Zum Inhalt wechseln


Mr. Red entschleiert?


204 Antworten in diesem Thema

#1 Purist

    Forscher

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 233 Beiträge

Geschrieben 12 November 2009 - 11:32

Wie ich zu Roulette stehe und was mein Ansatz ist, kann an anderer Stelle nachgelesen werden - daran hat sich nichts geändert. Hin und wieder schnuppere ich herein, weil ich die Geschichten und Köpfe rund um Roulette spannend finde. Die immer wieder aufflammenden Diskussionen um "Mr.Red" gehören unbedingt dazu!

--------------------------------------------------------------------
Hier im Forum gibt es eine Handvoll Köpfe, aus deren Beiträgen ich entnehme, dass sie wirklich interessiert sind, klug argumentieren und klar formulieren. Mit eben jenen würde ich mir eine Diskussion zu der Idee "Mr.Red" wünschen, die mehr in die Tiefe geht. :kaffeepc:
Hierzu ein Vorschlag und Einladung
:
  • Nehmen wir als Arbeitsgrundlage die Permanenz Wiesbaden, T3, vom 09.09.2009. Die ist deswegen schön, weil sie mit Zero gut im Schnitt und mit Rot weit zurück liegt.
  • 137xrot, 175xschwarz, 9xzero
  • Wir spielen rot,nur rot (klar, wir sind ja Mr.Red)
Finden wir eine Strategie, um die Permanenz ins Plus zu bringen? Strategie meint: belegbar, überprüfbar und an anderen Permanenzen wiederholbar.
--------------------------------------------------------------------

Fangen wir einfach an:
Methode I
Immer ein Stück Rot durchsetzen.
Endergebnis: -42,5 (wenn wir Zero teilen).
Methode II
"Intuitv" immer ein Stück setzen. Ich unterstelle "einen guten Tag", sodass wir nur den Zero-Verlust hätten.
Endergebnis: -4,5
Die beiden Methoden scheiden wohl aus (keine Sorge, von mir kommen auch noch welche :D )

Dazwischen gibt es eine Menge Ansätze. Vieles bekanntes wird vermutlich zur Tastatur getragen - was auch gut wäre, für den Gesamtüberblick.
Und vielleicht kommen wir zu fruchtbaren neuen Erkenntnissen - ich bin gespannt, wohin dieser Thread führt.


#2 Purist

    Forscher

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 233 Beiträge

Geschrieben 12 November 2009 - 16:14

Bevor wir die Ergebnisse anderer "Klassiker" ansehen, hier zur Auffrischung einige Zitate des Nachtfalken zum Thema Mr.Red aus dem Oktober 2007 (Auswahl und Hervorhebungen von mir).

Nachtfalke sagte:

  • Mr. Red zog aus dem Verhältnis beider entgegengesetzten Chancen zueinander das Satzsignal.
  • Er plante eine marche, bei der nicht die zu bespielende Chance sich aus Signalen für den Einsatz ergab, sondern der Zeitpunkt des Einstiegs ohne Ausstieg bis zum Gewinn.
  • Mit der Unabhängigkeit der einzelnen Coups zueinander interessierte ihn der Trend, was für ihn etwas anderes war als das, was hier im Forum allgemein als Tendenz bezeichnet wird.
  • Er spielte masse égale.
  • Er spielte dieses Spiel auf mehreren Strängen einer Tischpermanenz.
  • Es waren keine parallelen Stränge wie bei den Synthetischen Permanenzen.
  • Es waren auch keine überlagerten Erhöhungen wie beim American Climber (in diesem Forum noch nie vorgestellt).
  • Es waren auch keine Progressionen.
  • Es war eine ihm eigene, in sich verlagerte Setzweise von bis zu einem Dutzend Märsche auf einer Einfachen Chance;

Edit: "Herr Duden"





[indent][indent][indent]Index
Eingefügtes Bild
I.
Threadarchiv
(noch nicht eingerichtet)
Aufgabenstellung der Diskussionsgemeinschaft
Herausforderung (Zielsetzung)
Ansätze und Ideenkatalog

II.
Informationszusammenstellung
über allgemeine Informationen
und über die Kriterien der Spielweise
des Mr. Red

Auswahlbeiträge (chronologisch)
Der Kontakt in Aachen
Ein neuer Weg
Das Satzsignal
Basic und Verlagerung "Red Methode"
Mr. Red II in Travemünde
Die Chance Rot
Der Bezug der Einfachen Chancen zueinander
Die Setzweise
Die Spielstränge
Der Buchhaltungstisch des Mr. Red
Die Permanenzen
Der Roulettetisch des Mr. Red
Die Statistiken
Die technische Bewerkstelligung
Das Raster
Das Fenster
Die Kreise

