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Die Gewinnorientierung beim Roulette


104 Antworten in diesem Thema

#16 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 03 October 2009 - 21:32

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Beitrag anzeigensachse sagte am 3 Oct 2009, 21:11:

"...Wenn es interessant sein sollte, über NICHTS zu sprechen - Vorwärts marsch KEIN Sieg sei Euer Lohn..."
Also: Diesen Quatsch brauchen wir hier nicht.
Das sind immer die gleichen Phrasen.

Hier, in diesem Thread, geht es um den Unterschied dessen,
was der Kesselspieler vollzieht,
im Gegensatz zu dem, was der Tableauspieler macht.





Da wir ja vom Gewinnspiel und nicht vom Verlustspiel reden,
können nur die mitreden, die gewinnen oder die gewonnen haben.

Das sind aber genauso die Kesselspieler wie die Tableauspieler.
Von beiden Kategorien nämlich sehr wenig.


Wie Du selbst gesagt hast, Sachse, gibt es nicht viele gute Kesselgucker;
vielmehr werden es derer immer weniger.

Und das Gleiche sage ich über Tableauspieler;
um mich herum habe ich nur noch Funspieler.
Hier im Forum ist es nicht einmal ein Dutzend;
Mitglieder, von denen ich der Meinung bin, dass sie sich ernsthaft und sinnvoll(!) mit Roulette beschäftigen.

Sinnvoll heißt in diesem Fall "...stichhaltig, den Fakten entsprechend gewinnorientiert..."

Aber es gibt ja auch diejenigen, die sich sinnvoll und zum Spaß(!) mit der Materie beschäftigen.
Die sind wohl in der Mehrzahl.
Es kann ja nicht sein, Sachse, dass jeder, der ein Hobby betreibt,
dass ihn zweifelsohne Geld kostet (wie jedes andere Hobby dies auch tut!),
sich nun einer sinnlosen Tätigkeit hingibt und stumpfsinnig Geld zum Fenster 'rauswirft.

Du wirst sicher auch schon Leute gesehen haben,
die mit ungleich größeren Gewinnen aus dem Casino gehen, als Du,
der "...wie ein Schwein über dem Kessel hängt..." (Deine eigenen Worte)
und sich manchmal auch abmüht, ohne Erfolg zu haben.


Glaubst du ernsthaft, Sachse, die Masse der Leser und Schreiber hier geht in's Casino, um dort zu "...arbeiten..." ??
Ich starte gleich eine Umfrage, um das mal grundsätzlich zu klären.
Warum gehen die Leute in's Casino?

Sicher: sie gehen 'rein um zu gewinnen, aber die Masse weiss, dass sie verliert.
Das können die Gäste dort ja nun mal kaum leugnen, denn das Potsdamer Casino ist immer noch nicht pleite :werweiss:
... ...weil die alle soviel gewinnen :lachen:

Sie verlieren bei der Klassenlotterie auch. Und beim Lotto und beim Toto und bei allem, was sie so spielen.
Diese "...absolute Geldgeilheit..." habe ich in Potsdam vor zwei Wochen erfragt.
Ich war nämlich auf einen Kaffee da und habe mit Spielern von früher gesprochen, die da noch spielen.
Gewonnen haben die alle nix.
Und an die Zeiten, in denen ich da gespielt habe, können die sich noch recht gut erinnern.

Soviele Gewinner gab's da nämlich nicht - auch damals nicht.





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#17 starwind

    Gewinnertyp

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Geschrieben 03 October 2009 - 22:11

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 3 Oct 2009, 22:32:

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Ich starte gleich eine Umfrage, um das mal grundsätzlich zu klären.
Warum gehen die Leute in's Casino?

Sicher: sie gehen 'rein um zu gewinnen, aber die Masse weiss, dass sie verliert.

Sie verlieren bei der Klassenlotterie auch. Und beim Lotto und beim Toto und bei allem, was sie so spielen.


