Hallo Optimierer,
Zitat
Wenke
Plein:
Jede Zahl hat die Chance genau einmal zu fallen:
37 Coups * Plein TW=63,715%
Zitat
Optimierer
Ich nehme an, du meinst die W'keit nach dem 2/3-Gesetz, dass eine bestimmte Pleinzahl mindestens 1 mal erscheint in 37 Coups.
Damit war nur gemeint, das jede Zahl die Chance hat in 37 Coups einmal zu erscheinen.
Ob jede Zahl in 37 Coups einmal fällt, das steht auf einem anderen Blatt.
Im Grunde ist schon diese Annahme eine gobe und bösartige Täuschung.
[indent]Wenn jede Zahl die Chance hat einmal zu erscheinen, dann sollte die Wahrscheinlichkeit das sie es wirklich tut, auch in der Nähe von 100 % liegen.
Wie weit die "Annahme" von der Wirklichkeit entfernt ist, zeigt der berechnete Wert:
Spielt man eine beliebige Zahl 37 Coups, gewinnt man in 63,715% aller Angriffe
36,285% aller Angriffe erhalten keinen Treffer. Zwischen Annahme und Wirklichkeit liegen Welten.[/indent]
Dieser Irtum ist vergleichbar mit der 1. Annahme:
1*18 Zahlen als EC und 18*1 Zahl als Plein, sollten die gleiche Erwartung haben.
Auch diese Annahme geht weit an der Wirklichkeit vorbei.
Wird 18 Coups ein Plein gespielt, dann werden 38,932% aller Angriffe gewonnen.
Wird eine EC, auch 18 Pleinfelder gespielt, fällt in 18/37 = 48,649% aller Fälle, im ersten Coup
eine "EC-Zahl".
Beim EC - Spiel sind
Trefferwahrscheinlichkeit und
Gewinnwahrscheinlichkeit, wegen Zero nicht gleich.
[indent]Auch hier liegen zwischen Annahme und Wirklichkeit Welten.
Wer nicht glauben will, der kanns nachzählen

.[/indent]
Zitat
Wie genau kommst du zu deinen 63,715%?
Das ist der auf drei Stellen genaue Wert für die TW.
Das lässt sich einfach berechnen:
Es wird zwischen den Wahrscheinlichkeiten
Bank - gewinnt und
Spieler - gewinnt unterschieden.
Beide beide Wahrscheinlichkeiten addiert ergeben 100%.
Diesen Zusammenhang werden wir später nutzen.
Zuerst diese Überlegung:
Der Spieler spielt genau 1 Zahl.
Was muss passieren, das die Bank den 1. Coup gewinnt?
Die ausgewählte Zahl darf nicht fallen. das sind 36 von 37 Fälle = 36/37 =97,297%.
[indent]Damit haben wir die "Bank-gewinnt-Wahrscheinlichkeit" =36/37 =97,297%[/indent]
Was muss passieren, damit die Bank auch den zweiten Coup gewinnt?
Alle Zahlen, außer die ausgewählte Zahl, dürfen fallen - also Stücker 36
die "Bank-gewinnt-Wahrscheinlichkeit" ist wieder =36/37 =97,297%
Für beide, den ersten und zweiten ist die "Bank - gewinnt - Wahrscheinlichkeit:
= 36/37 * 36/37
bis Coup 18 geht das so weiter:
also 36/37*36/37*....*36/37 -diesen Faktor 18 mal - oder 36 hoch 18 / 37 hoch 18
Mit der Tabellenkalkulation sollte die Berechnung kein Problem sein.
Mein Blatt zeigt in "Zeile 23" für Coup 18 Bank gewinnt mit 61,068%.
Die Gewinnwahrscheinlichkeit für den Spieler somit 100% - 61,068% = 38,932%.
Bei 37 Coup ergiebt sich für den Spieler:
Pleintreffer-TW = 63,715%
63,715% aller Zahlen (37) werden mindestens 1-mal getroffen.
63,715% von 37 Zahlen sind 23,5745 Zahlen
Da wärs also da, das 2/3 Gesetz.
Gleichzeitig zeigt sich: Das "2/3 Gesetz" ist kein Roulettegesetz.
Es ist ein allgemeines "Zufallsgesetz".
Ändert sich die Trefferwahrscheinlichkeit, dann bleibt das 2/3 Gesetz erhalten.
Übrigens das Kind musste irgendwan einen griffigen Namen haben "63,7 % -Gesetz" kling etwas brüchig.
Zitat
Die W'keit in 2 Coups eine EC nicht zu treffen ist (18/37)^2, d.h. die genaue Gewinnw'keit für 1 Stück in 2 Coups ist demnach 1–(18/37)^2 = 76,333%.
Wie genau kommst du auf deine 74,320%?
Hier muss genau zwischen Treffer und Gewinnwahrscheinlichkeit unterschieden werden.
Nicht alle "Nichttreffer" sind ein Totalverlust.
Im Bereich F bis G wird die Gewinnwahrscheinlichkeit berechnet, die Zerogutschrift ist drinnen!.
Desshalb auch die Abweichungen.
Beste Grüße
Wenke