Mr. Red in der Spielbank
"Heckengucker"
Dauergewinn auf Einfachen Chancen
Auf den Spuren von Mr. Red
Die Sensation von Travemünde
Die Indikatorenzuordnung auf ECs
Die Alibifunktion
In der Aura des Mr. Red

III.
Leitthreads und Testpermanenz
für das geplante Vorhaben
als Arbeits- und Diskussionsgrundlage

Testpermanenz und inhaltliche Vorgaben der Diskussionsführung
Vorgaben für eine Strategieentwicklung Purist
Kesselpermanenzvorlage Wiesbaden, Tisch 3, 09.09.2009 Purist
Eingefügtes Bild
Zugrundelegung einer "Killerpermanenz" Optimierer
Aufschlüsselung der ECs der "Killerpermanenz" Wiesbaden Monopolis
Erscheinungshäufigkeit der Pleins der "Killerpermanenz" Wiesbaden Monopolis


IV.
Analyse des Spielpotentials
auf einer Einfachen Chance
Schwerpunktinhalte der Diskussion
Der "Kleine Bruder" von Mr. Red Charly22 Warten auf etwas Bestimmtes Optimierer
Auf der Suche nach dem, wann auf Rot etwas Besonderes ist Charly22
Das "Weiße Rauschen" auf dem Zufallsstrahl Rot Optimierer
Einbezug progressiver Setzweisen Black/Red Strangmodelle Purist
Zerlegung einer Permanenz in Raster Christa K. Das eigene Tableau Charly22
Anpassung der Entscheidungsfindung an den Permanenzverlauf Waldek
Über die Notwendigkeit der veränderten Einsatzhöhe Ruckzuckzock
Lösungsansatz mittels martingaler Progression Monopolis
Satzvariationen unter Einbezug von Chancenkombinationen Purist
Strategische Ansätze mittels Wert des Quotienten Monopolis
Nachbau der Satzfindung des Mr. Red mittels "MONO-WdQ-V3.0" Purist
Lösen von der Kesselpermanenz durch binäre Logik Purist
Basisschaffung: alternierendes Satzschema, Chancenbezüge, Rapporteur
Auflistung: Sammlung der bisher vorhandenen Lösungsvorschläge
Merkmalwechsel Optimierer Satzschlüssel Purist
Buchhaltung für Sekundärpermanenzen Easyflip "Gestopfte Pechvögel" Optimierer
Die Verschwiegenheit über systematische Setzweisen Optimierer / Sachse
Die Unvereinbarkeit von Aufwand und einfacher Konstallation Purist
Aufwand als Tarnung Nachtfalke Spielersperre auf Grund zu hoher Gewinne Sachse / Nachtfalke Das Benno Winkel Syndrom Sachse
[/indent][/indent][/indent]

#3 Optimierer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 2118 Beiträge

Geschrieben 12 November 2009 - 17:37

Hallo Purist,

Du willst also die unverlierbare, unbekannte Strategie eines legendären Unbekannten anhand einer Killerpermanenz aufdecken. Ok, das ist ja wohl naheliegend... ;)

Mit deinen ersten Versuchen (stur Rot durchsetzen usw.) gehst du aber m.E. an das schwierige Thema zu stürmisch heran. Als erstes müsste man doch versuchen herauszufinden:

Wie kann jemand, der bei Verstand ist, auf die Idee kommen, grundsätzlich nur auf eine bestimmte Hälfte eines bestimmten EC-Chancenpaares, nämlich auf Rot, zu setzen?

Selbst wenn wir annehmen, dass er dasselbe auch z.B. mit Schwarz oder Pair hätte machen können, so bleibt doch die Frage: Warum immer nur eine EC, und nicht zumindest gelegentlich auch die mal Gegenchance, die ja die spiegelbildlichen Eigenschaften hat.

Naheliegende Gründe wie Haarfarbe seiner Lieblingsfrau, Blutsbruder von Winnetou, Parteibuch der SPD, Vampir oder so können wir wohl ausschließen. Also: Warum hat er wohl so gespielt?