Wenn das mal so harmlos wäre, Nachtfalke.
Beim Lotto und Toto verlieren sie vergleichsweise kleine Beträge, die zumindest meistens nicht weh tun.

Beim Roulette hat das eine ganz andere Dimension, oder hast Du z.B. im normalen Leben schon mal jemanden erlebt, der locker 500 € Trinkgeld (= Tronc) hingibt, obwohl er am Ende der Sittzung in aller Regel mit Verlust nach Hause dackelt ?

Warum die Leute ins Casino gehen, da habe ich als Grobeinteilung vier Gruppen:
1.
Gelegenheitsbesucher, die selten, so als ob sie ins Kino gingen, auch mal ein Casino aufsuchen. Die spielen je nach sozialem Hintergrund in unterschiedlicher Stückgröße. Wenn sie nicht "on tilt" geraten, meist harmlos und zu vernachlässigen.

2.
Kleine Kaufleute und Handwerker, die auf den "großen Wurf" hoffen, der ihre weitere Existenz sichern soll, angeblich unverlierbare Systeme verfolgen und sich kontinuierlich ruinieren.

3.
Typen, die gerade mal kurzfristig viel Knete in der Tasche haben und glauben, dass sie heute ihren Wohlstand für die nächsten Jahre gewinnen werden. Ganz häufig leicht identifizierbare Zuhälter oder auch Firmengründer (äußerlich nicht so leicht auszumachen), die gerade viel Geld in der Kasse haben und denen ihr Steuerberater noch nicht erzählt hat, dass darauf Steuern gezahlt werden müssen oder die vereinnahmte Umsatzsteuer nur ein durchlaufender Posten ist.
Setzen in blödsinnigster Spielweise meist extrem hoch und verlieren, kommen bis zur Insolvenz aber immer wieder. Bei den Zuhältern fällt die Insolvenz allerdings weg, die bekommen Nachschub.

Typischer Spruch im Aquarium (Raucherabteil meines Casinos): "Bin jetzt über 180.000,-- im Rückstand, so kann das ja nicht weitergehen, jetzt muss ich doch gewinnen".
Keine Erfindung von mir, mit unterschiedlichen Beträgen bis zum Abhusten gehört.

4.
Die regelmäßig Anwesenden, die man immer sieht.
Krankhafte Spieler, absolut die größte Gruppe, reine Patienten.
Alle mit Sprüchen vollgepumpt ("mir macht beim Roulette keiner was vor, habe mich jahrelang damit beschäftigt"), sie schleichen aber fast regelmäßig wie geprügelte Hunde nach Hause.

Hierunter selbst Rentnerehepaare, die man immer nur die ersten Tage im Monat nach der Rentenzahlung sieht, weil sie dann alles verballert haben und bis zum erfolglosen Neuauftritt die nächste Monatszahlung abwarten müssen.

Es gibt noch andere kleinere Gruppen, das will ich jetzt aber nicht zu weit ausführen.

Meine Beobachtungen und Gespräche führten jedenfalls zu meiner eindeutigen Einschätzung, dass die meisten Besucher in Spielcasinos zur Suchttherapie gehören.

Fazit: Mit i.d.R. harmlosen Lotto- und Totospielern werfe ich die nicht in einen Topf.

P.S.
Ich ergänze mal noch um die Bemerkung, in Nobelcasinos wie Monte Carlo kommt sicher noch die Gruppe der Superreichen dazu, für die Geld ohnehin keine Rolle spielt. Ein paar treten davon auch mal in meinem Stammcasino auf (diverse Fußball Bundesligaprofis).
Im "Normalcasino" spielen die aber keine so bedeutende Rolle.

Gruß
Starwind

..............................................................................
Das Glück hilft denen nicht, die sich nicht selbst helfen.

Bearbeitet von starwind, 03 October 2009 - 22:21.


