sein könnte.
Aber auch zu diesem weiteren mystischen Begriff des Nachtfalken fehlt es bisher an jedem Erfolgsnachweis.

Zitat

- was haltet ihr von dem Konstrukt oder dem Begriff überhaupt?

Mangels prüfbaren Inhalts ist das für mich nicht mehr, als der untaugliche Versuch, mit dubiosen Begrifflichkeiten Aufmerksamkeit auf sich lenken zu wollen.

Darin fügt sich dann nahtlos auch der Beitrag von Nachtfalke "Die Büchse der Pandora" ein.

Auch nur ein Versuch, über das klassische Roulette kritisch Denkende zu desavouieren und mal so nebenbei zur Förderung des traffic pauschal die Ballistiker anzumachen. Nur bei der Suche nach Roulette verwertbaren Informationen darin ist leider nichts aufzufinden.

Sorry Nachtfalke, Du hast ja ein weitläufiges theoretisches Wissen über Roulette (habe ich an entsprechenden Stellen auch gelobt), aber dass Du praktisch damit etwas anfangen kannst, nach einem solchen Hinweis suche ich vergeblich bisher. In diesen Rahmen gehören auch Deine Andeutungen hinsichtlich der Spielweise von "Mr. Red".

Mein Fazit: In den Raum stellen von Begrifflichkeiten ohne Inhalt.

Starwind

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Das Glück hilft denen nicht, die sich nicht selbst helfen.

Bearbeitet von starwind, 01 March 2010 - 21:59.






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