Ich kenne zwar die Legenden um Mr. Red gar nicht, nur das was der Nachtfalke hier vor kurzem erwähnte und was du, Purist, oben zitiert hast – ein EC-Spieler bin ich übrigens auch ganz und gar nicht – trotzdem könnte ich mir einen Grund vorstellen:

Da seine Spielweise auf angeblich vielen Strängen usw. mit viel Nachdenken und vermutlich auch einiger Buchführung einher ging, hatte er schlicht nicht die Möglichkeiten, mehr als eine EC zu analysieren. Und da es ohnehin einerlei war, welche das ist, nahm er eben Rot, weil er da an der Tischecke vor dem roten Feld am wenigsten belästigt wurde und außerdem seine Lieblingsfrau vielleicht doch rothaarig war :spocht_2: .

Na, ist das ein Ansatz?

Optimierer

#4 Purist

    Forscher

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 233 Beiträge

Geschrieben 12 November 2009 - 17:50

Beitrag anzeigenOptimierer sagte am 12 Nov 2009, 17:37:

Wie kann jemand, der bei Verstand ist, auf die Idee kommen, grundsätzlich nur auf eine bestimmte Hälfte eines bestimmten EC-Chancenpaares, nämlich auf Rot, zu setzen?
Ja, eine gute Frage.
Ich unterstelle: Natürlich könnte es auch jede andere Chance sein. Wobei auch mir Rot am besten gefallen würde wegen des Charme-Faktors.
:spocht_2:

Beitrag anzeigenOptimierer sagte am 12 Nov 2009, 17:37:

Selbst wenn wir annehmen, dass er dasselbe auch z.B. mit Schwarz oder Pair hätte machen können, so bleibt doch die Frage: Warum immer nur eine EC, und nicht zumindest gelegentlich auch die mal Gegenchance, die ja die spiegelbildlichen Eigenschaften hat.
Die zweite gute Frage. ;)
Es ist bequemer, einfacher, schlichter? Es hilft, disziplinert und konzentriert zu bleiben?
Sag Du es mir :hehe:

Beitrag anzeigenOptimierer sagte am 12 Nov 2009, 17:37:

Na, ist das ein Ansatz?
Ansatz nicht, aber ein Anfang ;)

Nehmen wir mal die ersten 100 Coups (106 mit Zero) unserer schönen Killerpermanenz. Ich komme mit einer "Strang-Methode" (die ich ggf. später noch vorstelle) und Masse-Egal-Spiel auf Rot auf +9: 31x gesetzt + 20xgewonnen. Das Verhältnis der Zahlen Schwarz:Rot beträgt dabei 52:48.
Als Zero fiel, habe ich nicht gesetzt, aber wir können es gerne abziehen und kommen auf +6.

Welche andere Methode schafft das auch (Wechsel der Chancen oder nicht)?

Bearbeitet von Purist, 12 November 2009 - 18:00.


#5 Rhodos

    Gewinnertyp

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 526 Beiträge

Geschrieben 12 November 2009 - 18:20

Beitrag anzeigenPurist sagte am 12 Nov 2009, 17:50:

Ja, eine gute Frage.
Ich unterstelle: Natürlich könnte es auch jede andere Chance sein. Wobei auch mir Rot am besten gefallen würde wegen des Charme-Faktors.
:spocht_2:
Die zweite gute Frage. ;)
Es ist bequemer, einfacher, schlichter? Es hilft, disziplinert und konzentriert zu bleiben?
Sag Du es mir :hehe:
Ansatz nicht, aber ein Anfang ;)

Nehmen wir mal die ersten 100 Coups (106 mit Zero) unserer schönen Killerpermanenz. Ich komme mit einer "Strang-Methode" (die ich ggf. später noch vorstelle) und Masse-Egal-Spiel auf Rot auf +9: 31x gesetzt + 20xgewonnen. Das Verhältnis der Zahlen Schwarz:Rot beträgt dabei 52:48.
Als Zero fiel, habe ich nicht gesetzt, aber wir können es gerne abziehen und kommen auf +6.

Welche andere Methode schafft das auch (Wechsel der Chancen oder nicht)?

Hallo zusammen,

ich komme auf +39 nur auf Rot gesetzt, jedes Spiel gespielt. Allerdings war mein höchster Verlust 3800 Stücke!!
Gespielt mit System Blue D.

Gruß
Rhodos

#6 Purist

    Forscher

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 233 Beiträge

Geschrieben 12 November 2009 - 18:31

Beitrag anzeigenRhodos sagte am 12 Nov 2009, 18:20:

ich komme auf +39 nur auf Rot gesetzt, jedes Spiel gespielt. Allerdings war mein höchster Verlust 3800 Stücke!!
Gespielt mit System Blue D.