#18 sachse

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Geschrieben 03 October 2009 - 22:13

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 3 Oct 2009, 22:32:

als Du,der "...wie ein Schwein über dem Kessel hängt..." (Deine eigenen Worte)
und sich manchmal auch abmüht, ohne Erfolg zu haben.
Glaubst du ernsthaft, Sachse, die Masse der Leser und Schreiber hier geht in's Casino, um dort zu "...arbeiten..." ??
Hallo NF,

nicht "wie das Schwein im Kessel" sondern ich "hänge mit dem halben Oberkörper im Kessel"
und gelegentlich gucke ich rein "wie das Schwein ins Uhrwerk".
Zu Deiner 2. Frage:
Ich behaupte mal, dass nur ein sehr geringer Prozentsatz aller Interessierten NIE mit dem Gedanken gespielt hat,
im Casino regelmäßig abzuräumen. Ob nun als Berufsspieler oder nebenher ist in dem Fall gleichgültig.

Was ist eigentlich der Punkt?
Gibt es jenseits des physikalischen KF-Spiels und des KG auch Tableauspiele, die DAUERHAFT Gewinn garantieren.
Ich bin nicht davon überzeugt, bzw. es konnte mich noch niemand überzeugen, dass es diese Ansätze gibt.
Auch Du nicht.
Warum bin ich so ungläubig?
Weil ich KF-Spieler kenne und innerhalb Europas auch schon KG getroffen habe aber einen dauerhaft erfolgreichen Tableauspieler noch nie.
Auffallen würde er, weil es für ihn nicht den geringsten Grund gibt, das Casino zu wechseln.
In "reichen" Casinos wie HH, Duisburg, Stuttgart oder Berlin könnte ein solcher Spieler jahrelang(möglichst auf verschiedene Tische verteilt)
täglich mehrere tausend Euro wegnehmen, ohne dass das Management eingreifen würde.
Kennt jemand einen solchen Fall unter den vielen Stammgästen? Vermutlich nicht.

sachse

#19 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 03 October 2009 - 23:43

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@ Sachse

Beitrag anzeigensachse sagte am 3 Oct 2009, 23:13:

"...Hallo NF, nicht "wie das Schwein im Kessel" sondern ich "hänge mit dem halben Oberkörper im Kessel"
und gelegentlich gucke ich rein "wie das Schwein ins Uhrwerk"..."

Entschuldige, das sollte jetzt nicht beleidigend klingen!!!

Ich wollte nur hinsichtlich meiner weiteren Ausführungen verbildlichen, dass Dein Spiel anstengend ist.
Die Voraussetzung ist eine immense Kenntnis über die Materie - also ein äußerst vertieftes Wissen.
Dazu brauchte es nicht nur Jahre Zeit, sie zu erlangen.

Es braucht auch die Zeit, es sich zu erarbeiten - Tag für Tag; vielmehr Nacht für Nacht.
Wenn ich geforscht habe, wie ich Ligatechniken auf ein Singlespiel übertragen kann,
habe ich solche Zeiträume in Casinos zugebracht.
Aber nicht, um zu verdienen.
Anfangs kam ich nach zweijährigem Teamspiel in Frankreich als Single an Tischen überhaupt nicht klar.
Allein funktionierte das alles nicht mehr.
Und später war es dann das mit den Jahren wachsende Interesse an der Substanz.


Das wollte ich mit dem "...über dem Kessel hängen..." zum Ausdruck bringen.
Hätte ich so mühsam -wie Du, Sachse- Roulette spielen müssen, hätte ich nie damit angefangen!
Wirklich.
Glaube es mir.


Ich habe verdammt gute Kenntnisse auf meinem beruflichen Gebiet.
Studium und eigene Arbeitsplätze (Firmen) zum Austoben meiner Neigungen (Gestaltung, Publizieren),
alles durch Roulette finanziert.
Ich hatte durch meine Finanzierung mittels des Spiels weitreichende Zeiträume,
mich weiterzubilden - 10 Stunden jeden Tag gewissermaßen.
Ein Luxus, der sich mir nur durch meine Tätigkeit als Spieler eröffnete.
Und das habe ich bis zum Exzess ausgenutzt!


