mauvecard sagte am 4 Oct 2009, 15:13:
Bin ich forumssüchtig?
ich will nicht hoffen, Mauvecard, dass mein Engagement Dir die Beteiligung an der Diskussion verleidet.
So bin ich nun mal
Vielleicht liege ich ja mit meiner Anschauung in einigen Punkten falsch
und der Sachse hat in Vielem Recht.
Immerhin war er sehr erfolgreich und jemand der erfolgreich war, hat das Recht zu meckern und gehört zu werden.
Aber dann will ich auch wissen, was zu dieser fatalen Verschiebung der Prioritäten geführt hat.
Nicht jeder, der sich in den Gewinnbereich hochgearbeitet hat, begann als "...Sieger über die Tische...".
Irgendwann hat jeder mal "...ganz klein..." angefangen.
Und Vielen hat es am Anfang Spaß gemacht; sonst wären sie doch nicht in's Casino gegangen!!?
Das stelle ich mir insbesondere bei Kesselguckern schwer vor.
Die haben ja zumeist nicht von Beginn an im Kessel die physikalischen Gesetze studiert.
Erstmal geht man in den Spielsaal zur Kasse und tauscht Geld gegen Jetons.
Normal ist es, dass man sie dann setzt.
Ohne Sinn und Verstand oder mit vermeintlichen "...Überlegungen..."
Ja ...und dann verrinnt erstmal die Zeit.
Man gewinnt. Man verliert.
Und dann hat es ja wahrscheinlich bei einigen "...Klick..." gemacht ...und die Kessel rückten in den Fokus.
Somit muss -so vermute ich das- der Kesselgucker eine andere -eine völlig andere!- Spielerlaufbahn hinter sich haben,
als ein der Großteil der Spielerschaft, die nicht Kessel spielt.
Deshalb finde ich das so interessant ...die Antworten von euch.
Wenn ihr Kesselgucker verstanden werden wollt (sofern ihr das wollt!),
dann ist das sicher auch für die Mehrzahl der Forumsmitglieder zum Verständnis eures Spiels
und zum gegenseitigen Verstehen und Anerkennen hier im Forum wichtig.
Die Aktion von Nostradamus (siehe am Anfang dieses Threads),
einfach in ein Thema Kesseldenkansätze zu posten, zeigt,
das dieses gegenseitige Verständnis in erheblichem Umfang fehlt.
Die Reaktion von Charly22 zeigt, dass er damit nicht umgehen kann und will(!).
Die Folge: Maulerei - obwohl sich Nostradamus mit seinem Posting ja schon aus Charlys Thread verabschiedet hatte.
Das alles kommt von gegenseitigem Missverstehen,
weil man so wenig vom anderen kennt.
Und Missverstehen ergibt im ungünstigen Fall Desinteresse,
aus der heraus Ablehnung resultieren kann.
Dabei ist die "...Karriere..." eines erfolgreichen Kesselspielers hochinteressant
- gerade weil seine Denkensweise eine andere ist.
Daraus könnten viele (insbesondere erfolglose!) Spieler eine Menge Nutzen ziehen.
Es ist nicht nur der Spielansatz,
sondern sicherlich in erheblichem maß die Grundeinstellung zur Sache!
Der "Spaß"faktor gehört dazu.
Und wenn wir von Gewinnorientierung reden, setzt dies die Optimierung der Satzfindung voraus.
Damit hat der Kesselspieler aber nicht angefangen.
Am Anfang war sicherlich alles anders.
Nachtfalke.
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