:spocht_2: Oha...das "System Blue" müssen wir hier dann wohl nicht in die Diskussion bringen. ;)

Ist das eine indirekte Aufforderung mehr zu dieser Strang-Geschichte zu sagen? Ich würde zuerst gerne weitere Ideen sammlen, bevor wir sie dann diskutieren oder demontieren :hehe:
Was "des Puristen Stränge" angeht: Höchster Negativ-Saldo: -2


Und, nochmal zur Erinnerung: Wir folgen ja Mr.Reds Spuren, soll heißen - wir spielen ohne Progressionen u.ä.!

Bearbeitet von Purist, 12 November 2009 - 18:38.


#7 Rhodos

    Gewinnertyp

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 526 Beiträge

Geschrieben 12 November 2009 - 18:39

Beitrag anzeigenPurist sagte am 12 Nov 2009, 18:31:

:spocht_2: Oha...das "System Blue" müssen wir hier dann wohl nicht in die Diskussion bringen. ;)

Ist das eine indirekte Aufforderung mehr zu dieser Strang-Geschichte zu sagen? Ich würde zuerst gerne weitere Ideen sammlen, bevor wir sie dann diskutieren oder demontieren :hehe:
Was "des Puristen Stränge" angeht: Höchster Negativ-Saldo: -2

Ich wollte NUR auf die Frage antworten: Welche andere Methode schafft das auch?
Nichts für ungut.

Gruß
Rhodos

#8 Purist

    Forscher

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 233 Beiträge

Geschrieben 12 November 2009 - 18:42

Beitrag anzeigenRhodos sagte am 12 Nov 2009, 18:39:

Ich wollte NUR auf die Frage antworten: Welche andere Methode schafft das auch?
Nichts für ungut.
...schon klar ;)
Gleichwohl habe ich die Hoffnung, dass wir hier - neben dem einen oder anderen Lacher - auch brauchbare Ergebnisse produzieren.
Eine Schwankung >15 Stücke auf einer Länge von 100 Coups erscheint mir bedenklich.

Und Bitte: Verfolgen wir neue Beispiele anhand der vorgeschlagenen Permanenz, damit wir wenigstens in eine Richtung blicken...

:spocht_2:

Bearbeitet von Purist, 12 November 2009 - 18:48.


#9 charly22

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 2372 Beiträge

Geschrieben 13 November 2009 - 06:22

Beitrag anzeigenOptimierer sagte am 12 Nov 2009, 17:37:

[b]Wie kann jemand, der bei Verstand ist, auf die Idee kommen, grundsätzlich nur auf eine bestimmte Hälfte eines bestimmten EC-Chancenpaares, nämlich auf Rot, zu setzen?


Optimierer


moin optimierer

willst du damit sagen das ich nicht bei verstand bin ;)

ich bin nämlich der kleine bruder von mr.red.

http://www.roulette-...-Rot-t6803.html



gruss charly :spocht_2:

#10 Optimierer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 2118 Beiträge

Geschrieben 13 November 2009 - 09:28

Hallo charly22,

Beitrag anzeigencharly22 sagte am 13 Nov 2009, 06:22:

willst du damit sagen das ich nicht bei verstand bin :spocht_2:

Natürlich nicht, weißt du ja, aber das wäre zumindest eine mögliche Erklärung für "nur Rot".
Aber dann hätte Mr. Red wohl kaum dauernd gewonnen. Also muss man annehmen, dass auch er er bei Verstand war und einen anderen Grund suchen...

Beitrag anzeigencharly22 sagte am 13 Nov 2009, 06:22:

ich bin nämlich der kleine bruder von mr.red.

http://www.roulette-...-Rot-t6803.html

Achso. Das wusste ich nicht. Habe dort kurz nachgelesen. Was mich stutzig macht, ist die Aussage des Barkeepers, der gesagt haben soll, Mr. Red spiele "selten, sehr selten". Und Nachtfalke schrieb, er hatte Aufzeichnungen über Wochen und Monate, und seine Sitzungen dauerten oft drei Tage. Das ist wichtig. Es bedeutet nämlich, dass er Langzeitauswertungen machte. Und das bedeutet wiederum, dass es ihm wohl um eine Art Ecart ging, der sich längerfristig aufbaute, oder auch nicht aufbaute, was die Monate erklären würde, in denen er vielleicht gar nicht spielte.