Ich kann natürlich nur die Vermutung anstellen zu sagen,
dass ich in meinem Beruf leichter mein Geld verdient hätte, als mit Roulette,
wenn ich den Aufwand hätte betreiben müssen, den Du in verschiedenen Threads hier im Forum geschildert hast.
Oder anders: Da ich nach zehn Jahren erst die Ausgangsbasis durch meine Spielerei hatte,
wäre das dann der Zeitpunkt gewesen, sich davon zu verabschieden.
Aber ich habe bis auf die Zeit in Südfrankreich diese (verpflichtende) Intensität nie kennengelernt.


Ich schrieb gerade

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 3 Oct 2009, 22:32:


Da wir ja vom Gewinnspiel und nicht vom Verlustspiel reden,
können nur die mitreden, die gewinnen oder die gewonnen haben..."


@ Sachse

Nun,
meinen Ausführungen entsprechend können wir uns da ja auf Augenhöhe begegnen.
Im Zufallsthread hast Du mir eine klare Frage gestellt und ich habe Dir eine klare Antwort gegeben.
Hinter meinen Leistungen brauche ich mich nicht verstecken.


Nur:
Ich bin kein Kesselgucker!
Die Vorgänge im Kessel sind nur ein Teil meines Spiels.





Und da Du, Sachse, mich ja nun schon seit Jahren löcherst,
wie ich das denn nun anstelle und was Indikatoren sind,
werde ich zum Verständnis der Thematik Kessel- / Tableauspieler heute ein Beispiel bringen.
Ein Beispiel, wie ich spiele, mich manchmal nur Minuten(!) im Casino aufhalte
und wie man den Unterschied eines indikativen Spiels im Gegensatz zum Funspiel darstellen kann.

Es ist nun wirklich nicht Besonderes hinsichtlich des Grundverständnisses, worum es eigentlich geht.



Ich möchte anmerken,
dass der Inhalt des Threads nicht auf Dauer in Spielpraktiken liegen soll,

sondern in der Darlegung,
dass es Unsinn ist, nur auf ballistischer Grundlage gewinnen zu können
,
womit ich in meinem Fall den kontinuierlichen Gewinn über Jahre meine - nicht den einmaligen "...Aha..." Effekt.






.

#20 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 03 October 2009 - 23:45

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@ Starwind

In dem gleichen Thread, dem Zufallsthread, findest Du die Ansätze,
die Nostradamus in seinem Thread im Titel "...eine Brücke..." genannt hat.

Was ich damit meine ist die Tatsache, das ich alles, was ihr als Kesselspezialisten
-ob in "...Schweine-Hängestellung..." oder mit einer halben Miollienen Euro teueren Apparaturen-
mühsam aus dem "...Kugelgehoppel..." herausanalysiert,
mit meiner Betrachtungs- und Spielweise Roulette viel weniger mühsam und zeitweise schneller erkenne
und an den Tischen umsetze, als dass ein Kesselgucker dazu in der Lage wäre.

Denn um die physkalisch nützlichen Daten zu erlangen benötigt der Kesselgucker eine Reihe Coups.
Möglichst viele sogar!
An diesen Daten orientiert er sich.

Ich benötige diese Daten nicht.
Ich bediene mich der letzten gefallenen Coups (vom Tischdisplay) und nehme die beim ersten Coup
und die beim zweiten Coup vorherrschenden Indikatoren in Betracht.

Und das Spiel kann beginnen :werweiss: !

Dabei gehe ich ganz einfach von der Tatsache aus,
dass alle kessellaufabhängigen Daten sich dann -und nur dann!- in einer Permanenz widerspiegeln,
wenn ich die Veränderungen als Spieler den richtigen Indikatoren zuordne.

Zu diesen Indikatoren gehören auch die Eckdaten des Kessels
.
Nur verschwende ich kaum einen Blick hinsichtlich der für euch relevanten Winkel und Kopfzahlen.
Auch die Zero-Kugel-Begegnung muss ich nicht unbedingt auswerten.
Die Wurfrichtung eines Croupiers und dessen Abwurfstelle am Zahlenkranz
sowie der durchschnittliche Versatz der Abwurfstelle seiner Würfe rechts
oder seiner Würfe links zur Uhrzeigerrichtung (meist bespiele ich nur eine der beiden)
haben für mich eine Bedeutung.




Wie schon gesagt:
Das Spiel beginnt in jedem Fall.
Merke ich, dass der Croupier keinen Rhytmus hat, mit dem ich etwas anfangen kann... ...

... ...wandert ihr zum nächsten Tisch, weil euch der Croupier "...nicht liegt..."
Ihr kommt nämlich gar nicht zu einer vernünftigen Kolllisionsberechnung.
Und wenn ihr Pech habt, haben alle Croupiers einen "...nicht einschätzbaren Wurf d'rauf..."

Stimmts :lachen: ?
Das ist dann ein "...Scheisstag..." für die Kesselspezialisten.


Aber... :bye1: ...jetzt fängt mein Spiel erst an!

Statt mich damit herumzuschlagen,
den Croupier, die Kugelbeschaffenheit, das Kesselgefälle oder sonstwas in den Griff zu kriegen,
grase ich bereits das Umfeld ab, wo ich Indikatoren finde.

Manchmal finde ich so einen armen Kesselspieler,
der sich nach einer halben Stunde noch immer müht :bye1: den Kessel in den Griff zu kriegen.



Da bieten mir die Kesselgucker an so einem Tag den besten Indikator, den ich finden kann:
Sie selbst sind der indikator!

Ich spiele die Methode Ulrich.
Nach drei Coups ist mein Spiel dann manchmal beendet.
Im Schnitt brauche ich etwa sieben Einsätze, um einen Treffer Überschuss zu haben
(17 Stücke - wie ihr hier sagt - ich rechne ganz anders; aber das ist hier nicht das Thema)





.

.

#21 Nachtfalke

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Geschrieben 03 October 2009 - 23:46

.



@ Sachse

Und wenn der Kesselgucker (Sachse, das passiert jedes zweite Mal, wenn die Gucker am Kessel stehen!!)
dann die Taschen leerer hat, bis er endlich zum Zug kommen kann,
steht der Saalchef oder einer vom Finanzamt am Tisch und die Kugel wird nach der zweiten Runde abgesagt.

Für den Kesselgucker ist dann "...Hängen im Schacht..."; an dem Tisch wird er nicht mehr glücklich.
An jedem anderen Tisch in diesem Spielsaal meist auch nicht.


Derweil sitze ich schon längst im Hotel und plane meine Tour... ...was interessiert mich die Ballistik.
Das machen andere für mich.




Auf Kesselgucker bezogen: Das sind meine besten "...Freunde..." am Tisch.

Wenn sie verlieren, spiele ich dagegen -> zwo mal "...4-4..."
(halber Kessel, gegenüberliegende Seite der Annonce des Guckers)

Also: Ich habe schon die 18 Jetons vor dem Croupier als zwei kleine Türmchen liegen,
wenn der KG ... ...sagen wir "...10 3-3..." annonciert.
Wenn der KG die Jetons dem Croupier reicht, fächert der Croupier erstmal meine aus.
Doof für den KG, wenn sein Einsatz jetzt nicht mehr angenommen wird.
Meiner schon :lachen: !!
"...4/28 4-4..." übrigens.




@ Starwind

Was die Kesselballistik betrifft...
...was glaubst Du, Starwind, wie schnurzegal es mir ist,
wonach der KG, der mein Indikator ist, seinen Einsatz ermittelt.

Ist er ein lausiger KG, der verliert, weil er keine Ahnung hat
- oder er ist ein sehr guter KG, aber Croupier hat einen unausgeglichenen Tag und er wirft plötzlich anders...
was interessiert mich das? Die "...Arbeit..." hat der KG doch schon verrichtet.