Somit wäre der Versuch, der in diesem Thread hier gemacht wird, von vorneherein zum Scheitern verurteilt: Mit nur einer Tages-Killerpermanenz als Grundlage die Setzweise eines Mr. Red herauszufinden...

Ich gehe noch einen Schritt weiter und spekuliere: Wenn jemand ständig Aufzeichnungen macht und nur selten spielt, dann wartet er auf etwas ganz bestimmtes, was eben nur selten eintritt und setzt dann - aller Wahrscheinlichkeit nach – dagegen. Denn wenn man mit der Bank setzen will, muss man nicht lange warten.

Gruß, Optimierer

Bearbeitet von Optimierer, 13 November 2009 - 09:47.


#11 Purist

    Forscher

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 233 Beiträge

Geschrieben 13 November 2009 - 10:24

Charly sagte:

...ich bin nämlich der kleine bruder von mr.red...
Prächtig...und Charly: wie läuft´s?


Optimierer sagte:

Achso. Das wusste ich nicht. Habe dort kurz nachgelesen. Was mich stutzig macht, ist die Aussage des Barkeepers, der gesagt haben soll, Mr. Red spiele "selten, sehr selten". Und Nachtfalke schrieb, er hatte Aufzeichnungen über Wochen und Monate, und seine Sitzungen dauerten oft drei Tage. Das ist wichtig. Es bedeutet nämlich, dass er Langzeitauswertungen machte. Und das bedeutet wiederum, dass es ihm wohl um eine Art Ecart ging, der sich längerfristig aufbaute, oder auch nicht aufbaute, was die Monate erklären würde, in denen er vielleicht gar nicht spielte.
Ja, das ist eine mögliche Interpretation. Falls es ein Spiel mit Ecart und Ausgleich war, ließe sich der Schlüssel auch im kleinen Maßstab finden. Das Spannungsverhältnis auf 300 Coups oder 100 erscheint mir erstaunlich klein.


Optimierer sagte:

Somit wäre der Versuch, der in diesem Thread hier gemacht wird, von vorneherein zum Scheitern verurteilt: Mit nur einer Tages-Killerpermanenz als Grundlage die Setzweise eines Mr. Red herauszufinden...
Ich gehe noch einen Schritt weiter und spekuliere: Wenn jemand ständig Aufzeichnungen macht und nur selten spielt, dann wartet er auf etwas ganz bestimmtes, was eben nur selten eintritt und setzt dann - aller Wahrscheinlichkeit nach – dagegen. Denn wenn man mit der Bank setzen will, muss man nicht lange warten.
Das "lange Warten" ist eher ein Vermutung, oder. Hier sollte uns Nachtfalke vielleicht aufklären.


Gleichwohl soll der Thread ja noch weiter gehen: Wenn wir Mr.Red auch nicht wiederbeleben können, kommen wir vielleicht doch zu neuen Ansätzen im Roulette, die klassische Begriffe wie "mit der Bank" übersteigen. Du selbst scheinst ja eine Art "grafischen Ansatz" zu haben, Opti?

Die Hausaufgabe ist: Finden wir eine Strategie, die mehr Treffer bringt, als es zufällig der Fall gewesen wäre (50:50-Zero)?
Für die Killerpermanenz: Können wir den Absturz auf Rot bei eindeutigem Schwarz-Überhang verhindern? Und im Umkehrschluss: Können wir im Mittel mehr ernten bei einem Rot-Überhang (den es auch immer wieder gibt und geben wird).

Ich denke, dass es möglich ist und hoffe, dass die Personen, die den Schlüssel haben, wenigstens Hinweise einstreuen.
:spocht_2:

Bearbeitet von Purist, 13 November 2009 - 10:31.


#12 charly22

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 2372 Beiträge

Geschrieben 13 November 2009 - 10:30

Beitrag anzeigenOptimierer sagte am 13 Nov 2009, 09:28:

Ich gehe noch einen Schritt weiter und spekuliere: Wenn jemand ständig Aufzeichnungen macht und nur selten spielt, dann wartet er auf etwas ganz bestimmtes, was eben nur selten eintritt und setzt dann - aller Wahrscheinlichkeit nach – dagegen. Denn wenn man mit der Bank setzen will, muss man nicht lange warten.