Kesselballistisch beobachte ich jetzt nur den Versatz der Abwurfstelle im Zahlenkranz.
Die vergleiche ich mit der Entfernung des annoncierten Zahlenfachs von der Abwurfstelle.
Verändert sich der Abstand in der Annonce des KGs unverhältnismäßig,
haben sich croupierbezogene varaible Indikatoren geändert.
Oder der KG reagiert auf seine Fehlannoncen und beginnt zu schätzen.

Beides ist Grund für mich, auszusteigen; dabei kann nicht interessieren, ob ich im Plus oder im Minus bin,
meistens bin ich dann im Minus, weil mit einem Treffer Vorsprung ist mein Spiel bereits zu Ende.



Insofern hänge ich an jedwelche Erkenntnisse des KGs meine Abstands- und Rhytmenstatistik
- gemessen an der Treffer-/Verliererquote des Indikators (=KG).
Eine andere Form, sich die Ballistik zu Nutze zu machen :werweiss:





.

#22 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 03 October 2009 - 23:47

.






@ Sachse

Umgekehrt:
Trifft der KG, setze ich nach.

Ungerechterweise liegt mein Einsatz immer schon auf dem Tableau.
Der arme KG muss sich ja (für mich :lachen: ) auf den Kessel konzentrieren.
Er muss "...arbeiten..."
Oft bekommt er seinen Einsatz dann nicht mehr auf die Reihe.



Aber das macht nichts, wenn er richtig gut ist.
Treffe ich beim ersten Mal, bin ich ja schon so gut wie weg.
Der KG hat ja genügend weitere Gelegenheiten und kann ja spielen, solang er will... ...bis der Saalchef kommt :bye1:




Merkst Du, Sachse, ich kann gar nicht groß auffallen in einem Casino.
Selbst im schneeweißen Anzug nicht.
Mich haben sie nie gesperrt.

Das meine ich mit den stillen Gewinnern.
Die nur kurz im Spielsaal sind und schnell wieder gehen.
Als Profi halte ich mich generell nicht lange in Spielbanken auf.
Ich räume ab und bin gern gesehen. Überall.



Nur einmal habe ich eins auf die Fresse gekriegt.
In Hittfeld beim Verlassen des Casinos.
Da bin ich überfallen worden.
Ich glaube, es war der Lude, dem ich den Satz auf diese Art weggenommen habe.
Es war noch die Zeit, als sie die doppelarmigen Tische dort hatten.
Du hast ja auch mal da gespielt; kennst also diese Zeit noch, als Hittfeld am Anfang phantastisch lief.
Gleich das erste Mal habe ich mit seiner Annonce getroffen, sein Einsatz wurde nicht mehr angenommen.
Damals habe ich Maximum gespielt.
Auf dem Weg zum Bahnhof hat er mir wohl von hinten "...eins übergebraten..."





Weisst Du, Sachse, :werweiss: innerhalb zweier Jahrzehnte Roulette kann man damit leben.
Ich zumindest.


:bye1:




.

#23 starwind

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Geschrieben 04 October 2009 - 00:54

Nee, Nachtfalke,

die "Technik" überzeugt mich nun kein bisschen (mal abgesehen davon, das das Ganze ziemlich aufgesetzt, also konstruiert klingt).
Wenn ich Deine Ausführungen zusammenfasse, bedeutet das eigentlich, dass Deine "Brücke" einfach die Kesselgucker selbst sind. Gewinnen diese, so spielst Du mit Ihnen (aber seltsamer Weise werden Deine Annoncen ausgesetzt, deren nicht), verlieren diese, so spielst Du das Gegenüber und gewinnst angeblich.
Da kenne ich aber eine Menge erfolgversprechenderer Tableau - Methoden (die allerdings immer noch keine positive Gewinnerwartung aufweisen).
:werweiss:

Gruß
Starwind

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Bearbeitet von starwind, 04 October 2009 - 01:15.


#24 pimf

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Geschrieben 04 October 2009 - 01:39

Beitrag anzeigenstarwind sagte am 4 Oct 2009, 01:54:

Wenn ich Deine Ausführungen zusammenfasse, bedeutet das eigentlich, dass Deine "Brücke" einfach die Kesselgucker selbst sind.[color="#0000FF"]
Mit Kesselkuckern hat das nichts zu tun.
Kennst du die Ullrichmethode eigentlich Starwind?

Pim vNL

#25 starwind

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Geschrieben 04 October 2009 - 02:12

Beitrag anzeigenpimf sagte am 4 Oct 2009, 02:39:

Mit Kesselkuckern hat das nichts zu tun.
Kennst du die Ullrichmethode eigentlich Starwind?

Pim vNL

Nö, kenne ich nicht. Kannst mir ja nen Bildungsschub zukommen lassen.

Gruß
Starwind

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#26 isanaa

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Geschrieben 04 October 2009 - 05:41

Beitrag anzeigenNachtfalke sagte am 4 Oct 2009, 00:46:

Wenn sie verlieren, spiele ich dagegen -> zwo mal "...4-4..."

Also: Ich habe schon die 18 Jetons vor dem Croupier als zwei kleine Türmchen liegen,
wenn der KG ... ...sagen wir "...10 3-3..." annonciert.
Wenn der KG die Jetons dem Croupier reicht, fächert der Croupier erstmal meine aus.

"...4/28 4-4..." übrigens.
Hallo Nachtfalke,

was schreibst du hier eigentlich?
Mal ganz langsam zum Mitdenken:

Ein KG reicht dem Croupier 7 Jetons mit den Worten "10 3-3".

Jetzt erst kannst du tätig werden:

Ermitteln, welche Zahl der 10 gegenüber liegt.
Ermitteln, welche beiden Zahlen dann sinnvollerweise mit 4-4 gesetzt werden müssen,
damit sich die zusammenhängenden 18 Zahlen ergeben.

Zugegeben:
Ein wirklicher Spieler kennt die Kesselaufteilung und braucht dafür nur 1-2 Sekunden.


Und dem Dealer die 18 Stücke hinstellen.

Aber:
In der Zwischenzeit hat der Croupier die Annonce des KG bereits ausgesetzt.
Deine Annonce nimmt er vielleicht auch noch an.
Oder auch nicht ...

So läuft das ab.
Und nicht so, wie du es in o.g. Zitat schilderst.


isa

#27 Nachtfalke

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Geschrieben 04 October 2009 - 09:19

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Beitrag anzeigenisanaa sagte am 4 Oct 2009, 06:41:

"...in der Zwischenzeit hat der Croupier die Annonce des KG bereits ausgesetzt.
Deine Annonce nimmt er vielleicht auch noch an.
Oder auch nicht ...

So läuft das.
Und nicht so, wie du es in o.g. Zitat schilderst..."
:werweiss: So läuft das ab, wie sich der Kesselgucker das vorstellt.
Vielmehr: Sonst kann er nämlich gar nicht reibungslos spielen.

Aber wenn er auf einen Indikationsspieler trifft, zerstört der seinen Ablauf.
Der KG ist dann oft gar nicht mehr in der Lage,
seinen Satz an den Croupier zu bringen.



Wenn Du willst, schlüssel ich das gern mal auf.

Aber bitte nicht in diesem Thread, weil's hier nicht um's Kesselgucken geht.

Hier geht es um die Unterschiedlichkeit der Satzfindung
und die dabei auftretenden Verbindungen zwischen Kesselspiel und Tableauspiel.


:lachen:


Nachtfalke.




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#28 Nachtfalke

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Geschrieben 04 October 2009 - 09:33

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Beitrag anzeigenisanaa sagte am 4 Oct 2009, 06:41:

"...Zugegeben:
Ein wirklicher Spieler kennt die Kesselaufteilung und braucht dafür nur 1-2 Sekunden..."
Nachtrag:
Ich kenne die Kesselaufteilung, allerdings nicht die genaue Lage der einzelnen Zahlen.
Und trotzdem benötige ich nicht mehr als eine halbe Sekunde für die Annonce!
Sonst würde das Ganze nicht funktionieren.