Gruß, Optimierer


moin optimierer

hm..... auf was gewartet hat er bestimmt,aber muss es unbedingt was seltenes sein?

vieleicht hat er ja auch,einen kleinen mathematischen vorteil gehabt und musste warten,
bis rot einen gewissen ecart hatte um dann anzugreifen.

eigentlich müssen wir nur rot abklopfen und suchen was rot besonderes hat.

was mir bisher aufgefallen ist,ist das rot und schwarz,als einzige ec im kessel immer
abwechselnd vorkommt.(ohne zero)

bei pair /impair gibt es 2er sektoren,bei manque/passe auch.

hat er da vieleicht ein spiel draus gemacht,wie auch immer?

wenn mir was einfällt melde ich mich,wieder.



gruss charly :spocht_2:

Bearbeitet von charly22, 13 November 2009 - 10:34.


#13 Purist

    Forscher

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 233 Beiträge

Geschrieben 13 November 2009 - 10:33

Beitrag anzeigencharly22 sagte am 13 Nov 2009, 10:30:

...eigentlich müssen wir nur rot abklopfen und suchen was rot besonderes hat.

Okay Charly, eine Idee, die wir auch festhalten sollten.
Ich bin begeistert, wie konstruktiv es hier zugehen kann... :spocht_2:


Tasten wir uns auch an die "neuen Begriffe" heran:

- Was kann Trend bedeuten, wenn es nicht "Parolis Tendenz" meint?
- Was heißt Strang, wenn es nicht um eine künstliche Vervielfältigung der Permanenz geht?

Idee? Vorschläge?

Bearbeitet von Nachtfalke, 17 November 2009 - 16:37.


#14 charly22

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 2372 Beiträge

Geschrieben 13 November 2009 - 10:54

Beitrag anzeigencharly22 sagte am 13 Nov 2009, 10:30:

wenn mir was einfällt melde ich mich,wieder.
gruss charly :spocht_2:



da bin ich schon wieder, ;) auf der rechten seite des kessels befinden sich
nur hohe rote zahlen,auf der linken seite nur tiefe.

rot müsste sich mit der rechten kesselhälfte zur linken " auseinandersetzen"
und mit schwarz.

also müsste rot,wenn es einen ecart zu einer kesselhälfte hat und gleichzeitig
zu schwarz, doppelt aufholen.



gruss charly ;)

Bearbeitet von charly22, 13 November 2009 - 11:49.


#15 Optimierer

    Analytiker

  • Mitglieder
  • PIPPIPPIPPIPPIPPIP
  • 2118 Beiträge

Geschrieben 13 November 2009 - 11:17

Hallo,

Beitrag anzeigenPurist sagte am 13 Nov 2009, 10:33:

hm..... auf was gewartet hat er bestimmt,aber muss es unbedingt was seltenes sein?

Eigentlich nicht unbedingt, vielleicht ist auch etwas was nur deutlich genug werden muss und eben dauern kann, bis es richtig deutlich ist.

Zitat

Tasten wir uns auch an die "neuen Beriffe" heran:

- Was kann Trend bedeuten, wenn es nicht "Parolis Tendenz" meint?
- Was heißt Strang, wenn es nicht um eine künstliche Vervielfältigung der Permanenz geht?

Idee? Vorschläge?

Weiß nicht genau, was du mit "Parolis Tendenz" meinst, aber er hat irgendwo auf paroli.de einen guten Vergleich von EC mit dem Bild eines Schwarzweißfernsehers gemacht, bei dem das Antennenkabel gezogen wurde: Das sog. weiße Rauschen, was man dann sieht, ist ein Bild mit weißen und schwarzen Flecken oder Inseln, die den Häufungen von EC-Erscheinungen entsprechen, die der Zufall immer hervorbringt.

Wenn man z.B. mehrere Tagespermanenzen tabellenartig nebeneinanderlegt, eine Spalte für jeden Tag, dann sieht man genau so ein Bild mit Flecken oder Inseln. Mr. Red hatte vielleicht rote Flecken im Visier, und erst dann, wenn sich eine Situation einstellte, bei der möglichst die Mitte mehrerer deutlicher Flecken zusammenpasste, spielte er ein paar Tage lang, um mit den Flecken abzuräumen.

Das wäre doch vorstellbar. Deshalb hat er die Gegenchance auch ausgelassen: Sie ist nur das "Meer" rund um seine paradiesischen Inseln, die er der Reihe nach abgraste...

Was meint ihr?

Gruß, Optimierer

Bearbeitet von Optimierer, 13 November 2009 - 11:30.






Besucher die dieses Thema lesen: 1

Mitglieder: 0, Gäste: 1, unsichtbare Mitglieder: 0