Das gehört in diesem Fall zum Instrumentarium, das bewerkstelligt zu bekommen.
Es ist gewissermaßen das Handwerkszeug - so, wie der Kesselgucker seine Eckdaten im Kessel kennen muss.

Der indikationsspieler hat genauso ein Werkzeug, wie der Kesselspieler.




Nachtfalke.




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#29 sachse

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Geschrieben 04 October 2009 - 09:35

So, jetzt ich auch mal:

NF:
Ich wollte nur hinsichtlich meiner weiteren Ausführungen verbildlichen, dass Dein Spiel anstengend ist.
Die Voraussetzung ist eine immense Kenntnis über die Materie - also ein äußerst vertieftes Wissen.
Gute Ergebnisse sind meist das Produkt intensiver Bemühungen.

NF:
Hätte ich so mühsam -wie Du, Sachse- Roulette spielen müssen, hätte ich nie damit angefangen!
Wirklich.
Glaube es mir.
Das glaube ich Dir, weil die Mehrheit aller Leute – nicht nur der Spieler – ihr Geld am liebsten
zu Hause im Sessel serviert bekommen möchten.


NF:
Und da Du, Sachse, mich ja nun schon seit Jahren löcherst,
wie ich das denn nun anstelle und was Indikatoren sind,
werde ich zum Verständnis der Thematik Kessel- / Tableauspieler heute ein Beispiel bringen.
Das beste Beispiel wäre, Deinen angekündigten 6-stelligen Gewinn endlich zu realisieren oder wenigstens in Angriff zu nehmen.

NF:
Ich benötige diese Daten nicht.
Ich bediene mich der letzten gefallenen Coups (vom Tischdisplay) und nehme die beim ersten Coup
und die beim zweiten Coup vorherrschenden Indikatoren in Betracht.
Jetzt fällt es mir sehr schwer, Dich ernst zu nehmen.

NF:
Ich spiele die Methode Ulrich.
Das wird ja immer schlimmer mit Dir.

NF:
Auf Kesselgucker bezogen: Das sind meine besten "...Freunde..." am Tisch.
Wenn sie verlieren, spiele ich dagegen -> zwo mal "...4-4..."
(halber Kessel, gegenüberliegende Seite der Annonce des Guckers)
Echte(gewinnende) KG gibt es so wenig, dass Du praktisch kaum jemals zum Setzen kämst.
So wie Du schreibst, müsste es von KG in Potsdam und Berlin nur so wimmeln. In Potsdam lässt man sie nicht spielen
und in Berlin sind bestenfalls der Dr. L. und der L. zugange und wenn Du gegen die spielst,
könntest Du Dein Geld gleich an der Rezeption abgeben.


NF:
Trifft der KG, setze ich nach.
Ungerechterweise liegt mein Einsatz immer schon auf dem Tableau.
Was setzt Du denn nach, wenn Du angeblich nur eine Richtung spielst?

NF:
Mich haben sie nie gesperrt.
Soll ich noch einmal nachfragen, was in Potsdam vorgefallen ist?

NF:
Damals habe ich Maximum gespielt.
Auf dem Weg zum Bahnhof hat er mir wohl von hinten "...eins übergebraten..."
Maximum und kein Auto bzw. keinen Fahrer? Bisher noch nie erlebt.
Der Bahnhof Hittfeld ist ca. 3km vom Casino und dem Ort entfernt und der Weg dahin ziemlich dunkel.


sachse

#30 Nachtfalke

    Redakteur Roulette

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Geschrieben 04 October 2009 - 09:46

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Beitrag anzeigensachse sagte am 4 Oct 2009, 10:35:

"...so jetzt ich auch mal..."
Sachse :werweiss: Du tust so, als ob Du hier im Forum nie was sagen darfst...





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